Grrr. Schon auf meinem Streifzug entlang der Panke sah ich vor allem Schnittflächen, und jetzt das:
Die waren noch nicht einmal angetrocknet, und den Baum beobachte ich schon seit April.
Hier in Berlin ist die Nahrungskonkurrenz einfach zu groß, da finden selbst nicht allgemein geschätzte Speisepilze ihre Liebhaber.
Beiträge von Craterelle
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Nun, ich habe soeben mal an einem getrockneten Pilz geleckt/gekostet. Es ist Wahnsinn, wie schoen der bittere Geschmack zugenommen hat. Leider schmeckt es ueberhaupt nicht nach einem leckeren Snack fuer zwischendrin. Aber der Versuch war es wert und der Erkenntnisgewinn ist auch nicht umsonst.Hallo,
Ich habe kürzlich mitbekommen, dass einige Menschen den Gallenröhrling gezielt sammeln und trocknen, weil angeblich das Trocknen die Bitterstoffe zerstören würde und die Pilze dann wohlschmeckend wären. Ich war ziemlich erstaunt
Nach dem, was du schreibst, klingt das aber dann doch wenig wahrscheinlich.LG, Craterelle
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Die sehen doch alle supi aus! Ich habe den butterweichen Zustand wieder verpasst. Vor zwei Wochen war noch gar nichts zu sehen und am Samstag war der ganze Baumstumpf (Weide) schon wieder mit flachen "Konsolen" bedeckt. War mir nicht klar, dass der Schwefelporling auch so schnell wächst. Hab wieder Craterelles "Schwefelporling á la Coq au Vin" zubereitet, die Pilze dieses Mal wirklich scharf angebraten und es hat noch besser geschmeckt als letztes Jahr, weil die säuerliche (adstringierende) Komponente kaum noch auffiel. Ein leckerer Start in die Pilzsaison!Grüße aus dem Ruhrpott!
Hallo Teetrinker,
freut mich total, dass mein Rezept, was ich selbst seit Ewigkeiten nicht mehr gekocht, quasi weiterlebt. Da bekomme ich direkt selbst wieder Lust drauf, aber für dieses Frühjahr dürften die Schwefelporlinge wohl durch sein.
LG, Craterelle
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Hallo ihr beiden,
Danke für eure Antworten. Ich dachte irgendwie, einjährig vs. mehrjährig würde bei Pilzfruchtkörpern keinen Sinn ergeben, aber bei den Porlingen (i.w.S.) gibt es ja tatsächlich auch welche, wo die Fruchtkörper älter werden.
Dann hoffe ich mal das beste für den Baum. Sei tapfer!
LG, Craterelle
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Eigentlich freue ich mich ja immer, wenn ich welche finde. Aber doch nicht da, an einem wunderschönen uralten Walnussbaum in der Mitte eines Vierseitenhofs, unter dem ich schon fürstlich gespeist und einige schöne Stunden verbracht habe.
Der Baum ist sogar ein Naturdenkmal. Ist er mit dem Befall automatisch an die Weißfäule verloren oder kann ein Baum das wegstecken? Im kleinen Gerhardt steht "einjährig", aber das kann ich nicht recht glauben, an den mir bekannten Stellen erscheinen sie recht zuverlässig immer wieder.
Ich konnte den Besitzern erstmal wenig sagen, außer dass das Entfernen der Fruchtkörper wohl wenig bringen wird und dass sie nett zu dem Baum sein sollen.
LG, Craterelle
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Hallo Fredy,
Es handelt sich lediglich um einen neutralen Beitrag, der nur bei der Wahl meiner Mittel etwas subtil in die eine oder andere Richtung deutet.Subtil
? Subtil im Sinne von Holzhammer?
Zu den "guten" Fotos (im Sinne von Fotos mit künstlerischem/gestalterischem Anspruch) nur ein paar Worte, weil das m.E. weder in diesem noch in dem anderen Thread Thema war:
Es steht wohl außer Frage, dass man mit deiner Arbeitsweise ästhetisch ansprechende Fotos machen kann. Zwingend erscheint mir das aber nicht, es gibt Fotografen hier, die ohne Raw-Bearbeitung auskommen und die auch regelmäßig tolle Bilder vorstellen.
Was hier in beiden Fällen die Fotografen mit den Bildern erreichen wollen, ist ja schon einigermaßen klar umrissen: Gute Bestimmungsbilder mit einer Farbwiedergabe, die möglichst gut zur Bestimmung beiträgt und nicht etwa auf falsche Spuren führt.
Ich habe in letzter Zeit auch ein wenig in der RAW-Bearbeitung herumgeschnuppert. Zwar nur mit von dir - auch sehr subtil
- als minderwertig dargestellten Open Source Programmen, aber trotzdem sehr spannend. Für Bestimmungsbilder würde ich unabhängig davon unbedingt versuchen, direkt bei der Aufnahme die Farbwiedergabe mit meiner Wahrnehmung bestmöglich in Übereinstimmung zu bringen. Bei der Nachbearbeitung hat man ja häufig das Objekt nicht mehr vor Augen, was ich als Nachteil ansehe.Beste Grüße,
Craterelle -
Hallo Susanne & alle,
bei mir sind die Probleme seit gestern (Update von Frank-Takumi) behoben. Die Anzeige des Login-Status funktionierte allerdings erst wieder korrekt, nachdem ich den Cache geleert habe. Das würde ich als erste Maßnahme empfehlen, um zu überprüfen, ob eure Probleme dann weiterhin bestehen, also noch aktuell sind.
LG, Craterelle
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Hallo Thomas,
Direkt hier im Pilzforum meinte ich:
http://www.pilzforum.eu/board/…ling?pid=208472#pid208472
Das geht tatsächlich schon ins rostbraune.
LG, Craterelle
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Hallo Thomas,
In diesem Fall war milchkaffeefarben meine Farbwahrnehmung von dem in Artenportrait abgebildeten Sporenabdruck.
In meiner Literatur habe ich Angaben von Rost- über Tabak- bis Graubraun gefunden.
Und gedanklich schlage ich natürlich auch noch den Bogen zu dem vermeintlichen Ackerling, der wohl keiner war, weil zu wenig Brauntöne im Sporenpulver:
http://www.pilzforum.eu/board/thema-frueher-dunkelsporerLG, Craterelle
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Schon der Rotfußröhrling ist ihr zu säuerlich.
Mit Leberreischling und Anhängselröhrling kann man sie jagen.Den Schwefelporling müssen wir erstmal finden- bis jetzt hatten wir noch keinen Erfolg.
Hallo Safran,Ich finde den auch nur an zwei Stellen, dort aber dann mehrfach bis zahlreich. Und ich glaube, zumindest deine Tochter würde ihn ohnehin überhaupt nicht mögen, euch entgeht also auch nicht übermäßig viel.
LG, Craterelle
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Hallo Pablo,
das freut mich, danke für die Bestätigung!
Das Sporenpulver ist, hm, graubraun würde ich sagen, nicht ganz so milchkaffeefarbig wie im Artenportrait (Bild folgt). Wie variabel kann die Sporenpulverfarbe eigentlich sein? Ich hatte irgendwie die Vorstellung, die wäre sehr konstant, aber vielleicht ist das auch von Art zu Art verschieden?
LG, Craterelle
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Hallo Stefan,
Danke für den Tipp. Außer dem Smartphone mit Android (s.o.) hätte ich aktuell nur noch ein Notebook mit Linux zur Verfügung, IE ist also keine Option. Ich werde die Bilder wohl vorerst bei Drittanbietern hochladen, auch wenn ich das eigentlich nicht ideal finde.
LG, Craterelle
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Hallo ihr Admins,
Seit neuestem werde ich wenn ich mich anmelde weiterhin als abgemeldet (Gast) angezeigt, und wenn ich einen Entwurf lösche wird er weiterhin angezeigt. In diesen beiden Fällen hilft neu laden, aber beim Bilderupload nicht, die erscheinen einfach nicht. Das habe ich heute immer und immer wieder erfolglos versucht.
Verwendeter Browser: Chrome auf Android.
Macht ihr gerade irgendwas an der Konfiguration?
LG, Craterelle
[hr]
Nachtrag: Abmelden funktioniert auch gar nicht, auch nicht mit Reload. Es kommt die Bestätigung, aber sowohl im Kopfbereich als auch auf der Seite mit den angemeldeten Nutzern bleibe ich stehen. Letztere ändert sich sogar, wenn ich sie neu lade, aber ich stehe immer drauf. Spricht wohl doch eher für ein funktionales und kein Caching-Problem. -
In Berlin war es bis letzten Dienstag ja garstig trocken, inzwischen hat es ein wenig Regen gegeben.
In Hamburg ist es gerade sehr schön feucht. Zum Friedhof Ohlsdorf hat's mich leider nicht verschlagen, aber auch anderswo gab's zumindest ein paar Pilze zu gucken.
Habe ich jetzt mal den voreiligen Ackerling erwischt?
Das Velum war teilweise noch komplett geschlossen, Unterseite ganz fein flockig. Die Lamellen stehen sehr eng, und die größten hatten ca. 6 cm Ø. Gurkengeruch vorhanden, Sporenpulver wahrscheinlich braun, aber sehr spärlich (vielleicht kommt noch was raus). Standort am Fuß eines Komposthügels.Und über die kleinen sonnengelben habe ich mich gefreut, ich vermute den Goldmistpilz. Huthaut schleimig, Stiel blassgelb, weiß beflockt, auf Mulch/Holzhäcksel. Vom Stiel am Standort habe ich noch ein weiteres Bild, da ist aber der Hut unscharf. Ich war leider ohne Kamera unterwegs.
LG, Craterelle -
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Hm, den wiederum finde ich - zumindest im sehr jungem bis mittlerem Alter - überhaupt nicht bitter, sondern nur etwas säuerlich (und ansonsten nahezu frei von Aroma, zumindest fertig zubereitet). Ob irgendwas mit meiner Geschmackswahrnehmung nicht stimmt?
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Ist zwar schon ziemlich alt der Thread, aber ich frage mich immer noch, wie ihr alle auf "sauer" kommt. Schwefelporling und Ochsenzunge finde ich deutlich säuerlich, den schuppigen dagegen überhaupt nicht. Vielleicht assoziativ wegen des Gurkengeruchs -> saure Gurken?
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Prinzipiell wäre ich erstmal skeptisch und müsste versuchen, das an eigenen Funden nachzuvollziehen. Und dann wäre eben noch darauf zu achten, wie weit das mit den weiteren genannten Merkmalen (Geschmack, Größe der Fruchtkörper dürfte ohnehin irrelevant sein) korrliert.Hallo Pablo,
danke für deine Antwort. An Kollektionen aus beiden Verbreitungsgebieten zu kommen wird wohl ziemlich schwierig. Aber beim einheimischen gelbstieligen Muschelseitling darauf zu achten, was für eine Variationsbreite es gibt, könnte auch schon hilfreich sein. Vielleicht fange ich ja irgendwann an zu mikroskopieren

LG, Craterelle
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Hallo zusammen,
ich habe letzten Herbst gar keine gesichtet, dabei sind sie hier eigentlich nicht so selten. Wie sieht's bei euch aus?
Die Frage nach der Bitterkeit finde ich tatsächlich höchst interessant, weil der Artikel, welcher die Abgrenzung von Panellus serotinus / Sarcomyxa serotina vs. Panellus edulis vorschlägt, die Bitterkeit als wesentliches Abgrenzungsmerkmal herausstellt:
http://www.sekj.org/PDF/anbf40/anbf40-107.pdf
Wenn die aber nicht immer vorhanden ist, taugt das Merkmal wohl nicht zur Artabgrenzung. Die weiteren genannten makroskopischen Kriterien erscheinen mir auch eher weich/unscharf. Interessant wäre, ob die beschriebenen mikroskopischen Unterschiede eine sichere Abgrenzung der Arten zulassen? Vielleicht liest das ja zufällig ein Mikroskopierer und kann eine Einschätzung geben.
LG, Craterelle
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Zu den Standorten habe ich auch noch Fragen: Alle meine bisherigen Fundstellen waren wassernah, und eher dichte Baumbestände, also keine einzeln stehenden Bäume. Allerdings sind 4 Funde wohl noch etwas dürftig, um daraus irgendwas ableiten zu wolle.
Wo findet ihr die? Deckt sich das mit meinen bisherigen Erfahrungen?
LG, Craterelle
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Hallo Pablo, hallo Safran,
Also keine Bitterkeit, die habe ich auch nicht feststellen können. In einem älteren Thread (http://www.pilzforum.eu/board/…r-porling-mal-was-anderes) ist immer wieder von säuerlich die Rede, auch das habe ich noch nie wahrgenommen. Einzig am frischen Pilz die stark gurkig-mehlige Komponente, die aber beim Kochen komplett verfliegt, und vielleicht eine honigähnliche Note (die ich in der Brühe auch nicht mehr wirklich wahrnehme). Ich bin bei dem Pilz glaube ich Anhängerin deiner Glutamat-Hypothese.
LG, Craterelle
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Hallo Dieter,
Vielen Dank! Auch der Sporenabdruck hier bei den Pilzportraits sieht sehr deutlich anders aus als meiner.
Ich hoffe ja immer noch, dass ein paar Fruchtkörper nachkommen, falls es irgendwann mal wieder Regen gibt.
LG, Craterelle
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Ich habe meine Stellen in diesem Frühjahr schon ziemlich häufig kontrolliert, beim letzten Besuch vor 2-3 Wochen war noch immer nicht das geringste zu sehen. Jetzt war was zu sehen, aber nicht das erhoffte: eine saubere Schnittfläche. Zu spät gekommen

Zum Glück habe ich in der Nähe einen weiteren Stamm entdeckt, und es war auch Zeit, sie mitzunehmen, waren schon recht groß.
Zu Alter und Verwertbarkeit habe ich noch eine Frage: der Schnitt-Test zielt ja eher auf die Konsistenz, die zum Auskochen irrelevant wäre, aber der verändert schon auch sein Aroma mit dem Alter, oder? Bei meiner Kollektion habe ich zwischen dem jüngsten (Stiel noch hell) und den etwas älteren (Stiele schon dunkel) nämlich keine Unterschiede feststellen können, und bin wieder total begeistert von der Brühe.
LG, Craterelle
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Hallo Thomas,
Ja, es ist korrekt, dass die Gattung in Deutschland mit einem Sammelverbot belegt ist. Und es ist sinnvoll, das zu erwähnen, weil sicher nicht jeder alle gesetzlichen Bestimmungen im Kopf hat (ich auch absolut nicht). Über die Wirksamkeit der Maßnahme kann man unterschiedlicher Ansicht sein, aber das muss m.E. nicht hier, wo ganz offensichtlich die Bilder im Vordergrund stehen, diskutiert werden.
LG, Craterelle
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Wahnsinn, was ihr da wieder für ein Feuerwerk entzündet, Dieter und Matthias! Ich kann mich gar nicht für ein Lieblingsbild entscheiden (aber die Zuckerwatte hat auch bei mir gute Chancen. Auch deine Verkostungsberichte finde ich spannend, Dieter. Dass man Saftlinge essen kann, wusste ich noch nicht mal.
Danke und weiter so

Craterelle
