Für diese Exemplare ist es vermutlich zu spät. Evtl. finde ich ja an der Stelle noch weitere Exemplare.
Jetzt will ich's wissen. Ich hab ein Uralt-Mikro im Keller und wäre bereit es zu reaktivieren.
Welche Vergrößerung bräuchte ich denn mindestens? Komm ich hier auch ohne Chemikalien weiter?
Hallo,
stell dir das nicht zu einfach vor. Du brauchst neben einem (guten; kein "Aldi") Mikro, wie du bereits gesagt hast, noch einiges an Chemikalien für die Täublingsbestimmung:
Sulfovanilin (kannst du dir aus Vanilin und konz. Schwefelsäure selber herstellen), Eisen-II-Sulfat, Karbolfuchsin, KOH; Guajak, Phenol.
Dann musst du auch wissen, wie du die Präparate herstellst. Das ist auch nicht ganz so einfach.
Die Vergrößerung ist übrigens nicht ganz so entscheidend. Ich benutze viel die 400-fache Vergrößerung. Aber es ist auch wichtig, 1000fach vergrößern zu können.
Aus meiner Sicht wäre es sinnvoller, wenn du dir in deiner Gegend, wo du wohnst, jemanden suchst, der Pilze schon mikroskopiert und du schaust ihm über die Schulter...
l.g.
Stefan