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Tulostoma kotlabae = Dünen - Stielbovist

  • Tulostoma kotlabae Pouzar
    Dünen –“ Stielbovist, Kotlabas Stielbovist
    Synonyme:
    - bislang keine


    Familie: Agaricaceae
    Ordnung: Agaricales
    Klasse: Agaricomycetes



    Fruchtkörper: Gegliedert in einen Stiel und einen kugeligen bis abgeflacht kugeligen Hut; Stiel weißlich, cremefarben, grauweiß, längs befasert, ohne Schuppen; Kopf um 5-12mm breit, hell: weiß bis grauweiß; Oberfläche fein seidig (Lupe), etwas körnelig; um den Stiel herum bisweilen mit einem Kranz aus anhaftenden Sandkörnchen; in der Mitte mit einem zylindrischen, ganzrandigen Peristom, das sich bei Sporenreife wie ein Kamin öffnet. Peridie um das Peristom ohne dunklere Farben.


    Speisewert: kein Speisepilz


    Sporen: rundlich, um 3-5mü, fein warzig; Capillitiumhyphen an den Septen gelegentlich schwach verdickt


    Vorkommen: Insgesamt sehr selten, in Deutschland nur an wenigen Standorten immer auf kalkreichen Sanddünen in Trockenrasengesellschaften.


    Verwechslungen: Von den Tulostoma –“ Arten mit zylindrischem Peristom ist sicherlich die häufige Tulostoma brumale am ähnlichsten. Diese unterscheidet sich aber makroskopisch dadurch, daß um das Peristom herum immer ein +/- stark ausgeprägter brauner Hof ausgebildet ist. Dieser kann aber gerade bei jungen T. brumale durch die Exoperidie verdeckt sein. Allerdings ist bei T. brumale die Exoperidie pergamentartig, zerfällt nach und nach in abblätternden Schuppen. Das ist bei T. kotlabae nicht so, eine eigentliche Exoperidie ist nicht erkennbar, allerdings ist die Oberfläche der Endoperidie seidig und körnig. Die Mikromerkmale sind eher quantitiver Natur: Am deutlichsten sind noch die nur schwach verdickten Septen des Capillitiums und die höchstens minimalen Kristallanlagerungen. Die Sporen sind höchstens tendeziell minimal kleiner und etwas weniger stark warzig.
    Bei Tulostoma melanocyclum ist der dunkle (schwarze bis schwarzbraune) Hof immer gut zu erkennen, zudem hat die Art einen rotbraun anliegend schuppigen Stiel.
    Bei Tulostoma squamosum findet sich zwar kein dunkler Hof, aber dafür ist der Stiel deutlich sparrig beschuppt.



    Bilder:





    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Tulostoma brumale = Dünen –“ Stielbovist<
    >Tulostoma melanocyclum = Schwarzbehöfter Stielbovist<
    >Tulostoma squamosum = Schuppiger Stielbovist<
    >Tulostoma fimbriatum = Gewimperter Stielbovist<

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    Einmal editiert, zuletzt von Beorn ()

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