Beiträge von coindigger

    Hallo,


    wir waren gestern in Ruhlsdorf am Bernsteinsee schwimmen.
    Dabei mussten wir ca. 300m durch eine knochentrockene, sandige Schonung. Scheinbar kein pilzbasiertes Leben am Boden - bis mich plötzlich ein handtellergroßer Pfifferling anleuchtet. Wunderschön! Es war aber auch der Einzige auf weite Sicht.


    Tom

    Holla!
    Ich war am Wochenende kurz vor Angermünde radeln.
    Dort habe ich vom Fahrrad aus Hexenröhrlinge, Sommersteinpilze und Waldchampignons gefunden. Erstere überständig, letzte ganz fein. Allerdings bei 5h radeln auch nur in einem kleinen Waldgebiet.


    beste Grüße,
    Tom

    Hallo in die fotogene Runde...


    Ja, klar, werde ich auch dieses Jahr gerne dabei sein!
    Stand heute gehe beide Termine - ist aber schwer, das verbindlich frei zu halten. Da liegen so ein paar Familiengeburtstage im Bereich - aber wir kriegen das hin.


    Vielen Dank Björn, dass Du schon mal anfängst zu sammeln.
    beste Grüße,


    Tom

    Ja, langsam geht die Morchelzeit vorbei. Die mit den braunen Stielen sind schon an der Grenze, was die Frische betrifft. Ich hatte das Glück noch eine weitere Speisemorchelstelle auf einer verlassenen Apfelbaumplantage zu entdecken:



    Insgesamt gab es heute ein ganz leckeres Abendbrot:




    Die nächsten Touren werden dann Schlehenrötlinge und Maipilze zum Ziel haben...
    :)
    Vielleicht klappt ´s ja.


    beste Grüße,
    Tom

    Hallo in die Runde!


    Ich bin leider in dieser Woche nicht von der Arbeit ablösbar... :(
    Zum Wochenende machen wir einen dreitägigen Ausflug in die Lutherstadt.
    Momentan überlege ich, ob ich den Mittwoch darauf frei nehmen kann...


    beste Grüße,
    Tom

    Habe heute Vormittag mal eine kleine Spritztour zu drei Stellen unternommen. Ja, es lohnt sich inzwischen.
    :D


    Wenn man nach neuen Stellen Ausschau halten möchte, sollte man jetzt los... Oje, und diese Woche sieht es echt blöd aus bei mir. :(




    Euch allen nun die Daumen gedrückt haltend...
    Tom

    Hallo in die Runde!


    Heute und gestern war wunderschönes Wetter. Es war erstaunlich warm und die Böden sind feucht. Also habe ich die Familie zum Osterspaziergang in eine Morchelgegend gelotst.


    Leider ist es wohl noch ein paar Tage zu früh, aber ich habe Hoffnung. Große Hoffnung.
    Hier ein paar Bilder. Nichts besonders. Zumeist Reste des letzten Jahres.


    Naja, und eben keine Morcheln...










    Wenn es denn in den nächsten 1-2 Wochen Morcheln sollte, plane ich eine Ganztages-Morchel-Sucher-Tour: Mir schweben das gewisse Gegenden vor (östlicher Berliner Rand bis Richtung Oderauen) mit diversen Stopps. Falls jemand Interesse hat: gerne. Im Auto ist noch Platz.
    :)


    Schöne Ostern noch,
    Tom

    Hej, Hej Heidi und Mario,


    ich danke euch beiden ganz herzlich! Das passt für beide Arten sehr gut.
    Schade, dass ich nicht nach der Puppe gegraben habe - da wäre ganz sicher noch interessant gewesen.
    Und bei dem Runzeligen Keulenpilz bin ich zwar überrascht, dass er laut Internet "häufig" ist, aber vielleicht weniger in unserer Ecke - gesehen habe ich den noch nie...


    beste Grüße,
    Tom

    Hallo Wissende,


    gestern beim Spaziergang auf wunderschöner Waldwiese (Kiefern, alte Gebäude (Kalk?)) habe ich zwei Arten von Keulen (?) gefunden. Leider komme ich nicht recht weiter... und natürlich war ich nur mit dem Handy bewaffnet.


    Die erste war relativ klein (3-4cm) und rot:






    Die zweite war deutlich kräftiger. Gesamtlängen im Schnitt von 10-12cm:





    Ich danke euch schon mal für euer Wissen und eure Hilfe... noch einen schönen Sonntag wünschend,
    Tom

    Also erst mal vielen lieben Dank für eure nette Anteilnahme an meinem goldgelb-orangen Fund. Das macht dann in Erinnerung noch mal so viel Spaß!


    Ulla, was meinst Du: gibt es den orange-gelben Lärchenschneckling gar nicht? Ist das eine Varietät vielleicht entfernt ähnlich einem Albino? Die Beiden standen etwas abseits der Frostschnecklinge, tatsächlich hin zu den Lärchen, die dort wuchsen. Es waren, trotz intensiver Suche die einzigen.
    Der Gerhardt in meinem Pilzbuch schreibt genau so: nicht selten, aber immer nur sehr vereinzelt.
    Oder, wenn es beide Arten gäbe, könnte man die unterscheiden?


    ganz schön müde und dem lauschigen Bett schon sehr Nahe, beste Grüße sendend,
    Tom

    Hallo liebe Pilzler!


    In den Brandenburger Kiefernwäldern habe ich seit geraumer Weile immer mal wieder ein, zwei Erdritterlinge in den Korb gepackt, wenn sich ansonsten nichts anderes Schmackhaftes in ausreichender Menge zeigte.


    Aber in diesem Jahr finde ich plötzlich nicht mehr "den" Erdritterling. Die "Erdritterlinge" sehen auf den ersten Blick von oben alle gleich aus und erst bei genaueren Betrachten unterscheiden sie sich ganz deutlich.


    Hier mal ein paar Gegenüberstellungen. Vielleicht habt ihr ja auch noch die ein oder andere Idee und Hinweise.


    Zuerst mal den Erdritterling, wie seit Jahren bekannt. Relativ klein und schmal im Wuchs. Unauffällig im Geruch und Geschmack. Immer leicht zotteliger Hut. Weißes Fleisch:



    Dann heute ebenso ein paar Meter weiter ergriffen und von oben als "Erdritterling" erkannt. Plötzlich, an der Nase aber, puuh, riecht total nach Mehl. Schmeckt ebenso unangenehm mehlig/wanzig. Beim genauen Hinsehen dann: Der Hut ist gar nicht so struppig/filzig und die Lamellen sind viel heller:




    Gestern ebenso spannend. Eine ganze Gruppe "Erdritterlinge". Auch hier dann plötzlich der Schreck... die sind ja verletzt und bluten. Also muss es ein rötender Erdritterling sein:




    Und ebenso erst zuhause beim genauen Betrachten festgestellt. Einer der Erdritterlinge von einer weiteren Stelle hatte schwarzschneidige Lamellen - war aber absolut geruchs- und geschmackneutral:




    Fazit: Mit so vielen Überraschungen macht das Erdritterlings-Sammeln richtig Spaß. Und damit ist klar, dass ich mich da wohl mal um bessere Literatur kümmern muss...


    erdige und freudig-überraschte Grüße sendend,
    Tom

    Hallo,


    heute waren wir Drohnenvideos von alten DDR-Bunkeranlagen machen.
    Während die Jungs geflogen sind habe ich mich in die Kiefern-Moos-Schonungen geschlagen... und Frostschnecklinge entdeckt.
    Beim Sammeln rief dann mein Großer: "Ui.... hier muss man aufpassen, fast hätte ich zwei orangene mittendrin mitgesammelt."
    Prompt war mein Interesse geweckt und der Blick auf die Lamellen sagte mir doch, dass das auch ein Schneckling sein muss.
    Mein Pilzbuch sagte mir, dass da auch Lärchen sein müssten - und siehe da - standen dort doch auch welche!!


    Freu, freu, freu...
    :)


    P1020286.JPG



    stolze Findergrüße sendend,
    Tom

    Hallo,


    ich habe meinen Eltern heute einen Hänger Umzug gefahren und war deshalb kurz in Teupitz. Nach dem Beladen war noch etwas Zeit und ich musste natürlich mal in den Wald schauen...
    :)
    Eigentlich wollte ich auch nach Rötelritterlingen schauen - aber im Blätterwald war absolut tote Hose. Dagegen, wie Pablo hier schon vor 10 Tagen schrieb, waren die Kieferwälder voll mit spannenden Dingen.
    Neben Hallimasch, graublättrigen Schwefelköpfen, Samtfußrüblingen und Parasolen für die Pfanne, habe ich noch folgende spannende Funde gemacht.


    Eigentlich habe ich ein paar Erdritterlinge sammeln wollen, als ich beim genauen Hinsehen völlig erschrocken von den roten Rissen im Hut war:




    Wunderbar verzückt stellte ich fest, dass ich hier eine kleine Sammlung rötender Erdritterlinge gefunden hatte!


    Dann fiel mir auf, dass direkt dabei ein paar Exemplare standen, die definitiv nicht röteten, aber dafür richtig schwarze Lamellenschneiden besaßen:



    Spannenderweise hatten alle anderen Erdritterlinge im Wald keine schwarzen Lamellenschneiden - so dass ich mir nicht sicher bin, was ich hier genau gefunden habe, denn er schmeckte weder bitter noch scharf...


    Gefreut habe ich mich auch über den ersten Grünen!!




    Und wunderbar hübsch war auch der rote Körnchenschirmling im grünen Moos zwischen Kiefern:



    Verzeiht die Bilder vom Arbeitsplatz... leider hatte ich so spontan keine Kamera im Wald dabei.


    beste Grüße,
    Tom

    Hallo Stefan,
    ich kennen den blutblättrigen Hautkopf seit über 20 Jahren aus den Brandenburger Kiefernmonokulturen. Hatte ihn auch schon oft in der Hand... aber dann habe ich mich nie weiter mit beschäftigt.
    Letztens hatten wir den duftenden Gürtelfuß - wunderbarer Geruch wie Schwiegervaters Geranien-Wintergarten.
    Und den oben von Heidi abgelichteten Pilz hätte ich so vom Bild als einen uralten gelbblättrigen Hautkopf interpretiert - aber: man lernt ja nicht aus.


    Deshalb vielen Dank an die Hinweise, die ich gerne aufsauge und in der Praxis natürlich trainieren werde.


    Gute Nacht!
    Tom