Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Thorben,


    kratz mal bitte von den Fruchtkörpern ein bisschen was ab, zerkleinere das ggf. etwas und versetz die Fragmente mal mit 20%iger KOH. Es müssten sich farbige Pigmente lösen. Deren Farbe ist bestimmungsrelvant. Ich halte derzeit H. fragiforme auch noch für möglich; die kann auch auf anderen Substraten außer Buche vorkommen.


    Für die Pyrenomycetenbestimmung kannst ud zukünftig diese Seite benutzen.


    l.g.
    Stefan

    :D


    Klasse. Das ist genau das richtige für das Gastrointestinale Vergiftungssyndrom. :saint: :evil: Andererseits sieht es auch ein wenig so aus als ob der Designer von dem Ding ein paar Kahlköpfe zu viel hatte. :evil:


    Mir persönlich ist das aber iwie zu bunt, als dass ich das für meine Wohnung haben wöllte.


    Danke fürs zeigen Ulla. Das war eine sehr willkommene Aufheiterung.


    l.g.
    Stefan


    Hallo ihr beiden,


    Digitalisierungen von eigenen Büchern zum Privatgebrauch als Sicherungskopie ist in jedem Fall zulässig. Also wo ist da bitteschön das Problem. ;) Peter du kannst mir ja mal eine PN mit deiner Emai-Adresse schicken.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    genau dazu fehlt in Sachsen etwas die Zeit, weil ja schon 2018 unser Verbreitungsatlas rauskommen soll. Bei solch häufigen Arten, wie A. fulva oder A. submembranacea (ich mikroskopiere die Volva bei jedem Fund!) ist das ehrlich gesagt auch nicht wirklich nötig. Bei für mich neuen, seltenen Arten mache ich das sehr wohl. Ich schreibe in Mykis rein, dass ich mit Werk xy geschlüsselt habe und was ggf. noch andere Autoren (z.B. Kibby) über die Art schreiben. So geschehen bei meinen letzjährigen Funden von "A. argentea". Bei meinen Ritterlingsfunden mache ich das btw. auch so; aber das weißt du ja.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Pablo,


    ja da ist auf alle Fälle was dran. Was mich nur daran wundert ist, dass es auch in neueren Gattungsmonogrphien davon nichts erwähnt wird; zumindest bei Geoffrey Kibby nicht.


    Der Amanita Band aus der Fungi europaei-Reihe hat die ganzen Scheidenstreiflinge komplett ausgespart. Die werden da nur am Rande erwähnt; zumindest habe ich die da nicht finden können.


    Der Gröger-Schlüssel scheint mir auch etwas veraltet zu sein (nachdem was du so geschrieben hast); bleibt also nur noch, wie immer, die Funga Nordica.


    l.g.
    Stefan

    Na ja eine 4. Frage würde ja nur noch Sinn machen, wenn noch ein(e) Teilnehmer(in) noch Tipps übrig hat.


    Meinen 3. hab ich ja schon "verballert". Ich wäre für morgen abend auflösen, damit ich die Auflösung noch mitverfolgen kann. Sonst komme ich erst wohl wieder Sonntag ins Forum...


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    das muss jetzt nicht viel heißen, aber mit GPBW Band 5 komme ich auch auf C. stercorea. Gröger Band 2 und Andreas tollen neuen Tintlingsschlüssel (auf seiner Seite runterladbar) habe ich allerdings (noch) nicht konsultiert. Ich gleiche prinzipiell alle meine Tintlingsfunde mit den 3 Quellen ab. Ich stecke noch nicht lange in der Materie, um mir mit einer Quelle sicher Tintlinge bestimmen zu können.


    Was mich etwas überracht hat: dein Fund gehört in die ehemalige Subsektion Narcotici. Bis jetzt habe ich nur 2 Arten aus der Gruppe in der Hand gehabt. Beide hatten die typische Ablösung der äußeren Sporenwand. Bei deinem Fund sehe ich das aber gar nicht. Kann es sein, dass es für die Art typisch ist, dass dieses Merkmal nicht so ausgeprägt ist?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich hab gerade auch mutig meinen 3. Tipp abgegeben. :cool: Wegen mir können wir auch gern auflösen. Zur nächsten Runde setze ich erstmal aus. Die übernächste Runde werde ich wieder übernehmen und Pablo darf wieder mitraten. :)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    was ich hier sagen kann: dein 1. sollte schon Ascobulus albidus sein; ich hatte auch schon solche Funde mit rel. kleinen Sporengrößen.


    Zu deinem 2.: ich persönlich würde den auch A. saccheriferus nennen; allerdings habe ich die Art noch nie unterm Mikro gehabt und bin mir sehr unsicher. Demzufolge würde ich abwarten, bis das ein Kenner (Nobi, Ralf, Matthias, Sven...) bestätigt oder nicht.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Felli,


    zumindest ist das keine Parasola. Was das genau sein könnte, müsste ich erst ausschlüsseln; ich bin grad nicht zu Hause. Aber ich denke, dass entweder Hans, Nobi oder Andreas den sofort benennen können; sogar beim Vornamen. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Petra,


    ich hab schon ne Idee; dank deiner Erklärung. :thumbup: Wenn die sich aber bewahrheiten würde, wäre das echt gemein. Andererseits könnte ich ja mal fragen, ob der Pilz auch an Salweide vorkommt. :giggle: Ich hab den nämlich unlängst vollkommen untypisch an einem Salweidenstamm gefunden; ich meine den auch schon mal an Buche gehabt zu haben. Nix mit typischen Substraten laut Wikipedia. :evil:


    Mausmann hat den tatsächlich auch mal in einem Kreativthread verwurstet. Passt also auch. :/


    Na ja mal sehen. Zumindest meine ich nun zu wissen, welchen Pilz du meinst. Einen mit schwarzem Sporenpulver und ein Einzelvertreter in seiner Gattung.


    l.g.
    STefan


    Hallo Stephan,


    laut GPBW und Gröger ist das Vorhandensein von Sphaerocysten bestimmungsrelavante Merkmale für A. submembranacea; zumindest bei den grauhütigen. A. argentea und A. vaginata sollten diese, wenn überhaupt nur vereinzelt haben.


    Danke auch für deinen Einwand. Ich habe gerade nochmal die GPBW rausgeholt; auf dem Bild hat A. battarae eine orangene Volva (in der Beschreibung wird aber von eine schmutzig weißen Volva gesprochen). In der Wikipedia wird das erwähnt, dass die Volva rostleckig sein soll. Ich meine mich auch zu erinnern, dass Andreas Gminder zum Schleierlingskurs gesagt hat, dass die Volva von dem orangelich/rostfarben sein soll. Das wird auch in Amanita in Britain von Geoffrey Kibby so bestätigt. Da verwundert es mich eher, dass die Volva weiß ist. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ingo,


    stimmt von der Seite hab ich das noch gar nicht betrachtet. Danke für deinen Einwand. :thumbup:


    Aber ich bleibe dabei. Bei einigen Schlüsseln ist es schon wichtig, dass ein bisschen Erfahrung in der Ausprägung bestimmer Merkmale da sind, um das einschätzen zu können. Zumindest gehts mir so, dass ich mit Schlüsseln zu Gattungen, die ich schon einige Zeit benutze besser klar komme als mit Schlüsseln zu Gattungen, wo ich mich bisher kaum beschäftigt habe.


    Ich finde das auch nicht schlimm, solange ich der Tatsache bewusst bin.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    da gibts kein Vertun. Sphaerocysten in der Volva hat nur der. :thumbup: Eine "Warnung" noch an dich. Bei den Scheidenstreiflingen ist noch viel ungeklärt.


    Nicht selten kommt beim gleichen Fruchtkörper bei unterschiedlichen Fruchtkörpern auch unterschiedliche Ergebnisse mit unterschiedlichen Schlüsseln raus. Das hatten Toffel und ich letztes Jahr mit "A. argentea" erlebt.


    Dann weiß ich noch von Pablo, dass da in der Gruppe auch noch taxonomisch einiges im argen ist. A. submembranacea, A. fulva, A. battarae und A. crocinea sind aber eindeutig.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    iwie hab ich das befürchtet. Also ein "richtiger" Pilz ja. X( Für mich sind ja die " wirklich richtigen" Pilze ja immer noch ordentlich in Hut und Stiel gegliedert. :cursing:


    Ohh mann, dass mir das auf meine alten Tage noch passieren muss. Was wäre denn eine gute 4. Frage? Hat der Pilz eine gallertige Konsistenz? Gehört der Pilz zu den sog. Pyrenomyceten?


    Ich bin iwie ratlos.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ingo,


    natürlich ist vieles als Skizze hinterlegt, aber leider nicht alles.


    Übrigens ganz schlimm wird es bei Schleierlingen in der Funga Nordica. Das ist der derzeit beste Schleierlingschlüssel, den es gibt (laut Aussage von Adreas Gminder) und dort ist dann sehr vieles Auslegungssache. :evil:


    "Hut lebhaft orange"


    Eigene Gedanken dazu: "Ja der Hut ist orange, kann das aber schon/noch als lebhaft bezeichnet werden?" Immer etwas schwierig das ganze.


    Da gibts einige solcher Schlüsselschritte. Zum Glück liefert die Funga Nordica sehr viele Details, so dass bei Unsicherheiten immer beide Wege weiter verfolgt werden können.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Ingo,


    danke für deine Rückfrage. Wir hatten damals den "Gröger" benutzt. Für den entscheidenden Schlüsselschritt damals war leider keine Nr. für eine Zeichnung hinterlegt.
    Wobei ich auch sagen muss, dass es damals nicht um P. cinereofuscus, sondern um P. dietrichii oder zwei weitere ging. Ich kam auf P. dietrichii, Toffel auf einen anderen; Andreas Vesper auf einen von den beiden verschiedenen.


    Manchmal sind solche Schlüsselmerkmale auch Auslegungssache. Mehr wollte ich eigentlich in meinem obigen Beitrag nicht sagen.


    l.g.
    Stefan