Beiträge von silbergrau

    Hallöle liebe Pilzfreunde,


    ich bin letztens auf einen Pilz gestoßen, den ich nicht wirklich bestimmen konnte. Wäre nett, wenn ihr euch den mal ansehen könntet.
    Fundort: Fichtenwald
    Substrat: Waldboden, an einer Fichte.
    Geruch: Aufgrund schlechter Nase keine Angabe.
    Geschmack: Nicht getestet.


    Wegen bisserl blöd, hab ich leider kein Foto von der Oberseite. Auf den letzten zwei Bildern sieht man aber ein Stück Kappe.




    Schnittbild - frischer Schnitt.



    Schnittbild nach wenigen Sekunden.



    Ich hatte zuerst einen Flockenstieligen Hexenröhrling vermutet, mich irritierte jedoch der komplett rote Stiel.


    Danke fürs Ansehen.


    P.S.: Nachdem ich letztens noch so schlimm gejammert hatte, dass es nix gibt, muss ich inzwischen sehen, dass ich einen größeren Gefrierschrank bekomme. Und mehr Einmachgläser für die getrockneten Steinpilze.

    Na dann: Grüß Gott ... und so.


    Auch wenn sich mein Interesse an Pilzen erschöpfend mit einem Satz erklären lässt ("Wie schmecken die denn?"), hoffe ich, von deinem Wissen profitieren zu können.

    Angeregt durch eure Beiträge und Funde, habe ich heute einen ersten einstündigen Sondierungsspaziergang durch einen "meiner" Wälder (Grobe Ortsbestimmung: Schwäbischer Wald) gemacht.


    Ergebnis: Null. Nada. Nix. Zero. (Okay, den einen gelben Schleimpilz unterschlage ich jetzt einfach.)


    Ich glaub ja langsam, dass ihr grad alle eure nicht veröffentlichten Bilder von Vorjahr postet :D

    Beide riechen unauffällig nach Pilz. Also kein Karbol- oder Medizingeruch. Auch keine Spur von Anis.
    Da ich ein bisschen erkältet bin, kann es sein, dass ich einen evtl. auftretenden feinen Geruch nicht wahrgenommen habe.

    Seit einigen Tagen wachsen bei uns im Garten Pilze, aus denen ich nicht schlau werde. Es scheint sich um verschiedene Arten zu handeln.


    Substrat: Wiese/Weide unter Nadelbaum (ich glaube Eibe)
    Wächst in Gruppen.
    Geruch: Unauffällig, pilzig.
    Geschmack: Nicht getestet.


    Wäre toll, wenn ihr mir eure Einschätzungen mitteilen könntet.







    Ich danke euch für eure ausführlichen Antworten.
    GsD gibt es um meinen Wohnort herum genug Wälder, auf die ich ausweichen kann.


    Ich mochte halt dieses Stück sehr gern, weil es leicht erreichbar und gut zu begehen war.

    Ich bitte euch um eure Einschätzung zu meiner Frage.


    Einer meiner Lieblingswälder (Gaaaanz toller Steinpilzplatz!) wurde vor drei Jahren "bewirtschaftet".
    Heißt: es wurden etwa ein Drittel der Bäume (Fichten) geschlagen.


    Inzwischen hat sich der Boden gut erholt, das Moospolster ist nachgewachsen. Trotzdem gibt es dort kaum noch Pilze - außer an Stellen, an denen nicht gearbeitet wurde.


    Wie lange braucht ein Wald normalerweise, um sich zu erholen? Gewöhnen sich Pilze an die Veränderung und kommen irgendwann wieder?
    Sind die dauerhaft geänderten Lichtverhältnisse nach einer Fällung so schlimm, dass sich Pilze gar nicht mehr zeigen?


    Für eure Einschätzungen wäre ich sehr dankbar.


    Hallo!
    Das ist ja toll, wenn der Wald direkt hinterm Haus beginnt! Du wirst uns sicher im Herbst mit tollen Berichten über die Pilze bombardieren können. :)


    Das hoffe ich doch sehr. Aber da es gefühlt einige Tausend Quadratkilometer Wald sind, geht da sicher was :-)

    Wir wohnen seit Februar "aufm Berg" im Schwäbischen Wald und haben heute zum ersten Mal die Wälder erkundet, die direkt hinter unserem Grundstück beginnen.


    Es sind schöne Mischwälder mit Eichen, Buchen, Kiefern, Fichten, Föhren, Eiben, Birken und Eschen. Durch die teilweise extremen Hanglagen werden sie auch nicht wirklich bewirtschaftet.


    Es gibt noch nicht viel, aber die Böden sehen vielversprechend aus und ich freue mich auf den Spätsommer und Herbst!


    Hier ein paar Bilder.


    Ein gelber Farbfleck.



    Ein weiterer gelber Farbfleck und ein Perlpilzchen, von denen es insgesamt vier recht gut erhaltene Exemplare gab.



    Der böse Bruder vom Perlpilzchen ließ sich auch blicken.



    Etwas definitiv Essbares. Hat trotz der Unschärfe geschmeckt!



    Und dann hätte ich da mal ne Frage .... Habichtspilz? Stacheling?




    Schnittstelle im Hut sofort leicht rötend.



    Und noch etwas fürs Auge - einfach schön!



    Danke fürs Angucken - ich hoffe, es gefällt euch :-)

    Einspruch.
    Der zweite ist nie und nimmer ein Birkenporling. Mag er so jung sein, wie er will.


    Hätte ich gestern meine Kamera dabei gehabt, könnte ich meine Behauptung auch belegen - leider war dem nicht so, also musst du mir einfach so glauben ;-)