Sorry Miteinander, für die Überschrift.
Vielleicht schauen ja mal Leute rein, die sich darunter was anderes vorstellen.
In meinen Gefilden finden sich schon Arten die sich solchermaßen verfärben.
Der hier kann das so gut wie kaum ein anderer:
Diesmal völlig intakt. In der Vorwoche gab es an gleicher Stelle eine Ruine dieser Art.
Mitten auf den Sandwegen in unseren Kiefernwäldern erscheinen regelmäßig kleinere Reizker.
Die stehen meist genau dort oder mal an den Wegrändern, aber nie im Wald.
Hin und wieder machen die auch mal auf blau. Daher auch der Name.
Es handelt sich um den Wechselblauen Reizker (L. quieticolor). Eigentlich eine Typusart solcher Biotope.
Allgemein scheint für Sprödblättler die Feuchtigkeit im Boden noch auszureichen. Einige Täublingsarten
fruktizieren auch noch. Aber aufgrund der anhaltenden Trockenheit wird es immer weniger.
Den Baumpilzen scheint das aktuell weniger auszumachen. Die fette Glucke erspare ich euch mal.
Dafür beschäftigt mich nachfolgender Fund immer noch ein wenig.
Riesenporling vergesellschaftet mit Schuppigem Stielporling. Aber was machen die an diesem Baum?
Die große Kiefer steht noch. Die Nebenbäume wurden gefällt. Habe ich was übersehen? Gibt es da eventuell
altes Gewurz unter den Kiefern oder waren die Nebenbäume was ganz anderes?
Außer Birken und Robinien haben wir auf den Gelände keine stämmigen Laubbäume.
Grüßlis Ingo
