Beiträge von Climbingfreak

    Hallo,
    wenn es euch beruhigt. Es kommen seit dem posten des 2. Bildes verstärkt Antworten rein, die sich langsam aber sicher in die richtige Richtung bewegen.


    Auf alle Fälle solltet ihr eine 2. Frage stellen, um den Kandidaten einzugrenzen. Alternativ kann ich auch einfach auflösen. Ihr entscheidet.


    Ohne jetzt Druck machen zu wollen, aber wenn bis Dienstag abend keine 2. Frage kommt, löse ich auf. Ich hab sonst Angst, dass sich die Sache zu sehr in die Länge zieht. Wenn jemand mehr Zeit für die Frage braucht, dann bitte sagen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo gdno,


    du kannst beide Titel im Mykoshop bestellen.
    Leider brauchst du dafür ein Mikroskop, um damit was reißen zu können. Ein anderes Werk, was ich dir empfehle, ist die Funga Nordica. Allerdings solltest du erstmal anfangen makroskopisch deine gefunden Pilze zu beschreiben. Mit der Mikroskopie ggf. noch etwas warten.


    l.g.
    Stefan

    Der gute, alte Maronenröhrling...
    Xerocomus, Boletus, Imleria...
    Im Grunde wäre Imleria die logische Konsequenz daraus, daß er weder zu Xerocomus noch zu Boletus wirklich passt. Ich lasse ihn für mich trotzdem bei Boletus stehen. Dann fasst man die Gattungsdefinition dort eben etwas weiter. Ansonsten müsste man auch noch ein paar Dutzend andere Röhrlinge bei Boletus rausschmeißen. Was man ja mit den Arten um den Anhängselröhrling und Königsröhrling schon gemacht hat.



    LG, Pablo.


    Hallo Pablo,


    das ist doch schon stärker fortgechritten. Boletus calopus heißt jetzt Caloboletus calopus usw. Zumindest steht das im IF so. Von der einstigen Gattung Boletus ist kaum noch was übrig geblieben.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    sag mal, sind das wirklich Porlinge? Ich erkenne keine Poren. Das werden wohl eher Schichtpilze oder so was sein. Allerdings hab ich keine brauchbare Idee. Max. sehr alte Stereum hirsutum aber mit gaanz dickem Fragezeichen.


    l.g.
    Stefan

    Tja Band 1 hatte ich vorletztes Jahr zu Weihnachten bekommen (für 90 Eus); Band 2 hab ich für 60 Eus von einem Pilzfreund abgekauft, der seine Bibliothek verkleinern wollte. Band 3+4 hab ich für 19,95 und Band 5 halt für 50.
    Ich hab zu spät geschalten, dass das so tolle Bücher sind. :D


    Auch bin ich btw. froh, dass ich beide Grögers habe. Band 1 soll es ja schon nicht mehr geben.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Jan-Arne,


    ich meine das mal in einer Zmykol von vor 2 Jahren gelesen zu haben.


    l.g.
    Stefan


    Edit:



    Fraglich ob Mykhorrizapilze wirklich die Giftstoffe der Partnerpflanzen aufnehmen.
    Der Schmarotzende Röhrling z.B. nimmt ja auch nicht die Giftstoffe des Kartoffelbovisten an.


    Das wird von Pilz zu Pilz unterschiedlich sein. Das ist in der Zmykol veröffentlicht worden und wird demzufolge schon stimmen. Prof. Berndt weiß schon was er macht...


    Hi Pablo,


    na ist mir schon klar das seten ja/nein nur eine Frage ist, ich meinte natürlich 2 Fragen mit der KOH Frage.


    Mikroskopische Merkmale sind zwar toll leider aber nicht für alle zugänglich, da würde ich mich auf reine Makroskopische Merkmale richten oder Substrat spezifisch, natürlich sollte man als Brätzel geber auch daran achten das die Objekte wirklich Makroskopisch bestimmbar sind, aber bis jetzt war es doch immer der fall oder nicht?


    Hallo Mario,


    bei mir auf alle Fälle; ich hatte nur mal das Experiment mit Inocybe mixtilis gemacht, der prinzipiell auch mikroskopisch abgesichert werden sollte. Bei dem war ich mir aber sicher, dass das ok geht, da dieser ja die bekannteste Art mit gerandeter Knolle ist.
    Beim aktuellen Rätselpilz kann ich dir versichern, dass ich den makroskopisch bestimmt habe. Die Sache mit den Seten, die von Pablo vorgeschlagen wurden, haben mich selber irritiert. Ich musste das erstmal nachlesen, ob das für Pablos Tipp auch zutrifft. Das hat mich nämlich selber brennend interessiert. So was kann man aber locker in GPBW nachlesen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    zumindest kann ich sagen, dass eine sehr versierte und erfahrene Pilzfreundin auch schon Judasohren an Pfaffenhütchen gefunden hat. In dem Falle sollten die Fruchtkörper auch nicht verzehrt werden.


    Es gab ja auch mal einen Vergiftungsfall von Steinpilzen, die bei Eibe wuchsen...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ups da hab ich was angerichtet. :D Dachte gar nicht, dass die Sache noch so kompliziert werden könnte. Aber gerade dein Tipp Pablo hat doch eindeutig Substratvorlieben. Meinst du nicht? Zumindest finde ich deinen Tipp immer am gleichen Substrat.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Ich frag hier nur nach um auch was zu lernen. ;)


    P.P.S. Das ist hier geschehen Melanie. Es sei denn, nach der Auflösung wird Korrektureinspruch erhoben. :D

    Hallo Pablo,


    ich hab da auch gleich nochmal nachgeschlagen. Tja laut Beschreibung im Buch passt Basirubens besser. Leider habe ich kein Messer mitgehabt, um die aus dem Boden rauszuhebeln (wegen Basalmycelfilz). Die unbekannten Laubbäume muss ich mir im Frühjahr/Sommer nochmal ansehen. Vielleicht kann ich die dann bestimmen; oder ich stell die mal im Forum ein. ;)


    Hoffe sehr, dass Ingosixecho zu dem Thema nochmal melden wird.


    l.g.
    Stefan

    Hallo an alle,


    ich denke auch, dass wir das kommuniezieren können. Wenn grad jemand mehr Zeit braucht, kann er oder sie das ja auch sagen.


    Mal noch ne Frage an alle: Ich merke, dass ihr ganz schöne Probleme habt. (logisch ich hab auch auf einem Foto eine arg "untypiche Stelle" genommen). :shy:
    Wärt ihr einverstanden, wenn ich meinen eigentlich gedachten Bildausschnitt einstelle? So wird das Rätsel für die meisten etwas leichter und bleibt trotzdem noch eine Herausforderung.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    C. carcharias erkenne ich immer an dem markanten Geruch und das ist dann auch mein absolutes Bestimmungsskriterium. Da wir beide an dem Pilz nich gerochen haben Ingo, sollten wir den als Cystoderma spec. aus meiner Sicht stehen lassen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    das Aussporen wäre diesbezüglich nur hilfreich, dass wir uns auch wirklich sicher sind, dass wir es auch mit einem Weißsporer zu tun haben. Wenn das ein Braunsporer (u.a. Gattung Tubaria) sein sollte, dann können wir gezielt da nachsehen.


    Ob der Pilz nun ausschließlich mikroskopisch zu bestimmen ist, weiß ich nicht. Zumindest sollten wir nochmal Antworten von kompetenteren Leuten abwarten. Aber Sporenbild wäre hier schon hilfreich denn ggf. ist das wirklich ein Wintertrompetenschnitzling...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    na ja; das ist leider schwer zu erklären. Manchmal ist zur Unterscheidung von St. hirsutum und subtomentosum das Gesamterscheinungsbild wichtig; gerade wenn so wie hier die Merkmale von beiden vorhanden sind. Das kommt leider bei deinen Bilder nicht gut rüber. Versteh das nicht falsch; die Bilder sind gut.


    Makroskopisch kannst du die normalerweise ganz gut unterscheiden.


    St. hirsutum ist die Oberseite richtig striegelig und breit am Substrat angewachsen und steht auch nicht so weit vom Substrat ab und meist semipileates Wachstum.


    St. subtomentosum ist eher samtig, die Ansatzstelle zum Substrat ist schmal und die Fruchtkörper können einen Durchmesser von max. 5 cm erreichen; die Trama beim Reiben und auf Druck sich gelb verfärbt und aus meiner Funderfahrung eher pileat ("hütchenausbildend") wächst.


    Zur mikroskopischen Unterscheidung steht auch hier was.


    Ich wäre aufgrund deiner Bilder für hirsutum; obwohl die "Hüte" für meinen Geschmack dafür etwas zu groß sind.


    Sorry, falls ich dich mit der Antwort verwirren sollte. Kann auch gut sein, dass die allmächtige Stimme des Forums mich hier korrigiert. So lange beschäftige ich mich mit den Stereum-Arten auch noch nicht. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    die Problematik ist mir durchaus bewusst. Ich hab die Frage und die Antwort aber auch ein Stück weit forciert, um euch auf die richtige Fährte zu führen. Mit den Poren ist mir das auch sogar gelungen. Zukünftig werde ich auch darauf achten, dass die Fragen/Antworten nicht zu schnell kommen.


    gdno81: Zu deiner Frage ob damit nur noch die Porlinge übrig bleiben: Die klassischen Röhrlinge sind bei der Frage prinzipiell noch drin (die haben ja auch Poren).


    @ all: ich hab hier nur die Frage beantwortet. Legt auf die Antwort bitte keine tiefere Bedeutung bei.


    l.g.
    Stefan

    Hallo ihr lieben,


    bin hier bei dem etwas unschlüssig. Habe den vorgestern in einem Krankenhausgelände bei Pinus und einem mir unbekannten Laubbaum gefunden (vermute irgendein Zierobst oder so was). Ob die Stelle gekalkt wird/wurde entzieht sich leider meiner Kenntnis.
    Der Geruch war unbedeutend; mit viel Fantasie kann man da auch einen Hauch von Waschküchengeruch reindeuten. Auf eine Geschmacksprobe habe ich aufgrund der Frostschäden verzichtet.
    Der Hut ist grau-braun geschuppt; der Stiel ist grau-grünlich überfasert. Das Fleisch zeigt Rötungen, die nicht durch Verletzungen entstanden sind. Auch die Schnittfflächen des Schnittbildes zeigen noch keine Rötung. (Schnittbild wurde heute Mittag angefertigt).


    Was meint ihr dazu? Kann man hierzu trotz Frostschäden noch was sagen?
    An einen Freiblättler glaube ich btw nicht, auch wenn das so auf den Fotos aussieht. Ich habe noch Lamellenreste am Stiel gesehen; wahrscheinlich ein Frostschaden. Die Sporengröße stimmt übrigens mit meinen vermuteten Arten überein. 6x4 µm.


    l.g.
    Stefan