Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Rainer,


    schön, dass du hierher hergefunden hast. Leider sind deine Pilze so nicht zu bestimmen. Bei der nächsten Anfrage zeige uns bitte den kompletten Fruchkörper; inkl. Stielbasis. Dazu müsstest du ggf. den kompletten Fruchtkörper mit einem Messer heraushebeln.
    Weiterhin wären noch Angaben zum Standort, Begleitbäumen bzw. Substrat, wenn es sich um einen Saprophyten handelt, Geruch, evtl. Geschmack (bei Täublingen, Milchlingen und einigen Boleten wichtig) und Schnittbild (den Fruchtkörper der Länge nach halbieren) wichtig.


    So bleibt deine Anfrage nur reine Spekulation. Wenn ich einen Tipp abgeben müsste, würde ich sagen, dass dein oberes Bild ein Scheidenstreifling sein könnte. Dein unteres Bild wird wohl auf einen Perlpilz oder noch auf einen grauen Wulstling hinauslaufen.
    Genaueres ist aufgrund der Bilder nicht möglich.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Uli,


    sorry, die Steilvorlage musste ich nutzen.


    Zumindest sind von meiner "Marone" dieses Jahr einige Fotos schon hier im Forum gepostet worden (auch vom blauenden Bruder) Der Grüngefelderte Täubling ist dieses Jahr wohl auch häufig anzutreffen. C. friesii ist dieses Jahr, zumindest im Dresdner Raum auch seehr häufig.


    l.g.
    Stefan

    Hallo liebe Mitforumler,


    nachdem ich Sonntag den tollen Rötling gefunden habe, war ich heute wieder im Wald. Hab ein paar schöne und (zumindest für den Dresdner Raum) seltene Funde gemacht. Scheine langsam wohl ein Gespür für seltene Pilze zu entwickeln. ;)


    Es ging gut los. Strubbelkopfröhrlinge Strobilomyces strobilaceus Den habe ich 2010 zum ersten Mal gefunden. Seitdem finde ich max. 2-3 Fruchtkörper pro Jahr, wenns gut läuft.



    Eine schöne Marone Boletus badius. Zum Beweis: Das Schnittbild offenbart einen hohlen Stiel und weißes nicht blauendes Fleisch. Das kann nur eine Marone sein. Gibts Einwände? :evil:




    Rotschuppiger Edit:Raukopf Cortinarius bolaris. Mein pers. Erstfund und mein 2. Fruchtkörper, den ich überhaupt live sehe. :cool:




    Grüngefelderter Täubling Russula virescens: Finde ich auch nicht alle Tage ;)



    Massen an Gelben Graustieltäublingen Russula claroflava; so viele mind. 30 Stück hab ich noch nie gesehen. Hier nur 2 Fotoexemplare.



    Weiterhin gabs noch viele weitere Täublinge, Pfifferlinge C. cibarius; mindestens noch genauso viele Samtige C. friesii und einen Löwengelben Dachpilz. Hoffe meine Bilderserie hat euch gefallen.


    l.g.
    Stefan


    Nur langsam, ich will kein Experte werden. Dafür fehlen mir Wissen und Zeit. Mir reicht es, wenn ich wohlschmeckend und ungenießbar voneinander trennen kann ;)


    Hallo Nobs,


    keine Angst, du wirst schon noch zum Experten; spätestens, wenn dir die Speisepilzbestimmerei zu langweilig wird. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Steffen,


    ich bin auf dem gleichen Stand wie du; aber C. brunneum wird aus dem Grund als "kein Speisepilz" eingestuft. Je nachdem, wie oft die Unverträglichkeiten auftreten, kann man schon von einem Giftpilz sprechen. DAs gleiche Phänomen gibts auch bei a. xanthoderma. Den vertragen auch einige Leute problemlos; viele aber kriegen nach Verzehr Magen-Darm-Probleme.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Jan-Arne,


    danke für deine Antwort; aber dein Vorschlag hab ich auch in Betracht gezogen; allerdings hat der blaue Lamellen und mein Fund nicht. ;)


    l.g.
    Stefan
    [hr]
    Hallo Karl,


    danke für die Antwort; Zystiden habe ich keine gefunden. Redest du von Cheilos?


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    Sonntag war ich mal wieder in meinem Sandkasten, nach dem Rechten schauen. An einer besonders trockenen Stelle,wo in den letzten Jahren besonders viele H. conica standen, fand ich plötzlich das. :shy: Dachte zuerst auch an alte H. conica, fand da dann aber dann doch komisch und machte mal welche ab. Mein Entsetzen war groß, als ich feststellte, dass es sich um eine Entoloma handelte. *brr* Normalerweise "übersehe" ich die Pilzgattung; getreu nach dem Motto Rosasporer sind klasse; solange sie nur auf Totholz wachsen und freie Lamellen haben. :evil:


    Trotzdem den konnte ich diesmal nicht "übersehen", weil das scheint was selteneres zu sein. ;)


    Hier die Daten: Habitat: Trockener Sandboden, Lichtung, rel. stark sonnenexponiert; in der nähe Birken und Kiefern. Hut: max. 5 cm breit, Stiel 2mm breit.



    Geruch am Fundtag unbedeutend; heute, 2 Tage später verschlossen im Kühlschrank ein chlorähnlicher/"alkalischer" Geruch


    Mikrobilder:



    Sporengröße: 5-7x 9-11 µm



    Basidien: 2sporig; zumindest hab ich keine Basidie mit mehr als 2 Sterigmen gesehen.


    Die Bilder der Huthaut kann ich gar nicht einschätzen, weil ich sehr wenig Erfahrung mit der Gattung, bzw. auch im Einschätzen von HDS-Strukturen habe.







    Den Stahlblauen Rötling schließe ich auifgrund des schmächtigen Wuchses aus. Über Vorschläge eurerseits würde ich mich sehr freuen. Wenn ich noch iwas mikroskopieren soll, dann kann ich das gern tun. Die Frunchtkörper können gern getrocknet und versandt werden; wobei schon Antilocal (Sven) Interesse bekundet hat. ;)


    l.g. und danke im Vorraus


    Stefan

    Hallo Pablo,


    ganz einfach, solange der evolutionäre Druck nicht da ist, sich geschlechtlich zu vermehren, machen die es auch nicht. Das kostet mehr Energie, als eine einfache Ausbildung von Konidiensporen. Das ist zwar "nur" die Meinung meiner Pilzfreundin, die nebenbei Fachberaterin für Mykologie ist, und mir; klingt aber iwie logisch. ;)


    Ansonsten sind ja teleomorphe Formen (ja es gibt sogar doppelte Namen für den gleichen Pilz, wenn er in der anamorphen und teleomorphen Form vorliegt) der Fortpflanzung bei Schimmelpilzen beobachtet wurden. Z.B. bei Penicillium Eupenicillium, bei Aspergillus Eurotium und Emericella, nur um mal ein paar Beispiele zu nennen.


    Wenn noch Rückfragen bestehen, dann beantworte ich die gern, sofern ich es kann.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    meine erste Vermutung wäre eher in Richtung Russula aeruginea gegangen. Die Felderung ist zwar andeutungsweise zu sehen; geb ich gern zu. Allerdings viel zu schwach und die Hutfarbe ist zu blass.
    Wenn aber wirklich bei viel Druck die Lamellen nicht brachen, dann kann das nur cyanoxantha sein, zumal der Buchenwald schon für den spricht.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Thorben, Hallo Pablo,


    Schimmelpilze sind Nebenfruchtformen ;) lange Zeit war das deren Hauptmerkmal, dass sie sich nicht geschlechtlich fortpflanzen können. Die Meinung ist seit ca. 20 Jahren revidiert. Allerdings gibt es immer noch sehr viele Schimmelpilze, bei denen keine geschlechtliche Fortpflanzung entdeckt wurde.
    Im Endeffekt sind sehr viele von denen schlichtweg Ascos, die sich bevorzugt anamorph fortpflanzen. Die ganze Thematik ist echt komplex und derzeit, wie so vieles im Umbruch...


    l.g.
    Stefan


    Ich finde, durch die starken Trockenrisse, ist es nicht mehr festzumachen, ob die Huthaut filzig oder speckig war :/


    Sehr richtig Kuschel; und ich schrieb übrigens wahrscheinlich B. edulis; 100%ig sicher war ich mir nämlich nicht Pablo. :nana: Ich möchte nur mal wissen, wie du die filzige Huthaut auf dem Bild erkannt hast. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ja deine Bilder und Beschreibungen taugen wirklich was; zumindest für einen Anfänger. ;)


    also Pilz 1 ist wahrscheinlich ein gewöhnlicher Steinpilz. (B. edulis)
    dein 2. Pilz: Wurzelnder Schleimrübling (Xerula radicata)


    l.g.
    Stefan


    Hallo Lea,


    der Geheimtrick ist: Es gibt keinen. :D


    8| Du hast den mal gekostet; das nenn ich mutig. :thumbup:


    l.g.
    Stefan


    Den Panther wöllte ich auch ausschliessen, gerötet, das möchte ich noch anmerken, hat dieser Pilz an keiner Stelle. Demnach schließe ich auch den Perlpilz aus. Richtige Vorgehensweise? :/


    Hallo,


    im Prinzip ist das richtig; obwohl ich immer noch den Geruch prüfe. Der graue, riecht wie der Panther rettichartig.


    Den Samtfußkrempling habe ich kullinarisch noch nicht probiert; allerdings würde ich das keinem empfehlen, denn der gilt immer als ungenießbar. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    schöne Funde präsentierst du da. :thumbup: Den zimtfarbenen Hautkopf würde ich bestätigen. Den Blutblättrigen anzweifeln; es gibt noch einen Blutroten Hautkopf;der würde für mein Verständnis besser passen. Natürlich kann ich mich auch irren; sicher bin ich mir da nicht.


    l.g.
    Stefan