Beiträge von Craterelle

    Danke, ihr beiden! Der zitronen- bzw. löwengelbe wäre auch noch eine recht gute Option, allerdings wird der seinen Namen nicht besonders gut gerecht, kann das sein? Auf fast allen Bilder, die ich finde, würde ich ihn die Farbe eher mit Rostrot beschreiben als mit Gelb.


    Die Stielzeichnung finde ich nach wie vor uneindeutig, aber Größe (bis 6, vielleicht sogar 7 cm würde ich aus der Erinnerung sagen) und eher kräftige Statur scheint mir zu dem neuen Vorschlag ganz gut zu passen.


    LG, Craterelle

    Hallo zusammen,


    diese Kollegen habe ich im Harz bei Torfhaus gefunden, und sie sehen so aus, wie ich mir Rauhköpfe vorstelle. Einen hatte ein anderer Spaziergänger bereits enthauptet, so dass ich auch die Unterseite fotografieren konnte


    Aber wenn ja welcher? Spitzgebuckelter würde vom Habitat (Hochmoor) sehr gut passen, und gebuckelt sind sie ja auch, aber nicht wirklich spitz. Der orangefuchsige sollte wärmeliebend sein, da erschiene mir eher erstaunlich, wenn der sich auf ca. 800 m wohlfühlen würde.


    Zwischen denen beiden soll die Stielfärbung als Unterscheidungsmerkmal taugen, aber das kriege ich noch nicht so recht sortiert, auch nach Bildvergleichen nicht.


    Ist es einer der beiden? Kommt noch anderes in Frage?


    Danke im Voraus für euren Rat.


    LG, Craterelle

    Hallo ihr,


    ich habe letzte Woche schon mal in diesen Bericht hineingeguckt, da aber weitestgehend ohne die Bilder. Jetzt kann ich das ganze nochmal komplett genießen.


    Schaf- und Kammporling habe ich auf euren Spuren (die teilweise sogar noch sichtbar waren ;)) einige Tage später auch entdeckt, anderes ist meinen Augen veborgen geblieben. Bei Kukki sind übrigens nicht nur die Suppen, sondern auch die Räucherforellen sehr lecker.


    Ihr seid ja wirklich viel herumgekommen in den paar Tagen!


    LG, Craterelle

    Hallo und willkommen im Forum, Scorpion!


    Ich bin auch ziemlich sicher, dass der noch kommen wird. In manchen Jahren massenhaft, in anderen etwas verhaltener, und durchaus auch bis in den November hinein, wenn's warm genug ist.


    Im Oberharz waren sie übrigens Ende August schon am Start, aber da dürfte es ja durchschnittlich ein paar Grad kühler sein.


    LG, Craterelle


    Keiner Interesse ?


    Hallo Cleoluka,


    Sieht aus, als wären so einige Leute gerade im Harz gewesen. Ich bin auch soeben auf dem Rückweg von dort und werde es im September nicht noch einmal schaffen, auch wenn ich durchaus gern würde.


    Aber vielleicht inspirieren ja Berichte wie der von Nobi doch noch weitere Foris zu einem Harzbesuch.


    LG, Craterelle

    Ok, ich hätte da noch eine Anschlussfrage: Bis zu welchem Reifegrad/Lamellenfarbe verwendet ihr die eigentlich?


    Ich habe mich bis jetzt über quasi reinweiß (Babys) und cremefarben noch nicht hinausgetraut.


    Die mit beige- bis hellockerfarbenen Lamellen habe ich dann doch wieder aussortiert.


    LG, Craterelle




    Schade, dass Helmut nicht mehr hier mitmischt.


    Das hat sich zum Glück geändert.

    Ich kam auf die Idee, die reifen Pilze mit rosafarbenen Lamellen, die zum Verzehr schon zu alt waren, in meinem Garten zu verteilen (der Fundort ist auch eine Wiese). Also nochmal zum Fundort, aber: bis auf einen einzigen Hut waren nicht mal mehr Reste zu erkennen, und auch der eine war innerhalb eines Tages komplett verflüssigt und wurde nur von der Huthaut noch etwas zusammengehalten <X


    Das legt die Vermutung nahe, dass man diese Pilze zügig nach der Ernte zubereiten sollte.


    LG, Craterelle

    Hallo Heidi,


    Ich denke auch, dass es der safrangelbe sein sollte. Für den fuchsigen erscheint mir der Stiel zu leuchtend orange.


    Aber du hast da eine ganze Menge Buchstaben unterschlagen: Scheid>>ENSTREIF <<ling. Scheidlinge sind ja doch etwas anderes, deshalb ist das keine gute Abkürzung ;)


    LG, Craterelle


    Ahoi Safran,


    Über Zuchtsets kann ich immer noch nicht mehr sagen. Der wollige kann wohl kultiviert werden, aber Fertigsets habe ich davon noch nie gesehen, und es ist ja auch eine andere Art. Bzw. mittlerweile sogar eine andere Gattung.


    Einen jungen großen Scheidling (der gar nicht so groß war, groß waren nur die vielen reifen drumherum) habe ich jetzt auch mal probiert und fand ihn sehr lecker.


    Geschmack kaum pilzig. Nussig trifft es vielleicht. Ich hatte die Assoziation zu Bucheckern, die ich als Kind gern gesammelt habe. Aber da müsste ich meine Geschmackserinnerung noch mal wieder auffrischen...


    LG, Craterelle

    Manchmal vergesse ich, dass manche nicht zum Diskutieren oder zum Ratsuchen in Foren unterwegs sind, sondern nur, um ihre Trophäen vorzuzeigen. ;)


    Hallo Christoph,


    Ich schätze deinen Sachverstand sehr, aber nicht immer deine Art, mit anderen umzugehen.


    Man darf hier tatsächlich auch Funde im Korb oder auf dem Küchentisch präsentieren, auch wenn Bilder vom Standort üblicherweise mehr Anklang finden.


    Und wer das so richtig doof findet, könnte solche Posts vielleicht einfach ignorieren.


    Und klar, da will man nur ein "wow" oder was ähnliches hören, aber keine gut gemeinten (und nicht verlangten) Ratschläge.


    Unverlangt wohlmeinende Ratschläge geben darf man erfreulicherweise auch. Einmal ist nach meinem persönlichen Empfinden vollkommen in Ordnung, zweimal vielleicht auch noch, alles darüber erscheint mir weniger angemessen.


    Wenn Antje zu dem Schluss kommt, dass sie mit den Pilzen in der Hand deren Frische trotz fehlender Erfahrung mit der Art besser beurteilen kann als ihr mit Erfahrung, aber nur nach Foto, dann ist das eben so.


    Ein guter Rat hätte evtl. der Gang zum PSV sein können. Der hätte (hoffentlich) sowohl Erfahrung als auch alle sensorischen Eindrücke für eine Beurteilung zur Verfügung gehabt.


    Beste Grüße, Craterelle

    Ich kenne mich nichtb so gut mit Champignons aus, bin aber der Meinung, dass es sich um Anisegerlinge bzw. Schafchampignons handelt, besonders die fast quadratisch eckige Kopfform der noch jungen Pilze scheint mir typisch für diese zu sein. Auch werden die Stiele nicht gelb nach dem Anschnitt.


    Wo würdet ihr die ansiedeln?


    Hallo,


    Auch Schafchampignons können nach meiner Erfahrung mal so "quadratschädelig" sein, aber berühmt dafür ist v.a. der giftige Karbolchampignon, und für den halte ich deine Kollektion auch eher. Zumindest sehen die Lamellen ganz verdächtig rosa aus, beim jungen Schafchampignon sollte das nach meinen Beobachtungen mit deutlichem Grauton sein.


    Das Gilben im Stiel tritt übrigens an der Stielbasis auf, also nicht abschneiden. Bei dem Exemplar im ersten Bild oben könntest du es noch testen: längst durchschneiden oder auch nur außen mit dem Messer die Erde wegkratzen.


    Und wenn es wirklich welche sind: macht nix, Merkmale und Geruch gut einprägen.


    LG, Craterelle

    wie bereits gesagt; einen PSV haben wir hier in der Nähe nun mal leider nicht; zumindest ist keiner gelistet, was ziemlich schade ist.
    Und für ein Körbchen zum Bestimmen sind mir 60km Fahrt dann doch ein wenig übertrieben...


    Hallo,


    Du fährst zum Pilzesuchen bis in den Nordharz oder in den Thüringer Wald (hast du in deinem ersten Thread geschrieben), aber der Weg zum PSV ist zu weit?


    Wäre doch naheliegend, auf dem Rückweg von einem solchen Pilzausflug noch einen Zwischenstopp einzulegen. Im Harz gibt es ganz sicher welche, im Thüringer Wald bestimmt auch.


    Aber ich raufe mir deshalb sicher keine Haare aus, wünsche allenfalls weiterhin viel Glück.


    LG, Craterelle

    Hallo Alexander,


    Ich wäre neugierig, ob du einen Geruch nach faulen Äpfeln wahrnehmen kannst, den Beli bei der Art für so typisch hält (s. https://www.pilzforum.eu/board/thema-sporenpulver-grau-gruen).


    Ich habe gerade nochmal durch die Bücher geblättert, im Laux wird eine fruchtige Komponente beschrieben, im Bon scheint die Art zu fehlen.


    Kannst du ihn nochmal beschnuppern? Ich hatte selbst leider bisher nur die kupferroten Brüder.


    LG, Craterelle

    Hallo, so still in Berlin und Brandenburg?


    Am Wochenende habe ich eine mir bisher ganz fremde Ecke südlich von Berlin erkundet, Nähe Beelitz.


    Über weite Gebiete eher lichte Kiefernmonokultur, Boden überwiegend mit Gras oder Moos bewachsen, keine Blaubeeren, etwas Heidekraut. Und quasi menschenleer, obwohl um den Bahnhof Beelitz-Heilstätten herum viel los war, aber die strebten alle in die andere Richtung.


    Sah aus, als könnten sich Maronen dort zur richtigen Zeit wohlfühlen (vielleicht ist dann auch etwas mehr Betrieb), aber die Röhrlinge machten sich insgesamt noch sehr rar. Die braunen Milchlinge dagegen schienen gerade eine gute Zeit zu haben, waren verm. fast alles rotbraune, dazu einige Exemplare vom Bruchreizker, an dem ich so gerne schnuppere. Ein paar Täublinge (sogar milde), kaum Wulstlinge, immer noch Unmengen von Kartoffelbovisten und nach und nach doch eine ganz ordentliche Menge Pfifferlinge, zumindest genug um eine normale Pfanne zu füllen. Zuerst hatte ich noch Zweifel, auch nur die Puppenstubenpfanne (ca. 14 cm Ø) vollzubekommen.


    Und als Zugabe gab's noch einen kleinen Chaga auf Kniehöhe an einer toten Birke. Nach der Hauptfruchtform habe ich diesmal Ausschau gehalten, nachdem ich nun eine ungefähre Vorstellung habe, wie die aussieht. Gefunden habe ich sie allerdings nicht.


    LG, Craterelle


    Hallo Claudia,


    Ich hatte v.a. die Abgrenzung zur Gruppe um den Schafchampignon, also die Wiesenbewohner, im Kopf.


    Für schiefknollige/dünnfleischige Anischampignons könnte die halbkugelige Hutform tatsächlich besser funktionieren. Auf die Lamellenfarbe habe ich bei denen auch noch nicht so sehr geachtet. Ansonsten gilbten meine Funde dieser "Waldarten" auf der Huthaut viel intensiver als Karbol- und Schafchampignon.


    LG, Craterelle

    Die jüngeren Karbolis sind haben neben Geruch und Gilben auch meist eine etwas kompaktere/eckigere Wuchsform. Der Geschmack der jungen Anisegerlinge ist (im Gegensatz zu den Karbols) für mich so lecker, dass es die meisten nicht bis nach Hause schaffen.


    Hallo Claudia, hallo alle,


    Die "Quadratschädeligkeit" finde ich ein eher trügerisches Merkmal.


    Das Gilben der Stielbasis ist oft außen gut zu sehen, wenn man nur mit dem Messer die Erde wegkratzt.


    Und bei jungen Pilzen finde ich die Lamellenfarbe auch sehr charakteristisch. Sehr rosig (etwa wie Wiesenchampignon) -> Karbolchampignon, eher grau mit geringem Rosa-Anteil -> Schafchampignon i.w.S.


    LG, Craterelle


    Ich mag sie besonders gerne mit etwas Zwiebel in Butter angebraten, dann mit einem Schuss Kalbsfond abgelöscht, etwas Sahne dazu, mit Salz, Pfeffer UND gemahlener Koriandersaat (hat absolut nichts mit dem Geschmack vom frischen Korianderblattgrün zu tun!) gewürzt.


    Ahoi :Kuschel:


    Klingt absolut testenswert! Ich mag die auch sehr.


    Ich wusste gar nicht, dass sie auch im Frühjahr erscheinen können, ich habe sie meist im Herbst angetroffen.


    LG, Craterelle


    Damit wäre auch der Grund beschrieben, wieso ich mir KEINEN Pilz einfach so in den Mund schiebe, auch nicht zum probieren ob der Pilz scharf schmeckt.


    Hallo Klaus,


    ich habe übrigens auch ganz lange auf die Geschmacksproben verzichtet, auch als ich Täublinge auf Gattungsebene schon längst zweifelsfrei identifizieren konnte. Da habe ich nur gekostet, wenn ich schon vorher ziemlich sicher war, dass die Geschmacksprobe mild ausfallen würde.


    Dann bleibt man beim Bestimmungsversuch eben öfter mal stecken.


    LG, Craterelle


    Die Milchlinge lassen wir raus, da könnte man ein zweites Thema machen.


    Hm, ich meinte eher zur Abgrenzung: wenn's milcht, kann's kein Täubling sein (weil Weißtäublinge und wollige Milchlinge doch ziemlich ähnlich aussehen können).


    Es lohnt sich schon einige Täublinge zu kennen. Vom Geschmack gibt es einige sehr gute Täublinge. Aber man muß einen Täubling auch sicher als Täubling erkennen. Ich habe das mal hier für Täublinge aus Europa zusammengefasst: http://ruegenpilze.de/Mit_Lame…inge_sicher_bestimmen.pdf


    Hallo Uwe,


    ich finde das gut :thumbup:


    Vielleicht könnte man ergänzend zur Sporenpulverfarbe auf die Lamellenfarbe eingehen? Ich vermute, damit kann ein Anfänger zunächst mehr anfangen. Und evtl. noch Milchlinge erwähnen?


    LG, Craterelle

    Hallo Marion,


    Glückwunsch zum Fund! Berichte mal, wie er dir geschmeckt hat, falls du ihn isst.



    Schwefelporling in kein fall einfrieren .


    Interessant, kannst du das etwas näher erläutern? Ich hatte bisher den Eindruck, der ließe sich ganz prima einfrieren (was sich aber nur für ein paar Tage eher nicht lohnen dürfte).


    LG, Craterelle


    Durch das Silieren werden die Harze definitiv abgebaut, denn sonst blieben die Pilze giftig.


    Ahoi Christoph,


    Als definitiv sehe ich das keineswegs an, denn
    - die Vorbehandlung (Wässern, Abkochen) hat höchstwahrscheinlich einen maßgeblichen Anteil an der Entgiftung, wenn sie im Ggs. zu milden Täublingen und Milchlingen bei den scharfen zwingend erforderlich ist.
    - Mitunter reicht sogar die Vorbehandlung aus, wie in deinen Beispiel der finnischen Zubereitung. Das spricht nicht für einen hohen Anteil des Silierens am Prozess.


    Naja, vielleicht äußert sich ja noch jemand mit biochemischen Kenntnissen.


    LG, Craterelle