Beiträge von coindigger

    Hej, hej,
    ich nehme sie sehr gerne im Mischpilzgericht dazu. Allein habe ich sie noch nie probiert.
    Und ja, die Huthaut ziehe ich ab, schon allein deshalb, weil sie dann schon zu 50% sauber sind.
    Bei deinen Fotos würde ich den Blauen Träuschling vermuten, weil so gar kein Ring erkennbar ist.


    beste Grüße,
    tom

    Heute waren wir mal im langweiligen Kiefern-Monokultur-Maronenwald - dem sonntäglichen Mittagessen zuliebe. Und wahrhaftig: Neben dem Massen-Pilz Nr.1 = Flämmling, dem Massen-Pilz im Rang 2 = dem falschen Pfifferling, gebührte der bronzene Platz der Häufigkeit diesem hier:



    Zum Glück gab es diese knackigen kleinen...



    ...ein wenig größere...



    ...und sogar griffige Exemplare.


    80% vermadet. Aber es gab so viele, dass genug übrig blieb.


    Daneben ein paar Stockschwämmchen, wenige Hallimasch und gefreut habe ich mich über die Samtis hier:



    Und, immer wieder diese hier... ich denke, die kenne ich nun seit letzten Wochenende, dank Ingo W ´s Hilfe hier im Forum! Sind sie es wieder...???




    beste Grüße an alle Sammler und Sucher,
    Tom

    Hej Andy,


    da muss ich wohl, verdammt noch mal, lernen, mit Bildern besser umzugehen...
    :shy:


    Ich sammle ja seit 20 Jahren Täublinge zum Essen, aber reale Haptik ist wohl doch ein deutlicher Unterschied zu Bildern. Aber insbesondere auch was den Stiel von außen betrifft, hätte ich stutzig werden müssen.
    :cursing:


    bis denne,
    Tom

    So, liebe Berater, nun habe ich gestern die Mischpilzpfanne zusammengestellt und kann feststellen, dass der Riesenträuschling nix versaut hat.
    Es gibt so einige Pilze, die ich in der Mischpilzpfanne meide (Boviste, nicht ganz neue Stachelbärte, entfaltete Parasole...) - aber gegen die braunkappe spricht erst mal nichts. Ob er denn als Solo-Art in der Pfanne taugt, wage ich zu bezweifeln, aber das habe ich mir noch nicht angetan.
    Als Solo präferiere ich dann doch eher die Glucke, Steinpilze oder Pfifferlinge... oder ganz abgefahren, eben Morcheln in Schinken-Sahne-Soße...


    beste Grüße,
    Tom

    Hej Andy,


    die absolut bröselige (aus deinen Fotos prima sichtbar werdende) Beschaffenheit und der wattierte, fast ein wenig hohle Stiel (auch sehr gut im Bild) sollten dich ja sofort zu den Sprödblättlern führen.
    Da nix an weißer oder farbiger Milch zu erkennen ist, geht ´s dann gleich weiter zu den Täublingen...


    Viel Erfolg weiterhin,
    Tom

    Ingo - vielen Dank!


    Anhand der Bilder meiner Pilzbücher hätte ich den wohl nicht zugeordnet. So ist das eben, wenn immer nur die charakteristischen Bilder gezeigt werden.
    Irritiert hätten mich der überaus weiße Teint und der jung sehr kugelige Hut. Aber gerade auch das "wachsen auf Stöckchen" und eben das "weiß werden bei Trockenheit" passen natürlich sehr gut.


    Wieder etwas dazugelernt.
    Tom

    Hej, Freunde der Pilze,


    heute haben wir in einem Buchenwald, vereinzelt, aber nicht gänzlich allein stehend folgenden weißen Pilz gefunden.
    Stutzig machten mich (scheinbar) Hautreste auf dem Hut.
    Geruchlich konnte ich den Pilzen nichts abgewinnen, geschmacklich hatte ich leicht wanzen-ähnliche Assoziationen - das könnte natürlich auch von einem Sechsbeiner herrühren...
    Die Pilze waren jung 3-4cm kugelig rund. Im Alter aufgehend und bis auf ca. 8cm ausgebreitet. Wachstum scheinbar assoziiert mit kleinem Holz / Stöckchen.
    Bisher weiß ich gar nicht so recht, wo ich den Fund einordnen kann. Wer hat gute Ideen...?










    Danke und beste Grüße,
    Tom


    Ja, aber ganz sicher!
    Wenn der Mensch Gerüche lernt, nimmt er ja auch den haptischen/optischen Ersteindruck dazu und speichert ab.


    Und ja, deine viele Fragen zu "angenehm aromatisch" zeigen mir, dass Du immer gerne mit abgespeicherten Profilen und bisher bekannten Eindrücken vergleichen willst. Das ist richtig, wenn Du anderen deine Eindrücke (vergleichend) beschreiben willst. Meines Erachtens braucht das Gehirn das nicht, denn als Du klein warst, hast Du Dir das auch alles selbst aufgebaut...
    :)


    Tom

    Hallo Ingo,


    nun ja, das mit den Gerüchen ist eben sehr individuell. Dennoch kann man es sicher lernen - Du hast es auch schon oft geschrieben...
    Ich halte fast alle Pilze ziemlich schnell unter meine Nase. Und viele Pilze riechen eben charakteristisch und ich denke nicht wirklich an ein Geruchsäquivalent.
    Der Rehbraune Dachpilz z.B. ist da ganz typisch oder der tonblasse Fälbling oder der Nelkenschwindling - das sind so Gerüche, eben wie diese Pilze...
    Champignons aus dem Supermarkt kaufe ich sowieso fast nie. Insofern weiß ich nicht recht, ob die riechen. Aber die aus dem Wald riechen angenehm aromatisch. Erst recht wenn Champis älter werden, kommt so eine leicht rottige aber nicht unangenehme würzige Komponenten dazu - und die Riesenträuschlinge ließen diesen Geruch - auch bei den großen alten Exemplaren - vermissen.


    besten dank nochmal,
    Tom

    Hallo Ingo,


    vielen Dank für deine Bestätigung.
    :thumbup:


    Und nein, die Frage war nicht nach einer Essensfreigabe, sondern wirklich nach den kulinarischen Erfahrungen... falls die jemand hat - gerne kundtun!


    Ansonsten wollte ich eigentlich für Dich die Bemerkung "... roch so ungefähr nach Pilz oder Champignon..." mit hinzufügen... :cool: passte bloss nicht, weil er eben nicht nach Champi roch...


    beste Grüße,
    Tom

    Hej, hej, Pilzfreunde!


    Heute sind wir durch die Brandenburger Wälder gestapft und auf der Suche nach Lepista Nuda habe ich natürlich alle Laub- und Reisighaufen der Buchsen-Wiesen-Wälder angesteuert.
    Da haben wir dann plötzlich riesige (18-19cm) Pilzkappen im Bündel entdeckt. Erst war ich hocherfreut, Riesenchampis gefunden zu haben. Aber der fehlende Geruch, gar keine Gilbung und die fast rötlich braunen Jungpilze haben mich dann doch Richtung Riesenträuschling entscheiden lassen.
    Das wäre für mich ein Erstfund, was den Erfolg des heutigen Ausflugs unterstreicht...


    Was meint ihr?
    Und esst ihr Riesenträuschline?
    Schmecken die? Ist irgendwas zu beachten? Das ist ja wieder so ein Pilz mit ganz unterschiedlichen Bewertungen, je nachdem wo man liest...








    beste Grüße und vielen Dank!
    Tom

    Soooo... wir sind zurück von einem wunderschönen Sonnenausflug nördlich von Bernau.


    Und die Meute machte Beute:



    Fein sortiert nach 20 Arten - oder waren es doch Sorten Pablo...?




    nach x-mal bitter dann endlich die Milden!




    Ob er blau ist oder grün, kann man an dem Ringlein sühn.




    Besser Schüpplein als Silberstreif.



    Grüße vom Mykophagen.

    Meines Erachtens ist die wunderschön!
    Ungewöhnlich sauber ist sie außerdem.
    Das Fleisch ist noch nirgends eingetrocknet: Ich wünsche einen herrlichen Schmaus.


    Tom

    Liebe Wissende,


    bei unserer Steinpilzernte in der vorigen Woche führte uns der Andy durch Wälder, die durchaus mit der ein oder andere Neuheit aufwarteten.
    Schon von weiten haben wir diese nette Gruppe gesehen. Vom Wuchs her fast wie die Rötelritterlinge oder die Nebelkappen. Größe und Form ebenfalls den Rötelritterlingen sehr ähnlich. Festes Fleisch. Wuchsen im Buchenwald - Kiefern und Fichten waren aber in der Nähe.
    Mit leicht schuppigem, radialfaserigem Hut. Geruchlich angenehm, nach längerem Kauen ganz leicht bitterlich. Habt ihr Ideen...?







    Vielen Dank und beste Grüße,
    Tom