Beiträge von Craterelle

    Hallo Teetrinker,


    Ich finde den etwas älteren von der Konsistenz her sogar spannender als ganz butterweichen. Und eine ganz leicht säuerliche Note nehme ich beim Schwefelporling auch immer wahr, gerade so kurz vor der Grenze dessen, was mich stören würde.


    Das Rezept hier gehört übrigens inzwischen gar nicht mehr zu meinen Favoriten. Die poste ich mal, wenn ich welchen gefunden habe. Hm, vielleicht heute noch kurz los?


    LG, Craterelle

    Hallo Andreas,


    Sehr schön, was du uns da zeigst, das macht Vorfreude!


    Ich war die letzten 2 Wochen ganz in der Nähe, hatte überlegt, ob ich mal einen Ausflug Richtung Graal-Müritz mache. In der Ecke, wo ich mich aufgehalten habe (so Richtung Laage), habe ich nicht viele Pilze zu Gesicht bekommen, aber das ist wohl auch noch mal eine andere Ökologie mit schweren lehmigen Böden, viel Landwirtschaft, wenig Wald.


    Auf jeden Fall war es deutlich feuchter als hier in Berlin.


    LG, Craterelle

    Hallo Lucky,


    Morcheln verlieren meiner Erinnerung nach beim Trocknen ca. 90% Gewicht, dass also frische nur 1/10 kosten erscheint mir nicht weiter verwunderlich. Aber selbst gefundene sind ohnehin immer am leckersten.


    LG, Craterelle


    Man hätte ja meinen können, der Schauer am Wochenende hätte einiges bewegt - leider Fehlanzeige. Ich vor vorhin Morchel- sowie unsere Maipilzstelle aufzusuchen und muss verkünden, dass der Erdboden östlich von Berlin leider nachwievor sehr trocken ist. Ich denke, vor einem wirklichen Wetterwechsel lohnt es sich kaum nach Pilzen Ausschau zu halten. Also, warten auf "besseres" Wetter ...


    LG, Andreas


    Hallo Andreas,


    es waren wohl an den meisten Orten in und um Berlin bisher zwischen knapp 10 bis 20 l seit dem letzten Wochenende, in Berlin eher im unteren Bereich davon. Ich weiß auch nicht recht, ob es sich lohnt rauszufahren, zumal meine Morchelstellen grasige Standorte sind, wo der Aufwuchs jetzt schon zu hoch sein könnte.


    Bist du denn auch im Osten von Berlin unterwegs oder war das ein Tippfehler?


    LG, Craterelle

    Hallo Lea,


    Bei meinem ersten Fund habe ich ein paar aussortiert, einfach weil sie etwas anders aussahen als die ganz ganz jungen, die da die Mehrheit bildeten. Das nächste Mal war's umgekehrt, die waren aber auch alle bis auf eine noch völlig ok, und bei der war es der Geruch, der komplett anders war: intensiv nach altem nassen Lappen.


    LG, Craterelle

    Ich bin so nach und nach dabei, die ersten Testaufnahmen zu machen (keine Pilze, mangels Pilzen) und die Funktionen zu erkunden. Die Tipps aus diesem Thread waren bisher schon Gold wert, z.B. zur Feinjustierung der Farbtemperatur oder dem manuellen Nachjustieren des (Auto-)Fokus.


    Nur raus darf sie noch nicht richtig (nur in den Garten), solange sie noch keine Tasche hat.

    Aber sagt mal: war es letztes Jahr nicht auch ziemlich trocken? Ich habe gerade mal in Wetterdaten herumgekramt, da hatte der April zwar schon etwa die doppelte Menge Niederschlag, aber der April ist ja auch erst gut zur Hälfte herum. Wie sich das über den Monat verteilte, war in der Statistik leider nicht aufgeschlüsselt.


    Heute war ich nochmal am Schauplatz des letztjährigen Morchelwunders (für mich), der Löwenzahn blüht dort immer noch nicht richtig, und keine einzige Morchel ließ sich blicken.


    LG, Craterelle

    Naja, auf der Streuobstwiese stimmt nicht so ganz, die ist rechts vom Weg, dort haben wir im letzten Jahr gar keine Morcheln entdeckt.


    Schlüsselblumen hatte ich nach dem Hinweis von KiHo (editiert: äh, nee, das kommt ja gar nicht von KiHo - wo hab ich das denn bloß wieder her?) in Wikipedia nachgeguckt, dort werden sie als kalkliebend beschrieben. Aber da kann ich noch mal meinen allwissenden Lieblingsgärtner fragen, ob das zutreffend bzw. zwingend ist.


    Danke für den Tipp mit den Saftlingen!


    LG, Craterelle

    Hallo Tom, hallo Andreas!


    Gratulation zu den Funden. Spitzmorchelstellen habe ich leider keine, und die Speisemorcheln haben sich mir am letzten Wochenende noch nicht gezeigt. Soll ja warm werden morgen, vielleicht geht's dann langsam los. Allerdings ist es in der Ecke recht trocken und auch kaum Regen in Aussicht.


    LG, Craterelle

    Ich habe mittlerweile keine Salzsäure mehr, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass das allzuviel Erkenntnisgewinn bringt. Hier in Norddeutschland sind bis auf wenige reine Kalkvorkommen ja wenn überhaupt nur schwach kalkhaltige Böden zu erwarten.


    Schlüsselblumen gibt es dort in der Ecke übrigens, aber etwas weiter weg in der Trockrasenvegetation.


    Dass aufgekalkt wurde, kann ich mir auch nicht recht vorstellen, die Wiese wird extrem extensiv genutzt, ganz selten weidet da mal ein einzelnes Pony. Aber ausgeschlossen ist es natürlich nicht.


    Hallo,


    was hast du denn für Indikatorpapier genutzt? Es gibt da unterschiedliche Sorten; für unterschiedliche pH-Bereiche.


    l.g.
    Stefan


    Hallo Stefan,


    Aus der Apotheke (eigentlich für Urin), deckt so ca. 5-8 ab. Ich nehme das auch, um meinen Kompost zu kontrollieren.


    LG, Craterelle

    Die HoBis haben ja schon mal das idealtypische Speisemorchelbiotop porträtiert. Hier mal ein ganz anderes (aktuell noch ohne Morcheln).



    Die Wiese links vom Feldweg: Keine Eschen, gar keine Bäume. Gegenüber stehen Weißdorn(?) und dahinter Obstgehölze (Apfel, Birne, ich glaube auch Pflaume und Kirsche).



    Die Pflanzen: Gräser, Löwenzahn, noch nicht blühend, Klee, einige Veilchen, in diesem Jahr zum ersten Mal wahrgenommen, Spitzwegerich. Nichts irgendwie außergewöhnliches.



    Im letzten Jahr hat diese kleine Fläche zur Löwenzahnblüte eine erstaunliche Menge Speisemorcheln hervorgebracht.


    Deutliche Kalkzeiger fehlen ja, ich habe diesmal also etwas Erde eingesammelt und versucht, den pH-Wert zu bestimmen. Erstaunlicherweise scheint der aber eher im sauren Bereich zu liegen. Oder ist mein Vorgehen falsch?


    Gegraben habe ich nicht, das habe ich anderen überlassen und die Proben aus Maulwurfshügeln genommen. Destilliertes Wasser dazu, umrühren, absetzen lassen, Indikatorpapier reingehalten.


    Ich habe das nach längerem Warten noch einmal wiederholt, der pH-Wert war aber unverändert im sauren Bereich.

    Abeja, ich lese deine Ausführungen zur Fotografie immer mit Interesse, auch wenn ich die Lumix immer noch nicht gekauft habe und bei Bestimmungsanfragen ohne jeden künstlerischen Anspruch versuche, mit dem Handy die jeweils relevanten Teile einigermaßen scharf und farbecht abgebildet zu bekommen.


    Bei deinen Beispielen finde ich beim zweiten eindeutig auch das ungeblitzte schöner, da hat die Rispe(?) viel mehr Tiefe.


    LG, Craterelle

    Hallo zusammen,


    Gestern traf ich am Wegrand diese beiden.



    (Das Standort-Foto ist leider nicht so farbecht gelungen, da sind die Detailaufnahmen besser.)


    Huthaut speckig, Hutdurchmesser bis zu 10 cm, Höhe geringer, insgesamt sehr kompakter Eindruck. Eigentlich alles wie bei violetten R. (Lepista nuda) außer die Farben.




    Hutbaut beige-bräunlich, Lamellen hellbeige, Hut- und Stielfleisch fast weiß, Stiel oberflächlich sehr deutlich violett marmoriert.



    Sporenpulver (in der Mitte) auch sehr hell, auf schwarzem Untergrund wirkt es weißlich, auf jeden Fall sehr hell (nächstes Mal mache ich es auf Glas. Geruch sehr schwach ausgeprägt, weder mehlig-gurkig noch süßlich.


    Die Huthaut könnte mit Mühe noch für einen ausgeblassten L. nuda angehen, aber ohne violette Töne in Lamellen und Fleisch sind mir noch keine begegnet.


    Lilastiel-Rötelritterling (L. saeva/personata) scheint naheliegend, allerdings finde ich in meinen Büchern keine Hinweise auf Vorkommen im Frühjahr, das ist wenn überhaupt nur für L. nuda angemerkt.



    Liege ich trotzdem richtig?


    LG & schöne Ostern, Craterelle

    Hallo Andy, man kann das auf dem Bild nicht so sehr gut erkennen, aber ich hätte auf Wunderlauch (Allium paradoxum) getippt. Bist du da sicher oder hast evtl. noch Detailbilder?


    Ich habe auch noch keine Morcheln entdeckt, aber zwei, die ich für Lilastiel-Rötelritterlinge halte.


    So langsam kommt der Frühling in Schwung :D


    LG, Craterelle


    In meiner ersten Antwort habe ich dir ja fehlenden Zutaten angeboten, offensichtlich hast du nicht herausgelesen,
    welche ich meinte :D


    Hallo Habichtspeter,


    doch, doch, habe ich, und mich im Stillen über deine Großzügigkeit gefreut (und jetzt gibt's mal ein Sternchen, nicht nur dafür). Aber weil ich im letzten Jahr ja eigene Funde hatte, hielt ich mich für weniger bedürftig als andere und bin nicht darauf eingegangen.


    LG, Craterelle

    Nachdem nun alle Vorräte fachgerecht entsorgt wurden und ich doch zumindest das eine oder andere ausprobieren konnte bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Morcheln einfach Diven sind, die sich am besten ohne jegliche ernsthafte Konkurrenz entfalten.


    Sprich: Pasta mit Morchel-Sahnesoße ist für mich das ideale Rezept, zumindest wenn man nicht überreichlich Morcheln zur Verfügung hat.