Beiträge von Climbingfreak

    Hallo ihr lieben,


    ein paar Bilder zur Ergänzung. ;)


    Ich hab mich im NSG Nordoe fast wie zu Hause gefühlt, denn mein Sandkasten ist von der Vegetation und von der Landschaft her sehr ähnlich.




    Der fehlte mir noch auf der Liste: der Vollgestopfte Nestling Nidularia deformis


    Immer wieder schön Grünspanträuschlinge Stropharia aeruginosa



    War einer der Auslöser mich wieder mehr mit Copros zu befassen. Hier mal ein Bild von unzähligen schönen Psilocyben auf altem Pferdedung



    Über den Fund habe ich mich riesig gefreut. Leider konnte ich den nicht genau bestimmen. Es handelt sich um einen sog. Hexenbesen. Solche Wucherungen werden von einem Ascomyceten (Taphrina spec.) verursacht, der keine Fruchtkörper bildet, sondern einzene Asci auf der Oberfläche solcher Gebilde. Leider aber waren im Klenke/Scholler 7-8 Taphrina-Arten an Birke aufgelistet; eine genaue Bestimmung somit extrem erschwert. Ein anderer Vertreter der Gattung (Taphrina pruni) macht die sog. Narrentaschen bei diversen Prunus-Arten. Sei es, wie es sei. Auf alle Fälle ei schöner Fund, über den ich mich sehr gefreut habe.



    Hübsche Pferde



    Erlenschüppling Pholiota alnicola sehe ich relativ selten



    In trauter Nachbarschaft



    Ein toller Kuhfladen; voll mit Cheilymenia granulata <3



    Die Art macht auch mikroskopisch eine Menge her. So schöne kopfige, farbige Paraphysen sehe ich sonst selten. :sun:



    Das solls zum Samstag von meiner Seite gewesen sein...


    l.g.
    Stefan


    Auf dem 4. Foto von oben, also ohne die Nummern zu beachten, das sind keine Kuhröhrlinge?


    Foto 2 und 3 bin ich mir nicht sicher aber 4 hmmmmmm.


    Hi,


    so ohne Bilder von der Hutoberseite ist das nicht sicher zu sagen. Auf alle Fälle sind da Kuhröhrlinge dabei, ob sich da auch noch ein paar Sandröhrlinge mit darin verbergen, vermag ich nicht zu sagen.


    l.g.
    Stefan


    Hmmmmmm, also meiner wuchs büschelig und war unten verwachsen oder gut verklebt / zusammengepappt, da gibts nichts zu rütteln.
    Auf dem letzten Bild bei 123 wächst ein Büschel aus dem Stamm und so richtige Klumpfüße sehe ich da nicht, zumal mir die auch verwachsen zu sein scheinen ...
    Ich hätte es einfach bei "Hallimasch" belassen sollen :D


    Hi,


    die Bilder bei 123-Pilze sind durchaus auch mal fehlerbehaftet, bzw. stammen von fehlbestimmten Fruchtkörpern etc. Danach würde ich nicht unbedingt gehen...


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    sieht für mich auf dem ersten Blick nach einer stinknormalen Marone aus. Fruchtkörper nach mehreren Frostnächten zu bestimmen, halte ich ehrlich gesagt für grenzwertig, denn durch den Frost verändern sich bestimmungsrelevante Merkmale.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    laut eigenen Funden habe ich A. gallica noch nicht so stark büschlig wachsend gefunden; laut Literatur soll der das auch nicht machen. Meine beisherigen Funde von der Art wuchsen alle einzeln bis gesellig und jeder Fruchtkörper hatte eine verdickte Stielbasis.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    das einzige gescheite, was mir zu dem Pilz einfällt wäre Cystoderma carcharias der Starkreichende Körnchenschirmling. Allerdings mit Fragezeichen, denn sicher bin ich mir nicht. Hattet ihr schon die ersten Nachtfröste? Fruchtkörper leiden bei Frösten und sind meist nicht mehr bestimmbar.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Klaus,


    In so jungen Alter ist Schwierig da eine Antwort zu geben, möglich wäre eine Coriolopsis viell. gallica kannst du ja mal vergleichen.


    Ein junger Eichenwirrling (D. quercina) wäre auch noch möglich, sofern der auf Erle wachsen darf; ebenso wäre auch noch eine junge Buckeltramete (Tr. gibbosa) drin.


    Der Möglichkeiten gibt es viele. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    Nr. 1 ist schwierig ohne Schnittbild, schärfere Bilder und weitere Angaben; das ist auf alle Fälle was aus der Rotfuß- bzw. Ziegenlippenverwandtschaft


    Nr.2 ist ein Pfefferröhrling Calciporus piperatus
    3. sind Hallimasche vorzugsweise die Dunklen A. ostoyae
    4. zeigen die beiden Bilder die gleichen Fruchtkörper. zu den unteren Fruchtkörpern würde ich auch mal vorsichtig mit Hallimasch ansprechen; Bilder von der Unterseite wären da hilfreich
    5. Sehr wahrscheinlich der Kahle Krempling Paxilus involutus
    6. Ein Täubling; ohne weitere Angaben nicht näher bestimmbar


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    schön es freut mich, dass du schon solche Fortschritte gemacht hast. Der erste ist ganz klar ein Hallimasch, aber A. gallica sollte das nicht sein, weil der eine verdickte Stielbasis hat. Ich wäre für A. mellea; aber das ist auch nur geraten. ;)


    Der 2. ist ganz klar der Sparrige.


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    nur noch mal zur Erklärung. Bei mir ist das Verwenden von botanischen Namen nicht wissenschaftlicher Anreiz oder so was sondern erfolgt nur aus Gründen der Praktikabilität.


    Mein Kartierungsprogramm übt einen sanften Druck aus die botanischen Namen zu nehmen; für die Wirtspflanzen muss ich das sogar.
    Weiterhin beschäftige ich mich mit Pilzen, wo es keine deutschen Namen gibt und wenn man denn deutsche Namen einführte, würden sie einfach nur lächerlich klingen.


    Ascobolus albidus als "Weißen Kotling" zu bezeichnen ist aus meiner Sicht mehr als deplaziert; ebenso viele Risspilze usw.


    l.g.
    Stefan


    Hi Leute,


    sollte mehr oder minder nur ein Scherz sein, obwohl ich schon zugeben muss, dass ich mir sehr oft die Rübe nach deutschen Pilznamen zermartere, weil die mir absolut nicht mehr einfallen, bzw. ich von vielen Arten die mir einfach auch nicht merke. Aber für mich ist Gymnopilus penetrans angenehmer/entspannter in der Aussprache als Geflecktblättriger Flämmling. Übrigens mache ich keine Exkursionen mit fachfremden fremden Leuten; sondern nur noch mit guten Bekannten und Freunden. Ausnahme sind natürlich die Exkursionen der Dresdner Fachgruppe (da nenne ich auch mal notgedrungenermaßen auch mal deutsche Namen; aber ansonsten bin ich mit der Kartierung und Kongressen mehr als genug zeitlich eingespannt. Bei Pilzberatungen sage ich dann auch offen, dass mir der deutsche Name gerade nicht einfällt. Ich hab damit gar kein Problem. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hallo Ralf,


    :D das ist wieder mal zu köstlich. Übrigens kann man dieses Problem elegant umgehen, indem man die Pilze einfach mit richtigem Namen Gymnopilus penetrans und Hypholoma fasciculare nennt. Deutsche Namen werden ja prinzipiell überbewertet. Das spart Knoten in der Zunge und nervende Anfragen von Exkursionsteilnehmern. :evil:


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    das sagst du mir jetzt, wo ich doch im August meine Bude ausgemistet hab. 8| 8|


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,


    bevor ich was dazu schreibe, prüfe bitte nochmal die Sporenmaße. Dazu musst Du den harten Teil des Peitheciums aus der Probe entfernen, sonst wird das zu dick und die Sporen liegen nicht plan. Dann kann es zu Meßfehlern kommen.


    Hallo Ralf,


    danke für deine Antwort. Leider stammen die Bilder von gestern/vorgestern. Ich kann max. morgen nochmal nach Fruchtkörpern schauen und die neu präparieren.


    l.g.
    Stefan

    Hi Matthias,


    hübsch die kleinen <3 auch deine mikroskopische Aufbereitung ist wieder mal ein richtiges Träumchen. :thumbup: Ich hab mir btw. gerade das neue Mycena-Werk von Arne Aronson zugelegt; d.h. ich sehe mir zukünftig auch gern mal den einen oder anderen Helmling an. :)


    Ich bin immer noch ganz von den Socken. Nicht gefrostete Blatthelmlinge.


    Danke für die schöne Tour und die tollen Mikrobilder.


    l.g.
    Stefan

    Hallo Dungpilzfreunde,


    kommen wir zur nächsten Runde ich habe mir erstmal die vermutete Hypocopra brefeldii an Hase vorgenommen. Diesmal war diese in einem Stroma eingebettet und dieses recht tief im Substrat (Hase) eingesenkt; die Ascusspitze war mit Lugol wunderbar blau.




    Bevor ich zu den folgenden Funden komme mal 1-2 Vorbemerkungen. Ich merke gerade, dass mir noch einiges an Kenntnissen für die Ascobestimmung allgemein fehlen. Bestimmte Fragestellungen in den Schlüsseln kann ich einfach nicht beurteilen, bzw. weiß nicht, was damit gemeint ist.


    Nun aber erstmal zum Pferd:


    Pilz 1: sehr kleine, fast kugelige Perithecien, mit unseptierten Haaren, die unter der Stereolupe nicht/kaum zu sehen waren.


    Sporen: 10x8x6 µm leicht linsenförmig abgeflacht; Länge der Keimspalte: 6-8 µm
    Asci: 85x10 µm; Jodreaktion negativ
    Haare: bis ca. 32 µm
    Hier komme ich mit Richardson und Watling auf Coniochaeta leucoplaca. Hier hab ich persönlich mit der Bestimmung keine Bauchschmerzen.





    Pilz 2: ein(e) Podospora/Schizothecium; stark pyriformer Fruchtkörper; ohne erkennbare Haare


    Sporenkopf: 40-46x22-25 µm; Caudae und Pedicel gut entwickelt. Wenn ich die Größe der Sporenköpfe als Merkmal heranziehe komme ich auf Podospora lindquistii. Leider habe keine Ahnung, was ein "apikaler Ring" am Ascus ist und wie so was aussehen muss. Ich hab zumindest bewusst nix dergleichen gesehen. Über eure Meinung zu dem wäre ich auf alle Fälle sehr dankbar. Hier bin ich mir anhand der für mich teilweise nicht verständlichen Schlüsselfragen sehr unsicher.







    Pilz 3: Hier bin ich sehr verunsichert. Die Maße der Sporen und der Seten passen ganz gut zu Coniochaeta scatigena; mich stört da die rote positive Ascusreaktion mit Lugol. Hypocopra ist aufgrund des Seten raus. Gibts da evtl. noch andere Alternativen?


    Fruchtkörper pyriform mit haarigem Hals; Haare bis 80 µm lang
    Sporen linsenförmig abgeflacht: 19x15-17x11 µm
    Asci: 160-170x17 µm


    Ich bin gespannt, was ihr hier dazu sagt.







    Über eure Meinungen, wäre ich sehr dankbar.


    l.g.
    Stefan


    Hallo zusammen,
    das ist ein Tintling. Beim dritten Bild (vergrößert) ahnt man den flaumigen Hut; also eine Art mit Zystiden drauf. Nun möchte ich fast auf Coprinellus subimpatiens wetten. Der liebt humöse Erde, auch in Töpfen. In trockener Umgebung zerfließt der auch nicht so fix.
    Beste Grüße,
    Andreas


    Hallo,


    danke für deine Einschätzung. :thumbup: Wieder was dazugelernt.


    l.g.
    Stefan


    Hallo sicko!


    Ich hätte jetzt an Tintlinge (früher alle Coprinus) gedacht.


    Hallo Ingo,


    mit so stabilen Lamellen und Hut in dem Alter ohne auch nur einem Hauch von "Welke"/Zerfließen? Solche stabilen Tintlinge sind mir bisher noch nicht untergekommen; selbst für Parasolas erscheint mir das recht ungewönhlich.


    Aber ich will hier einen Tintling auch nicht zu 100% ausschließen, da gebe ich dir recht...


    l.g.
    Stefan