Hallo, ich würde es auf jeden Versuch, wenn sie sich den Platz selbst ausgesucht haben, sollten die Rahmenbedingungen schon passen. Nachmulchen im Herbst, wird immer gesagt.
Und natürlich im nächsten Jahr berichten!
LG, Craterelle
Hallo, ich würde es auf jeden Versuch, wenn sie sich den Platz selbst ausgesucht haben, sollten die Rahmenbedingungen schon passen. Nachmulchen im Herbst, wird immer gesagt.
Und natürlich im nächsten Jahr berichten!
LG, Craterelle
Aber sagt mal: war es letztes Jahr nicht auch ziemlich trocken? Ich habe gerade mal in Wetterdaten herumgekramt, da hatte der April zwar schon etwa die doppelte Menge Niederschlag, aber der April ist ja auch erst gut zur Hälfte herum. Wie sich das über den Monat verteilte, war in der Statistik leider nicht aufgeschlüsselt.
Heute war ich nochmal am Schauplatz des letztjährigen Morchelwunders (für mich), der Löwenzahn blüht dort immer noch nicht richtig, und keine einzige Morchel ließ sich blicken.
LG, Craterelle
Hallo Mausmann, schon eine sehr schicke Auswahl. Mir gefallen auch die "ästigen", also Stachelbart und Korallen am besten, wobei von denen das erste Korallenbild mein Favorit ist.
LG, Craterelle
Nun bin ich auch glückliche Besitzerin einer Lumix LX7. Na mal schauen ob ich - was mein erklärtes Ziel ist - über den IA-Modus hinauskomme und hoffentlich auch kein Montagsgerät erwischt habe (ich habe ein sehr schlechtes Händchen beim Kauf von Kameras, Rechnern u.ä.).
Naja, auf der Streuobstwiese stimmt nicht so ganz, die ist rechts vom Weg, dort haben wir im letzten Jahr gar keine Morcheln entdeckt.
Schlüsselblumen hatte ich nach dem Hinweis von KiHo (editiert: äh, nee, das kommt ja gar nicht von KiHo - wo hab ich das denn bloß wieder her?) in Wikipedia nachgeguckt, dort werden sie als kalkliebend beschrieben. Aber da kann ich noch mal meinen allwissenden Lieblingsgärtner fragen, ob das zutreffend bzw. zwingend ist.
Danke für den Tipp mit den Saftlingen!
LG, Craterelle
Hallo Tom, hallo Andreas!
Gratulation zu den Funden. Spitzmorchelstellen habe ich leider keine, und die Speisemorcheln haben sich mir am letzten Wochenende noch nicht gezeigt. Soll ja warm werden morgen, vielleicht geht's dann langsam los. Allerdings ist es in der Ecke recht trocken und auch kaum Regen in Aussicht.
LG, Craterelle
Ich habe mittlerweile keine Salzsäure mehr, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass das allzuviel Erkenntnisgewinn bringt. Hier in Norddeutschland sind bis auf wenige reine Kalkvorkommen ja wenn überhaupt nur schwach kalkhaltige Böden zu erwarten.
Schlüsselblumen gibt es dort in der Ecke übrigens, aber etwas weiter weg in der Trockrasenvegetation.
Dass aufgekalkt wurde, kann ich mir auch nicht recht vorstellen, die Wiese wird extrem extensiv genutzt, ganz selten weidet da mal ein einzelnes Pony. Aber ausgeschlossen ist es natürlich nicht.
Hallo,
was hast du denn für Indikatorpapier genutzt? Es gibt da unterschiedliche Sorten; für unterschiedliche pH-Bereiche.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
Aus der Apotheke (eigentlich für Urin), deckt so ca. 5-8 ab. Ich nehme das auch, um meinen Kompost zu kontrollieren.
LG, Craterelle
Die HoBis haben ja schon mal das idealtypische Speisemorchelbiotop porträtiert. Hier mal ein ganz anderes (aktuell noch ohne Morcheln).
Die Wiese links vom Feldweg: Keine Eschen, gar keine Bäume. Gegenüber stehen Weißdorn(?) und dahinter Obstgehölze (Apfel, Birne, ich glaube auch Pflaume und Kirsche).
Die Pflanzen: Gräser, Löwenzahn, noch nicht blühend, Klee, einige Veilchen, in diesem Jahr zum ersten Mal wahrgenommen, Spitzwegerich. Nichts irgendwie außergewöhnliches.
Im letzten Jahr hat diese kleine Fläche zur Löwenzahnblüte eine erstaunliche Menge Speisemorcheln hervorgebracht.
Deutliche Kalkzeiger fehlen ja, ich habe diesmal also etwas Erde eingesammelt und versucht, den pH-Wert zu bestimmen. Erstaunlicherweise scheint der aber eher im sauren Bereich zu liegen. Oder ist mein Vorgehen falsch?
Gegraben habe ich nicht, das habe ich anderen überlassen und die Proben aus Maulwurfshügeln genommen. Destilliertes Wasser dazu, umrühren, absetzen lassen, Indikatorpapier reingehalten.
Ich habe das nach längerem Warten noch einmal wiederholt, der pH-Wert war aber unverändert im sauren Bereich.
Guten Morgen Tuppie,
zwar noch nicht gegessen, weil noch nicht gefunden, aber: welche Ausgabe ist denn das? Die von 2010 meint "Essbar, aber als Seltenheit zu schonen".
LG, Craterelle
Abeja, ich lese deine Ausführungen zur Fotografie immer mit Interesse, auch wenn ich die Lumix immer noch nicht gekauft habe und bei Bestimmungsanfragen ohne jeden künstlerischen Anspruch versuche, mit dem Handy die jeweils relevanten Teile einigermaßen scharf und farbecht abgebildet zu bekommen.
Bei deinen Beispielen finde ich beim zweiten eindeutig auch das ungeblitzte schöner, da hat die Rispe(?) viel mehr Tiefe.
LG, Craterelle
Tuppie, ist das toll! Ich würde die schon so lange gern mal irgendwo finden, und du hast sie als Mitbewohner.
Danke Nobi! Ich habe mich auch sehr gefreut über das kleine Bonbon auf einer Strecke, die für mich eine (ungeplante) Fernwanderung darstellte.
Hallo zusammen,
Gestern traf ich am Wegrand diese beiden.
(Das Standort-Foto ist leider nicht so farbecht gelungen, da sind die Detailaufnahmen besser.)
Huthaut speckig, Hutdurchmesser bis zu 10 cm, Höhe geringer, insgesamt sehr kompakter Eindruck. Eigentlich alles wie bei violetten R. (Lepista nuda) außer die Farben.
Hutbaut beige-bräunlich, Lamellen hellbeige, Hut- und Stielfleisch fast weiß, Stiel oberflächlich sehr deutlich violett marmoriert.
Sporenpulver (in der Mitte) auch sehr hell, auf schwarzem Untergrund wirkt es weißlich, auf jeden Fall sehr hell (nächstes Mal mache ich es auf Glas. Geruch sehr schwach ausgeprägt, weder mehlig-gurkig noch süßlich.
Die Huthaut könnte mit Mühe noch für einen ausgeblassten L. nuda angehen, aber ohne violette Töne in Lamellen und Fleisch sind mir noch keine begegnet.
Lilastiel-Rötelritterling (L. saeva/personata) scheint naheliegend, allerdings finde ich in meinen Büchern keine Hinweise auf Vorkommen im Frühjahr, das ist wenn überhaupt nur für L. nuda angemerkt.
Liege ich trotzdem richtig?
LG & schöne Ostern, Craterelle
Hallo Andy, hallo Heinz,
ja, doch, der echte. Ich glaube, ich war bloß neidisch auf so schöne Bärlauchfelder. Andy, sei froh, wenn sich der Wunderlauch bei euch noch nicht breitgemacht hat.
& schöne Ostern,
Craterelle
Hallo Andy, man kann das auf dem Bild nicht so sehr gut erkennen, aber ich hätte auf Wunderlauch (Allium paradoxum) getippt. Bist du da sicher oder hast evtl. noch Detailbilder?
Ich habe auch noch keine Morcheln entdeckt, aber zwei, die ich für Lilastiel-Rötelritterlinge halte.
So langsam kommt der Frühling in Schwung ![]()
LG, Craterelle
In meiner ersten Antwort habe ich dir ja fehlenden Zutaten angeboten, offensichtlich hast du nicht herausgelesen,
welche ich meinte![]()
Hallo Habichtspeter,
doch, doch, habe ich, und mich im Stillen über deine Großzügigkeit gefreut (und jetzt gibt's mal ein Sternchen, nicht nur dafür). Aber weil ich im letzten Jahr ja eigene Funde hatte, hielt ich mich für weniger bedürftig als andere und bin nicht darauf eingegangen.
LG, Craterelle
Nachdem nun alle Vorräte fachgerecht entsorgt wurden und ich doch zumindest das eine oder andere ausprobieren konnte bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Morcheln einfach Diven sind, die sich am besten ohne jegliche ernsthafte Konkurrenz entfalten.
Sprich: Pasta mit Morchel-Sahnesoße ist für mich das ideale Rezept, zumindest wenn man nicht überreichlich Morcheln zur Verfügung hat.
Heute habe ich das letzte Stückchen aufgewärmt und verputzt. Sie hat durch das längere Durchziehen deutlich gewonnen, man kann die Austernseitlinge besser durchschmecken und der Bärlauch ist geschmacklich einen Schritt zurückgetreten. Die anderen Kräuter schmecke ich immer noch nicht einzeln heraus, aber ich weiß ja, dass sie da sind. Und zu feucht war sie eigentlich nun auch nicht mehr. Aber wohl trotzdem noch kein Rezept für die Forums-Küche.
Und so sah die dann aus. Nicht perfekt geworden, war ein ganz bisschen zu feucht (ließ sich aber immerhin unfallfrei stürzen), und der Bärlauch schmeckt doch ziemlich vor, obwohl es wirklich nicht besonders viele Bärlauchblätter waren. Recht lecker war's trotzdem.
Puh! Das Tolle an Baumpilzen ist ja, dass sie so schön sauber sind und beim Putzen wenig Arbeit machen (oder so). Außer sie wachsen sehr bodennah und werden unsachgemäß geerntet.
Nach einer stundenlangen Putzorgie ist die Quiche endlich im Ofen. So eine Art Quicheteig hatte ich zum Glück noch im Kühlschrank, wenn auch ursprünglich mit anderer Bestimmung.
Für Risotto wäre auch noch genug da, aber das werde ich wohl einfrieren.
Hallo Nobi,
nee, noch nicht zu spät. Ich hatte vielleicht so 1/3 geputzt, dann rief meine liebstälteste und ältestliebste Freundin an, die ich viel zu selten sehe und auch nicht sehr oft höre. Jetzt ist schon Bettzeit (Zeitumstellung auch noch), und die weitere Zubereitung auf morgen vertagt.
Von daher immer her mit weiteren Rezepten!
LG & gute Nacht,
Craterelle
Ja, die waren noch schick. An meiner anderen Austernstelle bin ich öfter mal vorbeigegangen, da hängen noch die Leichenteile von Dez./Jan. oder so, und sonst tut sich gar nichts.
Also: Glück gehabt! Welches ich euch natürlich auch wünsche.
Mausmann: Viel Glück!
Hallo Tuppie,
wie schon geschrieben, Giersch und Brennessel. Mag ich beides sehr.
LG, Craterelle
Ich war heute mal in der Schönholzer Heide, nur mal gucken, was der Frühling so treibt. Das ist kein richtiger Wald, aber doch groß genug, um in der Mitte den Stadtverkehr nicht mehr zu hören.
Ein paar bunte Tupfer gab's, Veilchen, etwas Storchschnabeliges mit Fragezeichen, was Gelbes mit noch größerem.
Eigentlich wollte ich ja gar nichts sammeln, aber nach dem Bärlauch musste ich mich dann doch bücken, weil der echte hier gar nicht so häufig ist, meist findet man nur den schmalblättrigeren und etwas bitteren Wunderlauch. Wo ich nun schon dabei war, durften auch Gierschblättchen und Brennesselspitzen mit.
Etwas ganz anderes zu suchen/sammeln ist ja manchmal auch ein toller Trick für Morcheln. Gab aber leider trotzdem keine.
Auf dem Rückweg kam ich noch an einer Stelle vorbei, wo ich um den Jahreswechsel herum mal reichlich abgeerntete Austern gefunden habe. Yes! Diesmal bin ich schneller! Sahen m.E. topfit aus. Ich hatte noch nicht mal ein Messer dabei, deshalb wird's mit dem Putzen ein wenig mehr Arbeit werden, weil ich den ganzen Krümelkram mit in der Tüte hatte.
Massaker im Winter, nachher
Massaker im Frühjahr, vorher
Was mache ich nur damit? *grübel* Nobis Risotto-Rezept? Oder Wildkräuter-Pilz-Quiche?
:yumyum:
... und ab in die Küche ...
