Beiträge von lamproderma

    Hallo Wastl,

    ja Fuligo septica wie Stefan schon bestätigte.

    Schmalz kann man nicht draus machen aber in Mexiko werden die noch schleimigen Fruchtkörper gegrillt oder gebraten und als Delikatesse verspeist.

    Wird dort als "caca da luna - Mondkacke " bezeichnet.

    LG Ulla

    Hallo Flo,

    Dein Fund ist auf jeden Fall ein Champignon, kein Schirmpilz oder Ritterling.

    Er hat gefärbt (rosa) Lamellen, da er noch jung ist..

    Es könnte der Riesenchampignon, Agaricus augustus sein. Der müßte nach Anis/Bittermandfel riechen.

    Genaueres nur nach mikroskopischer Untersuchung.

    LG Ulla

    Hallo Karl,

    schöne Doku von diesem interessanten Pilz.

    Auch wir hatten bereits im Spätherbst letzten Jahres und auch im Frühjahr 2019, das Vergnügen diese Pilzart im Schilfgürtel des Mondsees bei Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) zu entdecken und waren über die Vielgestaltigkeit der Fruchtkörper erstaunt. Wir fanden sowohl Pilzchen mit gelbbraunen Hüten ohne Kristalle und dann Pilze die fast schwarz waren und diese auffälligen Kristallränder zeigten. Erst nahmen wir an, dass es 2 verschiedene Arten sind, aber durch Mikroskopie und Literaturrecherche kamen wir auf das gleiche Ergebnis wie Du. Der Pilz wuchs dort in großer Anzahl, scheint also bei geeignetem Biotop sehr gesellig zu sein.

    LG Ulla

    Hallo Steinpils,

    ich würde Deinen Fund auch für Cotylidia pannosa halten.

    Wir haben den Pilz einmal gefunden, da war er aber nicht so kompakt sondern die Fruchtkörper eher einzeln.

    Hatten das damals erst für abgeschnittene Pilzstiele gehalten. Die rötliche Verfärbung ist aber typisch.

    Ist ein sehr schöner Fund, da die Art selten ist!

    Ich häng mal unser damaliges Foto (Neujahrsgruß für 2015) an.



    Keine Angst, es gibt zwar schon Lebkuchen, aber es ist noch nicht soweit:giggle::giggle:

    LG Ulla

    Hallo Maria,

    faszinierende Bilder zeigst Du uns !

    Schmetterlinge sind schon tolle Wesen. Ich kann mich auch immer an ihnen erfreuen, kenne aber nur die häufigsten mit Namen.

    Auch die Impressionen der Pflanzen zeigt uns wie vielfältig die Natur ist. Dein Altmühltal ist wirklich eine Reise wert. Mal sehen ob ich es dahin mal schaffe.

    Besonders erfreut bin ich von den Fotos der kämpfenden Gelbbauchunken. Die kenne ich bisher nur aus der Hohen Tatra in der Slowakei.

    Bei uns in der Nähe gibt es allerdings ein Feuchtbiotop mit Rotbauchunken. Leider ist es schon ziemlich zugewachsen und man muss viel Glück haben mal eine zu sehen.

    Wir haben uns in diesem so trockenen und fast pilzleerem Sommer abends immer an einem Igelbesuch erfreut (dem wir immer etwas Futter und Wasser hinstellen). Da kam es auch einmal zu Revierkämpfen unter zwei Männchen um unser Igelweibchen. Leider haben wir unsere Wildkamera noch nicht installiert und deshalb davon keine Bilder. Es kam auch ein paar Mal zum "Igelkarussell" (Paarungsritual):Kuschel:

    Jetzt hoffen wir auf Igelkinder!!;)


    LG Ulla

    Hallo Ralph,

    schöne Rißpilzfunde hast Du gemacht.

    Ich mag den Geruch von I. fraudans und corydalina ganz gern, aber vor allem da man diese beiden Arten gut makroskopisch bestimmen kann.

    Bei Deiner 3. Art wirst du wohl nicht ums mikroskopieren rumkommen. Der aufgerissene Hut könnte für I. rimosa sprechen, den Kegeligen Rißpilz.

    Aber die kleine Knolle am Stielgrund spricht meiner Meinung nach dagegen.

    Das sieht eher wie eine höckersporige Art aus, da es da einige mit Knolle gibt. Eine der häufigen Arten ist z.B. Inocybe asterospora, die stark höckerige wie sternförmige Sporen hat. Aber das ist ohne genauere mikroskopische Untersuchung nur Spekulation.

    Vielleicht läßt sich einer der Spezis wie z.B Ditte zu einer Meinung animieren.

    LG Ulla

    Hallo Maria,

    Phellodon niger gehört schon zu den selteneren Stachelpilzen. Bei uns in Sachsen-Anhalt gibt es nur 6 Fundstellen. Der letzte Fund war 2014. In der neuen Roten Liste von 2019 (erscheint Ende des Jahres): Status 1.

    Natürlich kann es vorkommen, dass an einer Fundstelle dann viele Fruchtkörper wachsen, dadurch wird der Pilz allerdings nicht gleich häufig. Da ist die Anzahl der Fundstellen relevant. Die Biotope bei Nadelbäumen auf Kalk sind nicht so häufig und auch gefährdet.

    LG Ulla

    Hallo Claudia,

    der Schleimpilz könnte Didymium melanospermum sein. Dafür spricht der dunkle Stiel und die Kalkschuppen auf der Peridfie des Köpfchens. Die Art wächst gern im Nadelwald an Nadeln, Ästchen und Moos. 100%ige Gewissheit aber nur nach Mikroskopieren.

    LG Ulla

    Hallo Geero,

    da ich mich bisher nicht mit dem Fotowettbeweb beschäftigt habe, wußte ich nicht, daß Fotos auch ohne Artbezeichnung teilnehmen können und dass eigentlich die Fotos nur per PN geschickt werden sollen. Ich habe das dann als Anfrage nach der Art aufgefaßt und entsprechend beantwortet. Deshalb finde ich Deine Reaktionen etwas überspitzt. Ich wollte nur helfen.

    Gruss

    Ulla

    Hallo Beli,

    ich halte Deinen Fund trotz allem für eine unreife, eventuell sklerotisierte Lycogala. Bei sklerotisierten Fruchtkörpern (Schleimpilze verfallen oft bei ungünstigen Witterungsbedingungen in einen sklerotisierten Zustand, d.h. es werden keine Fruchtkörper ausgebildet und das Plasmodium "erstarrt" um bei günstigeren Bedingungen dann eventuell doch Fruchtkörper auszubilden) ist die Konsistenz so gummiartig.

    LG Ulla

    Hallo beli,

    Dein erster Fund ist eine Lycogala, die in sehr frühem unreifem Stadium gestört wurde (Regen oder ähnl.). Da kommt es nicht zur Fruchtkörperbildung sondern sieht dann so wie bei Deinen ersten Fotos aus. In Deinem 2. Beitrag sind die Fruchtkörper kurz vor der Reife, da sieht man schon die graubraune Peridie und das Sporenpulver im Innern allerdings noch feucht.

    Zur Clitocybe kann ich nichts sagen.

    LG Ulla

    Hallo Geero,

    gehe ich recht in der Annahme, dass Du mit dem Foto am Fotowettbewerb teilnehmen möchtest?

    Da sollte man schon wissen was man fotografíert hat.

    Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es kein Physarum robustum ist. Die Art hat einen dunklen Stiel und scheidet dadurch aus.

    Ob es überhaupt ein Physarum ist, wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Ich würde eher zu Didymium sp. tendieren, eventuell Didymium squamulosum (hat einen weißen Stiel).

    Dazu müßtest Du aber unbedingt mikroskopieren. Didymium hat im Gegensatz zu Physarum kristallinen Kalk auf der Außenseite (die weißen Gebilde), während Physarum nur granulierten Kalk (rundliche Gebilde) auf der Peridie hat. Im Innern des fruchtkörpers müßte man dagegen Kalkknoten sehen im Capillitium. Didymium hat diese nicht.

    Also ohne weitere Untersuchung ist die genaue Art nicht zu sagen.

    Für weitere Beiträge von Dir würde man sich hier im Forum sicher über eine nette Anrede freuen. Da wird Dir bestimmt viel lieber geholfen.

    Viele Grüße

    Ulla

    Hallo Bernhard,

    die gelben würde ich als Pfifferlinge absegnen, aber die drei anderen helleren Blätterpilze sind so nicht bestimmbar und deshalb auf jeden Fall zu entsorgen.

    Egal wie appetitlich die aussehen. Da fehlen wichtige Merkmale und wir wollen hier nicht aus der Wahrsagerkugel was rauslesen.

    Am besten ist es Deine Funden lieber beim Pilzsachverständigen vorzulegen. Der kann Dir das dann vor Ort besser erklären. Nur so vom Bild ist das mehr als gefährlich.

    LG Ulla

    Hallo Stuggi,

    Deinen ersten Fund würde ich für den Gelbporigen Raufuß - Leccinum crocipodium halten. Da würde auch die Verfärbung des Fleisches passen.

    Schöner Fund, ist nicht sehr häufig!

    LG Ulla

    Hallo Joe,

    Arcyria obvelata ist klar.

    Die weißen länglichen Teilchen neben der Arcyria ist ein weitere Schleimpilz: Ceratiomyxa fruticulosa, schon etwas angetrocknet.

    Das Plasmodium eines Schleimpilzes ist meist nicht mehr zu sehen wenn der Schleim ausreift, da aus dem Plasmodium die reifen Fruchtkörper ausgebildet werden.

    Das was dann noch vom Plasmodium übrigbleibt ist der sogenannte Hypothallus, der eine Unterlage der Fruchtkörper bildet. Er ist meist durchsichtig.

    LG Ulla