Hallo Thorben,
Mycosphaerella isariphora neu für NRW und Zweitfund für Deutschland ist schon richtig und es sind sogar beide Funde auf dem gleichen Wirt.
Wahrscheinlich bist Du bei Deiner Korrektur auf Pyreneutypella isariphora gerutscht.
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hallo Tuppie,
sind das auf dem drittletzten Bild weiße Keulchen?
Das wäre ja extrem spannend, eine ungewöhnliche Jahreszeit und Habitat für Keulchen.
Damit könnte man eine sehr alte Diskussion um Clavaria tenuipes neu entfachen. Bin an einem Exsikkat interessiert.
Hallo Wolfgang,
du denkst sicher an diese hier: http://bender-coprinus.de/pilz…8/_clavaria_tenuipes.html
Ich habe von Hans ein leider sehr zerbröseltes Exemplar bekommen und mir folgendes dazu notiert:04.11.2008 & 17.09.2009, NSG Brachter Wald (Depot), MTB 4702/2
auf 2-3 jähriger BransrelleFruchtkörper keulig bis etwas zugespitzt. 25- 35 x 2 – 4 mm, jung weiß mit hyalinem Stielteil.
Sporen schlank elliptisch mit deutlichem Apiculus, gelegentlich fast tropfenförmig (6,3) 7 – 8 (8,3) x 3 – 3,5 mµ
Baisdien kurz 20 µm kaum überschreitend, ohne Basalschnalle
Tramahyphen 4 – 19 µm breit, teilweise an den Septen eingeschnürt, ohne Schnallen
Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um eine unbeschrieben Art handelt. Leider ist das Material auf dem Weg zur Sequenzierung verschollen und seither habe ich die Art nie mehr gefunden, was mit ein Grund für den Besuch dieser Branstelle war. Bei Franchi & Marchetti ist die Art nicht enthalten.
Als ich Felix sagete er soll unbedingt auf eine kleine weiße Keule mit hyalinem Stiel achten, die noch nicht beschrieben ist erfuhr ich, dass eine weiße Keule von Brandstellen aus den neuen Bundesländern demnächst in der (Mycological Progress?) beschrieben wird.
LG Karl -
Hallo Thorben,
Den Namen finde ich nicht in Mykis auch nicht unter dem Synonym Achroomyces mycophilus
Björn boccaccio hatte den wohl nicht gemeldet, da als Platygloea cf. mycophila bestimmt.
Das wären dann Erstnachweise für Deutschlnd
LG Karl -
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Hallo Bernd,
Bei dem Bild "der dicke Strang am Ende aufgerissen" auf der senkrechten Faser in der Mitte, sehe ich Poren in der Wand. Die schwarzen Krümel sind wohl nicht gemeint.
LG Karl -
Danke Raphael für deine Runde.....
Von dieser Art hatte ich bis vorhin noch keine Kenntnis -> Meottomyces dissimulans Gratulation. BG Andy
Hallo Andy,
ist eigentlich ein nicht seltener Frühjahrspilz, der Dir vielleicht schon unter anderem Namen begegnet ist
Pholiota oedipus = Meottomyces dissimulans
LG Karl -
Hallo zusammen,
für mich ist das Mycena galericulata.
LG Karl -
Hallo Michael,
ich fand das erste Bild sehr gut, da Stockschwämmchen nur selten so gezeigt werden.
LG Karl -
Hallo Matthias
Hans Bender hat mal eine von .L. birnbaumii klar verschiedene Art in einem Blumentopf gefunden, die sich aber wohl von dem hier behandelten Fund unterscheidet.https://www.bender-coprinus.de…ocoprinus_birnbaumii.html
Interessant ist bei der Nachforschung vielleicht der Kommentar von Else Vellinga:"Alle (oder fast alle) gelben Blumentopf-Arten werden automatisch L. birnbaumii genannt. Aber, wie Sie so gut nachvollziebar zeigen, verbergen sich hinter diesem Namen mehrere Arten. Im Moment weiß ich von niemandem, der intensiv in dieser Gruppe arbeitet. Wichtig wird es natürlich sein, die alten Namen aus der Literatur zu interpretieren, wie luteus, citrinus, coprinoides, Lepiota aurea und flos-sulphuris."
LG Karl
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Danke Felli und Martin,
die Dinger wuchsen ja augenscheinlich auf dem Erdboden, aber wenn man das Substrat auseinander nimmt, sieht man deutlich, dass sie auf absterbenden Thalli eines Lebermooses wachsen.
LG Karl -
Hallo zusammen,
zwar wohl keine Flechte sondern eher in die Kategorie Moose gehörend, aber vielleicht kennt sich da jemand aus. Vor vier Tagen sah ich in meinem Moorbeet ein kurzes Stielchen mit Kappe, was ich zunächt für einen Keimling hielt, der die Samenhülle mit aus der Erde geschoben hat.
Zwei Tage später hatte sich der Gedanke erledigt
Hier ein Bild von heute
Während der weiteren Entwicklung platzten die Köpfchen auf und ein wolliger Inhalt wurde sichtbar.
Das sah ich mir dann unter der Stereolupe näher an
beim Auseinanderupfen sah es dann so aus
Die Wolle sah im Mikroskop toll aus
Und hier der darin befindliche Inhalt
LG Karl -
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Hallo Thorben,
der Fund kann jetzt eingegeben werden, erscheint auf PD natürlich erst nach dem Augustupdate.
LG Karl -
Hallo Yvonne
Sporenmittelwert, -quotient und Geruch und Optik passen doch gut zu E. hirtipes. Die Art sollte jedoch gut auffindbare Zystiden an der Lamellenschneide besitzen.
LG Karl -
Hallo Yvonne,
den Einsatz von Karbolfuchsin und Salzsäure kenne ich nur bei Täublingen. Hast Du auch Bilder der HDS in Wasser?
In der neuesten Publikation von Noordeloss et al. werden die Sporen mit (8-)9-11,5(-12) mµ; Q = 1,1 - 1,4 angegeben, was nicht zu Deinen Sporen passt.
LG Karl -
Hallo Steffen,
sowas vergräbt man bei uns auf Friedhöfen
LG Karl -
Hallo Emil,
Dein E. caesiocinctum sieht mir eher nach E. querquedula aus. Da hilft nur die genaue mikroskopische Beschreibung der Lamellenschneide.
LG Karl -
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Sorry für mein plötzliches Verschwinden gestern Abend, aber es war einfach zu lang für mich.
Ich war untröstlich

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Ich schaffe es wohl auf und habe ein komplett seziertes Rotkäppchen zu zeigen
LG Karl -
Hallo Stefan,
beim Bildervergleich und dem Fundort Japan kann man natürlich gut zu Amanita caesarioides kommen, aber ähnlich und südostasiatisch verbreitet ist auch Amanita hemibapha.
LG Karl -
Boah, Karl… mir fehlen die Worte! Außer: wundervoll!
Und: darf ich davon welche malen?
Liebe Grüße, Tuppie
Na klar doch,
soviel Du magst. In Deiner Gegend muss es aber auch einen Fundort für Frischmaterial geben
LG Karl -
Hallo Bernd,
bei Plectania melastoma würde ich mitgehen. Im Alter sehen sie genau so aus.
LG Karl -
Hallo Urs-Peter,
das ist eindeutig ein echter Zunderschwamm (Fomes fomentarius)
LG Karl
