Beiträge von Craterelle

    Hallo Pablo,


    das freut mich, danke für die Bestätigung!


    Das Sporenpulver ist, hm, graubraun würde ich sagen, nicht ganz so milchkaffeefarbig wie im Artenportrait (Bild folgt). Wie variabel kann die Sporenpulverfarbe eigentlich sein? Ich hatte irgendwie die Vorstellung, die wäre sehr konstant, aber vielleicht ist das auch von Art zu Art verschieden?


    LG, Craterelle

    Hallo ihr Admins,


    Seit neuestem werde ich wenn ich mich anmelde weiterhin als abgemeldet (Gast) angezeigt, und wenn ich einen Entwurf lösche wird er weiterhin angezeigt. In diesen beiden Fällen hilft neu laden, aber beim Bilderupload nicht, die erscheinen einfach nicht. Das habe ich heute immer und immer wieder erfolglos versucht.


    Verwendeter Browser: Chrome auf Android.


    Macht ihr gerade irgendwas an der Konfiguration?


    LG, Craterelle
    [hr]
    Nachtrag: Abmelden funktioniert auch gar nicht, auch nicht mit Reload. Es kommt die Bestätigung, aber sowohl im Kopfbereich als auch auf der Seite mit den angemeldeten Nutzern bleibe ich stehen. Letztere ändert sich sogar, wenn ich sie neu lade, aber ich stehe immer drauf. Spricht wohl doch eher für ein funktionales und kein Caching-Problem.

    In Berlin war es bis letzten Dienstag ja garstig trocken, inzwischen hat es ein wenig Regen gegeben.


    In Hamburg ist es gerade sehr schön feucht. Zum Friedhof Ohlsdorf hat's mich leider nicht verschlagen, aber auch anderswo gab's zumindest ein paar Pilze zu gucken.


    Habe ich jetzt mal den voreiligen Ackerling erwischt?


    Das Velum war teilweise noch komplett geschlossen, Unterseite ganz fein flockig. Die Lamellen stehen sehr eng, und die größten hatten ca. 6 cm Ø. Gurkengeruch vorhanden, Sporenpulver wahrscheinlich braun, aber sehr spärlich (vielleicht kommt noch was raus). Standort am Fuß eines Komposthügels.


    Und über die kleinen sonnengelben habe ich mich gefreut, ich vermute den Goldmistpilz. Huthaut schleimig, Stiel blassgelb, weiß beflockt, auf Mulch/Holzhäcksel. Vom Stiel am Standort habe ich noch ein weiteres Bild, da ist aber der Hut unscharf. Ich war leider ohne Kamera unterwegs.

    LG, Craterelle

    Zitat von Rada


    Hast Du schonmal die jungen Fruchstände vom Spitzwegerich probiert ? Nein ? Dann mach mal.


    Da dachte ich auch sofort dran!
    LG, Craterelle

    Hm, den wiederum finde ich - zumindest im sehr jungem bis mittlerem Alter - überhaupt nicht bitter, sondern nur etwas säuerlich (und ansonsten nahezu frei von Aroma, zumindest fertig zubereitet). Ob irgendwas mit meiner Geschmackswahrnehmung nicht stimmt?

    Ist zwar schon ziemlich alt der Thread, aber ich frage mich immer noch, wie ihr alle auf "sauer" kommt. Schwefelporling und Ochsenzunge finde ich deutlich säuerlich, den schuppigen dagegen überhaupt nicht. Vielleicht assoziativ wegen des Gurkengeruchs -> saure Gurken?


    Prinzipiell wäre ich erstmal skeptisch und müsste versuchen, das an eigenen Funden nachzuvollziehen. Und dann wäre eben noch darauf zu achten, wie weit das mit den weiteren genannten Merkmalen (Geschmack, Größe der Fruchtkörper dürfte ohnehin irrelevant sein) korrliert.


    Hallo Pablo,


    danke für deine Antwort. An Kollektionen aus beiden Verbreitungsgebieten zu kommen wird wohl ziemlich schwierig. Aber beim einheimischen gelbstieligen Muschelseitling darauf zu achten, was für eine Variationsbreite es gibt, könnte auch schon hilfreich sein. Vielleicht fange ich ja irgendwann an zu mikroskopieren :/


    LG, Craterelle

    Hallo zusammen,


    ich habe letzten Herbst gar keine gesichtet, dabei sind sie hier eigentlich nicht so selten. Wie sieht's bei euch aus?


    Die Frage nach der Bitterkeit finde ich tatsächlich höchst interessant, weil der Artikel, welcher die Abgrenzung von Panellus serotinus / Sarcomyxa serotina vs. Panellus edulis vorschlägt, die Bitterkeit als wesentliches Abgrenzungsmerkmal herausstellt:


    http://www.sekj.org/PDF/anbf40/anbf40-107.pdf


    Wenn die aber nicht immer vorhanden ist, taugt das Merkmal wohl nicht zur Artabgrenzung. Die weiteren genannten makroskopischen Kriterien erscheinen mir auch eher weich/unscharf. Interessant wäre, ob die beschriebenen mikroskopischen Unterschiede eine sichere Abgrenzung der Arten zulassen? Vielleicht liest das ja zufällig ein Mikroskopierer und kann eine Einschätzung geben.


    LG, Craterelle

    Zu den Standorten habe ich auch noch Fragen: Alle meine bisherigen Fundstellen waren wassernah, und eher dichte Baumbestände, also keine einzeln stehenden Bäume. Allerdings sind 4 Funde wohl noch etwas dürftig, um daraus irgendwas ableiten zu wolle.


    Wo findet ihr die? Deckt sich das mit meinen bisherigen Erfahrungen?


    LG, Craterelle

    Hallo Pablo, hallo Safran,


    Also keine Bitterkeit, die habe ich auch nicht feststellen können. In einem älteren Thread (http://www.pilzforum.eu/board/…r-porling-mal-was-anderes) ist immer wieder von säuerlich die Rede, auch das habe ich noch nie wahrgenommen. Einzig am frischen Pilz die stark gurkig-mehlige Komponente, die aber beim Kochen komplett verfliegt, und vielleicht eine honigähnliche Note (die ich in der Brühe auch nicht mehr wirklich wahrnehme). Ich bin bei dem Pilz glaube ich Anhängerin deiner Glutamat-Hypothese.


    LG, Craterelle

    Hallo Dieter,


    Vielen Dank! Auch der Sporenabdruck hier bei den Pilzportraits sieht sehr deutlich anders aus als meiner.


    Ich hoffe ja immer noch, dass ein paar Fruchtkörper nachkommen, falls es irgendwann mal wieder Regen gibt.


    LG, Craterelle

    Ich habe meine Stellen in diesem Frühjahr schon ziemlich häufig kontrolliert, beim letzten Besuch vor 2-3 Wochen war noch immer nicht das geringste zu sehen. Jetzt war was zu sehen, aber nicht das erhoffte: eine saubere Schnittfläche. Zu spät gekommen ;(


    Zum Glück habe ich in der Nähe einen weiteren Stamm entdeckt, und es war auch Zeit, sie mitzunehmen, waren schon recht groß.


    Zu Alter und Verwertbarkeit habe ich noch eine Frage: der Schnitt-Test zielt ja eher auf die Konsistenz, die zum Auskochen irrelevant wäre, aber der verändert schon auch sein Aroma mit dem Alter, oder? Bei meiner Kollektion habe ich zwischen dem jüngsten (Stiel noch hell) und den etwas älteren (Stiele schon dunkel) nämlich keine Unterschiede feststellen können, und bin wieder total begeistert von der Brühe.


    LG, Craterelle

    Hallo Thomas,


    Ja, es ist korrekt, dass die Gattung in Deutschland mit einem Sammelverbot belegt ist. Und es ist sinnvoll, das zu erwähnen, weil sicher nicht jeder alle gesetzlichen Bestimmungen im Kopf hat (ich auch absolut nicht). Über die Wirksamkeit der Maßnahme kann man unterschiedlicher Ansicht sein, aber das muss m.E. nicht hier, wo ganz offensichtlich die Bilder im Vordergrund stehen, diskutiert werden.


    LG, Craterelle

    Wahnsinn, was ihr da wieder für ein Feuerwerk entzündet, Dieter und Matthias! Ich kann mich gar nicht für ein Lieblingsbild entscheiden (aber die Zuckerwatte hat auch bei mir gute Chancen. Auch deine Verkostungsberichte finde ich spannend, Dieter. Dass man Saftlinge essen kann, wusste ich noch nicht mal.


    Danke und weiter so :thumbup:
    Craterelle

    Ich habe die Bilder noch etwas nachbearbeitet. Da ist ein Braunton in der Sporenfarbe, es ist kein neutrales Grau, aber eben auch nicht deutlich braun.


    Nachschub an Untersuchungsmaterial: leider Fehlanzeige, noch nicht mal was vertrocknetes (hier ist es nach paar Tagen Sonne schon wieder rascheltrocken.


    Für mich bleibt es uneindeutig.


    LG, Craterelle

    Ganz schön frech, sich einer Bestimmung so zu wiedersetzen :haue:


    Für den Holzmulch-Klebkopf wäre der aber schon ganz groß, oder?


    Auf jeden Fall werde ich morgen das Gelände nach weiteren Exemplaren absuchen, sonst gibt's nämlich nichts, was mikroskopiert werden könnte.


    Und falls ich welche finde, werde ich unbedingt auch die Geruchsprobe wiederholen und vielleicht auch meine Kollegen dazu einspannen.


    LG, Craterelle

    Hallo Holger,


    Danke für den Tipp, einige Merkmale passen da sogar besser (edit: Geruch allerdings nicht, da hast du recht, Pablo).


    Aber geht die Sporenfarbe denn in Ordnung für die Gattung? Für mich ist das auf gar keinen Fall rostbraun, auch kein tabakbraun. Nicht mal mit graubraun, was im Pareys zusätzlich genannt wird, kann ich mich so richtig anfreunden.


    LG, Craterelle


    Pablo, das hat sich überschnitten. Mir ging beim Posten auch eine frühere Anfrage von mir durch den Kopf mit einen solitär scheinbar auf Erde wachsenden ziegelroten Schwefelkopf, der gut doppelt so groß war wie büschelig wachsende Kollegen. Allerdings waren die Pilze dort (von denen ich annehme, dass es dieselbe Art ist) in den Vorjahren zahlreich und alle auf Erde wachsend.


    Für die Alternative spricht aus meiner Sicht die Farbe. Für mich ist das kein Kaffeebraun, und ich habe den Grünstich der Lamellen auch in Erinnerung (die aber trügen könnte).


    Solche habe ich an dem Standort (eher ungepflegte parkähnliche Grünfläche) schon in den Vorjahren gesehen und als "früher Ackerling vielleicht?" (wegen des feldrigen Aufbrechens und der Erscheinungszeit) unbestimmt gelassen. Nun hab ich mal einen mitgenommen.


    Huthaut hellbraun, feldrig aufgerissen. Hut und Stiel weiß, Lamellen graubräunlich, nicht frei. Ca. 7 cm Durchmesser, Höhe ebenso. Dickfleischig, Hutfleisch weich, Mehlgeruch vorhanden. Stiel innen wattig. Soweit alles im grünen Bereich.


    Kein Ring, auch keine Reste erkennbar. Aber ok, ist nicht mehr der jüngste, und der Ring soll vergänglich sein. Der Kandidat wackelt, fällt aber nicht.


    Sporenpulver anthrazit. Peng, du bist tot! Das war's dann wohl. Für Agrocybe praecox sehen meine Pilzbücher rostbraun (1x) oder tabakbraun (2x) vor.


    Die Fotos sind mit dem Handy gemacht, das wohl wichtigste erscheint mir zwar etwas dunkel, aber nicht farbstichig.


    Was mache ich nun daraus?

    Hallo Ulla,


    Feine Sache hast du uns mitgebracht :thumbup:


    Da kriege ich gleich wieder Lust auf einen Ausflug in den Harz. Und ich glaube, die Schwinde und die Lorchelstelle wiederzuerkennen :cool:


    Den Morchelbecherling haben wir da nicht entdeckt, der wurde mir weiter nördlich vorgestellt, und ich hatte es so verstanden, als wären sie an den Standort praktisch durch. Obwohl ich ihn noch gar nicht probiert habe, ahne ich schon, dass ich ihn sehr mögen werde.


    Lasst es euch schmecken!


    LG, Craterelle


    Ein Rezept für Fortgeschrittene :D
    Ich muss noch meine erste Morchel überhaupt finden. Ob die dann verwertbar ist, steht auf einem anderen Blatt. Dann mindestens noch eine, trocknen und erstmal so probieren. Aber dann!


    Morchelaroma ist also sehr empfindlich? Dann wundere ich mich über die Frühlingskräuter, schmecken die nicht noch intensiver als Spargel? Hatte neulich Giersch in der Pfanne, das war schon recht stark.


    Das wird schon noch (oder du musst die Kuschel-Taktik einsetzen ;)).


    Ich empfinde Morchelaroma als zart und etwas divenhaft, also nicht ganz leicht zu kombinieren. Im Frühling gepflückte junge Gierschblättchen finde ich aber auch eher zart und nicht allzu dominant. Ab Frühsommer pflücke ich Giersch gar nicht mehr, dann ist mir der Geschmack (auch bei jungen nachgewachsenen Blättchen) zu heftig.


    Alternativ: Petersilie geht eigentlich immer, oder?


    du hast echt immer interessante Ideen, aber wie einige schon sagten
    ich würde es auch nicht machen weil der Pilzgeschmack dann weg wäre aber probiere es doch einfach mal aus


    Naja, Schwefelporling hat ja davon jetzt nicht sooo viel. Ausprobieren werde ich es bestimmt irgendwann, wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme.

    Hallo Steinpils,


    ich würde die Arten auch nicht weiter auftrennen, aber mit welchem Namen auch immer, das ist ein sehr schönes Exemplar, finde ich.


    LG, Craterelle