Beiträge von Craterelle

    Hallo Steffen,


    gründlich vorbereitet und dann auch mit reichlichen Funden belohnt, :thumbup: und Glückwunsch.

    Dazu wachsen die Mykorrhiza-Partner des Pisolithus arhizus, Birken und Kiefern, mit welchen der Pilz eine Symbiose eingeht.

    Das ist aber fakultativ, oder? Ich kenne den Pilz inzwischen von einigen verschiedenen Standorten in Deutschland (Nobis Fundstellen - mit Birken) und aus verschiedenen südeuropäischen Ländern, und an mindestens zweien meine ich, dass da weder Kiefern noch Birken vorkamen.


    Einmal unter Eukalyptus: https://goo.gl/maps/oTDgVEmPYBbS6o376


    Und im Eichenwald: https://www.pilzforum.eu/attac…5-img-20191008-134843-jpg (Bild von Sarifa)

    Hilft ja nix, da müssen wir durch (solange wir durchpassen, gnihihi).


    Genaugenommen habe ich genau deshalb nach dem einmaligen Experiment in meiner Jugend die Finger vom Brandteig gelassen: weil er mir zu fettig war. Aber ich fürchte, Pão de Queijo gibt's nicht in "light".

    Hallo Dodo,


    Danke, ja, das weiß ich. Ich habe auch früher schon mal Brandteig (Windbeutel) gemacht, allerdings exakt einmal und 25+ Jahre her. Ich erinnere mich nur noch daran, dass es a) funktioniert hat und b) sie komplett hohl waren, also füllbar. Letzteres ist aber beim Pão de Queijo gar nicht so gedacht, wenn ich das richtig verstehe.


    Der zweite Versuch hat hervorragend funktioniert, die unrund mit dem Teelöffel portionierten Häufchen sind kugelig aufgegangen und waren innendrin luftig und saftig, aber nicht zu feucht.


    LG, Cratie

    Die nächste Ladung "Diätpäppken" ist gerade aus dem Ofen gekommen, diesmal nach einem anderen Rezept (dem auf Englisch, was im ersten verlinkt ist) und unter Zuhilfenahme eines Mixers.


    Den hat der gekochte Gummibrocken auf Tapiokastärke, Milch und Öl allerdings ziemlich an seine Grenzen gebracht. Ich habe schon die doppelte Menge Ei genommen, damit es etwas leichter geht, aber trotzdem nur zwei Drittel bis drei Viertel des Teiges mixen können, dann würde es zu zäh und ich musste den Rest mit der Hand einkneten.


    Aber das Ergebnis ist mindestens so gut wie beim letzten Mal:


    Jan-Arne, happy!


    Dir wollte ich eigentlich ein Blümlein verehren, aber die erste Schwertlilienblüte braucht wohl noch bis morgen, und ansonsten blüht bei mir im Garten gerade nur eher unscheinbares.

    Hallo Ulla,


    es war eher ein Unfall, aber im Prinzip ungefähr so:


    • wässern, um die Säure wegzukriegen
    • pürieren
    • etwas würzen (ich habe nur eine Prise Rauchsalz genommen)
    • dicklich einkochen
    • flach auf Backpapier ausstreichen und auf der Heizung nachtrocknen

    (Ich schreibe auch gerade einen etwas ausführlicheren Blog-Artikel, der ist aber noch nicht ganz fertig.)


    LG, Cratie

    Ich löse mal auf, bevor der Stammtisch wieder einen Monat lang in Dornröschenschlaf verfällt:


    Von mir auch, Climby. Blumen sind leider nicht zur Hand, aber zu würdest ja ohnehin nur nach Phytoparasiten suchen. Auf dass du sie findest, und viele Risspilze und was auch immer sonst dich gerade ganz besonders interessiert.

    Ich habe noch etwas anderes für euch, aber das ist ein bisschen, hm, schräg (geschnitten). Wer ist mutig und probiert?



    (Das etwas andere B-Rätsel: Pilz oder nicht? Wenn ja welcher? Wenn nein, was sonst?)

    Nach längerer Ruhezeit am Stammtisch stelle ich mal etwas auf den Tisch:



    Brasilianischer Käsegebäck-Snack, schön fettig. Ob es so ist wie es sich gehört weiß ich nicht, weil ich das Original nicht kenne. Ich habe aber schon ein brasilianisches Café aufgespürt, was Pão de queijo auf der Karte hat, so dass ich das hoffentlich demnächst ändern kann.

    Zwei Gegenden Gefallen mir besonders gut: die Garrotxa, ein Vulkangebiet – dort gibt es viel Wasser und auch viele Pilze, auch Kalk und Morcheln, aber natürlich auch Kaiserlinge und den ganzen Rest. Sehr schön ist auch die Gegend um das Gebirge "Cadi i moixero", bis jetzt gibts da auch (noch) viel Wasser – außer an den felsigen Südhängen. Auch sehr viele Pilze (aber eher Nadelbaumpilze) und grandiose Natur.

    Hallo Charlotte, auch von mir danke für deine Tipps. Was ich hier ziemlich verstörend finde sind die Eukalyptus-Monokulturen, die mindestens die Hälfte der Wälder auszumachen scheinen. Ist das in den von dir genannten Gebieten anders?


    LG, Craterelle



    Und diesmal habe ich leider versäumt, den Zustand der Hosenbeine und Schuhe zu dokumentieren. Auf jeden Fall konnte der Marmormolch diesbezüglich mit den Sumpfhauben konkurrieren.