Beiträge von Craterelle

    Pablo, herzlichen Dank für den Blick ins Innere des Pilzes!


    Und für die ausführliche und kommentierte Dokumentation (auch wenn ich selbst mit den Erläuterungen nicht alles hundertprozentig verstehe).


    Die nächsten werde ich dann hoffentlich über den markanten Geruch selbst halbwegs sicher bestimmen können.


    LG, Craterelle


    Hallo Claus,


    Ich dachte zuerst, dein Beitrag wäre vielleicht ironisch. Ist er aber wohl nicht?


    Kannst du verraten, warum du in dem Programm eine Einstellung benutzt, welche die Veränderung der Farbsättigung mit einem Filter für Hautfarben kombiniert? Das erscheint mir bei Pilzen wenig zielführend.


    Für mich ist übrigens auch das von dir gepostete überwiegend warmes Gelb, außer am Hutrand im 2. Bild und in der Schnittfläche des Stiels im 1., da sehe ich in den manipuliertes Bildern kaltes (grünliches) Gelb und in den Originalen gar kein Gelb, sondern helles Beige.


    Übrigens: Wenn man die Erhöhung der Farbsättigung mehrfach hintereinander anwendet, bekommt man irgendwann auch richtig grüne Bereiche.

    Muss also wohl wirklich der grünblättige sein :saint:


    LG, Craterelle


    P.S. zum Nachlesen: http://nikonimglib.com/nvnxi/onlinehelp/de/nk081000.html

    Ähhh, wohin ist eigentlich der Beitrag entschwunden, um den sich ab Post #7 die ganze weitere Diskussion entspinnt? Zwischen Post #6 und Post #7 war er und ist jetzt weg, und damit der Zusammenhang 8|


    Ich fand den fehlenden Beitrag zwar auch nicht angemessen, weder im Tonfall noch fachlich, aber das ist aus meiner Sicht nicht wirklich ein Grund, ihn herauszulöschen?


    LG, Craterelle

    Hallo Igel,


    Hast du die Lust verloren oder bisher noch keine Zeit für die angekündigte Auflösung gehabt?


    Ich würde auch gern irgendwann mal ein oder zwei Rätsel machen, meine eine Idee muss allerdings gezeichnet werden.


    Kagi, wärst du evtl. bereit, eine Auftragsarbeit für mich anzufertigen?


    LG, Craterelle

    Hallo Bernd,


    So sehr viel weiterhelfen kann ich leider nicht. Die Wissenderen sind eingeladen, zu ergänzen und zu korrigieren.


    Den Schritt vom Chromatogramm zu den Basensequenzen kenne ich bisher gar nicht, finde ihn aber auch beachtenswert. Florian hatte dazu hier sehr erhellende Beispiele gegeben.


    Wenn du die Basenabfolge schon hast, bräuchtest du als nächstes Vergleichsmaterial aus den Gendatenbanken. Ich habe immer bei Unite gesucht. Hier würde ich dann Proben derselben Art aussuchen sowie noch weitere aus der Sektion oder Subsektion, außerdem noch etwas genetisch weit entferntes als "Outgroup" (das habe ich hier recht gut erklärt gefunden). Ob alles, was in den Datenbanken steht, auch korrekt benannt wurde, ist natürlich auch eine offene Frage. Ich würde mich wenn möglich auf die Sequenzen konzentrieren, die bei "Sequence Source" "Specimen" (übersetze ich hier hoffentlich richtig mit Fruchtkörper?) sowie eine externe Referenz aufgeführt haben. Ich meine, man kann alternativ auch automatisiert alle Proben mit größter Übereinstimmung heraussuchen lassen, aber dann weiß man noch weniger, wie zuverlässig die bestimmt wurden.


    Die zu vergleichenden Sequenzen dann ins FASTA-Format bringen, was mit einem beliebigen Texteditor ohne weiteres machbar ist.


    Für das Alignment der so vorbereiteten Sequenzen kann man auf Online-Tools wie MAFFT zurückgreifen. Generatoren für Baumdarstellungen sind auf der Ergebnisseite verlinkt.


    Ich würde mich freuen, wenn du weiterhin berichtest.


    Vielleicht magst du Chromatogramm und/oder Basensequenz der aktuellen Sequenzierung teilen? Dann könnte man mal schauen, ob ein derartiges Vorgehen in die Nähe des vom Profi erstellten Resultats kommt.


    LG, Craterelle

    Hallo Norbert, hallo Gnolme und Rätselfreunde,


    Ich bin in diesem Jahr entweder nicht dabei oder urlaubsbedingt als Späteinsteigerin, falls die ersten 10-11 Rätsel zufällig ganz, ganz einfach sind. Aber für die zweite Halbzeit reserviere ich mir auf jeden Fall einen Platz auf der Tribüne.


    LG, Craterelle


    Dann habe ich noch die Frage, wie man die prozentuale Abweichung üblicherweise berechnet.


    Ich bin bisher so vorgegangen, dass ich in zwei verglichenen Gensequenzen nach dem Alignment den in beiden vorhandenen Teil von der ersten bis zur letzten übereinstimmenden Base als Gesamtzahl genommen habe, dann jeweils die Übereinstimmungen als Treffer (1) die Abweichungen (entweder zwei verschiedene Basen oder Base und Lücke) als Niete (0) gewertet und die Summe der Treffer durch n geteilt habe.


    Ist die Methode legitim oder sollte ich besser eine Software benutzen und falls ja welche (und wie erfolgt die Berechnung darin)?


    Die Frage war eigentlich schon beantwortet (durch den von Wolfgang vermittelten Kontakt), ich hatte es nur wieder vergessen :shy:


    Wenn man Sequenzen paarweise mit BLAST vergleicht ("Global Align" auf blast.ncbi.nlm.nih.gov), wird die prozentuale Übereinstimmung bei "Percent Ident" bzw. "Identities" ausgegeben.


    Dafür gibt es noch eine neue: wenn die ITS-Region nur innerhalb von Arten(gruppen) und bei nahe verwandten gute Ergebnisse bringt, wovon ich inzwischen ausgehe, welche Abschnitte benutzt man dann für die weitläufigere bucklige Verwandschaft?


    Beim Stöbern in einem Artikel zur Neubearbeitung von Pluteus/Volvariella* sind mir die Begriffe nLSU und nSSU begegnet, was wohl für nuclear Large SubUnit und nuclear Small SubUnit steht. Ob das wohl eine heiße Spur ist?


    Welche Abschnitte bei Ascos benutzt werden, würde mich auch nach wie vor interessieren.


    LG, Craterelle


    * Justo et al. 2010: "Phylogeny of the Pluteaceae (Agaricales, Basidiomycota): taxonomy and character evolution"


    Jau, so mit Bäumchen sieht das schon etwas solider aus. Allerdings darf das nach wie vor kritisch beurteilt werden. Da bin ich übrigens ganz der gleichen meinung: Vor allem, wenn hier nur die ITS - Sequenzen beobachtet werden, kann man daraus nicht unbedingt auch eine solide systematische Position ableiten, auch wenn es - in vielen Bereichen - ganz tauglich sein mag, um unterschiedliche Arten zu identifizieren.


    Hm, dass sie so hübsch anschaulich und "wissenschaftlich" wirken, ist m.E. gerade ein Problem an diesen Baumdarstellungen. Wie instabil so ein Baum ist, wenn man genetisch relativ weit entfernte Arten (< 80% Übereinstimmung) darstellt, habe ich selbst bei meinen ersten Schritten im letzten Jahr erfahren und auch später von jemanden bestätigt bekommen, der sich sehr gut damit auskennt, aber weder namentlich genannt noch zitiert werden wollte.


    Zwischen UDB002284 (X. subtomentosus) und UDB000944 (B. edulis) im von Jens verlinkten Diagramm beträgt die Ähnlichkeit um die 65% (Needleman-Wunsch mit verschiedenen Parametern).
    :/


    Ich denke inzwischen, der Vergleich der ITS-Sequenzen hat seine großen Stärken, wenn es darum geht, nah verwandte Arten zu vergleichen bzw. die Verhältnisse innerhalb einer Art oder Artengruppe zu klären (also eher so, wie ihr es mit euren braunen Ritterlingen vorhabt, Pablo).


    Das ist allerdings hinsichtlich der ursprünglichen Frage etwas off topic. Entschuldige, Lotte.


    LG, Craterelle

    Hallo Heide,


    Da muss ich keine Minute überlegen, auch wenn der Tausch erst später über die Bühne geht: von den beiden würde ich immer den Flocki wählen. Mit Herbsttrompeten fremdele ich auch nach vielen Versuchen noch, obwohl sie doch als ausgezeichnete Speisepilze gelten. Mit Stockschwämmchen geht es mir genauso, irgendwie ticken meine Geschmacksnerven da anders als andere.


    LG & bis bald,
    Craterelle


    11 +12. Gelbe Kraterelle (Craterellus lutescens)


    Hat mich jemand gerufen? :D


    Sehr schöne Bilder, Heide, danke! Gut, dass du uns die nicht vorenthalten hast.


    Der Mohrenkopf ist dabei <3
    Den finde ich eigentlich zu schön zum Essen und zu lecker, um es nicht zu tun. Ich bin da immer sehr hin- und hergerissen. Hast du gekostet?


    Und das Bild vom Fichten-Habichtspilz ist auch klasse. Bei dem kommen die in der Mitte groben und steil abstehenden Schuppen sehr gut heraus. Nur aus Neugier: wie lang war da denn der Stiel? Die Stiellänge wird nämlich auch zur Abgrenzung zwischen Fichten- und Kiefern-Habicht herangezogen, das habe ich aber bei meinen wenigen Funden kaum nachvollziehen können.


    LG, Craterelle

    Oh, hallo Heide! Ich hatte übersehen, dass hier noch etwas geschrieben wurde. Klar, Flockenhexen nehme ich auch gern. Ich bin nicht auf die Kampfermilchlinge fixiert, zumal ich selbst auch noch mal wieder einzelne gefunden habe, so dass mein Wintervorrat aus 4-5 Exemplaren besteht.


    Chaga ist reserviert ;)


    Auf der Angebotsseite könnte ich bei mir noch den Kiefern-Habichtspilz ergänzen, allerdings nur in kleinen Mengen als Kostprobe, weil ich selbst nicht viel davon habe.


    LG, Craterelle

    Hallo Klemens,


    Ich habe Mönchsköpfe leider noch nicht selbst gefunden (kein Kalk), aber ich vermute, ich würde sie mögen. Momentan habe ich ohnehin eine Vorliebe für aromatische, aber eher "unpilzig" schmeckende Pilze.


    Und wenn einem das Aroma zusagt, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, sie zu trocknen.


    Bzgl. Rezepten: In der Küche hast du sicher schon gestöbert, oder?


    LG, Craterelle


    Hallo Silbergrau,


    Finde ich gut, dass du nicht beirren lassen und deine ursprüngliche Idee umgesetzt hast. Ich glaube dir aufs Wort, dass es lecker war. Würde ich zu gern mal ausprobieren, ich bin nämlich außerschwäbischer Spätzle-Fan.


    LG, Craterelle

    Hans, die Bilder vom Markt sind wirklich beeindruckend. Ich habe gleich mal geguckt, ob es auch in Stettin/Szczecin einen Markt oder eine Markthalle gibt, dort aber leider nichts gefunden (vielleicht auch mangels Sprachkenntnissen).


    Alexander, einen MixMarkt haben wir hier auch. Ich werde mir das Angebot bei Gelegenheit mal anschauen.


    LG, Craterelle

    Hallo Rainer,


    Ich bin nicht so sehr zuversichtlich, dass ich über die Gattung hinaus weiterhelfen kann, zumal ich ja nicht mal selbst schnuppern kann.


    Der Pilz riecht definitiv nicht neutral, aber auch nicht nach Gurke/Mehl? Das würde dann doch so einige ausschließen.


    Wirf evtl. mal einen Blick auf den Seifenritterling. Der Geruch könnte m.E. durchaus als unangenehm empfunden werden.


    LG, Craterelle

    Hallo Rainer,


    Schönes Detailfoto. Der Burggraben kommt so gut heraus, dass man meinen könnte, Krokodile darin schwimmen zu sehen. Für mich erscheint da eine Ritterburg mehr als nur wahrscheinlich.


    Ich habe mich kürzlich auch wieder in die Irre führen lassen, in dem Fall andersherum. Passiert eben :shy:


    LG, Craterelle

    Auf das Sterilisieren im Dampfdrucktopf habe ich vorläufig dann doch verzichtet.


    Noch eine Randnotiz: Die Motivation war ja, dass Reizker zum Trocknen und zum roh Einfrieren eher ungeeignet sind. Zubereitet Einfrieren funktioniert aber sehr gut. Trotzdem ist das Einlegen nicht schlecht, das spart Platz im Tiefkühlschrank.


    LG, Craterelle

    Hallo Sarah,


    noch ein Nachtrag, ich habe noch etwas weiter in dem Papier herumgelesen: nur wenige Arten waren konstant, also in allen oder fast allen untersuchten Proben, hämolytisch aktiv. Der Riesenschirmling z.B. nur in 2 von 9, Schopftintling 1 von 5 (außerdem nur partiell und nur mit Kaninchenblut...).


    Vielleicht liegt auch hierin die Ursache für häufig problemlosen Rohverzehr und nicht in individuell unterschiedlicher Verträglichkeit.


    Wer es selbst nachlesen will:
    Kilzpappe hatte anderswo auf booksc.org hingewiesen, worüber man sehr viele wissenschaftliche Artikel findet. Dort findet man auch den betreffenden von Seeger R. & Wiedmann R. (1972): Zum
    Vorkommen von Hämolysinen und Agglutininen in höheren Pilzen (Basidiomyceten).


    LG, Craterelle

    @ Craterelle: danke für den Link! Hm, was ist denn mit Sommersteinpilzen? Die werden doch auch oft roh verzehrt (oder bestimmt öfter als angenommen, wenn sie mit B. edulis verwechselt werden). Ich muss auch nochmal bisschen übers hämolytische Syndrom lesen - tritt das sofort auf oder erst nach langer Zeit? In ersterem Fall wäre das dann ja unter individuelle Unverträglichkeit zu verbuchen, wenn eine große Zahl Personen keine Symptome zeigt. Ansonsten, wenn Symptome erst nach langer Zeit oder häufigem Verzehr auftreten ist natürlich besonders Vorsicht geboten.
    Ob sowas auch regional/genetisch bedingt sein kann (individuelle Verträglichkeiten)? Hier zum Beispiel ist der Anteil von Favismus (lebensbedrohliche Unverträglichkeit von Saubohnen) extrem hoch, in einigen Gegenden 50% (weil Malaria-Resistenz auf dem gleichen Gen liegt). Könnte es sowas auch bei Pilzen geben? :/


    Hallo Sarah,


    Ich hatte mir den zugrunde liegenden Artikel (sehr alt, von 1972) mal heruntergeladen und überflogen.


    Soweit ich es verstehe, wurde die Reaktion von Pilzextrakten ca. 300 verschiedener Arten mit menschlichem sowie tierischem Blut getestet.


    Aber es spritzt sich ja niemand Pilze, und bei oraler Aufnahme würde ich nicht ausschließen, dass noch andere biochemische Prozesse ablaufen.


    Trotzdem würde ich mein Steinpilz-Carpaccio lieber aus (unverdächtigen) Fichtensteinpilzen machen. Das mag übervorsichtig sein...


    LG, Craterelle

    Hallo Heidi,


    Freut mich, dass dir der Kalender gefällt.


    Mit dem Bestellen funktioniert es eigentlich so, dass jeder sich die Pixum-Software installieren muss. Darin öffnet man dann die Vorlage und bestellt direkt bei Pixum.


    Ich kann versuchen dir dabei zu helfen, oder evtl. auch für dich bestellen. Wenn du letzteres willst, am besten alles weitere per PN.


    Marcel, ich hoffe, du hast viel Freude daran. Wenn mit der Vorlage irgendwas haken sollte, melde dich nochmal.


    LG, Craterelle