Beiträge von Craterelle

    Oha! Ich habe ihn jetzt auch gefunden, in einem Buch wo ich vorher schon mind. 3 mal vergeblich nach Schleimpilzen gesucht hatte. Grüni, nicht aufgeben!


    Was das Rätsel ziemlich schwierig und die Art im Internet nahezu unauffindbar macht: der wird meist unter einem anderen deutschen Namen geführt, und der schlaue Name aus dem Buch ist inzwischen auch nur noch Synonym, wie es scheint.


    Ein Hinweis auf den anscheinend verbreiteteren Namen wäre auch ein netter Joker gewesen

    Dem Ingenieur ist nix zu schwör. Doch ist hier jemand Ingenieur? Wenn es niemand lösen kann, kriegen alle Sonderpunkte (das hatte Anna im APR mal eingeführt). Und weil es hier noch nie Punkte gab, muss Malone am Stammtisch eine Runde ausgeben :gcool:

    Ich habe auch nochmals einen neuen Tipp abgegeben. Aber wenn es das wirklich wäre, hätte ich Bild 2. eigentlich dem Anlass entsprechend geschmückt erwartet, sonst fehlt ein Namensbestandteil.


    Jetzt mache ich es wie alle: warten auf den Joker :snail::snail::snail:

    Hallo Beli,


    Mich sehr Irritiert das bei Spackbackis Pilz ist kein Milch zu sehen . , es gibt auch junge + - auch frische Pilze

    Insbesondere für den Bruchreizker kommt mir das nicht so ungewöhnlich vor. Den kenne ich mit klarer, spärlich fließender Milch bzw. je nach Alter/Witterung auch mal ohne. Und ich habe auch schon zottige Birkenmilchlinge gefunden, denen kein einziger Tropfen zu entlocken war, obwohl die normalerweise stärker milchen.


    LG, Craterelle

    Ah, ok, so herum. Tut mir leid, das hatte ich auch im 2. Anlauf immer noch nicht kapiert.


    Ich kann keine eigenen Funde des würzigen Tellerlings vorweisen, aber auf Bilder der Art (sofern korrekt bestimmt) sehe ich da etwas analog zu den Milchlingen durchlaufende Lamellen und dazwischen untermischte, z.B.

    wuerztell2.jpg


    Hier übrigens sogar gewellt:

    rhodocybe_gemina_20080828wc.jpg


    Nachtrag: Auch in Belis Bildern sehe ich dasselbe: Durchgehende Lamellen und dazwischen untermischte. Hier ist nur schon das Ausgangsbild etwas kleiner.

    der Hauptunterschied in der Lamellenhaltung zwischen Rhodocybe gemina und einem Milchling: beim Milchling gehen die Lamellen vom Stielansatz bis zum Hutrand, bei Rhodocybe gemina, wie du selber zeigst, wechseln sich solche Lamellen, die vom Stielansatz bis zur Hutmitte gehen, mit solchen ab, welche von der Hutmitte bis zum Hutrand gehen.


    Hallo Oehrling,


    Ich finde deine Anmerkung zu den Lamellen interessant, bin aber nicht ganz sicher, ob ich sie richtig verstehe. Willst du sagen, Milchlinge hätten keine untermischten Lamellen?


    LG, Craterelle

    Hm, den hätte ich aber eher nicht als Lösung akzeptiert. Die Rätsel beziehen sich eigentlich immer auf den deutschen Namen, sofern nicht anders angekündigt. Und tibetanisch hatten wir bisher noch gar nicht, nur griechisch/lateinisch in den mykologischen Namen.

    Holla, Mausmann! Das drittletzte Bild finde ich perfekt gelungen. Farben, Schärfeverteilung, Bildaufbau - ist für mich alles stimmig. Großes Lob & Danke fürs Zeigen!

    Dann mache ich mal schnell die Auflösung, bevor es noch mehr Arten werden.


    Gemeint hatte ich eigentlich den vollgestopften Nestling (Nidularia deformis), aber mit den ersten eingereichten Lösungsvorschlägen wurde klar, dass der Schmarotzerröhrling (Pseudoboletus parasiticus scheint der aktuelle Name zu sein) genauso gut auf das Bild passt.


    Mindestens einen davon haben in dieser Reihenfolge erraten:


    Malone

    Josef

    Grüni

    Ipari

    Heide

    Brassella

    Habicht

    Hans

    Rotfüßchen

    Pilzmausi


    Alle beide geknackt haben:

    Josef

    Grüni

    Malone

    Habicht

    und nach dem Joker

    Rotfüßchen (super Einstieg!)


    Das habt ihr mit Bravour gemeistert.

    ==Pilz25

    Dann schiebe ich gleich noch den Joker zur anderen Art hinterher:


    Dieser ist ein Hinweis auf den mykologischen (schlauen) Namen, und zwar auf den Teil, der die Art kennzeichnet und der vom deutschen abweicht.


    P.S.: Hier das "wie", nicht das "was".

    Also, wenn mir z.B. bei der Flockenhexe von Malone neulich jemand ebendies oder "Flocki" geschrieben hätte, hätte ich das ebenso akzeptiert wie jeden als gültiges Synonym geführten wissenschaftlichen Namen oder auch Schusterpilz (mit welcher Assoziationskette auch immer jemand dorthin kommt). Hauptsache, das genannte bezeichnet eindeutig die gesuchte Art. Ist übrigens tatsächlich schon passiert, dass jemand die Art bereits richtig erraten hatte, aber auf den eigentlich dargestellten Namen erst nachträglich gekommen ist.


    Nur wenn es mehrdeutig ist oder nur eine Gattung genannt wird, bitte ich um Konkretisierung.

    Nachdem ich heute im Wald dem Riesenporling schon den Rücken zugekehrt hatte, bin ich doch noch wieder umgekehrt, um ein paar Stückchen für einen Kostversuch mitzunehmen. So schlecht finde ich den gar nicht, irgendwo zwischen 4 und 5 in meiner Wertung. Schmeckt zwar wenig pilzig, aber nicht unangenehm, und war innen saftig und kein bisschen zäh.