Definition eines Speisepilzes (Zitat Lothar Krieglsteiner):
"Ein Speisepilz ist ein Giftpilz, dessen Giftstoffe noch nicht entdeckt wurden."
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Definition eines Speisepilzes (Zitat Lothar Krieglsteiner):
"Ein Speisepilz ist ein Giftpilz, dessen Giftstoffe noch nicht entdeckt wurden."
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Hallo zusammen,
die Huthaut hat mich in der Tat auch etwas irritiert, trotzdem denke ich, dass man den als P. nigrofloccosus durchgehen lassen kann. Die Stielriefung dieser Art ist schon etwas augeprägter als bei cervinus, von daher gesehen...
Mikroskopische Absicherung ist natürlich immer gut ![]()
Beste Grüße
Harald
Mag das vielleicht Clitopilus hobsonii gewesen sein?
Grüße
Harald
Übrigens befand sich auf der Wuchstelle letztes Jahr noch ein Krischbaum. Auch der Umstand bekräftigt meine Vermutung.
Hm, wieso man durch die Anwesenheit eines Kirschbaums darauf kommt, dass es P. candolleana sein sollte, ist mir schleierhaft. Die Art wächst doch fast überall.
Davon abgesehen hätte ich bei Anblick des Einzelexemplars nicht die Idee auf diese Art gehabt. Das Gruppenbild gibt eigentlich gar nichts her.
Ich zweifle noch ein wenig, weil die Psathyrellen wirklich nicht so ganz einfach sind und es da gerade im Candolleana-Komplex wohl mehrere gibt - aber wie dem auch sei...
Beste Grüße
Harald
Prachtvoller Aspekt. Meine zwei Apfelbäume im eigenen Garten bringen nur hin und wieder einzelne Fruchtkörper hervor.
Beste Grüße
Harald
Ich wäre tendenziell auch eher bei Agrocybe statt Conocybe. Aber ohne Mikromerkmale ist das hier auch wieder nur Kaffeesatz-Leserei und bringt uns nicht wirklich weiter...
Beste Grüße
Harald
Hm, irgenwie ist mir der Fuß ein bisschen dick. Ist aber auch nur so ein Gefühl und nix belastbares.
Beste Grüße
Harald
Tja, mehr als Champignon wird wohl daraus nicht werden. So rein aus dem Bauch heraus würde ich mal den Wiesen-Champignon ausschließen und einen Karbol-Ch. sehe ich auch nicht zwingend.
Beste Grüße
Harald.
Knollenblätterpilz in weitestem Sinne schon, zumindest was die Gattung betrifft.
Heidi hats schon getroffen, das ist der Fransige Wulstling, Amanita strobiliformis.
Beste Grüße
Harald
Bin gespannt ob sich jemand 100% festlegt, um welchen Pilz es sich handelt.
Da darfst Du in der Tat lange gespannt sein, denn das wird niemand aufgrund der vorliegenden Bilder machen.
Beste Grüße
Harald
Hm, ohne jetzt gerade die mikroskopischen Merkmale überprüfen zu können, wäre ich rein bauchgefühlsmäßig eher beim Rehbraunen.
Die Hutmitte und der gestreifte Stiel machen mich stutzig.
Kann der "würzige" Geruch nicht doch Rettich gewesen sein?
Beste Grüße
Harald
für mich makroskopisch ebenfalls ein Dachpilz, und zwar wegen der feinen bräunlichen Hutschüppchen, dem Habitus eines zarten Tintlings und der deutlichen Stielbereifung der von Dir bereits genannte Verschiedenfarbige Dachpilz = Geriefter Dachpilz (Pluteus plautus = depauperatus).
Da bin ich vollkommen d'accord.
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Beste Grüße
Harald
Der genatterte Stiel mag vielleicht der Trockenheit geschuldet sein. Habituell habe ich bei der Art schon die tollsten Dinger gesehen.
Ansonsten hatte ich auch beim ersten Blick den X. radicata im Sinn.
Beste Grüße
Harald
Was mi h im Vgl. der Bes hreibungen und Bilder etwas stutzig macht, ist der sehr tief hängende Ring...
Im Pilzkompendium wird die Art genau so abgebildet.
abeja hat mir das Pilzchen geschickt und es passt alles zu dem von Ludwig beschriebenen L. lilacinogranulosus. L. ianthinus soll lt. Ludwig keinen gerieften Hut und etwas kleinere Sporen haben. Ob das eine gesonderte Art rechtfertigt, kann ich nicht beurteilen. Wenn man Index Fungorum und Mycobank folgt, sind die Arten synonym und hören auf den Namen Leucocoprinus ianthinus.
Beim vorliegenden Exemplar sieht man makroskopisch die deutliche Hutriefung mit kugeligen Zellen in der HDS. Die Sporen haben mich etwas überrascht, weil nämlich ziemlich variabel in der Größenordnung von 7,5-11 µ. Das passt aber perfekt.
Also gibts an der Bestimmung von abeja nichts auszusetzen.
Beste Grüße
Harald
Nachdem mir Craterelle ein Pilzchen geschickt hat, kann ich sagen, dass sowohl der makroskopische Eindruck als auch der Blick ins Innere mich nicht davon abhält, dem - wie schon vermutet - auch den Namen Lepiota elaiophylla zu geben.
Beste Grüße
Harald
Ich denke mal, dass das ganz banal der Voreilende ist. Bisschen wenig sumpfig für den Sumpfwiesen-Ackerling.
Grüße Harald
jetzt muss ich widersprechen - Belis Hydropus ist für mich ein Dachpilz. Mich würde es nicht überraschen, wenn da rosabraunes Sporenpulver als Abwruf zu finden wäre. Und Hydropus subalpinus kann recht stattlich werden. 7 cm Hutdurchmesser geht durchaus.
Naja, erstens nicht einfach nach Bild zu beurteilen, könnte aber in der Tat evtl. auch Pluteus phlebophorus oder sowas sein.
Zu zweitens: 7 cm-Wasserfüße sind mir noch nicht begegnet, dass sollten eher Ausreißer sein.
Aber das muss ja alles nix heißen, da sieht man wieder mal, was Bestimmung allein nach Bildern taugt...
Beste Grüße
Harald
Hallo zusammen,
Beli hat da schon recht, die Größe machts. Hydropus subalpinus geht über Zweimarkstücksgröße eigentlich nicht hinaus und so kleine Breitblätter sind mir noch nicht untergekommen.
Beste Grüße
Harald
Fund ist aktuell. Ich könnte dir Frischmaterial schicken oder welche trocknen, wie's beliebt.
PN
Hallo Craterelle,
so aus der Ferne betrachtet, könnte das auch L. elaiophylla sein. Da ich mir aber die Sachen lieber näher betrachte, gibts einen Beleg, ist das ein aktueller Fund?
Beste Grüße
Harald
Nun, die Jagdpächter spielen sich gerne auf, habe aber keine Weisungsbefugnis wie die Förster. Sicherheitshalber sollte man sich die Waldbegehungsrechte der einzelnen Bundesländer mal zu Gemüte führen.
Hier z.B. für Thüringen: thueringer-waldgesetz.pdf
Beste Grüße
Harald
Hallo Christoph,
wurde die Örtlichkeit für das PSV-Treffen 2019 auch schon festgelegt? Hin und wieder treibts mich ja auch zu diesen Treffen, wenns denn in einigermaßen räumlicher Nähe stattfindet. Stuttgart war mir dann doch zu weit.
Beste Grüße
Harald
