Trupbacher Heide 17.10.2026

  • Hallo zusammen,


    am zweiten Tag unseres Hilchenbach-Wochenendes ging es in die Trupbacher Heide. Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Truppenübungsplatz der Belgier, der mittlerweile ein Naturschutzgebiet geworden ist. Neben Bereichen mit Fichtenwald und Birkenjungwuchs gibt es dort auch größere offene Flächen, die mager sind und mit Schafen beweidet werden. Entsprechend gibt es dort also ein breites Angebot an verschiedenen Pilzarten zu finden.


    1. Tephrocybe rancida mit sehr starkem Mehlgeruch


    2. Clathrus archeri


    3. Contumyces rosellus


    4. Bovista pusilla


    5. Amanita muscaria


    6. Lactarius torminosus


    7. Suillus grevillei


    8. Lactarius hysginus


    9. Hypsizygus tesselatus


    10. Dibaeis baeomyces


    11. Phragmidium tormentillae ex Potentilla erecta


    12. Cantharellus tubaeformis


    13. Russula nigricans


    14. Der nächste Schwarztäubling. Gefunden unter Picea abies, mit mildem Geschmack. Fleisch rötet im Anschnitt sehr langsam und verfärbt sich danach dann ins Graue ohne aber richtig schwarz zu werden. Das Sporenornament ist ziemlich flach, so daß ich hier insgesamt zu Russula adusta komme


    15. Nochmal Amanita muscaria


    16. Hygrocybe phaeococcinea. Die Pilze wuchsen an einer Stelle, die offenbar durch Schotterung etwas Kalkeinfluß hat, vergesellschaftet mit Hygrocybe acutoconica. In vergangenen Jahren hatten wir dort auch einige Rötlinge. Die Sporen messen 7,3-8,6-9,8 x 4,4-5,1-5,8 µm, Q: 1,47-1,68-1,89, was für H. calciphila etwas zu groß ist. Außerdem hatten zumindest einige der Fruchtkörper eine deutlich dunklere Hutmitte


    17. Die drei Grazien: Leccinum aurantiacum


    Björn