Huhu,
falls noch was gefragt werden soll, wie wäre es, ob der gesuchte Pilz schwarzes Sporenpulver hat?
Hallo,
soll ich das mal gleich übernehmen?
l.g.
Stefan
Huhu,
falls noch was gefragt werden soll, wie wäre es, ob der gesuchte Pilz schwarzes Sporenpulver hat?
Hallo,
soll ich das mal gleich übernehmen?
l.g.
Stefan
Hallo Thorben,
kratz mal bitte von den Fruchtkörpern ein bisschen was ab, zerkleinere das ggf. etwas und versetz die Fragmente mal mit 20%iger KOH. Es müssten sich farbige Pigmente lösen. Deren Farbe ist bestimmungsrelvant. Ich halte derzeit H. fragiforme auch noch für möglich; die kann auch auf anderen Substraten außer Buche vorkommen.
Für die Pyrenomycetenbestimmung kannst ud zukünftig diese Seite benutzen.
l.g.
Stefan
Hallo Hans,
danke für die Erklärung. ![]()
l.g.
Stefan
![]()
Klasse. Das ist genau das richtige für das Gastrointestinale Vergiftungssyndrom.
Andererseits sieht es auch ein wenig so aus als ob der Designer von dem Ding ein paar Kahlköpfe zu viel hatte. ![]()
Mir persönlich ist das aber iwie zu bunt, als dass ich das für meine Wohnung haben wöllte.
Danke fürs zeigen Ulla. Das war eine sehr willkommene Aufheiterung.
l.g.
Stefan
Alles anzeigen
Hallo, Peter!
Ich müsste ihn fotografieren (habe keinen Scanner). Und dann als Mail verschicken (weil dir ja offensichtlich die eigene Sicherungskopie der eigenen Ausgabe auch abhanden gekommen ist
).
Aber wenn du eine Bibliothek in der Nähe hast... (Unibibliothek muss das auch als Fernleihe beschaffen können).
Ich meine, es ist ein vergriffenes Werk, das nicht mehr aufgelegt werden wird. Insofern sehe ich da kein Problem, zum privaten Gebrauch Sicherungen von einzelnen Passagen einzuscannen. Wenn man da mal aus versehen ein Faß Tinte oder KOH drüberschüttet, ist es hinüber und das Buch wäre unbrauchbar. ersatz ist ja schwer zu finden, also wohl dem, der eine Sicherung zum privaten Gebrauch angefertigt hat.
LG; pablo.
Hallo ihr beiden,
Digitalisierungen von eigenen Büchern zum Privatgebrauch als Sicherungskopie ist in jedem Fall zulässig. Also wo ist da bitteschön das Problem.
Peter du kannst mir ja mal eine PN mit deiner Emai-Adresse schicken.
l.g.
Stefan
Hallo Daniela,
sehr fein.
Herzlichen Glückwunsch zum tollen Fund. Stellst du noch Mikrobilder (Sporen, Velum usw.) ein? Würde mich freuen, wenns klappt.
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
genau dazu fehlt in Sachsen etwas die Zeit, weil ja schon 2018 unser Verbreitungsatlas rauskommen soll. Bei solch häufigen Arten, wie A. fulva oder A. submembranacea (ich mikroskopiere die Volva bei jedem Fund!) ist das ehrlich gesagt auch nicht wirklich nötig. Bei für mich neuen, seltenen Arten mache ich das sehr wohl. Ich schreibe in Mykis rein, dass ich mit Werk xy geschlüsselt habe und was ggf. noch andere Autoren (z.B. Kibby) über die Art schreiben. So geschehen bei meinen letzjährigen Funden von "A. argentea". Bei meinen Ritterlingsfunden mache ich das btw. auch so; aber das weißt du ja.
l.g.
Stefan
Hallo Pablo,
ja da ist auf alle Fälle was dran. Was mich nur daran wundert ist, dass es auch in neueren Gattungsmonogrphien davon nichts erwähnt wird; zumindest bei Geoffrey Kibby nicht.
Der Amanita Band aus der Fungi europaei-Reihe hat die ganzen Scheidenstreiflinge komplett ausgespart. Die werden da nur am Rande erwähnt; zumindest habe ich die da nicht finden können.
Der Gröger-Schlüssel scheint mir auch etwas veraltet zu sein (nachdem was du so geschrieben hast); bleibt also nur noch, wie immer, die Funga Nordica.
l.g.
Stefan
Na ja eine 4. Frage würde ja nur noch Sinn machen, wenn noch ein(e) Teilnehmer(in) noch Tipps übrig hat.
Meinen 3. hab ich ja schon "verballert". Ich wäre für morgen abend auflösen, damit ich die Auflösung noch mitverfolgen kann. Sonst komme ich erst wohl wieder Sonntag ins Forum...
l.g.
Stefan
Hallo,
ich würde das schon als Schizopora spec. einstufen. Bin aber kein Experte auf dem Gebiet. Pablo oder Tomentella wären an dieser Stelle sehr kompetente Ansprechpartner.
l.g.
Stefan
Hallo,
das muss jetzt nicht viel heißen, aber mit GPBW Band 5 komme ich auch auf C. stercorea. Gröger Band 2 und Andreas tollen neuen Tintlingsschlüssel (auf seiner Seite runterladbar) habe ich allerdings (noch) nicht konsultiert. Ich gleiche prinzipiell alle meine Tintlingsfunde mit den 3 Quellen ab. Ich stecke noch nicht lange in der Materie, um mir mit einer Quelle sicher Tintlinge bestimmen zu können.
Was mich etwas überracht hat: dein Fund gehört in die ehemalige Subsektion Narcotici. Bis jetzt habe ich nur 2 Arten aus der Gruppe in der Hand gehabt. Beide hatten die typische Ablösung der äußeren Sporenwand. Bei deinem Fund sehe ich das aber gar nicht. Kann es sein, dass es für die Art typisch ist, dass dieses Merkmal nicht so ausgeprägt ist?
l.g.
Stefan
Hallo Wolfgang,
oha das ist ja mal ne Preissteigerung. Als ich das letzte Mal nach dem Preis vor 2 Jahren geguckt hab, betrug der noch knapp 300€. Aber eine Riesensauerei ist das allemal. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
ich hab gerade auch mutig meinen 3. Tipp abgegeben.
Wegen mir können wir auch gern auflösen. Zur nächsten Runde setze ich erstmal aus. Die übernächste Runde werde ich wieder übernehmen und Pablo darf wieder mitraten. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo,
was ich hier sagen kann: dein 1. sollte schon Ascobulus albidus sein; ich hatte auch schon solche Funde mit rel. kleinen Sporengrößen.
Zu deinem 2.: ich persönlich würde den auch A. saccheriferus nennen; allerdings habe ich die Art noch nie unterm Mikro gehabt und bin mir sehr unsicher. Demzufolge würde ich abwarten, bis das ein Kenner (Nobi, Ralf, Matthias, Sven...) bestätigt oder nicht.
l.g.
Stefan
Hallo Felli,
zumindest ist das keine Parasola. Was das genau sein könnte, müsste ich erst ausschlüsseln; ich bin grad nicht zu Hause. Aber ich denke, dass entweder Hans, Nobi oder Andreas den sofort benennen können; sogar beim Vornamen. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Angela,
na ja, zumindest hast du in den Standard-Pilzbüchern nur noch rel. wenige Seiten bei den Schlauchpilzen zu durchstöbern.
l.g.
Stefan
Hallo Petra,
ich hab schon ne Idee; dank deiner Erklärung.
Wenn die sich aber bewahrheiten würde, wäre das echt gemein. Andererseits könnte ich ja mal fragen, ob der Pilz auch an Salweide vorkommt.
Ich hab den nämlich unlängst vollkommen untypisch an einem Salweidenstamm gefunden; ich meine den auch schon mal an Buche gehabt zu haben. Nix mit typischen Substraten laut Wikipedia. ![]()
Mausmann hat den tatsächlich auch mal in einem Kreativthread verwurstet. Passt also auch. ![]()
Na ja mal sehen. Zumindest meine ich nun zu wissen, welchen Pilz du meinst. Einen mit schwarzem Sporenpulver und ein Einzelvertreter in seiner Gattung.
l.g.
STefan
Alles anzeigenAlles anzeigen
Hallo,
1) da gibts kein Vertun. Sphaerocysten in der Volva hat nur der.
...
2) A. battarae und A. crocinea sind aber eindeutig.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
zu 1) hast du eine Quelle zu dieser Aussage? Würde mich sehr interessieren.
zu 2) Das mit A. battarae hatte ich auch bis vor zwei Jahren gedacht. Dann aber grub ich im Südschwarzwald ein paar "A. battarae" zum Spaß aus, und einige davon hatten eine unterseits orangefarbige Volva - ein Merkmal, das bei Beschreibungen von A. battarae nirgends erwähnt wird. Die Volva der anderen war banal weißlich-graulich. Die "orangenen" waren auch insgesamt düsterer gefärbt.
Wenns klappt, wiederhole ich den Versuch dieses Jahr und mache dann auch Fotos.
FG
Oehrling
Hallo Stephan,
laut GPBW und Gröger ist das Vorhandensein von Sphaerocysten bestimmungsrelavante Merkmale für A. submembranacea; zumindest bei den grauhütigen. A. argentea und A. vaginata sollten diese, wenn überhaupt nur vereinzelt haben.
Danke auch für deinen Einwand. Ich habe gerade nochmal die GPBW rausgeholt; auf dem Bild hat A. battarae eine orangene Volva (in der Beschreibung wird aber von eine schmutzig weißen Volva gesprochen). In der Wikipedia wird das erwähnt, dass die Volva rostleckig sein soll. Ich meine mich auch zu erinnern, dass Andreas Gminder zum Schleierlingskurs gesagt hat, dass die Volva von dem orangelich/rostfarben sein soll. Das wird auch in Amanita in Britain von Geoffrey Kibby so bestätigt. Da verwundert es mich eher, dass die Volva weiß ist. ![]()
l.g.
Stefan
Hallo Ingo,
stimmt von der Seite hab ich das noch gar nicht betrachtet. Danke für deinen Einwand. ![]()
Aber ich bleibe dabei. Bei einigen Schlüsseln ist es schon wichtig, dass ein bisschen Erfahrung in der Ausprägung bestimmer Merkmale da sind, um das einschätzen zu können. Zumindest gehts mir so, dass ich mit Schlüsseln zu Gattungen, die ich schon einige Zeit benutze besser klar komme als mit Schlüsseln zu Gattungen, wo ich mich bisher kaum beschäftigt habe.
Ich finde das auch nicht schlimm, solange ich der Tatsache bewusst bin.
l.g.
Stefan
Hallo,
da gibts kein Vertun. Sphaerocysten in der Volva hat nur der.
Eine "Warnung" noch an dich. Bei den Scheidenstreiflingen ist noch viel ungeklärt.
Nicht selten kommt beim gleichen Fruchtkörper bei unterschiedlichen Fruchtkörpern auch unterschiedliche Ergebnisse mit unterschiedlichen Schlüsseln raus. Das hatten Toffel und ich letztes Jahr mit "A. argentea" erlebt.
Dann weiß ich noch von Pablo, dass da in der Gruppe auch noch taxonomisch einiges im argen ist. A. submembranacea, A. fulva, A. battarae und A. crocinea sind aber eindeutig.
l.g.
Stefan
...ich wäre prinzipiell auch für Poyenberg; allerdings sollten wir dann auch sicher sein, dass wir das Essen kochen ... auch schaffen ...
Ich persönlich bin sicher. Hilft Dir das weiter?
Es ist definitiv eine gewisse Entscheidungshilfe. ![]()
Hallo ihr lieben,
ich wäre prinzipiell auch für Poyenberg; allerdings sollten wir dann auch sicher sein, dass wir das ganze (Essen kochen etc. auch schaffen können).
l.g.
Stefan
Hallo,
iwie hab ich das befürchtet. Also ein "richtiger" Pilz ja.
Für mich sind ja die " wirklich richtigen" Pilze ja immer noch ordentlich in Hut und Stiel gegliedert. ![]()
Ohh mann, dass mir das auf meine alten Tage noch passieren muss. Was wäre denn eine gute 4. Frage? Hat der Pilz eine gallertige Konsistenz? Gehört der Pilz zu den sog. Pyrenomyceten?
Ich bin iwie ratlos.
l.g.
Stefan
Hallo Ingo,
natürlich ist vieles als Skizze hinterlegt, aber leider nicht alles.
Übrigens ganz schlimm wird es bei Schleierlingen in der Funga Nordica. Das ist der derzeit beste Schleierlingschlüssel, den es gibt (laut Aussage von Adreas Gminder) und dort ist dann sehr vieles Auslegungssache. ![]()
"Hut lebhaft orange"
Eigene Gedanken dazu: "Ja der Hut ist orange, kann das aber schon/noch als lebhaft bezeichnet werden?" Immer etwas schwierig das ganze.
Da gibts einige solcher Schlüsselschritte. Zum Glück liefert die Funga Nordica sehr viele Details, so dass bei Unsicherheiten immer beide Wege weiter verfolgt werden können.
l.g.
Stefan
Alles anzeigen
Hallo Stefan!
Zitat
...ja nachdem wie die Beschreibung der Zystidenform im Schlüssel ausgelegt wird. "Sackförmig" ist eben nicht gleich "sackförmig".
Welcher Schlüssel war das denn?
Lässt sich das "sackförmig" nicht anhand von beistehenden Zeichnungen aufklären?
Hallo Ingo,
danke für deine Rückfrage. Wir hatten damals den "Gröger" benutzt. Für den entscheidenden Schlüsselschritt damals war leider keine Nr. für eine Zeichnung hinterlegt.
Wobei ich auch sagen muss, dass es damals nicht um P. cinereofuscus, sondern um P. dietrichii oder zwei weitere ging. Ich kam auf P. dietrichii, Toffel auf einen anderen; Andreas Vesper auf einen von den beiden verschiedenen.
Manchmal sind solche Schlüsselmerkmale auch Auslegungssache. Mehr wollte ich eigentlich in meinem obigen Beitrag nicht sagen.
l.g.
Stefan
