Hallo und willkommen im Forum,
kannst Du noch ein Bild von der unterseite (Lamellen) und dem Stiel inklusive Stielbasis senden?
Von oben sieht das schon mal nach dem Voreilendem Ackerling aus, welcher Rindenmulch liebt.
Beste Grüße
Dieter
Beiträge von Schwammer-Dieter
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was macht dich da so sicher?Hi Stefan,
Ich hab gar nicht so genau hingeschaut und bin nicht sicher.
Vielleicht sind also die Pilzchips leicht verdientes Geld (für Euch)
Beste Grüße
Dieter -
Danke Mario,
Danke Klaus
OOOOHHH! Moment!
Ich fand im Präparat einige von diesen sporen:
Diese stempelte ich als Fremdsporen ab, weil sie so anders aussahen.
Kann es sein dass das die echten reifen Sporen sind und dien anderen unreife?
Beste Grüße
Dieter -
Hallo,
ja Stefan, das hab ich schon gesehen mit den Sporen, aber ich tippe trotzden auf pseudodestricta.
Der ist aber sowieso stirps.
Ich setze mal 6 chips auf Inocybe stirps pseudodestricta.
Dieter -
Hallo Risspilzfreunde,
ich bin mutig und tippe auf Inocybe pseudodestricta.
Beste Grüße
Dieter -
[font="Arial"]Hallo Asco-Freunde,
könnte Ihr mir helfen bei der Bestimmung dieses sehr interessanten Pilzes?
[/font]
[font="Arial"]Makrodaten:
Fundort: ca. 550 müNN. ca. N50, O12, auf einer im Schlamm liegenden Fichtennadel (er wuchs tatsächlich da dran)
Fundzeit: 25.05.2016
Wuchsform: einzeln
Hutform: Scheibenartig, leicht gewellt
Hut oben: braun, Zentrum dunkler, glatt
Hutrand: dunklere Linie am Hutrand
Stiel: rotbraun, gekörnt, Stiel ist zentrisch angeordnet (sieht auf Bild exzentrisch aus)
Größe: Hutdurchmesser ca. 4 mm, Stiellänge 2 mm, Stieldurchmesser ca. 0,4 mm
Geruch: neutral
Mikrodaten:
Sporen:
(5.6) 6.1 - 7.5 (8.6) x (2.8) 2.9 - 3.5 (3.9) µm
Q = (1.7) 1.8 - 2.4 (2.7) ; N = 27
Me = 6.8 x 3.2 µm ; Qe = 2.1
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]Paraphysen:
36.3 - 92.9 x 2.4 - 3.4 µm
Q = 10.6 - 27.9 ; N = 7
Me = 52.7 x 2.8 µm ; Qe = 18.5
[/font]
[font="Arial"]Asci:
80.84 - 92.3 x 5 - 7.47 µm
Q = 11.9 - 18.3 ; N = 5
Me = 88.1 x 6.1 µm ; Qe = 14.8
Porusraktion: blau mit Melzer
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]Ich bin für jeden Tipp dankbar.
[/font]
[font="Arial"]Beste Grüße
Dieter[/font] -
Hallo,
a) sher, sehr schöne Mikrodoku über einen sehr interessanten Pilz!
b) Ja, Andreas' Schlüssel finde ich auch Spitzenklasse!
Beste Grüße
Dieter -
Sehr interessant!
Danke Andrea.
Dieter -
Hallo,
ich habe mal hier mal eine ganze Kollektion Frühe Ackerling gemacht:
http://www.123pilze.de/DreamHC…/VoreilenderAckerling.htm
Da ist auch das Sporenpolver auf Papier dabei - da kannst Du evtl. vergleichen und ausschließen.
Ich würde Agrocybe eher ausschließen.
Beste Grüße
Dieter -
Hallo,
ich habe mal eine Collage mit allen Altersgruppen hier abgelegt:
http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Mairitterling.htm
Ganz unten links auf der seite.
Vielleicht hilft das beim Vergleichen....
Beste Grüße
Dieter -
Hallo,
den würde ich auch als Salzwiesenegerling sehen.
Meine Bilder sind hier zu finden:
http://www.123pilze.de/DreamHC…/Salzwiesenchampignon.htm
Beste Grüße
Dieter -
1. Fälbling Hebeloma spec oder eine Telamonie; aufgrund der recht helleren Lamellen würdeich hier Hebeloma bevorzugen.Auf diesem Bild:
http://www.pilzforum.eu/board/attachment.php?aid=162466
sieht man bei den beiden rechten Pilzen einen recht dicken Ring.
So einer käme evtl. nur beim Marzipanfälbling in Frage, der hätte aber einen wurzelnden Stiel.
Deshalb denk ich eher ein Corti.
Beste grüße
Dieter -

Dann tippe ich mal:Nummer 1: Cortinarius spec. (so nicht bestimmbar)
Nummer 2: Milchling (Lactarius spec.) (so nicht bestimmbar) aber Wolliger Milchling (Lactarius vellereus) schaut jung so aus. Oder es ist Nummer 4 von unten.
Nummer 3: Trichterling (Clitocybe spec.) (so nicht bestimmbar) aber Rinnigbereifter Trichterling (Clitocybe rivulosa) schaut so aus.
Nummer 4: Rosascheckiger Milchling (Lactarius controversus)Beste Grüße
Dieter -
Hallo Robert,
sehr schöne Bilder.
Der letzte dürfte der Stelzenstäubling (Battarrea phalloides) sein.
Es könnte auch Battarrea pistillaris sein, welcher aber sehr selten ist.
Beste Grüße
Dieter -
Wunderschön Christian!
Ich wünschte bei uns ließen die sich finden....
Beste Grüße
Dieter -
Danke Pablo,
das sehe ich genau so.
Was etwas seltsam ist - und das stelle ich hier mal zur "wissenschaftlichen" Diskussion (oder Frage):
Auf den Wiesen die Natuschutzgebiet sind fanden wir bislang keine Saftlinge. Ich habe extra nochmal nachgesehen:
Wir fanden genau NULL Saftlinge auf den Naturschutz-Wiesen.
Auf den Wiesen die regelmäßig gemäht werden - also diese Wiese - und auf Friedhöfen, Spielplätzen, Gärten etc. fanden wir oft Massen an Saftlingen. Die tollsten Arten. Sie waren dann oft am nächsten Tag restlos abgemäht.
Und im eigenen Garten konnte ich etwas erstaunliches feststellen:
Dort wo ich meinen Vater gesagt habe er soll die Saftlinge nicht abmähen verschwanden sie restlos.
Dort wo er mit dem Rasenmäher alle regelmäßig absäbelte kamen sie wunderbar. Seit dem sage ich meinem Vater: Bitte vergiss nicht die Saftlinge zu mähen.
Und seitdem wachsen sie wie verrückt - in einer unglaublichen Anzahl seit ca. 18 Jahren in unserem Garten.
Als wir von der Wiese nach Haus fuhren überlegte ich ob ich die Wiese unter Naturschutz stellen lassen sollte. Dann dachte ich - oh nein... bloß nicht. Dann verschwinden die Saftlinge auf nimmer wiedersehen... alles muss so bleiben wie es ist.
Beste grüße
Dieter -
Wie lange habt ihr denn gekaut? Der scharfe Geschmack soll ja erst nach einer gewissen Zeit auftreten.Hallo,
wie lange genau weiß ich zwar nicht mehr, aber ich kaue immer so lange bis vom Pilz fast nichts mehr im Mund übrig ist.
Zum Brennenden Rübi kann ich sagen dass ich den 2015 6 mal gekaut habe - und den Geschmack erkenne ich gut wieder
Ich denke also dass es nicht der Brennende ist.
Aber das finden wir noch raus wenn die Rübis dran sind zum mikroskopieren - da habe ich ja noch einige unbekannte von 2015.
Beste Grüße
Dieter -
Bei deinem Ritterling musste ich auch spontan gleich an T. imbricatum denken, aber die braunen Ritterlinge sind kein leichtes Pflaster.Danke Naan. Den werd ich 2016 mal zur Bestimmung mitnehmen.
Und der unbestimmte 'Cortinarius' erinnert mich ja eher an einen Fälbling. Hebeloma sacchariolens kann z.B. so aussehen, aber da wäre dir der Geruch aufgefallen. Aber es gibt ja so viele Fälblinge...Oh, da hast Du Recht... An Hebeloma hab ich gar nicht gedacht.
Naja, da werd ich mal sehen was das Mikroskop sagt.
Melde mich damit zurück wenn ich den untersucht habe.
Beste Grüße
Dieter -
zu solchen Funden und Fotos kann man nur gratulieren.
Mich begeistern immer wieder die unterschiedlichen, herllichen Farben der Pilze,besonders der Saftlinge.
LG WiltrudVielen Dank

Auch deine Verkostungsberichte finde ich spannend, Dieter. Dass man Saftlinge essen kann, wusste ich noch nicht mal.Ja, die Tabelle werd ich weiter führen, obwohl das mehr zum Spaß ist.
Auf den Touren nehm ich manchmal nur wenige (oder keine) Pilze zum essen mit. Es interessiert mich aber dann trotzdem wie unbekannte Arten schmecken.
Beste Grüße
Dieter -
Alles anzeigen
Hallo Dieter,
deine Täublinge gehören vermutlich beide zur Sektion Insidiosae, es würde mich nicht wundern, wenn beide zur selben Art gehören - das eine Exemplar sehr stark gefärbt, das andere ausgeblasst. Aber es können natürlich auch zwei verschiedene Arten sein. Farblich erinnert mich der erste an R. cuprea, der zweite dagegen an R. badia. In Frage kommt dazu auch noch R. decipiens. Ganz wichtig ist (wenn man nicht die Huthaut mikroskopiert) die exakte Angabe der Stärke sowie des Verlaufs der Schärfe. Im Angebot wäre bezüglich der Stärke
- schwach-erträglich scharf
- mäßig scharf
- brennend-unerträglich scharf,
bezüglich des Verlaufs
- von Beginn an-gleichmäßig anhaltend scharf
- erst mild, dann leicht scharf, dann schon bald wieder mild
- erst mild, dann nach ca. 20 Sekunden scharf und immer schärfer werdend.
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
FG
OehrlingHallo Öhrling,
Vielen Dank - vor allem für die für mich sehr wichtige Info mit dem Schärfeverlauf. Das werde ich bei den Funden in 2016 berücksichtigen.
Alle Täublinge werde ich noch mikroskopieren wenn sie an der Reihe sind...
Das dauert noch ein bisschen.
Übrigens habe ich die Erfahrung auch gemacht, dass Schüppling; insbesondere die weniger geschuppten Arten einen ganz schön an der Nase herumführen können. P. gummosa kann gut passen, aber ohne mikroskop. Absicherung sage ich zu Schüpplingen rel. wenig.Danke Stefan, dann lege ich den definitiv nochmal auf den Mikroskopierstapel.
Ich poste hier im Forum dann das Ergebnis.
Beste Grüße
Dieter -
Der Saftling ist nicht Hygrocybe chlorophana. Lamellen "leicht herablaufend" schließt diese Art absolut aus.
Eher könnte man das zB bei Hygrocybe ceracea erwarten.Danke Pablo für den Tipp...
Den habe ich aufgehoben --> werd mich daran versuchen wenn die Saftlinge dran sind. Momentan bin ich beim Psathyrella mikroskopieren
Pholiota gummosa kann schon sein. Mit solchen deutlichen Rotfärbungen hatte ich den aber noch nicht, zudem vermisse ich die olivbraunen Farbtöne und die Wuchsweise mit nur wenigen, einzelnen fruchtkörpern ist etwas ungewöhnlich.
Aber ausschließen kann ich es nicht, ohne Pilz in Hand.
Mario hat die Art neulich >gut portraitiert<.OK, auch den habe ich aufgehoben und werd ihn nochmal mikroskopieren.
Ja, dieser Farbstich ist schon ungewöhnlich. Ich denke aber dass mir beim Weißabgleich vor Ort ein Fehler passiert ist, sprich ich habe ihn wohl vergessen zu machen.
:shy: Denn in den Makrodaten, die ich zuhause aufgenommen habe steht nichts von einem Rotton --> also war da auch keiner - zumindest an dem entnommenen Exemplar.
Übrigens kann mir bei meiner neuen Methode, die ich nun seit 4 Wochen anwende ein solcher Weißabgleichfehler nicht mehr passieren.Beste grüße
Dieter -
[font="Arial"]01.11.2015: Kurze Tour am Waldrand
Liebe Schwammer-Freunde,
heute hatte ich nur kurz Zeit. Trotzdem musste ich wegen der guten Pilzzeit schnell schauen.
Ich wählte einen nahe gelegenen Waldrand aus. Schaut was es alles zu finden gab...
Hab nicht alles fotografiert...
Pilz Nummer 1 - ein Leckerbissen.
Der Seidige Ritterling (Tricholoma columbetta):
[/font]
[font="Arial"]Dann mal wieder ein Täubling...
[/font]
[font="Arial"]Fundort: ca. 550 müNN. ca. N50, O12, auf Wiese am Nadelwald-Rand (aber auch mit Laubbäumen untermischt)
Fundzeit: 01.11.2015
Wuchsform: gruppiert
Hutform: konvex, Mitte vertieft, Oberfläche leicht radialrunzelig
Huthaut-Konsitenz: klebrig
Huthaut-Farbe: violett mit Oliveton
Huthaut-Abziehbarkeit: 1/2 abziehbar
Fleischfarbe unter Huthaut: braun-olive
Hut-Fraßstellen-Rand-Verfärbung: keine
Hutrand: leicht gerieft
Lamellen: orangecreme, Y-Gabeln, Zwischenlamellen
Lamellensprödigkeit: spröde
Lamellenschneiden: normal
Lamellen-Hutübergang: gerade angewachsen, leicht herablaufend
Stiel: weiß, leicht gilbend bei Berührung, runzelig, zusammendrückbar, wattig ausgestopft
Stielbasis: bräunlich, rund
Fleisch: weiß, Siel im Schnitt gilbend
Größe: Hutdurchmesser 3-7 cm; Stiellänge 4-7 cm, Stieldurchmesser ca. 10-15 mm
Sporenpulverfarbe: Pantone 124U = ████ - das ist IVc, IVd oder IVe nach Romagnesi
Geruch: neutral, zerrieben ebenso neutral
Geschmack: nach 10 Sekunden mittelscharf
[/font]
[font="Arial"]Aufgrund des dunklen Sporenpulvers und dem Gilben sollte der eigentlich eingrenzbar sein.
Es ist mir aber noch nicht gelungen --> hier bitte ich um Eure Tipps.
Es ist vielleicht ein Täubling aus der Untersektion Laricinae - also kleinere Täublinge, rötlich bis violetter Hut und mild bis schärflicher Geschmack.
Aber so recht anfreunden kann ich mich damit auch nicht. Mikrodaten folgen.
Unbekannter Täubling (Russula spec.):
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]Dann große Freude - ein Saftling...
[/font]
[font="Arial"]Fundort: ca. 550 müNN. ca. N50, O12, auf Wiese am Nadelwald-Rand (aber auch mit Laubbäumen untermischt)
Fundzeit: 01.11.2015
Wuchsform: einzeln
Hutform: konvex
Huthaut: orange-gelb, klebrig
Hygrophanität: nein
Hutrand: gewellt
Lamellen: gelb, mit Zwischenlamellen, mit angedeuteten Queradern
Lamellenschneiden: ohne Besonderheiten
Lamellen- Hutübergang: am Stiel leicht herablaufend
Stiel: gelb, nicht klebrig
Stielbasis: rund
Fleisch: gelb
Größe: Hutdurchmesser ca. 2 cm, Stiellänge 4 cm, Stieldurchmesser ca. 4 mm
Sporenpulverfarbe: nicht getestet
Geruch: neutral
Geschmack: nicht probiert
[/font]
[font="Arial"]Wahrscheinlich der Stumpfe Saftling (Hygrocybe chlorophana) - werde ich noch mikroskopisch bestätigen:
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]Der nächste Pilz war mir zunächst völlig unklar:
Fundort: ca. 550 müNN. ca. N50, O12, auf Wiese am Nadelwald-Rand (aber auch mit Laubbäumen untermischt)
Fundzeit: 01.11.2015
Wuchsform: paarweise
Hutform: konvex
Huthaut: Zentrum beige, nach außen graubeige werdend, klebrig, mit bräunlichen Schuppen(resten) besetzt
Hygrophanität: nein
Hutrand: eingerollt, stark behangen
Lamellen: beige, mit Zwischenlamellen, mit angedeuteten Queradern
Lamellenschneiden: leicht tränend, etwas fleckig
Lamellen- Hutübergang: ausgebuchtet angeheftet
Stiel: beige, starker aufsteigender Ring, unter dem Ring geschuppt, nach unten werden die Schuppen stark bräunlich, voll, fest
Stielbasis: gelb, braunfleckig
Fleisch: creme
Größe: Hutdurchmesser ca. 2-4 cm, Stiellänge 8 cm, Stieldurchmesser ca. 7 mm
Sporenpulverfarbe: Pantone 181U = ████
Geruch: neutral, im Schnitt etwas fruchtig
Geschmack: nicht probiert
[/font]
[font="Arial"]Doch dann konnte ich ihn doch noch knacken.
Es ist der Gummi-Schüppling (Pholiota gummosa):
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]Dann noch ein Täubling mit sehr dunklem Sporenpulver:
[/font]
[font="Arial"]Fundort: ca. 550 müNN. ca. N50, O12, auf Wiese am Nadelwald-Rand (aber auch mit Laubbäumen untermischt)
Fundzeit: 01.11.2015
Wuchsform: einzeln
Hutform: konvex, Mitte vertieft, Rand eingerissen
Huthaut-Konsitenz: leicht bereift
Huthaut-Farbe: Zentrum schwarzolive, Rest dunkelviolett
Huthaut-Abziehbarkeit: 1/2 abziehbar
Fleischfarbe unter Huthaut: violett
Hut-Fraßstellen-Rand-Verfärbung: keine
Hutrand: normal, nicht gerieft
Lamellen: creme, Y-Gabeln, Queradern, braunfleckig an einer Stelle
Lamellensprödigkeit: nicht getestet
Lamellenschneiden: normal
Lamellen-Hutübergang: gerade angewachsen
Stiel: weiß, gilbend, fest, etwas wattig ausgestopft
Stielbasis: rund
Fleisch: weiß, im Schnitt nicht gilbend
Größe: Hutdurchmesser 9 cm; Stiellänge 6 cm, Stieldurchmesser ca. 15 mm
Sporenpulverfarbe: Pantone 124U = ████ - das ist IVc, IVd oder IVe nach Romagnesi
Geruch: absolut neutral, zerrieben schwach obstartig
Geschmack: scharf aber nicht brennend scharf
[/font]
[font="Arial"]Auch hier habe ich noch keine Idee und bitte um Eure Tipps.
Unbekannter Täubling (Russula spec.):
[/font]
[font="Arial"]
[/font]
[font="Arial"]Zum Abschluss gibt es heute wieder eine Geschmacksprobe (von nicht fotografierten Pilzen).
Es treten an:
Marzipan-Schneckling (Hygrophorus agathosmus)
Violetter Rötelritterling (Lepista Nuda)
Beide einfach gebraten in Butter.
[/font]
[font="Arial"]Geschmacksbewertung:
Hier die Sieger der Reihe nach geordnet (1 = mies, 10 = das Beste was es gibt):
Violetter Rötelritterling (Lepista Nuda): 9 (erstaunlich lecker!)
Marzipan-Schneckling (Hygrophorus agathosmus): 7
Wie immer sind Eure Kommentare willkommen.
Beste Grüße
Dieter[/font] -
Keine Sorge Stefan,
erstens passt das so wie Du alles schreibst und zweitens würd ich als Anfänger nicht auf die Idee kommen eine Bestimmung von mir als 100% sicher anzusehen - zumindest was nicht die super-standard Arten betrifft. Ich bin immer für Eure Tipps offen. Kann man ja nur lernen. Und ich habe schon viel gelernt hier im Forum.
Beste Grüße
Dieter -
Die Bilder sind hervorragend, sehr schön auch die Dokumentationen der saftlinge, wo man mal richtig schön viele Ansichten hat und die Variationsbreiten auch gut erkennt.DANKE DANKE DANKE!
so eine Wiese will ich auch haben. Ich habe es in meinem ganzen Leben erst auf zwei Schnecklings-, zwei Saftlings und eine einzige Ellerlingsart gebracht
.
Tolle Bilder, vielen Dank fürs zeigen
.Ebenso: DANKE DANKE DANKE Jörg.
P.S. Seit ihr euch beim Fichtenzapfenrübling wirklich sicher bei diesem grauen Stiel?Ja, das waren schöne Fichtenzapfenrüblinge
eine fantastische Dokumentation verschiedenster Arten.
Ebenso: DANKE DANKE DANKE
Beim Rübling würde es mich nicht wundern, wenn es ganz einfach auf den Brennenden Rübling hinausliefe.Hmmm... OK, aber hast du gelesen - der Geschmack war mild.
Kann der Brennende Rübling auch mild sein? - also vollkommen mild meine ich damit.
Übrigens euer "Seifenritterling" ist keiner. So wie der aussieht, ist das eher was aus der T. albobrunneum-ecke. Zumindest sehen meine Funde in den hiesigen Kiefernwäldern so aus.
Waren dort Kiefern?Danke Stefan, ja da waren Kiefern.
Der Ritterling war nicht für die Bestimmung gedacht, deshalb gibt es da ausnahmsweise mal keine Daten.
Aber - den finden wir garantiert 2016 - dann nehme ich mal die Daten auf.
Wichtig war bei diesen aber dass er nicht mehlig roch sondern muffig/moderig.
Meine Fresse!
Da kommt man ausgelaucht von der Arbeit und dann sieht man das hier.
Ich glaube, ich habe einen Hormonkoller bekommen. Das ist ja wie ... :shy:
Ich liiiiiiiiieeebe eure Bilder.DAAAAAAAAAAAAAAAAAANKE! ;-)))
Wie bekommt ihr das bloß hin ? Habt ihr eure Knipse von der NASA oder wie macht ihr das ?Ja, eine Spezial-Weltraum-Kamera. Sie kann auch fliegen.




Beste grüße
Dieter -
Jetzt könnt Ihr mich hauen oder es lassen... aber mein Favorit heute ist eindeutig der Himbeerzuckerwattenpilz. Das ist ja sooo hübsch! Ich kann nicht anders, bin im Herzen wohl doch ein kleines Mädchen. :shy:Oooch ich kenne das.. hab ja 3 Mädchen hier zuhause ;-)))
Hallo Dieter,
zweifellos schöne Fotos, in denen viel Arbeit steckt. Allerdings braucht es für ein Bestimmungsfoto eines Ritterlings der weißbraunen Fraktion kein Schnittbild, sondern stattdessen je eine Ansicht der Stiel- und der Hutoberfläche, am besten von mehreren Exemplaren.Der pilz war zwar nicht für die Bestimmung gedacht und auch nicht mitgenommen, sonst hätte ich da die Makrodaten (und ggf Mikrodaten) mit gepostet ABER...
aufgrund dieses Fotos fast schon ausschließen, ich halte die oft und gern auf Saftlingswiesen vorkommenden Tricholoma batschii oder Tricholoma imbricatum eher für wahrscheinlich.Danke für diesen Hinweis --> aber Mehl/Gurke war es hier nicht sondern moderig/muffig.
Allerdings braucht es für ein Bestimmungsfoto eines Ritterlings der weißbraunen Fraktion kein Schnittbild, sondern stattdessen je eine Ansicht der Stiel- und der Hutoberfläche, am besten von mehreren Exemplaren.Das ist ein besonders guter Hinweis --> Danke dafür.
Nun hast Du mich aber neugierig gemacht --> ich werde den Pilz 2016 sicehr wieder finden und dann nehme ich mal die Daten auf.
Beste Grüße
Dieter
