Clavaria cf. fuscoferruginea

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  • N'abend,


    war mal wieder auf der Wiese schauen. die Entolomas sind lange durch, Hygrocybe war bescheiden in diesem Jahr. Aktuell stehen allerlei Cuphophyllos in der Landschaft, besonders viel auch die duftende. Von den Zungen sind noch alle 4 Arten da. Und einige wenige Keule und Korallen. Clavaria pullei an üblicher Stelle aber in kleiner Anzahl. 50 m weiter eine weitere dunkle, rotbraune Clavaria, ähnlich in der Färbung wie pullei, aber deutlich kräftiger und variabler in der Wuchsform - was auch am Standort liegen könnte. Denn pullei steht im hohen Gras und hier ist es eher kurz. Kurzer Blick durchs Glas zeigt, dass die größeren Sporen sehr lang und schmal sind, Q>2, womit pullei raus ist und greletii nicht mehr beerücksichtigt werden muss. Nach Kautmanova et al. 2012 kommt mit Q ~2 eigentlich nur noch Clavaria cf. fuscoferruginea in Frage. Wenngleich mir die Pigmentierung "Pigments dark, intracellular, present in hymenium only, incrustations absent" nicht ganz zu passen scheint.


    ganzer Pilz, auf dem Foto leider kaum noch zu sehen, dass die großen Sporen so lang sind, die kleineren haben natürlich niedrigere Q-Werte

    meistens 4-sporig

    Wasser

    Sporen so 6,5*3. Zur Variabilität sage ich was, wenn der Abwurf da ist - falls es interessiert.

    gleiche Stelle mit anderem Fokus



    LG, Bernd

  • Lieber Bernd,


    das ist ein sehr interessanter Fund. An C. fuscoferruginea glaube ich nicht, da es ein amerikanisches Taxon ist. Kannst Du ein Exsikkat anfertigen und mir etwas schicken (je frischer, desto besser)? Ich würde den Beleg sehr gern untersuchen. Es gibt noch ein paar unklare Fragen, gerade im Bereich der braunen Keulen. Weil sie so selten sind, gibt es kaum brauchbare Belege.

    Wenn Du das machst, würdest Du auch etwas von der C. pullei mitschicken? In der Gruppe gibt es auch mehr als nur eine Art.


    Liebe Grüße,

    Alexander