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Scleroderma verrucosum = Dünnschaliger Kartoffelbovist

  • Dünnschaliger Kartoffelbovist
    Scleroderma verrucosum (Bull.) Pers.




    Synonyme:
    Lycoperdon verrucosum Bull.
    Scleroderma verrucosum (Bull.) Pers.var. verrucosum
    Scleroderma verrucosum (Bull.) Pers. f. verrucosum
    Scleroderma verrucosum (Bull.) Pers. subsp. verrucosum
    Scleroderma verrucosum var. maculatum Peck
    Scleroderma cepa var. maculatum (Peck) Lloyd
    Scleroderma maculatum (Peck) Lloyd
    Scleroderma verrucosum var. fascirhizum Å ebek
    Scleroderma verrucosum var. violascens Herink
    Scleroderma verrucosum f. angustistipitatum


    Basidiomycota --> Agaricomycetes --> Agaricomycetidae --> Boletales --> Sclerodermataceae --> Scleroderma --> Scleroderma verrucosum



    Fruchtkörper: 3-6 cm breit, kugelig bis knollig, Scheinstiel bis 5 cm lang und meist gut ausgebildet; kann aber auch mal kleiner sein, Peridie bis 1mm dick, gelblich sehr braun-grauen Schüppchen, deren Größe extrem variabel ist


    Fruchtschicht: Sporenmasse (Gleba) jung weißlich, im Alter olivfarben bis schwarzbraun


    Speisewert: giftig


    Sporenmasse: bei Reife schwarzviolett; Sporen kugelig, (7)8 bis 10(11) µm im Durchmesser, mit bis zu 1,4 µm hohen separaten Stacheln


    Vorkommen: Mykorrhiza mit verschiedenen Laubbäumen; rel. häufig meist finde ich sie an Wegrändern, Grünanlagen oder Parks


    Verwechslungen: mit 2-5 mm dicker deutlich geschuppter Peridie --> Scleroderm citrinum
    mit glatter bis feingeschuppter dünner Peridie, fehlendem Scheinstiel und netzartig-ornamentierten Sporen--> Scleroderma bovista
    Der Leopardenfell-Kartoffelbovist Scleroderma areolatum sieht Scleroderma verrucosum sehr ähnlich. Die Schuppung der Peridie und die Ausprägung des Scheinstieles sind keine verlässlichen Unterscheidungskriterien. Lediglich die größeren Sporen von (8)9-12(14) µm mit deutlich größeren Stacheln (1,5-2,5 µm) können als einzig sicheres Unterscheidungsmerkmale dienen.


    Wissenswertes: Es wurden wenige Vergiftungsfälle dokumentiert, wo es bei größeren verzehrten Mengen von Fruchtkörpern von Scleroderma-Arten zu Bewusstseinsstörungen bis hin zu temporärer Erblindung kam. Die betroffenen Personen haben die Fruchtkörper verzehrt, weil sie meinten Trüffel gefunden zu haben. Näheres dazu: hier


    Bilder:







    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Scleroderma areolatum<
    >Scleroderma bovista<
    >Scleroderma citrinum<
    >Scleroderma cepa<

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

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