Beiträge von zuehli

    Hi Tuppie,


    ich habe mir mal ein gebrauchtes Garmin etrex Vista HCx zugelegt. Das füttere ich mit den Karten von Openstreetmap, da gibts verschiedene Optionen, alles aber kostenlos. Immerhin hat mir das Teil schon ein paar Mal den Weg aus dem Wald gezeigt.
    Aber Vorsicht, man neigt dazu, sich ein weiteres Hobby zuzulegen, nämlich die Kartenergänzung auf Openstreetmap. :)


    (http://www.amazon.de/Garmin-GP…x-Vista-HCx/dp/B000UH1YZ8)


    Grüße von gegenüber
    Harald


    PS: Danke für den Buchtip, ich werde es mir mal anschauen.


    Die Geschichte der Mykologie brauchst Du in Bezug auf deine Frage nicht anzuschauen, das steht da nicht drin. Ansonsten ist das aber schon lesenswert.
    Könnte mir vorstellen, dass die älteren Ausgaben des Dictionary of the Fungi die Information über die Systematiken enthalten.


    Grüße
    Harald

    Pluteus cf. nanus (Flockigbereifter Dachpilz)
     
    Da bin ich nicht ganz sicher ob der fast runden Sporen. Es gibt da noch zwei Kandidaten, die eventuell in Frage kommen.
     


    Bei Dachpilzen muss man unbedingt die Huthaut mikroskopieren. Nur mit Sporen und Zystiden kommt man nicht weit.
    Vom makroskopischen her wäre P. nanus durchaus eine Option.


    Beste Grüße
    Harald

    Hallo Helmut,


    ich benutze seit nunmehr 9 Jahren den kleinen Bruder, die Powershot A 610 und mache damit ganz ordentliche Fotos, wie ich denke. Einige davon sind z.B. im Tintling 92 u. 94 zu bewundern.
    Gerade für den Preis machst Du bei der Kamera sicherlich nichts falsch.


    Beste Grüße
    Harald

    Hallo zusammen,


    Florian hat mir dieser Tage einen Blumentopf-Fund zukommen lassen:





    Eine interessante Geschichte, wenn man sich eingehender damit beschäftigt. Die Artauffassung ist etwas verwirrlich und es wird munter synonymisiert und durcheinander geworfen. Nach den neueren Veröffentlichungen (Ludwig, Gröger) sind elaiophylla und xanthophylla (citrophylla lassen wir jetzt mal weg, geht wahrscheilich bei xanthophylla mit rein) zwei verschiedene Arten. L. elaiophylla mit dunklerem aufgebrochenerem Hut, dem Flockengürtel am Stiel (bei xanthophylla "Velumreste" und genattert) und schmaleren Sporen. L. xanthophylla soll auch Inkrustierungen in den Huthautzellen haben, die ich nicht gesehen habe.
    Ich bin also nach den vorliegenden Merkmalen überzeugt, das es sich bei dem Pilz um Lepiota elaiophylla handelt.


    Beste Grüße
    Harald

    Für mich ohne Zweifel der Ölbaum-Pilz.
    Ich habe den auch in hiesigen Gefilden schon persönlich zu Gesicht bekommen. Bei den Temperaturen die momentan bei uns herrschen, ist es sicherlich nicht zu ungewöhnlich, dass hier Pilze wachsen, die eigentlich eher im Mittelmeerraum zu finden sind.


    Beste Grüße
    Harald

    irgendwie scheine ich jetzt mit meinen rein makroskopischen Bestimmungsversuchen an die Grenzen zu kommen X( . Wenn ich dafür wieder Zeit habe muß ich mich wohl oder übel mit dem Mikroskopieren auseinandersetzen.


    Das ist durchaus normal - und nicht nur bei Champignons. Mikroskopische Untersuchungen sind in vielen Fällen für eine seriöse Diagnose unerlässlich.


    Beste Grüße
    Harald

    bei Nr. 1-3 war Deconica auch mein erster Gedanke.
    Nr. 5-8 sieht stark nach Psathyrella conopilus aus.


    Bei Deconica/ Psilocybe bin ich auch dabei.
    Psathyrella conopilus glaube ich nicht, den habe ich noch nie einzeln wachsend gesehen. Sollte aber mikroskopisch leicht durch spitze HDS-Elemente nachzuweisen sein.


    Grüße
    Harald

    ich glaub es interessiert die wenigsten von euch aber am Freitag kommt das neue ACAZ -Album raus ,


    Da könntest Du durchaus den Nagel auf den Kopf getroffen haben.
    Ist ja schön dass Dir das gefällt - ich hör mir lieber Rory Gallagher an.


    But who cares...?

    Kein Dilemma, wenn man sich währenddessen Pilze aus dem Supermarktregal besorgt.
    Übrigens kann man von den ca. 60-70 in Mitteleuropa vorkommenden Champignon-Arten durchaus nicht alle essen, da gibts auch ein paar giftige...

    Tja, ein Champignon isses wohl. Welcher genau, lässt sich so schon mal gar nicht sagen. Da brauchts ausgewachsene Exemplare und man muss evtl. mikroskopieren.
    Wie Champignons riechen können, habe ich übrigens mal hier aufgeführt.


    Beste Grüße
    Harald

    Mittlerweile habe ich ein Exemplar von Florian bekommen. Was interessant ist, ist die Verfärbung nach Berührung, die aber allenfalls phantasievolle Anflüge von gelb hat und eigentlich mehr braun ist. Die Mikroskopie kann man im Wesentlichen außer Acht lassen, weil die bei den infrage kommenden Arten so gut wie identisch sind, mit einer weiten Spanne z.B. bei den Sporenmaßen, wenn man verschiedene Literatur zu Rate zieht.
    Einfach wird die Sache, wenn man mit GRÖGER oder der FUNGA NORDICA bestimmt, dann wirds Leucoagaricus leucothites. Wenn ich den LUDWIG zur Hand nehme, tendiere ich eher zu L. holosericeus, wegen der Verfärbung und des recht stattlichen Wuchses. Diese Art wird aber gängigerweise (so auch bei GRÖGER und FN) als Synonym zu leucothites gehandelt.
    L. carneifolius sieht etwas anders aus und den schließe ich deswegen aus. Die Art kenne ich aus eigener Erfahrung und habe sie im TINTLING 92 vorgestellt.


    Beste Grüße
    Harald