Beiträge von Craterelle

    Hallo zusammen,

    Der letzte Mottowettbewerb dieses Jahres hat das Thema "Mustergültig".

    Einsendeschluss ist auch diesmal der 19. des Monats, 23:59. Schickt die Bilder bitte per PN/Konversation an mich und nicht wie die für den regulären Wettbewerb an JanMen.

    Regel zur Teilnahme, Bildformat etc. wie immer hier:

    Pilzforum.eu


    Außerdem erscheint es mir an der Zeit, weitere spannende Themen für künftige Mottowettbewerbe zu suchen (auf das es im APR-Trubel nicht untergehen möge). Dazu eröffne ich demnächst eine separates Thema und würde mich über rege Beteiligung dort sehr freuen.

    Viel Spaß & Glück,
    Craterelle

    Hallo Christoph,


    doch, danke, das hilft mir schon ein wenig, dass es nicht die muffige Variante schlechten Geschmacks ist, sondern eher die widerlich süßliche. Nebelkappen wollte ich noch nie essen, aber der Riesenkrempentricherling geht für mich auch in die Richtung, fand ich ziemlich schlimm.



    LG, Craterelle

    Also, der Kaffee wäre inzwischen ziemlich kalt geworden. Da habe ich ihn lieber selbst ausgetrunken :grotwerd:


    Und für alle, die sich nicht anstecken möchten, wuchte ich eine große Kanne starken Ingwertee auf den Tisch. Manchmal hilft's...

    Hallo zusammen,


    Andreas, falls du irgendwann nochmal hier hineinguckst: ich wäre sehr neugierig, ob das mit dem Ölbaumtrichterling funktioniert hat.


    Und an alle bastelfreudigen Gartenbesitzer ein unpilziges Angebot: ich habe nach sehr magerer Ernte im Vorjahr dieses Jahr wieder überreichlich Saatgut vom Färberknöterich. Wer das mal ausprobieren will (die Pigmente sollten auch zum Seifefärben tauglich sein, nicht nur für Wolle) -> PN an mich.


    LG, Craterelle

    Danke, ihr beiden! Womit noch eine weitere Frage hinzukäme: Macht die Gattung das besonders gern? Wobei es bei Arten mit gleichfarbigen Lamellen makroskopisch ja gar nicht erst auffallen würde, aber 3 Berichte (Christophs mitgezählt) von verschiedenen Schwefelkopf-Arten vs. 0 von Champignons erscheint schon auffällig.

    Hallo Pablo und Norbert,


    Danke für eure Antworten.


    Ich meinte hier steril i.e.S., also dass kurzlebige Fruchtkörper in ihrem gesamten Lebenszyklus keine Sporen ausbilden. Das ist schon deutlich seltener, oder?


    LG, Craterelle

    Für mich ein sehr wichtiges und einfaches Unterscheidungsmerkmal ist die Konsistenz: der falsche lässt sich wie ein Schwamm zusammendrücken, ohne zu brechen. Sollte ein echter Pfifferling eine solche Konsistenz aufweisen, dürfte er mit großer Wahrscheinlichkeit weit jenseits der Genießbarkeit sein.


    Steht auch hier drin, allerdings erst im weiteren Verlauf der Diskussion.

    Guten Morgen! Du hättest meins haben können, aber magst du nicht lieber 'nen Kaffee zu dieser frühen Stunde? Den gäbe es auf jeden Fall auch.

    Ahoi, ihr beiden! Ich stoße mit euch an! Nobi, noch ließe sich das ja ändern... ich glaube, es gibt noch ein paar Restplätze im Sonderangebot. Habicht, ich dachte zuerst, das wäre dein erstes Mal, aber du warst ja letztes Jahr schon mit dabei, als ich mich auf der Tribüne herumgedrückt habe.

    Hallo zusammen,


    Kommt mir gerade so ein wenig wie eine Modeerscheinung vor, auf sterile Fruchtkörper hinzuweisen, deshalb meine Fragen dazu:


    1) Wie oft kommt das tatsächlich vor? Ich kann mich an ein steriles Hasenpfoten-Exemplar von Wutzi-Claudia erinnern. Ich selbst habe bewusst noch keine wahrgenommen.


    2) Hat der Frost einen Einfluss darauf?


    3) Die Auswirkung sollte eigentlich klar sein: Haben die Lamellen eine andere Farbe als die Sporen, bleibt diese bis ins Alter erhalten, richtig?


    Der Grund, warum ich hier nochmals nachfrage, ist diese Aussage

    Beim Rauchblättrigem vs. Grünblättrigem Schwefelkopf wird auf die Stielfarbe als Trennmerkmal nicht einmal eingegangen (oder ich habe es übersehen), sondern primär die Lamellenfarbe verwendet - das ist problematisch, da sie beim Grünblättrigem nicht grün sein muss (sterile Frostexemplare...).

    Die Lamellen des grünblättrigen haben ja jung dieses Textmarker-Gelbgrün, wie an der Stielspitze. Wieso sollte sich dieser Farbton bei sterilen Fruchtkörpern nicht entwickeln?


    LG, Craterelle

    Hallo Murph,


    den Film kenne ich auch nicht, nur die Bücher. Ich meine mich zu erinnern, der Regengott hätte später ein gutes Auskommen gehabt durch Vereinbarungen mit der Tourismusindustrie, Sommerurlaubsziele nicht aufzusuchen oder so ähnlich.


    LG, Craterelle

    "Welcher Pilz ist das?" habe ich auch, bin damit aber nie warmgeworden. Woran das liegt, kann ich allerdings nicht recht benennen.

    Ich habe das Buch nochmal zur Hand genommen. Was mir nicht so gut gefällt: Die Einteilung ist recht grob. Im Buch direkt erkennbar nur drei Gruppen (Röhrlinge, Lamellenpilze, Rest), im Inhaltsverzeichnis dann immerhin 10. Innerhalb dieser ist die Anordnung zwar dann nach Möglichkeit systematisch, aber der Leser wird nicht recht mitgenommen, und teilweise wirkt das Ergebnis schlicht unlogisch.


    So stehen z.B. die dickröhrlingsartigen Lamellenpilze (Gelbfüße, Kremplinge) ganz am Anfang der Gruppe und damit direkt hinter den Röhrlingen, allerdings in der Gruppe "Lamellenpilze mit hellem Sporenpulver und am Stiel angehefteten Lamellen".


    Gerade auch die Beschreibung der Gattungen hat mir beim Handbuch für Pilzsammler sehr gut gefallen, die fehlen mir hier.

    Hallo Christoph,


    Was mich noch interessieren würde (damit ich vielleicht aufs Probieren verzichten kann): kannst du den unangenehmen Geschmack vom blassblauen Rötelritterling beschreiben? Also welche Richtung von unangenehm? Der Geruch wird zuweilen als mentholartig, anderswo als erdig beschrieben, was für mich ein ziemlich große Unterschied ist.


    LG, Craterelle

    Hallo Christoph,


    danke für die interessante Zusammenstellung. Deine Geschmacksempfindung beim rehbraunen Dachpilz hat mich erstaunt: Gurke? Also mehlig-gurkig wie Maipilz, Grünling, schwarzfaseriger Ritterling? Ich habe bisher eine Kostprobe verweigert, aber vom Geruch her finde ich da gar keine Komponente in dieser Richtung, nur Rettich.


    Den Holzritterling würde ich niemals in ein Mischgericht tun. Wenn ich aromastarke Arten "verdünnen" wollte, kommen für mich dafür nur Pilze in Frage, die nach meinem Geschmacksempfinden neutral schmecken, also ohne unangenehme Komponenten, z.B. Butterrüblinge.


    LG, Craterelle