Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Dieter,


    neben guter Literatur ist es wirklich das allerwichtigste, dass du dich makroskopisch mit deinen Funden auseinandersetzt. Lerne deine Funde verbal zu beschreiben, achte auf "Kleinigkeiten", fertige Schnittbilder an und achte auf die Ökologie.


    Das ist der erste und wichtigste Schritt der Pilzbestimmung. Du kannst makroskopisch viel machen. Ein Mikroskoop wird dir u.U. auch nicht helfen; insbesondere dann nicht, wenn du nicht weißt, wonach du suchen sollst.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Sarah,


    was meinst du damit? Sporenpulverfarbe ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal; ich denke mal, das weißt du. So wird es eher schwer, dem Pilz auf die Schliche zu kommen. Andere Möglichkeit wäre ein Mikroskop.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    deine Nr. 12 ist sehr wahrscheinlich eine Inocybe. Lepiota hätte weißes Sporenpulver.
    Du hast ja geschrieben, dass der Fruchtkörper rötet und nach blumig riecht. Das tun Inocyben; ob es aber eine Art gibt, die beides kann, bin ich überfragt. ;)


    Ansonsten schöne Funde.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich bin bei Trichloma kein Experte; kenne vielleicht nur 15 Arten oder so; aber die wenigstens genau.


    T. agyraceum/scalpturatum: Ich kenne beide Arten sehr gut und schließe die definitiv aus!


    T. sejunctum verfärbt sich meines Wissens nach nicht im Schnitt und kann demzufolge auch ausgeschlossen werden.


    Konkrete Vorschläge kann ich aber auch nicht liefern. :shy:


    l.g.
    Stefan

    Hallo Tanja,


    schöne Rätsel. Bei dem grauen würde ich mal instinktiv in Richtung T. scalpturatum gehen; zumindest so lange, bis ich mal den Lamellenansatz gesehen habe und den Geruch kenne. :evil:


    Bei dem 2. Bild würde ich auch zu B. citrina und Ascocoryne spec. tendieren. Die Lamellenpilze: Hier wäre die Sporenpulverfarbe hilfreich. Das einzigste, was mir zu dem einfällt, ist Psathyrella spadicea. Allerdings mit sehr großem Fragezeichen...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    außerdem fehlt für Hebeloma sinapizans der Zapfen; oder darf der auch mal fehlen? :evil:


    Ansonsten ist Hebeloma spec. ein heißer Favorit für den Pilz. :D ICh denke mal das wird ohne Mikro nicht zu lösen sein. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Matthias,


    ich kenne nur einen, der das bestimmen mit einer gewissen Erfolgsaussicht bestimmen kann und der heißt hier Tomentella im Forum. ;)


    Für mich sind diese Rindenpilze s.l. ziemliches Neuland.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich kann dich erstmal beruhigen; das sind entweder Grünspanträuschlinge oder Blaugrüne Träuschlinge. Am besten du sammelst die komplett ab; oder du bläust deinem Sohn ein, dass er die nicht in den Mund nehmen sollte.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    soweit ich weiß, wird der mit T. terreum synonymisiert. ;) Hast du an dem mal gerochen; besonders an den verletzten Lamellen? Wenn kein Mehlgeruch wahrnehmbar sein sollte, ist es definitiv T. terreum.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    deine Substratangabe hat die Frage eigentlich schon beantwortet. H. capnoides (Rauchblättriger SK) kann nur auf Nadelholz, während H. fasciculare auf beidem wachsen kann. ;) Übrigens kann man immer noch einen leichten Grünstich auf den Lamellen erkennen. Ansonsten; im Zweifel hilft da immer eine Kostprobe. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo nach Istrien,


    sehr schöne Bilder und Funde habt ihr da und eine Gegend und Unterkunft. Nebenbei noch ein Crash-Kurs in Schnecklingsbestimmung. So muss das sein. :thumbup: Bin gespannt auf mehr.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    bei Ascos gibt es bei vielen Arten (nicht bei allen) eine geschlechtliche Form (Fruchtkörper)=teleomorph und eine ungeschlechtliche Form (Fruchtkörper)=anamorph; ist aber sonst der gleiche Pilz. Das war lange nicht bekannt und so ist es bei vielen Pilzen so, dass die beiden Formen unterschiedliche Namen haben. (jetzt mal in aller Kürze erklärt)...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich würde den in die Tricholoma terreum-Ecke tun. Könnte gut sein, dass er es sogar selbst ist. Schade, dass du keine Fotos der Lamellen hast; das würde Klarheit bringen. Hast du die Lamellen mal gequetscht?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich warne vor dem Verzehr der Nebelkappen dringend. Dei enthalten einen Giftstoff (Nebularin); der steht im Verdacht steht Krebs zu erregen und ist zudem auch von der akuten Toxizität her bedenklich!


    Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrrednern an. Bitte kauft euch mal frische Chmampignons im Supermarkt und riecht dran! Euer Fund ist vom Champignongeruch ungefähr so weit weg, wie Stockholm vom Äquator. ;) Nebelkappen riechen süßlich parfümiert und wenn ihr euch den Geruch erst einmal eingeprägt habt, werdet ihr ihn nie wieder vergessen. Der Geruch ist übrigens auch für die Art spezifisch.


    l.g.
    Stefan