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letzter Beitrag von Beorn am

cf Fibroporia vaillantii ?

  • MoinMoin!


    Ein weiterer dieser Antro - Pilze bleibt noch vorzustellen. Ist dann aber auch das letzte Antro - Problem aus dem vergangenen Jahr.


    Gefunden am 07.06.2019 im Odenwald nahe Schriesheim; Nordhänge vom "Weißen Stein" (ca. 350m üNN), schattiger Wirtschaftswald (vorwiegend Douglasien & Fichten); Buntsandstein, bodensauer
    Fruchtkörper resupinat und in den Aushöhlungen einer Wegböschung wachsend, scheinbar direkt auf dem Erdboden; Konsistenz frisch zwar weich, aber fibrös, ähnlich wie bei diversen poroiden trchispora - Arten (bissel fester).
    An welchem (Wurzel?)-Holz der Pilz sitzt und sich ernährt, ist für mich nicht feststellbar. Daß die Fruchtkörper aber irgendwo mit vergrabenem Holz in verbindung stehen sollten, dürfte klar sein. Nadelholz wäre dabei deutlich wahrscheinlicher als Laubholz.
    Auffällig sind die kräftigen, gelblichen Rhizomorphen, die ebenso wie das Subikulum eine recht weiche, wattige Konsistenz aufweisen.


    Die Bilder kann man alle anklicken, in externem Fenster öffnen, und dann in groß und voller Auflösung angucken:











    Ich hatte auch versucht, den bei Oligoporus s.l. (Rhodonia, Postia) einzuordnen, weil die Skeletthyphen doch teils recht undeutlich sind und eben auch dickwandige, aber septierte Hyphen auftreten. Aber es gibt zumindest im Subikulum schon echte Skeletthyphen, und wenn ich trotzdem versuche, den bei Oligoporus reinzustopfen, passt noch weniger nichts zusammen.

    Wenn es eine Antrodia ist, dann wegen den Sporen mit deutlichen Tropfen drin und den eher spärlichen Skeletthyphen wohl in der gleichen Gruppe / Gattung zu suchen, wie >die vermutete Fibroporia gossypium<?
    Anders als die dort vorgestellte Kollektion ist aber hier die Konsistenz der Fruchtkörper und auch die Sporen - die zwar jetzt nicht unbedingt länger sind (siehe aber auch die Sporenanomalie im Parallelthema), aber doch im Schnitt etwas breiter und vor allem anders in der Form: Also eher elliptisch (bauchig) als zylindrisch.
    Komisch finde ich allerdings diese aufgeblähten Elemente, die sich stellenweise in der Röhrentrama finden.

    Darf eine Fibroporia das?

    Oder bin ich wieder ganz falsch abgebogen?



    LG, Pablo.

  • Hallo, Porlingsinteressierte!


    Frank Dämmrich kommt hier nach Untersuchen des Beleges zu Fibroporia citrina.

    Spannend, die hatte ich nicht auf dem Schirm, soll nach den meisten Quellen kleinere Sporen haben, aber zB in "Rhizomorphes No.9" findet sich auch eine Dokumentation mit passenden Sporengrößen.



    LG, Pablo.

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