Hallo Heidi,
Dein "Orangekäppchen" ist m. M. ein Täubling. Mehr kann ich leider nicht dazu beitragen. Da müßte man mehr dazu wissen oder den Pilz untersuchen.
Dein "Schoki-Pilz" könnte aber eventuell auch eine Hebeloma -Fälbling sein?
Ohne nähere Untersuchung bleibts aber auch ungeklärt.
LG Ulla
Beiträge von lamproderma
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Hallo Heidi,
ich schließe mich Stefan an - Telamonia - also den Cortinarien (Schleierlingen) zugehörig. Sehr große und schwierige Artengruppe.
Da wird Dir leider keiner aus dem Forum helfen können, denn da sind sogar die Experten ratlos. (War gerade auf der Cortinarien-Tagung in Italien und da haben sich alle bei Telamonia bedeckt gehalten)
Rißpilz schließe ich aber auf Grund der Lamellenfarbe völlig aus. Entschuldigung Stefan! :shy:
LG Ulla -
Hallo Magellan, waren da Pappeln in der Nähe?
dann sieht es wirklich wie der Rosascheckige Milchling - Lactarius controversus - aus, wie Pablo schon vermutet hat.
LG Ulla -
Hallo Nando,
nochmal zu Deiner Nr. 27.
das ist definitiv kein Schleimer, auch keine Fuligo, dazu sieht das alles zu wattig aus.
Leider habe ich keinen anderen Vorschlag als ein Schimmelpilz oder was anderes niederes. Da kenne ich mich aber nicht aus.
Vielleicht gibts dafür noch 'nen Spezi der hier reinschaut
.
LG Ulla -
Hallo Heidi,
zur Striegligen Tramete sagen wir immer "Sofa-Pilz" da er sich oberseits immer wie ein altes Plüsch-Sofa anfühlt!

Wie du schon sagtest: kuschelig!
LG Ulla -
Hallo nando,
tolle Fotos, schließe mich meinen Vorrednern an!
Der Schleimi nr. 20 ist auch sehr gut gelungen, allerdings verfälscht der orangefarbige Hintergrund die Farbe der Fruchtkörper.
So kann ich nicht genau sagen ob es Physarum nutans ist, da wären die Köpfchen weiß oder doch Ph. viride. Die wären dann mehr gelb.
Im Innern der Köpfchen befinden sich auch noch charakteristische Kalkknoten (entweder weiße oder gelbe)
Da würde dann also nur das Mikroskop helfen.
LG Ulla -
Halllo Jan-Arne,
Mario hat voll recht: Myxo namens Dictydiaethalium plumbeum.
Die deutlichen rundlichen Punkte die Du gesehen hast, sind die einzelnen Fruchtkörper, da das ein Sammelfruchtkörper oder Aethalium ist.
Mikroskopisch sieht das dann aus wie ein 6-eckiges Deckelchen mit herabhängenen Capillitium-Fäden.
LG Ulla -
Hallo Cleoluka,
für die Bestimmung Deiner Funde wäre es schön, etwas zum Habitat/Substrat zu erfahren. "Wald" ist ein wenig dürftig.
Trotzdem möchte ich meine Vermutungen (mehr können es leider nicht sein) äußern:
1: Ziegelroter Schwefelkopf - Hypholoma lateritium
2: Graukappe (etwas durchwässert und alt) Lepista nebularis
3: Milchling (ohne weitere Angaben zum Habitat, zur Milch, ev. noch der Geruch, nur Vermutung) --> scheint allerdings nach den Nadeln aus dem Fichtenwald zu kommen und es sind auch weiße Milchreste zu sehen --> ganz unsicher eventuell Flatter-Reizker - Lactarius tabidus
LG Ulla -
Hallo Klaus,
gratuliere Dir für den schönen Fund.
Kannst du ihn mikroskopieren? Dann wären alle Un-Klarheiten "beseitigt". Einfach ein bischen vom Fruchtkörper unters Mikroskop quetschen (möglichst dünn mit viel Wasser) und dann kann man gut die lampionartigen Gebilde im Capillitium sehen die charakteristisch für diese Art sind.
Falls Du nicht mikroskopieren kannst, einen Beleg hast und es genauer wissen möchtest, kann ich es nachuntersuchen. Schick mir dann eine PN.
LG Ulla -
Hallo Mirko,
das sieht schon eher nach Schleimpilz aus, zwar nicht nach Tubifera ferruginosa (Fischeierschleimi) sondern nach Dictydiaethalium plumbeum (deutschen Namen gibts glaube ich nicht). Der ist meist viel flacher und besteht aus vielen zusammengesetzten Fruchtkörpern. Er wird wenn er reif ist, dann bräunlich und später grau. Er wächst meines wissens meist auf Laubholz.
LG Ulla -
Hallo Mirko,
ich denke auch nicht daß es ein Schleimpilz ist, Tubifera ferruginosa ist nie so gelb und auch nicht so flächig. Aber wenn Du dort noch mal hinschaust, kannst Du vielleicht noch was Reiferes sehen und fotografieren. Vielleicht werden wir dann schlauer.
LG Ulla -
Hallo Nando,
Tolle Eindrücke!
Deine Nr. 27 ist allerdings kein Schleimpilz. Vielleicht ein Schimmel?
Bei dem Tellerling hätte ich eher auf den Veilchen-Ritterling getippt, aber der Tellerling ist ebenso möglich. Da könnte man sicher mikrokopisch absichern.
LG Ulla -
Hallo Pablo,
Du hast ja recht, daß der Kräuterseitling selten ist, aber es gibt auch in Deutschland Funde nördlich der Alpen, z.B in Sachsen-Anhalt und das auch recht spät im Jahr.
Dort haben wir ihn im November 2007 bei Rothenburg (N Halle an der Saale) auf den Wurzeln vom Feldmannstreu (Eryngium --> daher der Name) gefunden. Hier im Anschluß unser Foto, auch in der "Pilzflora Sachsen-Anhalts" veröffentlicht.In der Datenbank der DGfM "Pilze Deutschlands" sind außerdem noch Funde aus Hachenburg 1982 (Waldner/Häffner) sowie aus Grünstadt im NSG "Im hohen Rech" von Zehfuß und Winterhoff 1974/1997 enthalten.
LG Ulla -
Hallo Bernhard,
ich würde das auch als Wiesenstäubling - Vascellum lycoperdon oder Lycoperdon pratense- bezeichnen. Die Abtrennung der Fruchtschicht (Gleba) vom sterilen Teil des Stiels durch das sogenannte Diaphragma (die sichtbare Trennschicht) spricht dafür.
Bei den Stäublingen der eigentlichenGattung Lycoperdon gibt es diese klare Trennung nicht, da geht die Fruchtschicht allmählich in den sterilen Teil über.
LG Ulla -
Hallo Michi,
Dein 2.Pilz könnte ein Klapperschwamm - Grifola frondosa - sein. Müßte an Eiche gewachsen sein. Vergleich mal damit.
LG Ulla -
Hallo, würde den für den Gemeinen Orangebecherling, Aleuria aurantia, halten.
LG Ulla -
Hallo Craterelle,
auch wir haben den Kupferroten Gelbfuß heute das erste Mal probiert da er im Kiefernwald in Mengen und schön jung und knackig da stand.
Die Kiefernreizker haben wir sicherheitshalber extra zubereitet. War auch gut so, denn der säuerliche Geschmack des Gelbfußes ist nicht so unser Fall, auch wenn die Farbe des zubereiteten Pilzes an Rote Bete erinnert (die wir eigentlich gern essen). Den werden wir sicher nicht noch mal mitnehmen.
Aber die Kiefernreizker 1a Spitze!!!

LG Ulla -
Hallo Stefan,
ich glaube auch an den Würzigen Tellerling, trotz des längeren Stiels.
Der Erdstern ist ganz sicher der Kleine Nesterdstern, Geastrum quadrifidum. Du hast auf dem Foto ja auch das Nest gut erwischt. Fichtenwald paßt auch ganz gut.Denkst Du bitte noch an Deine Meldungen für die Exkursion nach Sachsen-Anhalt von der Boletus-Tagung?
Danke Dir,
liebe Grüße
Ulla -
Hallo,
trocknen sollte man generell Pilze möglichst schnell, d.h. bei den Erbsenstreulingen möglichst in Scheiben geschnitten, sonst schimmeln sie und sind nicht mehr verwertbar. Auch sollte man keine zu alten Pilze verwenden, d.h. wenn sie schon teilweise zu "Sporenstaub" zerfallen sind sie schon nicht mehr verwendbar.
LG Ulla -
Hallo Greenlady,
bei Deinem Fund handelt es sich tatsächlich um die Schiefertrüffel oder auch Erbsenstreuling genannt.
Der ist gut zu trocknen und eignet sich gut zum Verfeinern von Bratensoße und als Würzpilz. macht dieSoße toll dunkel.
Zum Eßbarkeit als Pilzgericht aus Frischpilzen kann ich nicht viel sagen, habe ich noch nicht ausprobiert.
Vielleicht kann sich da jemand anderes dazu äußern.
LG Ulla -
Hallo Lithobius,
ich würde Thorben völlig recht geben. Es handelt sich bei Deinem Schleimpilz um eine Didymium-Art, nämlich Didymium melanospermum. Das ist eine Art die jetzt im Herbst sehr oft an Moos zu finden ist, meist im Fichtenwald.
Makroskopisch ist Didymium von Physarum oft nicht zu unterscheiden, aber mikroskopisch unterscheiden sich sich die Gattungen sehr einfach. Die weiße Kalkkruste bei Didymium besteht aus kristallinem Kalk, Physarum hat granulierte Kalkkörper (körnchenförmige). Didymium melanospermum hat auch eine auffällige Peridie, die hat große braune Flecken die aber klar abgegrenzt sind (wie ein Giraffenfell). Die anderen Arten die ähnlich sind fruktifizieren meiner Erfahrung nach auch nicht auf Moos.
LG Ulla -
Hallo beisammen,
Friedhöfe sind immer eine Pilz-Exkursion wert. Auch wenn man sich manchmal etwas unwohl fühlt wenn man mit Pilzkörbchen durch die Gräberreihen streift.
Da hilft vielleicht ein etwas getarntes Körbchen (oder nur Sammelschachteln in der Umhängetasche) und eine Friedhofsharke (ideal für die Suche nach Hypogäen unter potentiellen Mykorrhiza-Bäumen), denn auf Friedhöfen stehen oft alte Bäume die eine Menge an Mykorrhiza-Pilzen hervorbringen.
Ist zu günstigen Zeiten immer eine Bereicherung am Artenaufkommen im Gebiet.
LG Ulla -
Hallo Heidi,
der Mäuseschwanzrübling ist auch nicht selten. Er wächst eben meist im Herbst an Fichtenzapfen, während der Fichtenzapfenrübling, Strobilurus esculentus mehr im zeitigen Frühjahr, kurz nach der Schneeschmelze (manchmal aber auch schon im Spätherbst) fruktifiziert. Makroskopisch kann man sie schon etwas unterscheiden: der Mäuseschwanzrübling hat sehr dicht stehende Lamellen, beim anderen sind sie weitstehender. Im Zweifelsfall hilft eben nur das Mikroskop.
LG Ulla -
Hallo Sarah,
schöne Eindrücke Deiner Griechenland-Reise!
Du hast dort den Erbsenstreuling zum Essen gesammelt?
Das würde mich ja mal interessieren wie der schmeckt.
Ich kenne ihn nur als Würzpilz ("SächsischeTrüffel"). Er macht die Soßen schön dunkel, aber als Speisepilz??
Schreib mal Deine Eindrücke und in welchem Zustand Du ihn zubereitet hast (wie alt oder wie jung muß er sein)?
LG Ulla -
Hallo Tuppie,
muß Dich leider enttäuschen, denn einen deutschen Namen für Badhamia panicea wie auch für die meisten Schleimis weiß ich nicht.
Lg Ulla
