Winterpilze im Schnee

Es gibt 16 Antworten in diesem Thema, welches 4.814 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Sabine64.

  • :)Hallo zusammen,


    ich habe gerade mal meine Mittagspause genutzt um Euch über meinen Spaziergang von gestern zu berichten.


    Es war wunderschön im Wald, schon am ersten alten Buchenstamm schauten kleine neugierige Knöpfe heraus. Nur ein kleines Stück weiter, leuchteten die ersten Judasohren aus dem Schnee.


    Am gleichen Wirt, Schwarzer Holunder, wuchsen diese tollen Austenseitlinge mit Schneehut, leider schon zu alt. Erstaunlich das die Austernseitlinge jetzt schon so weit sind, sonst habe ich sie immer erst ab Mitte Dezember und nach dem ersten richtigen Frost gefunden. Aber man lernt immer dazu.


    Ein Stück weiter trotzten dann diese schönen Samtfußrüblinge dem Schnee und immer wieder überalterte Austernseitlinge.


    Andreas, nicht nur Du hast einen :cool:Baumstamm in Sicherheit gebracht, nur Steinpilze habe ich im Schnee :Dkeine mehr gefunden.
    Allen eine schöne Woche

  • Hallo und guten Abend Holger,


    hast du mal beim knipsen an einen Schnee–¦.. ähmmmm Weißabgleich vor Ort gedacht ;)


    Eine gute Zeit
    Gelbfieber & Co


    [center]hol001.jpg

  • Das ist aber ein wundervoller Anblick. Da bekommt man ganz kribbelige Füsse und möchte gleich mal so in den Wald marschieren. Na ja das Wochenende kommt ja bald.


    Habe den Austernsaitling erst einmal in freier Wildbahn entdeckt, ansonsten nur in Kultur.


    Super Bilder.
    LG Gänseblümchen

  • ;)Moin zusammen,


    Uschi, an den Weißabgleich gedacht? Ich hab auch schon von gehört, aber ich habe keine:shy: Ahnung von der Digital Fotografie! Dank den Tipps von Marco und Schleimrüpel:thumbup: (danke dafür) bekomme ich jetzt wenigstens einigermaßen scharfe Bilder hin, habe auch noch kein Stativ, nehme immer ein :Dnatürliches und meine Ausrüstung besteht aus eine 89€ Cam aus dem Feinkostladen:D Aldié. Aber vielleicht kannst Du mir noch Tipps geben, wäre wirklich dankbar dafür.


    Andreas ;)habe ihn das erste Jahr in Sicherheit gebracht, dass war ein gutes Pfund am Sonntag.


    @ Sabine, Rotbuche, an anderen Buchen habe ich ihn noch nie gefunden.

  • Hallo und guten Tag Holger,


    Zitat

    –¦–¦–œ aber ich habe keine Ahnung von der Digital Fotografie!


    ja das sehe ich an deinen Bildchen die du eingestellt hast.


    Weißabgleich:


    Vereinfacht ausgedrückt heißt das das du deinen Fotoapparat auf die Farben des Motivs vor Ort anpassen musst. Zum Beispiel musst du bei Kunstlicht einen anderen Weißabgleich haben wie bei Tageslicht. Diesen Abgleich kann man manuell machen oder voreingestellte Programme nutzen.
    Schlichtweg gesagt: Weiß muß weiß abgebildet werden und schwarz eben schwarz! Wie das an deinem Fotoapparat geht kann ich nicht sagen und obendrein hab ich es nicht so mit der Technik :(
    Die einfachste Lösung ist folgende:
    Du scannst die entsprechenden Seiten aus dem Handbuch (Betriebsanleitung) des Fotoapparates ein und schickst sie mir.
    Angefügt habe ich ein paar Beispiele.
    Ach ja, dein Fotoapparat von Aldi für 89,-€, das sind nach richtigem Geld immerhin etwa 180,- DM, muß nicht schlecht sein. Wenn alle Stricke reißen gibt es ja noch Bildbearbeitungsprogramme!


    Eine gute Zeit
    Gelbfieber & Co


    [center]blau001.jpg

  • :)Hallo Uschi, vielen Dank für die Hinweise, ich komme gern auf Dein Angebot zurück und schicke Dir die Seiten, ich hoffe, dass das diesmal mit der Mail klappt:D, ist denn die hier hinterlegte Mailadresse noch gültig?

  • Hallo Sabine,



    Ist das ein normaler Buchenstamm oder ist es ein Stamm von einer Rotbuche ?


    Was verstehst du denn unter einer "normalen Buche" bzw unter einer Rotbuche? Die "normalen" Buchen sind durchwegs Rotbuchen Fagus sylvatica. Vor allem in Gärten und Parks werden oft Zier-Formen der Rotbuche gepflanzt. Dazu gehört auch die Blutbuche Fagus sylvatica forma purpurea mit roten Blättern die fälschlicherweise oft als Rotbuche bezeichnet wird. Alle Infos zur Buche sind bei Wikipedia hervorragend beschrieben:
    Rotbuche – Wikipedia
    Im Holz bzw. als Substrat für den Austernseitling wird keine Buchenform bevorzugt. Vielmehr ist der Standort der Äste oder Stämme für das Wachstum des beliebten Winterpilzes verantwortlich. Ich find den Seitling immer an feuchten nicht zu stark besonnten Stellen. Bei zuviel Nässe, wie auf in Pfützen liegenden Holzstücken, fruktifiziert der Pilz praktisch nicht mehr.
    Ich wünsch dir viel Efolg bei der Suche :thumbup:


    Herzliche Grüsse
    Sepp

  • :)Guten Morgen Sabine, Sepp und alle anderen,


    Sepp, ich hatte Sabines Frage so verstanden, dass sie den Unterschied der bei uns häufig vorkommenden Buchen nicht richtig weiß. Bei uns wächst auch häufig die Hainebuche und an der habe ich noch nie Austernseitlinge gefunden. Sehr wohl aber dieses und letztes Jahr wenige Exemplare an Fichte, aber sehr spät im Februar/März, wo die eigentl. Austernzeit vorbei ist. Für ganz viele ist es auch schwer den Unterschied von "Schwarzen" und "Rotem" Holunder zu erkennen.


    @ Sabine, ich habe mal 2 Scans beigefügt aus denen der Unterschied zwischen Rotbuche und Hainebuche hervorgehen. Du musst die Vorlage über Ansicht -Ansicht drehen "lesegerecht" machen. Ich habe es nicht anders gescannt bekommen.
    Bei Fragen, gern und jederzeit ;)bin ich für Euch da!pilzforum.eu/attachment/11072/pilzforum.eu/attachment/11073/

  • Hallo lieber Holger
    Danke für die tollen Bilder besonders von den Rinden .Jetzt habe ich alles auf einen Blick.
    Im net habe ich genau so etwas gesucht .Habe dein Bild ausgedruckt und kann alles gut
    erkennen .Im Winter ist ja nun mal die Rinde das wichtigste Erkennungsmerkmal .
    Nach deinen Bildern stehen dann in meinem Waldgebiet nur Rotbuchen und zwar riesige
    und auch beschädigte bzw.umgestürzte .Da war ich dann schon am richtigen Ort .Jetzt müssen nur noch die Pilze wachsen .Zum Wochende werde ich ein paar bessere Fotos machen ,wenigstens von den Bäumen :)
    Lieben Gruß Sabine