Beiträge von Climbingfreak

    Hallo,


    ich hab die Erfahrung gemacht, dass das Bestimmen junger Schwefeköpfe echt schwer sein kann. Gerade die Grünblättrigen H. faciculare können jung sehr wohl so eine rote Huthaut haben...
    Einer von beiden ist es aber mit Sicherheit. H. lateritium oder H. fasciculare.


    l.g.
    Sefan


    Hallo,
    vergleiche mal mit der Nebelkappe (Clitocybe nebularis).
    Riecht der Pilz etwas suesslich?
    Viele Gruesse, Birki


    Hallo,


    du solltest eher fragen? Stinkt der Pilz süßlich penetrant nach schlechtem, billigem Parfüm? <X :evil:
    Ich kann den Geruch der Nebelkappen nicht ertragen. Mönchsköpfe kenne ich leider nicht. :( Bin aber auch der Meinung, dass das Nebelkappen sind.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Verena,


    ohh mann du schaffst mich noch mit deinen tollen Funden. Aalso:


    Nr.16 ist der Büschelrasling.
    Nr.17 ist was aus dem Aggregat um T. scalpturatum
    Dein weißer Ellerling ist in jedem Fall der Jungfernellerling C. virgnineus; sofern er "nur" leicht pilzartig roch.
    Der organgene Ellerling ist der Wiesenellerling Cuphophyllus pratensis.
    Zu den anderen Saftlingen sage ich nichts; außer, dass du keinesfalls den Bitteren Saftling gefunden haben kannst. Der ist immer bitter.


    Nr. 9 ist die Geweihförmig Wiesenkoralle Clavulinopsis corniculata
    Nr. 11 ist die Runzlige Koralle Clavulina rugosa
    Nr. 12 ist Kammförmige Koralle Clavulina coralloides
    Nr. 18 Ja es gibt eine viololetter variation von I. geophylla; allerdings sind da denke ich auch andere möglich; hatte leider bisher zu wenig Inocyben in der Hand, um da was genaues zu sagen.
    Nr. 19 bin ich ratlos; Hast du davon was mitgenommen? Kannst du den mal aussporen lassen? Vielleicht ist das einfach nur eine verkappte Entoloma?


    Zu 21: ist mit mikroskop. Bestimmung viel möglich. 2 Fragen
    1. wie sehen die Sporen aus?
    2. Wie ist die Huthaut beschaffen? (dazu HDS-Schnitt erforderlich)


    l.g.
    Stefan


    Edit: Bildnummern aktualisiert

    Hallo Enno,


    du weißt, dass ich L. laccata s.l. und L. proxima nur mit dem Mikro sicher zu unterscheiden vermag. ;)


    Da gibts ganz fiese Übergangsformena. Hab auch Riesenteile gefunden, die ich als L. laccata sicher bestimmt hab.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    da ist nix mit Rasling. Die sehen mir sehr nach Rauchblättrigen Schwefelköpfen H. capnoides aus; schade, dass die Farbe der Hauthaut nicht, bzw. schlecht auf deinen Bilder zu sehen ist.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Karl,


    sehr schöne Funde und wie immer wunderbar bildlich dargestellt. Besonders herzlichen Glückwunsch für Sarcodon squamosus. :thumbup: Ich hab hier im Dresdner Raum 2 Stellen, wo der kommt. Ist nebenbei gesagt neben Tricholoma focale, Gyroporus cyanescens und Cortinarius mucosus mein Lieblingspilz. :cool:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ingo,


    soweit ich weiß, kann nur subtomentosum die gelbl. Verfärbung. Eine sichere Bestimmung der beiden ist aber trotzdem nur mikroskopisch möglich. Es gab auch in einem der ersten beiden Tintlinge des Jahres eine Beschreibung von St. (damals noch insignitum) und dort hatten die Autoren das auch nochmal gesagt.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ingo,


    den hatten wir in Offenbach bei Malone und Pilzauge. Ich hab den damals "gefunden" und Steffen hat den mikroskopiert und als St. ostrea/St. insignitum vorgestellt.


    Ich bin übrigens der gleichen Meinung; einer der beiden ist es definitiv.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Coprinus,


    L. cristata ist ein durch sein markanten Geruch leicht bestimmbarer Pilz. Mir sind die Rosalichen Schüppchen bei deinem Fund aufgefallen, den ich auch unlängst genau so bei L. subincarnata fand. Ich schrieb ja auch, dass ich nur nach mikroskop. Untersuchung Lepioten sicher bestimme; außer cristata (am Geruch) sag ich zu Lepioten nicht viel.
    Übrigens zur Pilzmikroskopie: stell dir das nicht zu einfach vor. Ich habe mein Mikroskop schon fast ein Jahr und lerne immer noch dazu. Du brauchst nicht nur das Mikroskop, sondern auch gute Schlüsselwerke und Erfahhrung deine Beobachtungen richtig zu interpretieren. Nur für dich mal als Info. Wenn du in die Pilzmikroskopie einsteigen willst, dann rate ich dir jemanden zu suchen, der dir die Grundlagen beibringt, bzw. der dich dabei unterstützt. Die richtigen Schnitte wollen auch gelernt sein.


    l.g.
    Stefan


    P.S.

    Fast so schwierig zu unterscheiden wie beim Stockschwämmchen und Gift-Häubling...mit dem Unterschied, dass hier beide Lepiotas nicht essbar sind.


    Ok, dann würde ich dir raten dir die Pilze erstmal makroskopisch genau anzusehen. Mach das mal 3-4 Jahre, bevor du zur Mikroskopie gehst. Beide von dir genannte Arten sind im Regelfall leicht zu trennen durch genaue Beobachtung der makroskop. Merkmale. Lerne erstmal das; die Mikroskopie kommt noch früh genug. ;)

    Hallo,


    was sich zudem auch immer wieder gut für Anfänger macht sind reine Buchenwälder. Da kommen auch Pfifferlinge, Flockenhexen, Parasole, Perlis und Steinpilze in sammelbaren Mengen vor und du findest nebenbei noch ein paar spannende Arten, die du dann selber bestimmen kannst. ;)
    Diese solltest du natürlich nicht essen, sondern vorher einem Fachmann zeigen lassen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    upps, jetzt sehe ich die Stielnatterung auch; allerdings habe ich in letzter Zeit so viele weiße gelbe Knollis gesehen, dass ich fast daüber betriebsblind geworden bin. Bei einem Restzweifel entscheide ich immer mit meiner Nase.


    Grüner Knolli honigartiger Geruch
    Gelber Knolli Kartoffelkeller/alter Rettich


    Ok jetzt seh ich das auch. Die Scheide ist ein wenig arg hoch für den Gelben. Revision meinerseits: :shy: A. phalloides var alba.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    dein erster ist mit ziemlich großer Sicherheit Amanita citrina var. alba (weiße Form des gelben Knollis)


    Dein 2. ist eine Lepiota; wahrscheinlicher halte ich aber Lepiota subincarnata (Fleischrosa Schirmling). Allerdings fange ich gerade erst an mich in die Gattung Lepiota einzuarbeiten und sage nichts definitives ohne Mikroskop. Untersuchung. :shy:


    Dein letzter sollte Lepiota aspera sein.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Nobi,


    oder aber du nutzt die Tagung um Leute für das Thema zu begeistern. Hast du ja auch bei Sven und Steffen geschafft. :thumbup::evil: Bisher hat sich Steffen zumindest noch nicht groß mit Dungpilzen befasst...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    was ich definitiv sagen kann, dass deine ersten Bilder die Zinnobertramete zeigen und dein gelber Fruchtkörper keine Schmetterlingstramete ist.
    Ansonsten kann es wirklich sein, dass der gelbe Fruchtkörper eine Zinnobertramete mit untypischer Färbung oder eine andere (mir leider unbekannte) Art darstellt. (muss nicht viel heißen, ich bin gerade erst dabei mich in die Baumporlinge einzuarbeiten).


    l.g.
    Stefan

    Helvella crispa sieht ja schon zum Anbeißen aus, aber ich habe bislang selbst aus den von Dir beschriebenen Gründen auf den Verzehr verzichtet.


    Hallo Markus,


    finde ich nicht. ;) Aber darüber müssen wir uns nicht streiten. :D
    Wobei ich Nobis Einschätzung nur fast uneingeschränkt teile; z.B. die Suillus-Problematik. Ich esse gern Butterpilze und Goldröhrlinge, solange die noch jung und knackig sind. Aber solange wir auf die Möglichkeit einer Unverträglichkeit hinzuweisen, verbunden mit dem Tipp, die erstmal in einer kleinen Menge zu probieren, ist da ein guter Weg.
    Übrigens würde ich auch noch gleich vor dem Verzehr von Grüngelben Gallertkäppchen (Leotia lubrica) und Grubenlorchel (Helvella lacunosa) warnen. Die gehören in die gleiche "Kategorie", wie die Herbstlorchel (leicht gyromitrinhaltiger Pilz).


    l.g.
    Stefan

    Hallo an alle,


    sehr schöne Funde habt ihr da noch bebildert und zusammengestellt. :thumbup: Wenn es klappt, komme ich gern nächstes Jahr auch mal mit. Würde mich freuen. Möchte ja auch meinen Horiznot erweitern und nicht immer nur an Inocyben sitzen. ;)
    Dass ich mich mit denen weiter intensiv befassen möchte ist klar. :cool:


    l.g.
    Stefan