Beiträge von Climbingfreak


    Jaaa, ich irgendwie auch. Einmal und nie wieder, wenn es der ist, für den ich den halte. :D


    Hallo zusammen,


    ich habe vor ein paar Wochen Maronenröhrlinge und Habichtspilze getrocknet (ca 40 Grad, Dörrex) und würde die gerne in trockenem Zustand einer Knödelmasse zugeben. Die Habichtspilze habe ich zu Pulver zermahlen. Wenn man die Knödel in fast kochendem Wasser ziehen lässt, ist ja anzunehmen, daß -zumindest in der Mitte- nicht alles optimal durchgegart ist. Geht das mit diesen Pilzen oder hat das dann womöglich gastrointestinale Konsequenzen?


    Viele Grüße
    Ralph


    Hi,
     
    ich würde die Pilze, sofern noch nicht zu Pulver verarbeitet erstmal über Nacht in Wasser einlegen und das Pilzwasser dann für die Knödel dann mit verwenden. Mit dem Durchgarungsgrad der Pilzfragmente bei Knödelmassen kenne ich mich nicht aus, da ich max. nur Klöße (aus Kartoffeln) mache und keine Knödel (aus Weizenmehlteig). In jedem Fall würde ich das schon als fraglich ansehen, ob die Pilzfragmente egal in welcher Masse zugegeben ausreichend durchgegart werden.


    l.g.
    Stefan


    Ich habe von dem Mist auch keine Ahnung. :D Aber so punktuelle Aspekte kommen von der Kartierung mit Mykis. Inzwischen kann ich sogar Infundibulicybe nüchtern aussprechen; bei Suilellus wird mir das wahrscheinliich nie gelingen. :D :cool:


    Hi,


    sorry für die Klugsch****erei. "C. gibba" steht nicht zu "Ampulloclitocybe" das wäre dann der Keulenfuß gewesen, sondern zu "Infundibulicybe" umkombiniert; ebenso wie wie "C. geotropa" und "C. costata". ;)


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    so rein intuitiv würde ich die Knollenform als konstantereres Merkmal halten; nachdem ich mich mit Günter eine spannende Phlegmacien-Diskussion hatte, als den Stielring. Wie oft haben wir erlebt, dass ein Stielring als Hutbehang sich zeigte und ähnliches. Danke für die mikroskopische Untersuchung Nobi. Jetzt wissen wir mehr.


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    was wäre mit der Knollenform und die passt bei dem Fund oben eindeutig zu C. racchodes...


    l.g.
    Stefan

    Geruch eher nichtssagend (mir zumindest)


    Lg Bernd


    Dann gibt es Champignons mit muffigen, chemischem bis hin zu total üblem Geruch. Die sind ungenießbar bis Giftig. Wenn Gruch fehlt, muß man den Geruch manchmal "herauskitzeln". Ankratzen, reiben, anwärmen .............


    Hi,


    fast noch wichtiger sind die Mikromerkmale; Sporengröße, Zystiden usw. Ohne diese wird dein Fund nicht genau bestimmbar sein. Ich traue mir inzwischen nur noch den Karboli und den Stadtchampi sicher im Feld anzusprechen. Alles andere mikroskopiere ich.


    Auf alle Fälle sieht dein Fund interessant aus Hypermotard. :thumbup:


    l.g.
    Stefan


    Hi,


    sagen wir mal so. ich habe die Funde des letzten Jahres etwas zu spät exportiert, so dass die noch nicht bei Pilze Deutschlands drin sind. Was auch noch sein kann, dass unser Landeskoordinator die seltenen Funde aus bestimmten Gründen noch zurückhält und diese dann erst in 2-3 Jahren bei Pilze Deutschlands auftauchen. So oder so; auch wenn mein Fund nach dir auf der Seite erscheint; vor dir habe ich ihn in jedem Fall gefunden. ;)


    l.g.
    Stefan

    Hi,


    die Sporenform passt doch; ebenso der zentrale Keimporus. Das erste Sporenbild stammt nicht von dir; habe ich dich da richtig verstanden? Hast du die Sporen mal gemessen, bzw. die bei 1000facher Vergrößerung angesehen?


    Was ich bis jetzt sehe, passt alles makros-, wie auch mikroskopisch gut.


    l.g.
    Stefan


    Na dann herzlichen Glückwunsch. :thumbup: Kann gut sein, dass du damit einen Erstnachweis für NRW hast. :)


    Hallo abeja,


    danke für die Antwort. 40-45 °C passt; das ist nicht zu warm; auch nicht für eine Sequenzierung. Die Daldinias gebe ich am WE Toffel.


    l.g
    Stefan


    Nein, die Stielbasis ist nicht abgeschnitten.


    Hallo Lars,


    Aber trotzdem irgendwie nicht komplett, bzw. beschädigt. Ich sehe auf den Bildern eine deutliche Gilbung der restlichen Stielbasis, kannst du das bestätigen oder ist das durch das Kunstlicht bedingt. Ich bin mir bei deinem Fund ehrlich gesagt nicht schlüssig. Einerseits würde ich den als KArboli ansprechen, andererseits stört mich das untypische Aussehen deines Fundes; deine Geruchsangabe passt ja im weitesten Sinne für den Karboli...


    l.g.
    Stefan


    Bestimmt vom Märchenwald. Die hatte ich da letztes Jahr auch :cool: und ich bin auch für B. fuligeneoalba. :D Wäre ja schlimm, wenn ich die letztes Jahr fehlbestimmt hätte. :evil:

    Hi,


    1. ist eine Lepiota, bzw. Echinoderma; wahrscheinlich E. aspera
    2. Kein Pleurotus eher ein Hallimasch
    3. Irgendwas aus der Cortinarius torvus-Ecke
    4. Hallimasch; wahrscheinlich A. mellea
    5. Mycena rosea in uralt; sehr wahrscheinlich
    6. ein Ritterling; aus der Albostipitatum-lascivum-album-Ecke; ohne weitere Angaben nicht bestimmbar.


    l.g.
    Stefan


    P.S. Dein Lerneifer in allen Ehren aber hier nicht mehr frische Exemplare einzustellen, ist schon suboptimal. Wichtige Bestimmungsmerkmale sind teilweise nicht mehr zu sehen.


    Hallo !


    Welche Netz , kapiere nicht ??


    LG beli !


    Er meint das Stielnetz, wie bei Suilellus luridus, Rubroboletus satanas z.B. Also ich bin da wirklich überfragt wegen des Stielnetzes, da ich auch nicht weiß, welche von den seltenen Arten nun essbar wären, bzw. giftig sind. Existieren denn schon bei Rubroboletus (außer R. satanas) oder Imperator z.B. da schon valide Daten? Im übrigen kommen diese Arten sowieso nicht als Speisepilze in Betracht, eben weil sie sehr selten sind...


    l.g.
    Stefan

    Hallo Hans,


    eine wage Idee , dass es X. radicata sein könnte, hatte ich schon; allerdings wären da bestimmt noch andere Arten möglich gewesen. Dein neuer ist total einfach. Der ist so einfach, dass ich hier keinen Tipp abgeben werde wegen Wettbewerbsverzerrung und so. :cool: :evil:


    Ansonsten würde ich dann für 1-2 Runde im November übernehmen, so ab dem 7. oder so. Dann habe ich mehr Luft.


    l.g.
    Stefan