Beiträge von Sanchez

    Guten Abend allerseits!


    Ich war dieses Wochenende mal ein wenig Unterwegs und musste Feststellen das es anders als 2018 dieses Jahr mal reichlich Pilze gab!


    Die beiden sollte man wohl besser nicht essen. Kamen aber mit Herbsttrompeten

    und Steinpilze zusammen im selben Gebiet vor.




    Das war einer der wenigen Fliegenpilze die nicht stark angeknabbert waren. Aber

    dieses Jahr scheinen sie sich wohl sehr gerne zu zeigen.





    Hexenröhrlinge und Steinpilze waren fast wie Sand am Meer zu finden. Da die Hexenröhrlinge aber meistens nicht verwurmt sind und immer gut aussehen, nehme ich lieber die. Geschmacklich gibt es da ja keinen Unterschied ;)




    Ich denke mal das hier soll ein Igel-Stachelbart sein?





    Ein weiterer Unbekannter. Aber er sah doch recht hübsch aus.




    Die Herbsttrompeten zeigten sich sehr unerwartet und mal wieder Zahlreich, dass man gut aussuchen konnte welche man nun sammelt ;)




    Und zuguter letzt, wenn ich richtig liege, Parasolpilze.



    Ich hoffe mal die Impressionen haben euch gefallen! :) Geplant waren eigentlich auch Sommertrüffel zu zeigen aber die haben sich dieses Jahr ein wenig versteckt. Da war der Regen zu sparsam im Frühjahr und Sommer.


    Grüße,


    Sanchez

    Ich hab das auch in den Nachrichten gelesen. Dieser Mensch der so viel Pilze gesammelt hat, gehört wirklich mal exemplarisch mit der Höchststrafe bestraft. Auch wenn die 5000€ nicht wirklich viel sind.

    Man kann 1, 2,3 sogar 4 oder 5 kg Pilze sammeln für den Eigenbedarf. Viele trocknen die ja oder frieren sie ein. Aber aus Erfahrung weis ich das viele Pilzsammler es gerne übertreiben und weit über ihren Eigenbedarf hinaus sammeln so das jedes Jahr eben die Pilzernte vom Vorjahr im Müll landet.

    Bei 19kg kann man sicher davon ausgehen das dieser Sammler Kommerziell gesammelt hat. Und solchen muss man einfach das Handwerk legen.


    Andererseits ist die Begründung vom Forstamtsleiter echt lächerlich und ich frag mich wirklich ob er überhaupt weis was ein Baum, Pilz und "Myzelien" überhaupt sind und wie das ganze Funktioniert. Ich glaube nicht.

    Prinzipiell ist es doch eher so, dass Bäume durch Monokulturen und schlechter Standortwahl unter Nährstoffmangel leiden. Und wenn wie schon gesagt der Harvester durch den Wald düst, ist es okay. Auch wenn dadurch der Waldboden durch austretende Schmierfette und Kraftstoffe evtl verschmutzt wird und man ganze schleusen der Verwüstung hinterlässt. Da sind die Pilze dann plötzlich egal.

    Erst mal vielen Dank für die ganzen Beiträge und Tipps!


    Was die kleineren Trüffeln im September betrifft. Nun, es könnte eine andere Art sein, eine bessere sogar. Oder es waren nur kleinere Exemplare. Die Fruchtkörper sind halt nicht genormt. Es könnte aber auch bedeuten daß der Fruchtkörper am Vergehen war? Das ist aber nur eine Überlegung. Ich habe keine Erfahrung mit Trüffeln und weiß nicht ob sie wirklich schrumpfen im Alter. Eine Angabe zur Konsistenz, verglichen mit deinem jüngsten Fund könnte vielleicht hilfreich sein. Weicher? Härter? Farbe im Schnitt anders?

    Richtige Lagerung ist dir bekannt?


    Ich lager die oft in einer Tupperdose mit Küchenpapier das ich täglich wechsel, so sind sie mir am meisten erhalten geblieben.


    Die Fruchtkörper an sich waren genauso fest wie die jetzigen. Die Farbe war gleich. Ich vermute einfach das die Maden eher Interesse an den großen haben :D




    Also so leicht ist das ja nicht. Wenn ich nach Büchern gehen würde, hätte ich die Trüffel nie gefunden. In meinem Garten steht eine uralte Buche, eine Eiche umringt von 7 Fichten. Jedes Jahr wächst dort Bärlauch. Der Boden ist leicht Humusartig und sonst eher Lehmboden falls das hilft. Und ja, oft schauen sie ja raus so sind sie zumindest derzeit gut zu erkennen. Ich denke die besten Chancen hat man nach einem starken Schauer der die Blätter und Erde weg spült.

    Guten Abend liebe Community,


    Seit letzem Jahr weis ich das in meinem Garten Trüffel wachsen. Leider habe ich dies erst im September bemerkt. Heute habe ich zufällig gesehen das zwei von ihnen doch sehr stark aus dem Boden heraus ragten und wollte die Funde nicht Vorenthalten :)




    Es bleiben mir jedoch noch einige Fragen offen. Wieso sind diese Exemplare so riesig? Die die ich im September gefunden habe waren doch recht klein. Und sind sie überhaupt reif? Ich persönlich empfinde den Geschmack als intensiv.


    Ich wünsche einen schönen Abend und danke fürs vorbei Schauen :)


    Hallo Sanchez,
    die Sommertrüffeln würde ich dir bestätigen. Aber ich muss noch aus Gründen der formalen Korrektheit als Hinweis loswerden, dass man Sommertrüffeln nicht ernten darf, nicht mal im eigenen Garten. Jetzt weißt du ja, was das ist. Also grabe sie schön wieder ein ;) , und posaune nicht so laut rum, was du im Garten hast :ssttt:
    FG
    Oehrling


    Soweit ich das weiß, ist mein eigener Garten mein Eigentum. Dementsprechend ist das ja gleich ob ich diese jetzt ernte, verspeiße oder ähnliches. Ich hab mich da letztes Jahr schon darüber Informiert, da ich vor hatte ein Trüffelbaum zu Pflanzen und laut Auskunft der zuständigen Behörde ist es in der freien Natur verboten, im heimischen Garten jedoch nicht.


    Und ich glaube in der Nachbarschaft sind die schönen Blumen und die Palmen im Garten oder die Bananenpflanzen deutlich begehrter :giggle:


    Wobei eine Frage offen bleibt. Wenn es der Sommertrüffel wäre, lohnt es sich noch zu warten mit dem "suchen" im Garten oder lohnt es sich gerade jetzt?


    Guten Morgen,


    Nachdem meine Allergie langsam ein Rückzug gemacht hat, konnte ich den Chlorgeruch nun doch sehr eindeutig wahrnehmen.



    Ich war gestern im Auwald an der Donau bei Ulm unterwegs. Dort gab es allerdings keine Speisemorcheln sondern eher Käppchenmorcheln und Morchelbecherlinge. Kein Wunder wenn dort die Leute Kiloweise in Gruppen aus dem Wald tragen und in Transporter verladen :eyesshut:


    Huhu, ja das kann auch gut möglich sein. Ich schaue die Tage erneut bei der Stelle nach und werde dementsprechend auch bessere Fotos knipsen :)



    Aber irgendwie bin ich mir beim Morchelbecherling nicht so sicher. Entweder rieche ich den Chlorgeruch nicht oder er war einfach nicht vorhanden.


    Moin Sanchez,


    Laut deinem Profil kommst du au der Gegend von Stuttgard. Wenn das stimmt dann solltest du nicht mehr darauf warten das die Speisemorcheln sich zeigen, denn im Süden müssten sie eigendlich schon voll da sein oder nicht ?!


    Viel Erfolg weiterhin bei der Suche!


    Bisher haben sie sich noch nicht gezeigt. Leider. Aber ich werde später mal in einem sonnigeren Waldstück schauen ob sie sich dort schon evtl zeigen :) Der ganze Bärlauch erschwert leider die Suche.


    Hallo,


    für A. campestris ist es meiner Meinung nach noch zu früh. Bist du dir bei der Bestimmung sicher? Schade, dass du uns die Stielbasis "vorwenthälst". Wie rochen die denn?


    l.g.
    Stefan


    Das dachte ich mir auch erst. Ich bin leider relativ zügig unterwegs gewesen deswegen war es auch nur ein Schnappschuss. Die Stielbasis war allerdings nicht Gelb gefärbt. Der Geruch war ziemlich Anisartig bzw pilzig.

    Heute war ich in einem kleinen Auwald unterwegs um zu schauen ob sich bezüglich der Speisemorchel etwas tut. Leider war von der Speisemorchel noch nichts zu sehen, dafür gab es aber den Wiesen-Champignon und den Morchelbecherling (und das in unglaublichen größen!). Hoffentlich zeigen sich auch bald die Speisemorcheln






    Guten Abend :)


    Ich finde meine Speisemorcheln immer an Buchen und Eichen, vor allem Eichen sehr gern. Aber das sind noch lange nicht alle Bäume. Unter Ulmen habe ich sie auch schon gefunden, besonders unter Ulmen die krank sind. Man findet sie auch unter Platanen und wie schon erwähnt unter Eschen und Apfelbäumen.
    Allerdings habe ich oft bemerkt das Morcheln sterbende Bäume lieben und in der nähe von diesen sehr sehr zahlreich erscheinen.

    Danke für die vielen Antworten :) Ich habe sie ja nicht gezielt gesucht, dass waren eher Zufallsfunde *g*
    Ich wette das die Pilze gar nicht so selten sind wie in der Literatur angegeben sondern einfach total oft übersehen werden.


    Der Fundort war ja ein Rotbuchen-Eichen Mischwald. Da standen aber auch ein paar Kiefern dabei aber um die wächst irgendwie nie etwas :P
    Ich konnte die eigentlich immer in der nähe von Buchen finden, vereinzelt aber auch an Eichen. Der Wald hatte eine winzige Steigung und hatte sonst außer den Bäumen keine keimenden Bäume oder anderes Zeug was so am Boden wächst abgesehen vom Moos. Demnächst sollte man dort eigentlich wie immer massenhaft Spitzmorcheln antreffen ansonsten hat es dort in dem kleinen Waldstück Fliegenpilze, Sommersteinpilze, Herbsttrompeten und Krause Kraterelle. Hin und wieder findet man auch an zwei Eichen den Eichen Klapperschwamm. Ich denke in solchen Gebieten findet man sie am einfachsten. Vielleicht hilft das ja den ein oder anderen ;)

    Achso. Naja sie sind auch ziemlich schwer zu entdecken. Ich hab diese "Nester" auch nur gefunden da sie teilweise den Weg durch das Laub gefunden haben. Hier im Wald scheinen diese wie ich auf dem Rückweg gemerkt habe doch sehr sehr häufig zu sein.

    Danke für eure Antworten :) dann war der Fund ja doch eine Entschädigung für die ausbleibenden morcheln und
    warum sollte deren Existenz denn ein Märchen sein? :P

    Hallo zusammen,


    Heute war ich Unterwegs um nach Morcheln zu suchen. Leider ohne Ergebnis. Dafür habe ich gut versteckt im Laubwald unter dem Laub ganze Nester von denen hier gefunden, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen:





    Meine Vermutung liegt beim März-Schneckling bzw Märzellerling

    Heute Mittag war ich ein wenig im Wald und suchte nach neuen Stellen, da sich die Steinpilze irgendwie verstecken oder zurückhalten. Und es waren auch einige Überraschungen dabei :D


    Die Herbsttrompeten scheinen dieses Jahr sehr früh dran zu sein ;)



    Auch eine Krause Glucke wurde gefunden war mir aber nicht sicher ob sie schon zu alt ist. Der Anblick aber war relativ schön auf dem Baumstumpf :D



    Der Waldboden war voller Violetter Lacktrichterlinge :D



    Auch einige Semmelstoppelpilze gab es :)



    Und Pfifferlinge dürfen ja auch nicht Fehlen :P Hier in den Wäldern wächst leider nur der Violette Pfifferling, dafür aber in Massen!




    So, dass wars erstmal :D

    Guten Morgen,


    Aufgrund der recht geschickten Wetterlage finde ich in den Wäldern häufig Glucken. Meist sind diese Schneeweiß. heute Morgen machte ich aber doch eine recht merkwürdige Entdeckung. Ich fand eine Glucke die irgendwie ockergelb gefärbt war. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob das eher daraufhin deutet das sie alt ist oder ob es einfach nur eine andere Färbung ist zumal der großteil der Ränder nicht braun ist, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen :)

    Okay, Vielen dank für deine Antwort :)
    Ich werde das mal die nächsten Tage bei einem Eindeutig Bestimmbaren Exemplar testen. Aber erkennt man die nicht auch an der Netzzeichnung?

    Hallo :D


    Heute beim Joggen durch den Wald ist mir ein total alter Steinpilz also mittlerweile schon kaputt aufgefallen. War überrascht überhaupt ein Gefundne zu haben. Einige weitere Blicke in dem Waldgebiet vor allem an Eichen, zeigten das der Wald voller kleiner Pilze war. Ich bin mir nur nicht sicher ob das Steinpilze sind, da sie so klein sind und ich die noch nie so klein gesehen habe :D


    Schonmal danke für die Antworten im Vorraus :)

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    Also ich finde das Sammelverhalten bei zu alten Pilze jetzt nicht Extrem. Ob man die rausreist oder nicht ist eigentlich eh total egal. Früher oder später fallen sie eh zusammen, besonders schnell bei Regen. Ich sehe also darin kein Problem. Es ist eigentlich auch gar kein Grund da um sich darüber aufzuregen. Das einzige was mich an der Sache evtl Stört ist die Gesundheit der Leute die durch solche alten Pilze gefährdet wird. Sonst würde ich sagen das man da vielleicht etwas Aufklärungsarbeit leisten könnte das solche alten Pilzleichen gesundheitsschädlich sein können.


    Ich persönlich rege mich eher über das krasse Sammelverhalten bei so manchen Pilzsammler oder eher einigen auf. Ich verstehe nicht was eine Person mit über 3kg Steinpilzen die Woche anstellen will zumal das je nach Region eh illegal ist so eine enorme Menge. Das finde ich deutlich schlimmer und schädlicher für den Wald als das Sammeln zu alter Pilze!

    Das ist ja schon recht Krass mit der Pilzmafia. Hier im Schwabenland gab es aber auch so merkwürdige Markierungen. Als ich Morgens um 6 mit der Taschenlampe mal durch so ein Gebiet ging konnte ich meinen Augen gar nicht trauen wie viele Pilze dort wuchsen in dem markierten Gebiet. Großteils Steinpilze und Eichenrotkappen. Die Chance habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen :) Und dementsprechend dafür gesorgt das sie diesmal Leer ausgingen und dazu habe ich die Bänder dann noch entsorgt. Aber schon krass, vor allem das manche so weit gehen.