Da ich hier irgendwie keine Bilder hochladen kann ...
Beiträge von zuehli
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Hilfreich ists in solchen Fällen zu gucken unter welchem Baum das Material gewachsen ist. Dann erübrigt sich so manche Frage...

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Hm, die Hüte sind ziemlich dunkel und die erscheinen mir auch eingewachsen faserig. Ich tendiere zum Ringlosen Butterpilz.
Grüße
Harald -
Hi Frank,
ist halt so eine Sache mit den Champis. Ich sehe bei deinem zumindest ein Gilben und eine "Zahnrad"-Manschette. Ich hab die Champignons jetzt nicht alle im Kopf, es mag dem Schaf-Champignon vielleicht durchaus ähnliche geben, die im Wald wachsen (?)
Ob man jetzt Wikipedia glauben darf? Man sollte sich eher mal am Ludwig oder den Großpilzen BaWü orientieren - kann ich heute Abend mal schauen.Beste Grüße
Harald -
Hi,
vergleiche doch mal mit meinem "Champignon", der sich als "Rosablättriger Egerlingsschirmling" herausgestellt hat.https://www.pilzforum.eu/board…llen?pid=379767#pid379767
Insbesondere das Schnittbild!
Na, der Vergleich dürfte sich erübrigen. Frank hat hier eindeutig einen Champignon abgelichtet.
Bin auch sicher, dass der nach Anis riecht. Würde mal mit A. arvensis vergleichen.Beste Grüße
Harald -
Hallo Tonky,
ich vermute bei diesen Pilzen die Sektion "LEUCO AGARICUS" d.h. die Lamellen müssten mit der Zeit leicht rosa (wie das Sporenpulver) werden. Der gelbe Knolli riecht übrigens immer nach "Altem Kartoffelkeller!Mit der Knolle ist diese Gattung wohl auszuschließen!
Grüße
Harald -
Da kann man sehen, dass sich bei facebook die Experten tummeln...
Mit der Knolle und dem Geruch dürfte die Sache klar sein.Grüße Harald
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Hm, die Bilder sind leider überstrahlt, so dass man nicht genug erkennen kann, für virosa hätte ich den Stiel ein wenig "strubbeliger" erwartet und der Hut ist auch zu flach.
Amanita verna soll ein mediterrane Art sein, die im Frühjahr wächst (Name!). A. citrina erkennt man am Kartoffelkeller-Geruch.
Ich denke, das wird auf A. phalloides var. alba hinauslaufen. Manchmal soll der Grüne Knolli (hier in weiß) ja auch bei Nadelbäumen vorkommen.Beste Grüße
Harald -
So eine Ringzone hat nur L. ignivolvata. Manchmal gehts bei Schirmlingen auch makroskopisch...
Harald -
... weil, die hängen von der Decke ...
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... und cerifa "wohl ausschließlich an Weide", mit wenigen anderen Fundmeldungen von Pappel, Ahorn und Eiche.
Somit sollten Funde von Buche, diese Art schon mal nicht sein.Pholiota aurivella ist in der Tat ein wenig schwer zuzuordnen, im Index Fungorum und bei Pilze-Deutschland ists halt synonym zu cerifera.
Beste Grüße
Harald -
Ich dachte dieses Forum ist u.a. da um bei der Bestimmung von Pilzen zu helfen.
Und Du hast von Stefan eine Antwort bekommen, die ich für gutgeheißen habe. Wo ist das Problem?
Also schau dir den mal an. -
es gibt mehrere Lackis als die drei? Und schon wieder was gelernt. Da kann man mal wieder sehen, man lernt immer noch dazu.Aus Pilze-Deutschland.de mal schnell rüberkopiert:
Laccaria amethystea (Bull.) Murrill 1914
Violetter Lacktrichterling
Synonyme: Laccaria amethystina Cooke 1884Laccaria bicolor (Maire) P.D. Orton 1960
Zweifarbiger Lacktrichterling
Synonyme: Laccaria bicolor var. subalpina (Singer) Pázmány 1991, Laccaria laccata var. bicolor Maire 1937, Laccaria proxima var. bicolor (Maire) Kühner & Romagn. 1953Laccaria carbonicola (Singer) Contu 1986
Laccaria echinospora (Speg.) Singer 1943
Laccaria fraterna (Cooke & Massee) Pegler 1965
Ziegelroter Lacktrichterling
Synonyme: Laccaria bisporigera Ballera & Contu 1990, Laccaria impolita Vellinga & G.M. Muell. 1990, Laccaria lateritia Malençon 1966, Naucoria fraterna (Cooke & Massee) Sacc. 1891, Naucoria goossensiae Beeli 1928Laccaria laccata (Scop. : Fr.) Cooke 1884 agg.
Roter Lacktrichterling
Synonyme: Clitocybe laccata Quél. 1871, Laccaria farinacea (Huds.) Singer 1973, Laccaria ohiensis (Mont.) Singer 1947, Laccaria vulcanica (Singer) Pázmány 1994Laccaria laccata (Scop. : Fr.) Cooke 1884 s. str.
Laccaria laccata var. pallidifolia (Peck) Peck 1912
Synonyme: Laccaria affinis (Singer) Bon 1983, Laccaria affinis var. anglica (Singer) Bon 1983, Laccaria affinis var. intermedia (Singer) Pázmány 1994, Laccaria affinis var. tatrensis (Singer) Bon 1990, Laccaria anglica (Singer) Bon & Haluwyn 1981, Laccaria laccata var. affinis Singer 1967, Laccaria laccata var. moelleri Singer 1973, Laccaria tetraspora Singer 1947Laccaria longipes G.M. Muell. 1984
Laccaria maritima (Theodor.) Huhtinen 1987
Dünen-Lacktrichterling
Synonyme: Hygrophorus maritimus Teodor. 1936, Laccaria trullisata (Ellis) Peck 1912Laccaria montana Singer 1973
Synonyme: Laccaria laccata var. montana F.H. Møller 1945, Laccaria laccata var. pusilla (P. Larsen) Singer 1967Laccaria proxima (Boud.) Pat. 1887
Braunroter Lacktrichterling
Synonyme: Clitocybe proxima Boud. 1881, Laccaria laccata var. proxima (Boud.) Bres. 1933, Laccaria proximella Singer 1965Laccaria pumila Fayod 1893
Zwerg-Lacktrichterling
Synonyme: Clitocybe pumila (Fayod) Sacc. 1912, Laccaria altaica Singer 1967, Laccaria laccata var. pumila (Fayod) J. Favre 1955Laccaria purpureobadia D.A. Reid 1966
Dunkler LacktrichterlingLaccaria tortilis (Bolton) Cooke 1884
Verbogener Lacktrichterling
Synonyme: Clitocybe echinospora (Speg.) Sacc. 1887, Clitocybe revoluta Barla 1894, Clitocybe tortilis (Bolton) Gillet 1874, Collybia tortilis (Bolton) Quél. 1888, Omphalia tortilis (Bolton) Gray 1821 -
Hallo,könnte der beringte Flämmling sein bin mir aber unsicher mal sehen was die experten sagen
lg stefan

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Hallo Pablo,
cerifa = aurivella, soweit ich das in Erinnerung habe. Soweit ich weiter erinnere, spielt das Substrat sehr wohl eine Rolle, zumindest bei Noordeloos, und der ist ein wenig aktueller als Holec.
Ich habs gerade nicht vor mir liegen, kann aber gerne nachschauen.Beste Grüße
Harald -
Also weiße Lamellen sehe ich da nicht, auf meinem Monitor kommen die zumindest cremefarben rüber. Aufgrund des schmächtigen Ringes und der fehlenden Gelbfärbung würde ich aber den Karbol-Champi ausschließen.
Grüße
Harald -
Hm, und wie sagt man zu dem - pessundatum?
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Auf Buche würde Ph. adiposa passen. Ph. jahnii kenne ich nur auf Boden (vergrabenes Holz) wachsend. Dann gibts auch noch Pholiota limonella ...
Zur Unterscheidung muss man neben der Beachtung des Substrates noch die mikroskopischen Merkmale zu Rate ziehen.
Eine gute Literatur dazu ist das hier.Beste Grüße
Harald -
Eben Maria, Du sagst es ja selber, so gelb geflockt ist er ja nicht. Also isses auch nicht der Gelbgeflockte.
Alles andere ist ja schon gesagt.Beste Grüße
Harald -
Höflichkeit ist eine Zier, aber es geht auch ohne ihr...
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Andreas Kunze, der den Wikipedia-Artikel gestrickt hat, gab mir noch folgende Info:
ZitatAlles anzeigenBin mir nicht mehr sicher, ob ich das Buidl bei MushroomObserver.org aufgestöbert und ins Medienarchiv auf Wikimedia Commons transferiert hatte. Die Aufnahme stammt von James Baker aus dem Salt Point State Park, Sonoma Co., California, USA. Er hatte dazu folgende Beschreibung verfasst:
"These yellow specimens were found at the same location within about a 20-30 yard radius area that I have found similar ones the past 2 years.Recognized by sight: There were normal dark Craterella cornucopioides mushrooms scattered around the same area as these lighter colored ones though much fewer than last Jan 2011."
Hier der Link zum Original:
http://mushroomobserver.org/87345Die Frk. mit der Pigmentanomalie haben sich DNA-technisch wohl als konspezifisch mit der Typusform erwiesen (Dahlman et al. 2000):
https://www.cambridge.org/core…2A7371F6374D681CEC708EE5# -
Schau mal bei Wikipedia. Da ist sowas tatsächlich sogar abgebildet.
In der Tat, die sind absolut identisch!
Sachen gibts... -
Nicht schlecht gestaunt habe ich heute, als ich in der Pilzberatung diese Teile vorgelegt bekam:
Die sehen absolut aus wie Totentompreten, nur mit der Farbe stimmt was nicht. Normale Trompeten wuchsen wohl in unmittelbarer Umgebung.
Die Sporen könnten auch passen, elliptisch 12-15 µ lang, feinpunktiert wirkend.Hat schon mal einer sowas zu Gesicht bekommen? Entweder sind das missratene Totentrompeten oder was anderes, auf jeden Fall habe ich sowas noch nie gesehen.

Harald -
Risspilze sind ja mit Mikroskop schon schwierig...
