Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Nobi,


    schönes Bild. Was ich aber sagen kann ist, dass in der Dresdner Heide der Stachelbart sehr häufig vorkommt. Vor ein 3-4 Jahren am 3. Oktober hab ich mit Freunden eine Wanderung gemacht und der kam an sehr sehr häufig. Gerade in Heidenmühlennähe. ;)


    Ansonsten kann ich noch eine Stelle in der Dresdner Heide nennen, wo gerade die Heideschleimfüße wie Unkraut wachsen. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    (Riesen)Schirmlinge sollten gar keine dunklen Blätter haben, es sei denn
    1. Sie vergammeln
    oder 2. sie sind keine (Riesen)schirmlinge sondern gehören zu der Gattung der Egerlinge. ;) (immer vorrausgesetzt, dass die Lamellen nicht am Stiel angewachsen sind)


    Leider kann ich nichts genaues zu deiner Anfrage schreiben, denn wichtige Bestimmungsmerkmale, wie Stiel und Knolle hsat du ja leider abgeschnitten.
    Was ich aber definitiv sagen kann. Wenn sich die Trama (Pilzfleisch) bei Verletzung nicht orangerötlich verfärbte, hast du Riesenschirmlinge Macrolepiota spec. gefunden. Eine genauere Bestimmung so nicht möglich. Zu deinem Fund mit den braunen Lamellen fällt mir leider nichts gescheites ein.


    l.g.
    Stefan

    Hallo an alle,


    danke nochmal für die Hilfe. Wenn ich geahnt hätte, dass der Bolet sich so leicht bestimmen lässt, hätte ich wohl lieber doch den interessanten rötenden Risspilz von gestern mitnehmen sollen. ;) Den hab ich nämlich dort gelassen. ;(


    l.g.
    Stefan


    Hallo Dany,


    ich bin zwar nicht Oehrling; aber danach kannst du nicht gehen. Schleierlinge sind ein ziemlich kompliziertes Feld und nach Aussehen (insbesondere bei Fotos) kannst du da nicht gehen. Es können 2 Schleierlinge (insbesond. die hellvioletten) völlig gleich aussehen aber vollkommen unterschiedliche Arten sein. Ohne Angaben, wie Geruch, Habitat/Begleitbäume, Reaktionen auf chem. Stoffe, wie z.B. KOH, Hut- und Stielbeschaffenheit (beides schleimig, nur der Stiel oder gar keins von beiden) sind Schleierlingen nicht beizukommen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich denke, dass ich mit Toffel unlängst X. subtomentosum in einem Fichtenwald gefunden habe.
    Ich dachte ferrugineus kann nur mit Laubbäumen und meist mit Quercus? 8|8| Bringt bitte nicht mein schönes Röhrlingsweltbild durcheinander. :shy:


    l.g.
    Stefan



    P.S. Und wo ist bitte schön das gelbe Basalmycel? Kann ich auf den Fotos oben nicht erkennen. Ich bin für X. subtomentosum; obwohl ich gegen Jürgen einen schweren Stand habe; ist mir klar. Trotzdem würde mich das auch mal brennend interressieren, wie öklogischen Vorlieben der genannten Pilze aussehen.

    Hallo Gerd,


    kannst du mal bitte kurz noch was schreiben in welchen Habitaten die zu finden waren und ob die auf Holz wuchsen und wenn ja welches.
    Ramarien allg. sind ein schwieriges Thema. Ohne Mikroskop geht in der Gattung fast nichts.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Alex,


    Danke für die Antwort. Der ist mein 2. Gedanke gewesen. Allerdings stören mich da ein paar Sachen.


    1. Der Geruch
    2. schmeckte der nur leicht bitterlich nicht bitter
    3. Kenne ich den nicht so stark blauend.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    hätte nicht gedacht, dass ich mal mit einem Röhrling solche Probleme haben würde.
    Habe den heute gefunden im Großen Garten in Dresden.
    Hutduchmesser des Großen 13 cm; des kleinen 6 cm
    Stieldurchmesser des großen 2,5 cm; des kleinen 1 cm
    Auffällig war ein süßlicher medizinischer Geruch, der mich auf B. impolitus schließen ließ. Im Anschnitt und auf Druck blaute der aber und wie. 8|8| B. impolitus sollte eigentlich nicht blauen.
    Geschmack: leicht bitterlich am Anfang und "im Abgang" dann so wie er roch und mild.
    In der Nähe wuchsen Eichen, Linden, Buchen und Hainbuchen und weiterer mir unbekannter Laubbäume. Nadelbäume standen so in ca. 100 Entfernung vom Fundort.
    Hat jemand von euch ne Idee, was das ist? Boletus spec. kommt aufgrund des "strammen" Wuchses am nächsten. Dürfen auch Vertreter von Xerocomellus/Xerocomus so groß werden? Der größere von beiden hat immerhin eine Wuchshöhe von über 10 cm.
    Über den Kalkgehalt im Boden dort kann ich nicht viel sagen, außer, dass dort Inocybe erubescens und B. radicans dort schon in dem Park vereinzelt gefunden wurden.
    Über Vorschläge eurerseits wäre ich sehr dankbar.


    Hier die Bilder.






    l.g.
    Stefan

    Hallo Karen,


    für mich ist das keine Ziegenlippe. Das geht eher in Richtung Rotfuß. Vielleicht ist das sogar Xercomellus Chrysenteron; allerdings mit sehr schwachen/blasen Rottönen im Stielbereiches (Schnittbild). Gut möglcih, dass ich hier Mist schreibe, vielleicht schreibt noch jemand kompetenteres hier was dazu.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    zumindest hast du ein Schnittbild mitgeliefert. :thumbup: Trotzdem wird das schwer, denn Schleierlinge sind ein sehr schweres Feld. Ohne weitere Angaben; insbesondere Geruch, Baumpartner gerade die Laubbäume sind interessant und evtl. noch Reaktionen auf Chemikalien, wie z.B. KOH wird das eher nichts.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    dein erster scheint schon ein Seitling zu sein; ob das nun wirklich ein Austernseitling ist,habe ich so meine Zweifel. Das ist kein erinfaches Feld.


    Zu deinem 2. das kann zumindest gut ein Schönkopf sein; allerdings ein Mairitterling ist das definitiv nicht; der kommt nur im Mai/Juni.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Pablo,


    na ja in Schokosauce soll das ja ganz gut schmecken. :D Aber ja, ich ess das auch nur immer, wenn ich beim Chinesen was mit "Morcheln" bestelle; ansonsten eher nicht. :evil:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    gut ich korrigiere/präzisiere. :evil: Schlecht schmeckende Pilze, wie diverse Dachpilze, Holzritterlinge und Grauer Wulstling und nach nichts schmeckende Pilze wie Lacktrichterlinge. Ich nehm die und den Kuhröhling auch ganz gern als optischen Effekt für die Pilzpfanne. Ansonsten na ja. ;)


    l.g.
    Stefan


    @ Stefan: Das Sporenpulver bei Trichterlingen ist keineswegs immer weiß. Es gibt zahlreiche Arten mit cremefarbenem und blass rosafarbenem Farbton, sogar ein leichter orangegelber Farbton ist möglich. Durch diese Unterscheidung werden viel Arten überhaupt erst bestimmbar.


    LG Karl


    Hallo Karl,


    echt? 8|8| Das wusste ich nicht. Ok ich kenn meine 5-6 Clitocyben, die hier häufig wachsen und makroskopisch bestimmen kann und dann wars das. Auf alle Fälle sollte "Herr Gerhard" dann wohl sein Pilzbuch mal zwingend überarbeiten. X( Danke für die Info.


    @alle: Dachpilze schmecken sowieso nicht und sind demzufolge auch keine Speisepilze. Man sollte wirklich zwischen schmackhaften Speisepilzen und essbaren Arten, die nicht schmecken, wie z.B. Lacktrichterlinge, Holzritterlinge,Dachpilze, Grauer Wulstling... unterscheiden. Dachpilze sind nur was fürs Mikroskop. Hakencystiden, sofern vorhanden sind einfach wunderschön. *schwärm*


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ja so was gibts. Bei den meisten Pilzgattungen kannst du schon makroskopisch auf die Gattung schließen. Wichtige Bestimmungsmerkmale sind z.B. die Sporenpulverfarbe. Die ist beim Mehlräsling rosa und bei Trichterlingen immer weiß, was deine Frage beantworten sollte. Ein weiteres Merkmal ist z.B. ob die Lamellen am Stiel angewachsen sind oder nicht. Dann ob die Pilze Sapprophyten sind, z.B. auf Totholz wachsen oder Mykorrhizapartner. Ansonsten ist auch viel Erfahrung nötig die Pilzgattung zu bestimmen. Das Mikroskop brauchst du dann meist nur um die genaue Art zu bestimmen.
    Mit der Zeit kannst du dann deinen ersten Risspilz als solchen erkennen und dann kommen iwann die Schleierlinge mit den ganzen Untergattungen dran. Mir war der große GErhard bei der GAttungsbestimmung immer eine große Hilfe, weil er die Gattungsmerkmale kurz makroskopisch und mikroskopisch zusammenfasst.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich hab schon mal Mennigerote Saftlinge mit den Schwräzenden zusammen gefunden. Auch hab ich von Pablo gehört, dass es Wiesen gibt, wo ganz viele Saftlinge vorkommen. Bis jetzt habe ich nur die genannten Arten gefunden.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Karl,


    schön, dass du auch mal nicht ganz so seltene Arten präsentierst. :thumbup: Zum glück habe ich schon die meisten davon gefunden und kann die sicher auseinanderhalten. Sag mal warum werden die Täublinge umbenannt? Russula lepida z.B. hätte doch so weiter heißen können?


    Ansonsten danke für die tolle Zusammenstellung. Du bist eine große Bereicherung des Forums mit deinem Wissen und Erfahrung. Gern mehr bitte.


    l.g.
    Stefan