Beiträge von Climbingfreak

    Hallo,


    aufgrund der Stielbereifung 2. Bild rechts würde ich den Coprinellus cf micaceus (Glimmertintling) nennen wollen. Eine genaue Bestimmung geht bei der Gruppe (es gibt da noch 2 weitere Arten) sowieso nur mikroskopisch.


    Also einer aus der "Glimmertintlingsgruppe" ist das auf jeden Fall; welcher der 3 Artenb genau geht letztendlich nur mikroskopisch zu bestimmen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich meine Pablo, das wir das damals auch mit Björn bei unserem gemeinsamen Urlaub bei Markus diskutiert haben. Ich bin der Meinung, dass entweder ungenügend gegarte Fruchtkörper verzehrt wurden ober aber verdorbene Schlappen. Im Gerhard steht nicht von ungefähr drin, dass Fruchtkörpervon Perlis leicht verderblich sind. Deswegen nehme ich auch nur rel. junge zu Speisezwecken mit. Voll aufgeschirmte bleiben stehen.


    @Pablo: Welche Mediterane Art soll denn ein Verwechslungspartner des Perlis sein?


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    ich sehe das auch sehr kritisch. Ich bin zwar kein Toxikologe, habe aber Toxikologie im Nebenfach gehabt (ich hab mal so was ähnliches wie Biochemie studiert) und habe da einen gewissen Erfahrungsschatz.


    Ich fasse mich an dieser Stelle kurz:


    Es ist erwiesenermaßen so, dass jede Substanz ab einer gewissen Menge giftig ist. (Getreu nach Paracelsus "Kein Ding ist ohn Gift...") Erwiesen ist auch, dass von jeder Substanz erst eine bestimmte Menge aufgenommen werden muss, bevor diese überhaupt eine Vergiftung auslöst. Es ist also sachlich nicht richtig, dass Amatoxine in jeder Konzentration Vergiftungen auslösen. In entsprechend verdünnten, aber klar definierten Konzentrationen könnten Amatoxine tatsächlich eine medizinische Wirkung haben. Ob dem so ist, weiß ich allerdings nicht (bin ja kein Pharmazeut).
    Allerdings sollte so was in klar definierten seriösen klinischen Studien unter sehr guter Beobachtung der Probanden durchgeführt werden und nicht von einem Heilpraktiker.
    Übrigens bin ich dagegen, dass alternative medizinische Methoden per se als Humbug abgestempelt werden. Auch wenn z.B. die Erklärungsversuche für die Wirkungsweise der Methode zimlich esotherisch klingen. Es gibt z.B. viele Schulmediziner, die auf Akupunktur setzen und auch therapeuthische Erfolge erzeilen.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Rotfüßchen,


    es ist ja keineswegs so, dass ich Spaß daran hätte euch hier zu veralbern. Auch bin ich kein großer Freund von Schadenfreude, obwohl mir das immer mal wieder von einigen Teilnehmern unterstellt wird. ;)
    Für mich ist es schwierig hier die Leute unter einen Hut zu bekommen. Ich hab den Eindruck, dass die meisten von euch unterfordert sind, da darf auch ein Rätsel mal schwierig sein. Die anderen spielen schon etwas länger mit und wissen/ahnen, dass ich einen rel. leichten Pilz, wie den Grünen Knolli nicht so einfach als Rätsel präsentiere und sind ja schon Kummer beim APR von Anna gewöhnt. :evil:
    Das wichtigte ist der Spaß an der Freude und am Wissensgewinn. Ich kann dich aber beruhigen. Das nächste Rätsel sollte aber wieder einfacher sein.


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    Psathyrellen sind sehr schwer zu bestimmen und auch nur fast ausschließlich mikroskopisch. Jan-Arne hat schon recht, dass er die Gruppe um P. spadiceogrisea angibt. Dahinter stecken noch mehrere Arten und die alle aufzudröseln würde meiner Meinung nach im Forum nur Pilzmel schaffen. Ich selbst mag die Gattung auch nicht besonders. Da gibts wesentlich einfachere, bzw. für mich interessantere Dunkelsporergattungen. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo,


    da hast du ein paar schöne Funde machen können. :thumbup: Den Anemonenbecherling hab ich heute auch gefunden. Die Frühjahrslorcheln würde ich gerne auch mal finden. Leider haben die immer nur die anderen gefunden.


    Übrigens auch schöne Glimmertintlinge. Da gibts allerdings 3 Arten. Die kannst du nur mikroskopisch unterscheiden.


    l.g.
    Stefan

    Runzelschüppling
    Pholiota mixta (Fr.) Kuyper & Tjall.-Beuk., Persoonia 13(1): 81 (1986)




    Synonyme:


    Agaricus mixtus Fr., Epicr. syst. mycol. (Upsaliae): 185 (1838)
    Flammula mixta (Fr.) Sacc., Syll. fung. (Abellini) 5: 816 (1887)
    Pholiota mixta (Fr.) Kuyper & Tjall.-Beuk., Persoonia 13(1): 81 (1986) f. mixta
    Agaricus filius Fr., Icon. Sel. Hymenomyc. 2: 16 (1878)
    Flammula fusa subsp. filia (Fr.) Sacc., Syll. fung. (Abellini) 5: 819 (1887)
    Flammula filia (Fr.) Massee, Brit. Fung.-Fl. (London) 2: 134 (1893)
    Flammula fusa var. filia (Fr.) Sacc., Syll. fung. (Abellini) 19: 704 (1910)
    Pholiota filia (Fr.) P.D. Orton, Kew Bull. 31(3): 716 (1977)
    Pholiota xanthophaea P.D. Orton, Trans. Br. mycol. Soc. 91(4): 568 (1988)
    Pholiota mixta f. xanthophaea (P.D. Orton) Holec, Libri Botanici 20: 111 (2001)




    Klasse: Agaricomycetes
    Ordnung: Agaricales
    Familie: Strophariaceae
    Gattung: Pholiota


    Hut: 2-6 cm, Scheitel orange-braun; zum Rand hin in der Farbe geadert und dadurch "runzlig" wirkend (Name), Rand hellgelb bis weißlich, Hut glatt und schleimig-schmierig, lange so bleibend, Velum fädig weißlich, rel. lange zumindest am Hutrand verbleibend


    Lamellen: gelblich-grünlich oder leicht grau; im Alter rostbraun
     
    Stiel: in der Spitze weiß-gelblich, zur Basis hin rotbraun, mehr oder minder deutlich geschuppt mit flüchtiger Ringzone


    Fleisch: weißlich
     
    Sporenpulver: rostbraun


    Mikroskopische Merkmale: Sporen glatt mit undeutlichem Keimporus, 6,5-8,5 x 3-4,5 µm; Cheilocystiden (bis 60 µm) und Pleurocystiden (bis 75 µm) flaschenförmig/karaffenförmig, keine Chrysocystiden


    Geruch: unbedeutend


    Speisewert/Giftwirkung: kein Speisepilz


    Vorkommen: laut Literatur nur in Nadelwäldern, bzw. Mischwälder mit hohem Nadelbaumanteil, Bodensaprohyt nicht an Totholz gebunden


    Verwechslung: mit deutlich gelbem Hutrand, im Torfmoos wachsend und Sporengrößen von 8-10 µm--> Torfmoosschüppling
    Makroskopisch ähnlich aussehende Hebelomen, die aber alle keine Pleurocystiden und mehr oder minder rauhe Sporen haben


    Wissenswertes: Die Sporengröße der Art ist in den Großpilzen Baden-Würtembergs Band 4 mit 12-15 x 6-7 µm falsch angegeben.


    Bilder:






    Chelocystiden:



    Über Ergänzungen und ggf. Korrekturen von euch würde ich mich sehr freuen.


    l.g.
    Stefan


    Hallo ihr lieben,


    eine sehr gute Frage, die ich allerdings mit Nein beantworten muss. :cool: Wenn ich den Grünen Knolli hätte als Rätsel stellen wollen, hätte ich das etwas anders gestaltet. :cool: :evil: :giggle: :saint:


    Trotzdem allen einen herzlichen Glückwunsch an alle, die als ersten Tipp den Grünen Knolli meinten erkannt zu haben, denn der aktuelle Rätselpilz und der grüne Knolli haben beide genau diese typische Hutfarbe/Hutmaserung. Vielleicht sollte man den aktuellen Rätselpilz auch als VErwechslungskandidat für den Grünen Knolli führen.


    Somit ergibt sich folgendes Bild: Nach der 2. Frage haben alle Teilnehmer aktuell 0 Punkte. So langsam stehen nicht mehr allle Zeichen auf Grün , sondern eher auf Grün-Gelb. :giggle:


    Ihr habt noch 2 Fragen; nutzt die gut. :thumbup:


    l.g.
    Stefan


    Hallo!


    Meinst du? Ich kenne die Art zwar nicht persönlich (gibt's hier nicht), würde sie aber ausschließen wollen. Der gezeigte Fruchtkörper ist meiner Meinung nach viel zu durchsichtig, als dass sich im Inneren eine dicke Kernschicht verstecken könnte.


    LG, Jan-Arne


    Na ja, soweit ich weiß, kommt M. nucleatum nicht oder nur sehr selten an Nadelholz vor. Ich hab das mehr oder minder auch nur der Vollständigkeit halber geschrieben, falls das wirklich Nadelholz ist. Vom Aussehen her passt der allerdings eher nicht, da geb ich dir gern recht; aber falls das noch junge Fruchtkörper sind, würde ich T. encephala nicht ausschließen wollen...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Mario,


    hast du neuerdings ein Mikroskop? Herzlichen Glückwunsch.


    Zu deinen Fragen kann ich dir leider keine Auskunft geben (ich sehe auf deinen Bilder übrigens auch keine Schnallen). Ich habs nicht so mit Rindenpilzen und Porlingen unterm Mikro. Ich hoffe, dass Pablo sich heute das Thema ansieht. Er oder Tomentella können deine Fragen auch beantworten.


    l.g.
    Stefan


    Hallo,


    was mich bei deinem Vorschlag am meisten irritiert sind das Fehlen der Federohren; insbesondere auch auf den Bildern der von dir verlinkten Seite. Bei der erwähnten Waldohreule und dem Uhu sind die immer klar zu erkennen.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Eike,


    auch von nachträglich alle Gute. Ich freue mich schon sehr, dich mal presönlich kennenzulernen; bei unserem Treffen im November.


    Hoffe du hattest einen sonnigen und schönen Geburtstag.


    Srefan

    Hallo Hobis,


    ihr stellt vielleicht kauzige Anfragen. :evil: :thumbup:


    Kauz ist klar; aber wie groß das Tierchen ist, verschweigt ihr uns. Ich wäre btw. auch für den Waldkauz, obwohl ich mich bei den Nachtgreifvögeln nicht allzugut auskenne.


    l.g.
    Stefan