Beiträge von Andreas

    Hallo Frank,


    Also ich empfand den Geruch jedenfalls nicht so schlimm, wie bei der gewöhnlichen Stinkmorchel im Wald. Aber jeder nimmt so etwas auch unterschiedlich wahr. Ich für mich würde den Geruch ebenfalls aasartig beschreiben, wenn auch definitiv nicht so weitläufig um den Fruchtkörper herum, wie bei der gewöhnlichen Stinkmorchel. In den Dünen sind diese Pilze ruckzuck vergangen, durch Hitze und Wind und das könnte vermutlich auch eine Rolle spielen warum der Geruch nicht so extrem ist.


    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hi Tuppie,


    Das wäre natürlich sehr ärgerlich wenn sich deine Nachbarin an der Mauer zu schaffen macht. Aber viele der Adermooslinge sind selten und daher schützenswert, wahrscheinlich auch wegen des speziellen Anspruch an den Lebensraum den sie besiedeln. Gilt natürlich für viele andere Pilzarten auch. Aber vielleicht könnten -da bin ich auch deiner Meinung- mehr Fundnachweise zusammen kommen, wenn man gezielt nach einer Pilzart sucht.


    Tuppie, ich hoffe du bist nicht böse wenn ich mir erlaube, ein Fundbild von Arrhenia chlorocyanea, den Blaugrünen Adermoosling hier in deinem Beitrag zu posten. Dieser gilt auch als Seltenheit in Deutschland. Es hat eine Weile gedauert bis er richtig bestimmt wurde. Natürlich mikroskopisch abgesichert. Ich habe diese Art mehrfach vor ein paar Jahren an einem mittlerweile völlig ausgetrockneten, kleinen Weiher mit viel Moos- und Flechtenbewuchs auf sandigen Boden, in meiner Heimat bei Graal-Müritz/Neuhaus gefunden. In den Folgejahren kamen nur vereinzelt noch welche. Dann plötzlich war Schluss und nun, innerhalb von so kurzer Zeit alles zugewuchert und vorbei. Meine gezielte Nachsuche brachte kein Erfolg mehr. Es war damals erst der dritte Nachweis für Mecklenburg-Vorpommern. Anbei das Bild:



    Erfreue dich an diesen mykologischen Kostbarkeiten in deiner unmittelbaren Umgebung, es könnte durch Eingriffe oder Einflüsse auch schnell wieder vorbei sein.


    Liebe Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    In den Küstendünen bei Graal-Müritz konnte ich schon so manch schöne und auch seltene Pilzart entdecken. Eine Pilzart die dort schon fast häufig vorkommt ist Phallus hadriani, die Dünen-Stinkmorchel mit ihren charakteristischen Hexeneiern, welche in Verbindung an der Luft schnell lilafarbig umfärben. Hier mal ein Eierfund vor ein paarJahren in Dünen bei Graal-Müritz:



    Liebe Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen


    Meine Fundstelle bringt fast jedes Jahr Fruchtkörper hervor, mal mehr und mal weniger. Es wurde dort auch schon von der Forst herumgewirtschaftet aber die Grüblinge haben sich bisher durchgesetzt - zum Glück, weil die einzige Fundstelle die ich kenne.


    Schöne Grüße

    Andreas

    Hallo Pablo, hallo Beli


    Ja, die ersten beiden im Laubwald mit Buchen, Eichen, Hainbuchen u.a. Da ich diese Pilzart nicht so recht einordnen konnte, dachte ich erst an einem besonderen Pilzfund. Ab egal ob häufig oder selten, für mich persönlich wieder etwas neues und freue mich das die Pilze einen Namen bekommen haben.


    Tschau und Gruß,

    Andreas

    Hi Beli,


    Danke dir für die weiteren Vergleisbilder :thumbup:


    Ich glaube mittlerweile auch an gloiocephalus. Von den Scheidlingen habe ich bisher nur surrecta, murinella und bombycena gefunden, aber solche Kandiaten eben noch nicht. Volvopluteus gloiocephalus soll ja häufig sein, ich habe sie bisher noch nie gesichtet. Ich schätze das dieser hier auch die gleiche Art ist. Gefunden im Herbst an einem Graben auf Lehmboden unter Laubbäumen:



    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    Ein büscheliges Wachstum vom Erlen-Grübling (Gyrodon lividus) an einer feuchten Stelle im Mischwald. Ich habe meistens Einzelfruchtkörper entdeckt, doch nie solch ein Büschel. Das Bild ist schon etwas älter aber es war ein interessanter Anblick einer geschützten Pilzart.



    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo Ingo,


    Sehr schöne Funde :thumbup:Den chlorocyanea hatte ich vor drei Jahren auch zum ersten Mal überhaupt gefunden. Leider ist meine Fundstelle (am Rand eines moosreichen Weihers) schon dermaßen zugewuchert das dort nix mehr wächst.


    Schöne Grüße,

    Andreas

    HI Pablo,


    Anbei ein vergrößerter Bildausschnitt:



    Die Stiele waren, soweit ich mich noch erinnern kann, glatt. Könnte es evtl. auch eine Amanitopsis sein ?


    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    Folgende zwei Gesellen fand ich im Sommer im Laubwald auf besseren Boden bei Buchen. Es sollten Scheidlinge sein. Ich hatte bzw. habe bei diesen zwei Exemplaren zwar eine Vermutung aber wollte ersteinmal mal eure Meinung dazu hören. Die Kappe war seidig-glänzend und grauweisslich, in der Mitte dunkler und zum Rand heller. Stiel, Lamellen weißlich mit weißer Volva.



    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hi Jörg,


    Zitat

    ...zumindest sind die ja auch gelb


    Wir hatten damals auch die weiße Varietät neben den gelben. War auch ein schöner Fund.


    Was das Treffen angeht wäre ich dabei. Werde mir Urlaub nehmen. Danke für die Einladung :thumbup: Hoffendlich ist der ganze Corona-Irrsinn bis dahin wieder vorbei.


    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    Im Moor finde ich hin und wieder die Verzweigte Becherkoralle (Artomyces pyxidatus). Der Pilz des Jahres 2015 wächst hier gern an alten und liegenden Kiefernstämmen. Dieses Jahr im Sommer ein Fruchtkörper, welches ich hier zeigen möchte:




    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    Immer wieder schön anzuschauen sind die Orangeseitlinge (Phyllotopsis nidulans). In Mecklenburg-Vorpommern galt diese Pilzart lange Zeit als selten und potentiell gefährdet (Kategorie 4). In den letzten Jahren sind viele neue Funde gemeldet worden, so das man von einer Seltenheit kaum noch sprechen kann. Vermutlich ermöglicht durch die oft frostfreien Winter an der Küste, denn der Orangeseitling soll angeblich milde Winter lieben. Das Foto habe ich im Oktober diesen Jahres im NSG Heiliger See bei Graal-Müritz in der Rostocker Heide gemacht.



    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    Danke an alle fürs Feedback :thumbup:


    Ja, auch bei mir ist es privat seit einigen Jahren recht turbulent abgegangen. Gesundheitlich (Thrombose und Knochenbrüche) wie auch Arbeitsmäßig. Bei einer 6 Tage Arbeitswoche und gerade einmal 4 freien Tage im Moment kommt man wirklich zu nix mehr, leider. Aber ich war ja auch nie ganz weg und umso schöner wieder häufiger hier bei euch zu sein. Ich habe noch einiges nachzuholen, lasst euch überraschen ;)


    Mein Standort war übrigens auch kalkreicher und feuchter Boden mit Buche, Hainbuche und Ahorn glaube ich stand da in der Tat auch noch rum.


    Tschau,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    Einen weiteren Fund über den ich mich in dieser Saison ebenfalls gefreut habe. Der recht seltene Sternstäubling (Mycenastrum corium) mit drei Fruchtkörpern an einem exponierten, grasigen Hang unter Lärchen und Buchen. Ich habe diesen Pilz bereits ein paar Mal hier im Forum gezeigt, doch ist dies schon ein paar Jahre her und dieser Fund war ein neuer Standort für Mecklenburg. Auffällig ist, wenn man die Verbreitungskarte anschaut, die etwas häufigeren Fundmeldungen im Osten, Mitteldeutschland & Nordosten.



    Ein pilzreiches Restwochenende und einen schönen 1.Advent wünscht,

    Andreas

    Hi Pablo,


    Seltsam, ich weiß das die allermeisten Funde in Mecklenburg auf kalkreichen und lehmigen Böden gemacht wurde. Aber auch egal, hier noch ein Bild von den ersten beiden Fruchtkörpern, der Braunporling war da noch klein:



    Schönes Restwochenende wünscht,

    Andreas

    Hallo zusammen,


    Eine, in meiner Gegend in Meck-Pomm, relativ seltene und sehr schöne Pilzart mit tollen Farben ist der Veilchenblaue Schönkopf (Calocybe ionides). Jene Pilzart habe ich in der letzten Saison zum ersten Mal, an einem Standort im Mischwald, zu mehreren Exemplaren gefunden. In dieser Saison nur ein Fruchtkörper und jenes zeige hier:



    Schöne Grüße,

    Andreas

    Hallo Stefan, hallo Pablo


    Ja, lange habe ich auch danach gesucht und wurde dann endlich fündig. In meiner näheren Umgebung sind nur saure bzw. sandige Wälder. Gefunden habe ich sie dort noch nie und laut Literatur soll diese Art eher kalkreiche Nadelwälder bevorzugen. Also bin ich gezielt in solche Biotope in der Heide unterwegs gewesen. Der Standort war grasig, kein Gestrüpp oder Nadelstreu am Boden. Dort standen Fichten, Tannen, Kiefern und Douglasien. Aber Buchen waren auch mit eingestreut. Im Waldesinnern konnte ich an alten Stubben nichts finden aber direkt am Rand war dieser mächtige Stubben der mal abgesägt wurde. Zuerst fand ich den Kiefernbraunporling und direkt daneben (etwa 30 cm) standen zwei ausgewachsene Exemplare vom Nadelholzröhrling. Bin im regelmäßigen Rhythmus hin und insgesamt waren es ganze 7 Stück. Manche Highlights vergisst man sein Leben lang nicht, wie damals bei mir Boletus aereus oder Rubroboletus satanas und dieser Fund reiht sich definitiv mit ein :) Hoffe das im nächsten Jahr noch was kommt an dieser Stelle, wenn das Substrat einmal verbraucht ist, war es das bekanntlich und die Suche geht vom neuen los.


    Schöne Grüße,

    Andreas