Hej Tuppie!
Die Schwesterlein deiner Nummer 11 habe ich heute auch gefunden: Schnecklinge.
Ich denke, dein Bild 11 zeigt den "reinen" Lärchenschneckling. Wunderhübsch!
beste Grüße,
Tom
Hej Tuppie!
Die Schwesterlein deiner Nummer 11 habe ich heute auch gefunden: Schnecklinge.
Ich denke, dein Bild 11 zeigt den "reinen" Lärchenschneckling. Wunderhübsch!
beste Grüße,
Tom
Hallo,
heute waren wir Drohnenvideos von alten DDR-Bunkeranlagen machen.
Während die Jungs geflogen sind habe ich mich in die Kiefern-Moos-Schonungen geschlagen... und Frostschnecklinge entdeckt.
Beim Sammeln rief dann mein Großer: "Ui.... hier muss man aufpassen, fast hätte ich zwei orangene mittendrin mitgesammelt."
Prompt war mein Interesse geweckt und der Blick auf die Lamellen sagte mir doch, dass das auch ein Schneckling sein muss.
Mein Pilzbuch sagte mir, dass da auch Lärchen sein müssten - und siehe da - standen dort doch auch welche!!
Freu, freu, freu...![]()
stolze Findergrüße sendend,
Tom
Hallo,
ich habe meinen Eltern heute einen Hänger Umzug gefahren und war deshalb kurz in Teupitz. Nach dem Beladen war noch etwas Zeit und ich musste natürlich mal in den Wald schauen...![]()
Eigentlich wollte ich auch nach Rötelritterlingen schauen - aber im Blätterwald war absolut tote Hose. Dagegen, wie Pablo hier schon vor 10 Tagen schrieb, waren die Kieferwälder voll mit spannenden Dingen.
Neben Hallimasch, graublättrigen Schwefelköpfen, Samtfußrüblingen und Parasolen für die Pfanne, habe ich noch folgende spannende Funde gemacht.
Eigentlich habe ich ein paar Erdritterlinge sammeln wollen, als ich beim genauen Hinsehen völlig erschrocken von den roten Rissen im Hut war:
Wunderbar verzückt stellte ich fest, dass ich hier eine kleine Sammlung rötender Erdritterlinge gefunden hatte!
Dann fiel mir auf, dass direkt dabei ein paar Exemplare standen, die definitiv nicht röteten, aber dafür richtig schwarze Lamellenschneiden besaßen:
Spannenderweise hatten alle anderen Erdritterlinge im Wald keine schwarzen Lamellenschneiden - so dass ich mir nicht sicher bin, was ich hier genau gefunden habe, denn er schmeckte weder bitter noch scharf...
Gefreut habe ich mich auch über den ersten Grünen!!
Und wunderbar hübsch war auch der rote Körnchenschirmling im grünen Moos zwischen Kiefern:
Verzeiht die Bilder vom Arbeitsplatz... leider hatte ich so spontan keine Kamera im Wald dabei.
beste Grüße,
Tom
Hallo Stefan,
ich kennen den blutblättrigen Hautkopf seit über 20 Jahren aus den Brandenburger Kiefernmonokulturen. Hatte ihn auch schon oft in der Hand... aber dann habe ich mich nie weiter mit beschäftigt.
Letztens hatten wir den duftenden Gürtelfuß - wunderbarer Geruch wie Schwiegervaters Geranien-Wintergarten.
Und den oben von Heidi abgelichteten Pilz hätte ich so vom Bild als einen uralten gelbblättrigen Hautkopf interpretiert - aber: man lernt ja nicht aus.
Deshalb vielen Dank an die Hinweise, die ich gerne aufsauge und in der Praxis natürlich trainieren werde.
Gute Nacht!
Tom
Hallo Ulla und Stefan,
könntet ihr einem normal Sterblichen noch Indizien anzeigen, woran ihr eher die Telamonia an Stelle der Dermocybe festmacht? Allein die scheinbaren Reste eine Gürtels auf dem Stiel?
lieb dankend und gespannt auf Hinweise erwartend,
Tom
Super spannender "Forschungs-Krimi". Vielen Dank für die Lektüre - von deren Art ich gerne Fan bin.
Ich hätte irgendwie gedacht, dass die Forscher "damals" hauptsächlich ihren Namen dort platziert haben und nicht jemand anders die Ehre erwiesen - aber man lernt ja nie aus.
Halte uns auf dem Laufenden.
schmunzelnde und auf eine Auflösung wartende Grüße sendend,
Tom
Hallo Willy,
Du machst echt spannende Funde!
Das ist bestimmt keine Auster... zu deutlicher Stiel, zu symmetrischer Stielansatz und zu schuppiger Hut.
Schneide mal einen Pilz durch. Bei der einen Hälfte: betatsche mal das Fleisch... insgesamt sollte der Pilz gilben.
Ich halte es am ehesten für einen berindeten Seitling - gab es auch hier im Forum gerade einen frischen Thread.
Hast Du die zuhause?
gespannte Grüße sendend,
Tom
Sei gegrüßt Kalli!
Die Knubbel, die ihr da an der Birke entdeckt habt, halte ich leider nicht für den Chaga / schiefen Schillerporling. Ich bin auch schon des öfteren wirklichen Fehlfunden aufgesessen, aber mit der Zeit schärft sich der Blick:
Chaga ist von außen - überall, rundherum - grillkohlenschwarz - Punkt.
Auf den schwarzen Bröckchen habe ich bisher nie grünes Moos oder anderen Bewuchs entdeckt. Und die Risse des schwarzen Chaga sind ebenso tief schwarz (bei deinen Funden erkennt man "Leben" in den Spalten - da wächst frisches, tumorpropagiertes Birkenholz. In den Rissen des Chaga sind keine Grün- oder Grautöne zu finden. Anbei ein Fund aus dem Sommer (siehe untere, äußere schwarze Kante):
beste Grüße und weiterhin Daumen drückend für einen echten Chaga-Fund,
Tom
Alles anzeigen
Moin, Tom!
Dann könnte man das eintüten, auch wenn ich nicht weiß, welche Verwechselarten in der Gattung zu beachten wären (müsste den Ludwig wieder rausholen).
Mein Beineid hast du, ich finde von denen immer nur den Würzigen (Rhodocybe gemina). Wenn du noch ein Bild von den Sporen hast. wäre natürlich besonders super.
LG, Pablo.
Guten Morgen!
Das mit dem Sporenbild werde ich versuchen. Mein 50er-Jahre-Uni-Mikroskop harmoniert aber mit noch keiner Bildmaschine - aber das bekomme ich noch hin... (Substrat derweilen einfrieren oder trocknen?).
Dass Gemina und Fallax Geschwister sein sollen, ist zumindest von den makroskopischen Ersten-Blick-Eigenschaften alles andere als deutlich... ![]()
beste Grüße und nochmals dankend,
Tom
[hr]
Alles anzeigen
Mikroskop ist aufgebaut. Alles noch nicht optimal, aber funktioniert irgendwie.
Wow, Tom, du hast sogar ein Mikroskop?!
Du wirst mein Lieblings-PSV, wenn's soweit ist.
LG, Craterelle
Guten Morgen liebe C.!
Das ist ja lieb... aber bis dahin ist es noch ein langer Weg...
jetzt in den Wagen springend und gleich zum PSV-Nauschütz fahrend,
Tom
Guten Abend Enno und Pablo!
Mikroskop ist aufgebaut. Alles noch nicht optimal, aber funktioniert irgendwie.
Die Sporen sind eiförmig/elliptisch, haben einen Keimporus und sind warzig/runzelig.
Ich glaube, der Rhodocybe-fallax-Tipp war ein Treffer...
In der DGfM Seite "Pilze-Deutschland" habe ich auch gefunden, dass die R.f. in der Berliner Umgebung häufiger ist. Ein Fund ist auch direkt nördlich von Berlin eingetragen, wo meiner ebenso herkommt.
Vielen lieben Dank noch mal für eure Mühen und eure Unterstützung, nun in die Waagerechte gehend müde grüßend,
Tom
... Schade, ein Blick auf die Sporen könnte das klären.
LG, Pablo.
Mich gerade intensiv fragend, wie Du das Geschriebene meinen könntest..?
Tom
Jungs...
...ihr seid wirklich faszinierend hilfsbereit und erfahren - vielen Dank!!
Ein Vergleich mit Clitopilus xxx / (Rhodocybe fallax) bringt wirklich so ziemlich das, was ich heute im Wald sah. Faszinierend.
Nun gleich mal in die Küche rennend und schon überlegend, wie ich die Waldreste zum aussporen überreden könnte...
Tom
Liebe Spezialisten,
bei der Pirsch heute fand ich neben schönen Exemplaren des kleinen und dünnen lilafarbenen Rötelritterlings ein paar (scheinbar) Trichterlinge, die sich noch nicht recht einsortieren lassen - insbesondere, weil sehr klein und zart:
Beschreibung Hut
1-3cm, junge Exemplare schirmig - ältere Exemplare trichterförmig, cremeweiß, trocken, glatt-ledrig, biegsam
Beschreibung Fruchtschicht
eng stehende, jung fast weiße, später cremegelbliche dicht stehende Lamellen, deutlich und lang den Stiel hinablaufend
Beschreibung Stiel
1,5 - 2cm lang, nur 2-4mm dick, exakt wie Hutfarbe, keine Schuppen, vollstielig, bricht - aber nicht leicht, zu den herablaufeneden Lamellen dicker werdend
eventuelle Verfärbungen bei Druck und im Schnitt
angeschnittenes Fleisch ist und bleibt im Wesentlichen weiß
Geruch (erst unverletzt, dann angekratzt)
weder noch - kein ausgeprägter Geruch
Geschmack
leicht bitter
Begleitbäume, Substrat
Mischwald: Kiefern, Robinie, Wegesrand, Plunderwuchs: Efeu, Traubenkirsche...
Sporenpulver
unbekannt
und zwei Bilder:
beste Grüße und auf eure Hinweise und Ideen - oder vernichtende Urteile gespannt wartend,
Tom
An alle Mitüberlegenden, Tipps Gebenden und Hinweise Verfassenden ein herzliches Dankeschön - ich kann der Kerl nun gut als Seifenritterling ablegen.
Mein Pilzbuch schreibt übrigens: "... nach längerem Liegenlassen entwickelt sich ein starker Seifengeruch..."
Und so war es auch: im Wald roch ich nichts Erkennbares, Zuhause entwickelte sich langsam ein aufdringlicher, unangenehmer Geruch. Und nach mehreren Stunden in einem Gefäß mag das durchaus sein, wie alte Waschlauge oder Waschkeller riechen...
beste Grüße und schon den nächsten Kandidaten beschreibend,
Tom
Hallo nochmal und schon besten Dank für die Hilfe!
Butterrübling ist aus meiner Sicht auszuschließen: Den sammle ich seit > 15 Jahren: viel engere Lamellen, deutlich zarter in der Erscheinung, dünnerer Stiel und nicht derart faserig, generell gummiartiger, absolut geruchslos, selten diese Grautöne: er verblasst von braun nach weiß.
Übrigens:
im Schnitt bräunt hier nichts, aber nach 24h bräunt der Stiel unten außen sehr deutlich:
gerne auf weitere Ideen und Tipps wartend,
Tom
Hallo Holger,
ja, das bleibt spannend. Aber da melden sich bestimmt hier noch die Viel-Mikroskopierer...
Zumindest von der Kristallform her, passt das mit der Oxalsäure: http://www.tierklinik.de/datenpool/1028.jpg
Nun denn, ebenso auf weitere, hilfreiche Antworten wartend,
Tom
Das ist spannend!
Na dem guckeln im Internett wurde ich an ein Pilzforum verwiesen (pilzforum.eu).
Da scheint es wirklich so etwas zu geben:
--> http://www.pilzforum.eu/board/…m-sonntag-ohne-taeublinge
verwunderte Grüße sendend,
Tom
Da denke ich auch, dass Dir etwas auf dem Objektträger durch Lösungsmittelentzug kristallisiert ist.
beste Grüße,
Tom
Hallo liebe Wissende,
neben den gestrigen, pfannenfüllenden Wohltaten hat ein an einer Stelle häufigerer vorkommender Pilz mein Interesse geweckt. Von Weitem in die Ecke Breitblatt oder Seifenritterling einsortiert, kann ich dieser Bestimmung aber nicht so recht folgen. An Ersterem stört mich dieser ausgeprägte Buckel und die teils sehr dunkle Mitte des Hutes. Bei Zweiterem fehlt mir der Seifengeruch vollständig. Egal, denke ich mir, ich habe ja hier viele hilfreiche Augen!
Beschreibung Hut
5-7cm, kräftig, gebuckelt / in der Mitte erhaben, in der Mitte dunkler grau(braun), am Rande hin heller, glatt, ein wenig ledrige Haut
Beschreibung Fruchtschicht
kräftige, weiße, eher etwas weiter stehende Lamellen, ausgebuchtet-angewachsen-dann leicht herablaufend
Beschreibung Stiel
7-10cm lang, 1-1.5cm dick, hell/leicht braunfarben: später leicht gilbend/bräunend, deutlich längsfaserig außen und beim Reißen, unter dem Hut heller
eventuelle Verfärbungen bei Druck und im Schnitt
angeschnittenes Fleisch bleibt im Wesentlichen weiß
Geruch (erst unverletzt, dann angekratzt)
wenig ausgeprägt, nach den 25x Riechen bilde ich mir an offenen Stellen vielleicht Seifenlauge ein (tut mir leid... so geht es mir gerade...)
Geschmack
wenig Geschmack, nach 60s leicht ranzig, unangenehm
Begleitbäume, Substrat
Mischwald: Fichten, Kiefern, Eichen, Buchen und Birken; grasig, feucht
Sporenpulver
bin noch dabei, wird aber definitiv "hell"
und Bilder:
Euch schon jetzt für eure Tipps und Hinweise dankend,
Tom
Da sind wir wieder!
Craterelle, Willy und ich waren heute den Tag über um Bredereiche und Himmelpfort unterwegs.
Dank des Führens zu Willys Pfifferlingsstelle konnten wir sogar im Oktober noch eine gute Menge Pfifferlinge ernten:
Weiterhin gab es schiere Unmengen frischer, junger graublättriger Schwefelköpfe:
Glück hatten wir auch mit schönen Violetten Rötelritterlingen.
Ein paar alte Glucken, Maronen, Parasole und klar... Hallimasch kamen auch in den Korb.
Wunderbare Freude hatte ich an einem Fund von Totentrompeten! Noch nie habe ich diese in Brandenburg gefunden.
Außerdem zwei kleine, feine Grubenlorcheln. Von beiden letzten Exemplaren gibt es bestimmt noch Bilder von Craterelle.
beste Grüße,
Tom
Hallo Bernhard,
sorry, da bin ich überfragt. Ich unterscheide beim Hallimasch maximal den honiggelben von anderen, "normalen".
beste Grüße,
Tom
Oh, die Frosties kommen schon...
Vielen Dank für die Info René.
beste Grüße,
Tom
Ende jetzt kommende Woche habe ich ein paar Urlaubstage. Momentan bin ich am überlegen, am Donnerstag mal eine längere Bestimmungstour zu machen und mich an Unbekannterem und Neuentdeckungen zu versuchen.
Mikroskop steht notfalls auch bereit.
Momentan schwanke ich zwischen Osthavelland oder Märkische Schweiz - ich hätte gerne waldbezogene Vielfalt. Oder gibt es noch andere schöne Ecken? Vielleicht hat ja ggf. jmd. Zeit mitzukommen?
beste Grüße,
Tom
Hallo Jack,
der einzelne Pilz ist eine Nebelkappe, Lepista nebularis.
Derzeit ein Massenpilz in den Wäldern hier. Sehr umstritten bzgl. Verträglichkeit und Giftigkeit u.a. wegen der Inhaltsstoffe Nebularin und Clitocybin. Ich nehme, wenn überhaupt, nur 1-2 Exemplare in eine Mischpilzpfanne und auch nicht mehrere Wochenenden hintereinander.
beste Grüße,
Tom
