Beiträge von Craterelle


    Hallo Craterelle,


    Danke für den Nachtrag :thumbup: Freut mich dass alles gut geklappt hat.


    Übrigens, das älteste Pilzglas das ich im Herbst aufgemacht habe war etwa 1 Jahr alt (also noch vom Herbst 2016) und war nicht sterilisiert. Die Pilze waren aber absolut einwandfrei. Das Glas stand allerdings die ganze Zeit im Kühlschrank gaaanz ganz hinten im Regal.


    Hallo Claudia und Alexander,


    ich vermute, die tatsächliche Haltbarkeit hängt vom Salzgehalt, der Säure und der Temperatur bei der Herstellung ab. Bis jetzt ist bei mir noch nichts verschimmelt. Toi toi toi.


    LG, Craterelle

    Schöne Bilder und tolle Farbstimmung, Heide! Danke fürs Mitnehmen und die Vorfreude auf den Frühling.


    Solche schneckenförmigen Fraßspuren habe ich noch nie bewusst gesehen und wäre auch neugierig, wer der Verursacher ist.


    Vielleicht meldet sich jemand, der von den Fotos per PC abmisst und gibt Tipps zu der Platzierung der Messbalken... Jedenfalls ist genau das der Punkt, weshalb ich dann lieber doch direkt per Okular messe.


    Hm, mag irgendwie keiner (kann ich allerdings auch ganz gut verstehen). Ich versuche mich mal selbst dran, auf das andere korrigieren können:


    Noch zu der oben verlinkten Grafik aus Xanders Pilzbriefen:


    Bei Abb. 3 hätte ich im letzten Bild die Messung anders angesetzt, etwa 8 ° im Uhrzeigersinn gedreht. Drin herumzumalen traue ich mich in diesem Fall nicht, wegen Urheberrechtsklimbim.


    In Abb. 1 bin ich bei einigen der Darstellungen auch unsicher, wie die Messung anzusetzen wäre. Z.B. 1C: was wird dem Appikulus zugerechnet (der ja von der Messung auszuschließen ist) und was der Spore?

    Hallo zusammen!


    Pablo, ich mag Geckos auch sehr. Das war das erste und bisher auch einzige Exenplar, das sich mir gezeigt hat.


    Heide, fein, dass du den Nachschlag noch gefunden hast. Ich hatte schon den Verdacht, dass du es vielleicht gar nicht gesehen hast. Die Mandelblüte dürfte jetzt gerade anfangen und den Februar hindurch anhalten. Das ist eigentlich die schönste Reisezeit, und mich hat die Sehnsucht schon wieder fest am Haken. Mentor hat's gut!


    Die Bananenstaude wäre schon ein ausgesprochen fieses B-Rätsel, weil man sowas in Europa ja kaum zu sehen bekommt.



    Hallo Craterelle,
    beim nochmaligen Lesen Deines wunderbaren Eisschollenausflugs ist mir aufgefallen, dass Du auch von einer feuchteren Seite auf La Palma sprichst. Mir war gar nicht bewusst, dass das auch jenseits von Teneriffa so ist. Ich nahm an, es wäre ein Alleinstellungsmerkmal aufgrund der Wetterscheide durch den Teide und das hohe Vulkanmassiv.


    Hallo Claudia,


    Das Prinzip des Steigungsregens braucht glaube ich gar nicht so große Höhe wie den Teide, es funktioniert auch auf den anderen westlichen Inseln mit Gipfeln von 1500-2500 m. Nur Fuerteventura und Lanzarote sind zu flach dafür. La Palma bietet außerdem die Besonderheit, dass der Hauptkamm im mitteren und südlichen Teil in Nord-Süd-Richtung verläuft, da lässt sich schön beobachten, wie die Wolken von der Ostseite her darüber getrieben werden und sich dann jenseits davon auflösen. Auf zwei von den Landschaftsbildern kann man es so ein bisschen erkennen, aber es lassen sich im Netz sicher noch eindrucksvollere Fotos davon finden. Und noch eine Besonderheit: es ist soweit mir bekannt die einzige der Inseln mit einem ganzjährig wasserführenden Bach (der allerdings das Meer normalerweise nicht erreicht, weil das Wasser für die Landwirtschaft abgeleitet wird).


    LG, Craterelle

    Eins der Gläser wurde ein verschenkt, ein weiteres habe ich vor ein paar Tagen aus irrationalen Gründen geöffnet, um nicht mal einen Esslöffel vom Sud zu entnehmen (um damit das Nussmus für die Auberginen-Saltimbocca anzurühren - Wasser hätte wohl auch keinen Unterschied gemacht).


    Da die Gläser nach dem Öffnen natürlich nicht mehr so lange haltbar sind, wollten die Reizker gegessen werden.


    Abgetropft nur mit einem Löffel Joghurt angemacht: genial! Braucht wirklich nicht mehr, keine Zwiebel, kein Dill, kein Salz (der Sud war ja kräftig gesalzen).


    Und die Konsistenz ist immer noch fest und knackig, wenn überhaupt nur ein wenig weicher als frisch gebratene. Ich bin sicher, die würden auch Sterilisieren wegstecken.

    Ja, ich werde die beiden wohl mal kontaktieren. Gunnar hat auch Z.Mykol. etwas zu der Gattung veröffentlicht, meine ich. Ich würde schon gern herausfinden, um welche Art es sich da handelt, spätestens im nächsten Urlaub.


    Leider hat sich bisher keiner von beiden zurückgemeldet, aber es gibt trotzdem gute Neuigkeiten: Mentor wird vielleicht ein paar vor Ort dokumentieren und für weitere Untersuchungen mitbringen, wenn er ihnen begegnet (was um diese Jahreszeit herum nicht unwahrscheinlich sein sollte) :cool:


    An dieser Stelle nochmals vielen Dank! Zu den weiteren Bestimmungsversuchen spendiere ich dann wohl besser einen neuen Thread.


    Und das Rätselbild weiter oben war ein Schnittbild durch eine Bananenstaude. Gerade beim zentralen Bereich habe ich allerdings keine Ahnung, ob das immer so aussieht.


    LG, Craterelle

    Moin Christoph,


    Ja, an den Bildern fehlt leider der Feintrieb. Wäre schon cool, eine Stacking-Serie irgendwie so übereinanderzulegen, dass man die Schärfeebenen einzeln ansteuern könnte - aber auch ziemlich aufwendig.


    Wenn ich mir die Sporen als 3D-Objekte vorstelle, etwas als Luftballon, bei dem der Knoten (=Appikulus) nicht mittig, sondern seitlich sitzt:

    • ist die Wahrscheinlichkeit,dass sie auf einer der Spitzen liegen (rund in der Draufsicht), nicht allzu groß. Je rundlicher die Form insgesamt, desto wahrscheinlicher wäre dieser Fall, je länglicher, desto unwahrscheinlicher.


    • Für den Anteil nicht auf der Spitze liegenden Sporen würden bei rundem Querschnitt (Rotationsellipsoid, Breite=Tiefe/Dicke) jeweils gleich viele mit dem Appikulus nach vorn, nach links, nach hinten und nach rechts zeigen (jeweils +/-45 º). Oder, wenn man es feiner aufteilen wollte, jeweils 1/8 nach vorn, schräg links vorn, links, schräg links hinten usw.


    • Bei den Sporen, deren Appikulus nach hinten zeigt, wird man ihn möglicherweise auch beim Durchfokussieren nie zu sehen bekommen, weil er durch die Sporenwand verdeckt ist. Das hängt davon ab, wie weit seitlich der Appikulus sitzt und wie weit er vorsteht.


    • Nur Sporen mit zur Seiten zeigendem Appikulus zu messen hat auf jeden Fall den Vorteil, dass dieser dann nicht im Weg ist, da man ihn ja nicht mit messen soll.


    Noch eine Verständnisfrage: ich habe mich gerade durch die Sporenskizzen im Pareys geblättert und dort ist kaum je ein seitlich sitzender Appikulus zu sehen, höchstens mal, und auch das eher selten, ein annähernd zentral sitzender, aber zur Seite zeigender. Heißt das jetzt, dass die Sporen dort meist in Bauchlage gezeichnet sind, oder dass es tatsächlich eher die Ausnahme ist, wenn der Appikulus nicht an der Spitze, sondern seitlich versetzt liegt wie die beiden grün bepfeilten im Bild oder hier z.B. 2A und L: http://www.vapko.ch/images/page_debutant/Brief_Lettre_11.jpg?


    Und eine neugierige: würdest du im Bild von Pablo noch mehr als die beiden markierten Sporen für messenswert erachten? Antwort gern auch per PN, nicht dass hier der nächste Expertenstreit ausbricht.


    LG, Craterelle


    (hihi - da war ich schneller)


    Ok, war ich eben 2. :D


    Vielleicht könntet ihr nochmal einen Blick auf das Bild hier werfen (von Pablo - danke dafür!)?


    Es handelt sich um eine Ritterlingsart, man sollte also Apikuli erkennen.


    Richtig deutlich und in Seitenlage glaube ich einen beim dunkelgrünen Pfeil auszumachen. Der hellgrüne könnte auch so einer sein, etwas weniger deutlich. Dann gibt es noch die, die mittig an der einen Spitze einen dunklen Fleck aufweisen (gelbe Pfeile). Liegen die "auf dem Bauch" und könnten demnach auch mit gemessen werden, sofern kein Unterschied zwischen Breite und Tiefe/Dicke ermittelt werden soll?


    Eine andere Frage ist, wo eigentlich die Messung genau anzusetzen ist. Am Übergang des dunklen Bereich zum hellen Saum?


    Wie ich schon schrieb, ist es ein Unterschied, ob man einen Pilz bestimmen will oder ob man eine Beschreibung (z. B. für eine Publikation) eines Pilzes anfertigen will.


    Ich dachte tatsächlich, ich hätte das geschrieben (#21) ;)
    Das hatte ich dann bestimmt von dir.


    Aber ihr völlig habt Recht, hier sollte es um das theoretische und praktische "Handwerkszeug" für die eigentlichen Messungen gehen und nicht um die Auswertung.


    Die finde ich zwar auch interessant (z.B. die grundsätzliche Frage, ob überhaupt Normalverteilungen vorliegen und falls nicht, aus welchen Gründen), aber das passt besser in Dieters Thread als in diesen hier.


    Ich habe diesen deshalb umbenannt, um das Thema etwas deutlicher zu machen.


    LG, Craterelle

    Hallo Habicht,


    Die vielen Zahlen musste ich erstmal sortieren.


    Auffällig finde ich hier eigentlich nicht, dass die Extreme der Sporenlänge nicht in allen Stichproben vorhanden waren. Das ist bei annähernd normalen Verteilungen eigentlich erwartbar: je extremer die Werte, desto geringer ist die statistische Wahrscheinlichkeit, sie anzutreffen.


    Interessant finde ich die Angaben zur Breite: Was bei dem ersten der obere Grenzwerte des 80%-Intervalls (steht da nicht ausdrücklich, ich nehme an, dass die Notation so zu interpretieren ist?), ist bei dem zweiten der Mittelwert. Was könnte der Grund für eine solche Abweichung sein?


    Die zweiten Messwerte scheinen auf eine Schiefe der Verteilung hinzudeuten, interpretiere ich das richtig?


    LG, Craterelle


    Hallo Craterelle, hübscher Hut. Passt der nicht Deinem Avatar?


    Nö, viel zu groß, da passt sie ganz hinein. Vielleicht sollte ich ihn ihr als Nachtquartier anbieten.



    In der Schulzeit war es modern, aus Wollresten -jede Reihe eine andere Farbe- Röcke zu häkeln. Smartphones gab da noch nicht und also haben alle gehäkelt. Die halbe Klasse rannte mit diesen wenig kleidsamen Röckchen herum. Aber wir fanden uns wunderschön.


    Gibt es Bilder? Zeigen, zeigen! :D

    Hallo Tuppie, dann mal nachträglich alles Gute zum Geburtstag für Lilipilz, falls es ihrer war.


    Ich hatte übrigens bei meinem ersten und bisher einzigen Kletterversuch erstaunlicherweise keine Höhenangst, obwohl ich die sonst durchaus auch kenne. Das Vertrauen in den Sichernden muss grenzenlos gewesen sein. Besonders begabt war ich aber leider trotzdem nicht.


    Auf jeden Fall ziehe ich meinen Hut vor euren Kletterkünsten - du bist ja auch die Meisterin der Häkelmaschen (s. Attachment, ich bekomme das gerade nicht in den Beitrag hinein).


    Eigentlich wollte ich nur etwas ausprobieren, und dann ist er so niedlich geworden, dass ich ihn nicht wieder aufribbeln mag. Passt allerdings hier niemandem außer meinen Gewürzgläsern. Und mit Pilzen hat es auch überhaupt nichts zu tun, aber hier am Stammtisch ist ja alles erlaubt.


    Warum gibt es eigentlich keine Häkelmaschinen?


    LG, Craterelle

    Hallo,


    Ich bedanke mich für die weiteren Tipps.


    Wie man die Sporenmaße dann niederschreibt ist nochmal wieder eine andere Baustelle und kann, wie sich gerade kürzlich gezeigt hat, mindestens ebenso emotional diskutiert werden.


    Ich wüsste für mich, wie ich es machen wurde (was nicht zuletzt genau diesen Diskussionen geschuldet ist, deren Argumente ich versucht habe nachzuvollziehen), so dass ich diese Büchse hier nicht erneut öffnen würde.


    LG, Craterelle

    Hallo,


    schade, dass die Diskussion so eskaliert ist.


    Vielleicht macht es auch einen Unterschied, ob man die Sporen vermisst, um Bestimmungen abzusichern oder ob man die Daten wissenschaftlich publizieren will?



    Die Appendizes hatte ich tatsächlich überhaupt nicht wahrgenommen. Lactarius hat aber keine, oder doch? Im zweiten Bild könnte ich mir nämlich auch einbilden, so etwas an einigen zu sehen.


    Zumindest die Frage kann ich mir noch selbst beantworten: Im Pareys sind Milchlingssporen mit Appendix abgebildet, also sind das, was ich dort zu sehen glaube, aller Wahrscheinlichkeit nach welche.


    Danke nochmals an alle, die ein wenig Licht in meine schummerige Vorstellung vom Mikroskopieren gebracht haben.


    LG, Craterelle

    Hallo zusammen,


    Noch eine kleine Anmerkung von mir: Die beiden gestackten und angefärbten Bilder waren ganz sicher nicht zur Sporenvermessung gedacht. Ich hatte sie ausgewählt, weil sie mir die Frage zu illustrieren schienen, wie bei mehr oder weniger rundlichen Sporen vorzugehen ist. Sollte jemand bessere Bilder haben, tausche ich sie gern aus.


    LG, Craterelle

    Hallo Ralf und Wolfgang,


    danke für eure Antworten. "Subglobos" musste ich erstmal recherchieren, es kommt auch nicht in dem Glossar vor, was du im anderen aktuellen Mikroskopie-Thema verlinkt hast. Das meint nicht ganz rund, eiförmig z.B.?


    Die Appendizes hatte ich tatsächlich überhaupt nicht wahrgenommen. Lactarius hat aber keine, oder doch? Im zweiten Bild könnte ich mir nämlich auch einbilden, so etwas an einigen Sporen zu sehen.


    LG, Craterelle


    Ich werde die nächsten Monat anspitzen oder ich hole einen aus ner Gärtnerei und pflanze ihn


    Heißt das, du fährst demnächst wieder dorthin? Und diesmal auch zur besten Pilzzeit :thumbup: und Mandelblüte ist auch noch.


    Ich überlege auch immer noch ein bisschen, weil mein Urlaub im Dezember doch so kurz war und ich einiges nicht erledigt habe. Z.B. das "Pilzzimmer" im Museum zu besuchen oder Nacidas, die unklare Rhizopogon-Art, besser zu dokumentieren und Material mitzunehmen.

    Eine weitere Frage, die sich im Austausch mit Wutzi-Claudia ergab:


    Sie schrieb mir, gerade bei Sporenabwurf-Präparaten würden die Sporen ziemlich schnell herumschwimmen. Ist das die Brownsche Bewegung? Wenn ja, ist sie vermutlich nicht beeinflussbar?


    Und zum Thema plan liegen oder nicht: Wie macht man das bei ziemlich runden Sporen, z.B. von Täublingen oder Milchlingen? Da liegen vermutlich verglichen mit eher länglichen Sporen aufgrund der Form ein noch größerer Anteil nicht seitlich, sondern aufrecht. Um die ausschließen zu können, müsste man allerdings erst mal sicher die Spitzen identifizieren können. Mir gelingt das bei den nachfolgenden Beispielbildern von Harzpilzchens Website nicht wirklich.



    (c) Harzpilzchen

    (c) Harzpilzchen


    Oder einfach alles messen und dann vermutlich eine Mischung aus seitlich und aufrecht liegenden dabei haben bzw. sie als rund und quasi richtungslos betrachten?

    Cherrycoke, ok.


    Claudia, ich verwende den Sud, also wie einen lang gezogenen Birkenporlingstee. Kaltauszug habe ich noch nie probiert.


    Mentor, ans Selbstanbauen habe ich noch gar nicht gedacht. Wohl aber daran, ob ich meine Freunde auf La Palma vielleicht dazu ermuntern sollte. Da müssten die doch eigentlich gedeihen, oder wollen sie außer warmem Klima auch noch Kalk?


    LG, Craterelle


    Lecker, Craterelle!


    Das nehme ich auch!


    Ist da außer Granatapfel und Selter noch was drin?


    Fein, dass jemand mit mir anstößt!


    Zitronensaft ist noch mit drin, und für die Bitterkeit ein Sud aus der ausgepressten Zitrone, Eberraute und Birkenporling, und Süße braucht es dann auch noch (ich nehme lieber Stevia als Zucker). Wenn es Granatäpfel das ganze Jahr hindurch gibt, wird das mein Getränk des Sommers, glaube ich.

    Hallo ihr alle,


    Danke für eure Antworten, insbesondere an Claus für die sehr konkrete.


    Die allgemeineren Tipps, Abwurfpräparate zu benutzen (mein geliehenes Beispielbild ist eines) sowie durchzufokussieren sind auch hilfreich, zumindest für den Hinterkopf.


    Dann habe ich noch mal eine Frage zum Messen selbst: die Breite sollte doch idealerweise im rechten Winkel zur Länge gemessen werden, oder macht man das eher so ungefähr (etwa wie hier im 3. Bild https://www.pilzforum.eu/board…a-mikroskopische-merkmale)?


    LG, Craterelle