Beiträge von sarifa

    Am einfachsten wird es sein, du fragst den Benutzer nach seiner e-mail-Adresse und schickst das ganze als normale Mail. Über das Forum geht das glaube ich nicht.


    Ach, man müsste mehr Zeit haben, um in die Pilze zu gehen! Solange das aber nicht der Fall ist, gucke ich bei Dir spazieren.


    Geht mir auch so... nun war ich schon drei ganze Tage nicht in den Pilzen und hab ständig das Gefühl, was zu verpassen!


    Und jetzt will ich auch unbedingt Saftlinge! Danke für die schönen Farben, mentor!

    Also ich weiß von Leuten, die Schopftintlinge roh essen, ist also nicht wie beim Hallimasch, dass Gifte erst durchs Erhitzen verschwinden.


    Aber offiziell ist das natürlich auf keinen Fall zu empfehlen, irgendwelche Pilze roh zu essen, weil einfach zu viele individuelle Unverträglichkeiten auftreten können.

    Na dann... fangt mal an zu planen! :thumbup:
    [hr]
    ... der Flughafen von Patras ist übrigens Araxos, wird aber nur bis Ende Oktober angeflogen, und die Abflughäfen in Deutschland sind immer mal andere. Aber man kann ja mal gucken, manchmal hat man Glück.

    Sieht für mich ansonsten ziemlich nach Steinpilz aus. Hast du ganz oben am Stiel genau geguckt? Manchmal ist das Netz nur ganz fein und ganz schmal und fast von den Röhren verdeckt, wenn die schon etwas länger geworden sind...

    Hab Neuigkeiten, die Fundliste wurde rumgeschickt (mit einigen nachkontrollierten Pilzen):


    • Der Saftling ist Hygrocybe persistens
    • Die Koralle auf 12 ist R. fennica (Oehrling hatte recht! Wahnsinn!)
    • R.[font="sans-serif"] botrytis bleibt R. botrytis[/font]


    Das Mycel von Pleurotus eryngii verträgt anscheinend absolut null Bodenfrost. Der hat in Regionen, in denen der Boden im Winter +/- regelmäßig durchfriert keinerlei Überlebenschance.


    Hier im Süden friert der Boden auch regelmäßig kräftig durch, besonders in den Höhenlagen, wo der Pilz öfter auftaucht. Im Winter kann das da auch gerne mal -15 °C über mehrere Tage sein...


    Verbreitung muss also an etwas anderem liegen, eventuell kommen die Wirtspflanzen in Zentraleuropa viel seltener vor?

    Hallo Oehrling,


    Ok. Ich habe nur kleine Exemplare gefunden, kann also gut sein, dass die jetzt erst auftauchen. Ich fahre da vermutlich in 10 Tagen nochmal hin, dann gibt es hoffentlich größere.


    Geruch: Hm. Deutlich muffig-erdig, würde ich sagen. Keinesfalls süßlich. Gestern meinte ich noch eine leicht würzigere Komponente gerochen zu haben, aber nicht typisch maggi-artig. Sollte ich mich heute zwischen den drei Optionen entscheiden müssen, so würde ich am ehesten zu mehlig-gurkig tendieren.

    Hallo ihr Lieben,



    oh, feiner Input mit neuen Ideen. Dann ist der Arbeitstag heute ja mal wieder gelaufen, weil ich jetzt Korallen und Saftlinge und Stachelinge nachforschen muss :D


    Tuppie, ja, mir ist der Natternstielige auch zum ersten Mal begegnet und ich war begeistert! Und der hat ja tatsächlich so eine transparente Gel-Haut am Stiel...faszinierend!


    Heidi, schön, dass es dir gefallen hat!




    Ramaria botyritis hat noch mindestens zwei optisch identische Brüderchen, müsste man also mal mikroskopieren und nach Christan bestimmen. Wobei ich nicht weiß, wie stark sich der auch mit mediterranen Arten beschäftigt hat.
    Der Stacheling wird noch spannend. Ein Schnittbild kann aber schonmal nicht schaden, oder?


    Au mann... und uns haben sie erzählt, dass R. botyritis (zumindest in diesem Eichenwald?) unverwechselbar ist... Aber gut, kann auch sein, dass die anderen beiden in GR noch nicht nachgewiesen sind. Weißt du zufällig aus dem Kopf, welche Arten die Verwechslungspartner sind?


    Stachelings-Schnittbild, sehr wohl der Herr. Ich hab noch ein paar weitere, hoffentlich ziemlich farbechte Aufnahmen gemacht, das ist allerdings nach 2 Tagen, der ist also schon etwas angetrocknet.







    den Saftling Nr. 10 könnte man mit Hygrocybe quieta vergleichen, einem der Saftlinge, die nicht vorwiegend auf Grasland, sondern vorwiegend im Wald vorkommen. Die Koralle Nr. 12 sollte man mit Ramaria fennica vergleichen. Der Standort im kalkhaltigen Laubwald passt sehr gut.
    Und der Stacheling Nr. 14 und 15 sieht mir fast orange aus - ich weiß allerdings nicht, wie farbecht das Bild ist. An orangefarbenen Stachelingen unterscheidet man in Mitteleuropa das orangestachlige Hydnellum aurantiacum und das weißstachlige Hydnellum auratile/floriforme. Wenn der Stacheling tatsächlich orange und nicht rosabraun ist und unter Laubbäumen steht, würde es richtig spannend. Dann könnte das eine bisher unbeschriebene Art sein. Bei diesen Farben kann man jedenfalls das relativ "banale" Hydnellum concrescens fast schon sicher ausschließen.
    Beim Milchling Nr. 16 geht ohne Stiel- und Lamellenansicht nichts. Hat er gelbe Gruben am Stiel und an der Stielspitze unverzweigt angewachsene Lamellen ohne Queradern, wäre Lactarius zonarius/zonarioides/insulsus (der heißt bei jedem Pilzbuchautor anders!) eine Option.


    Hallo Oehrling,


    vielen Dank für deine Einschätzung. Beim Saftling bin ich tatsächlich an meine Grenzen gestoßen, weil meine Literatur nur Saftlinge aufführt, die alle auf grasigen Flächen vorkommen sollen. Dieser war ziemlich groß, ca 10cm hoch, 5cm Hutdurchmesser. Ich forsche mal nach und gucke, ob was passt. Und ich glaube den Boertmann muss ich mir auch nochmal zulegen...


    Stachelinge... Also, die kleinen auf dem Bild im ersten Beitrag (von denen auch die Probe mit dem Schnittbild weiter oben ist) hätte ich im frischen Zustand als hell-lachsfarben bezeichnet. Jetzt, da sie etwas antrocknen würde ich sie als ziegelbraun mit Rosastich bezeichnen. Aber auch da forsche ich nochmal nach. Die haben auch nicht ausgesport, vermutlich zu jung, daher weiß ich noch nicht mal, in welcher Gattung ich bin! Geruch muffig-würzig. Aber ich werde deinen Vorschlägen mal nachgehen und notfalls in den nächsten Wochen einfach noch mal ein paar Proben holen. Der Wald stand voll von denen.


    Der Lactarius wurde ausführlich begutachtet - nur fehlen mir die Fotos von der Unterseite. L. zonarius kommt da tatsächlich auch vor, aber dieser hatte Queradern. Aber wie gesagt, weil sie sich so ähnlich sind, hatten wir auch 10% Restzweifel... Ich gucke mal beim nächsten Mal, dass ich beide finde und einen Vergleich anstellen kann.



    den Saftling hätte ich in die persistens/konradii-Ecke gepackt, quieta kenne ich anders.
    Aber ohne Mikro geht da natürlich gar nichts.
    Der Rötling ist ja begeisternd schön!


    Hallo Wolfgang,


    Der Saftling wird wohl unbestimmt bleiben, es sei denn, ich finde noch welche... Aber ich gehe persistens mal nach. Soll der nicht aber auf Wiesen vorkommen?
    Der Rötling ist wirklich wunderschön, und wenn es denn tatsächlich E. ianthinomeleagris ist, ist der auch noch sehr selten- wurde in Griechenland erst einmal nachgewiesen! Aber die Hutschuppung war schon auffällig, und in der Originalbeschreibung wird das zumindest auch als deutliches Merkmal angeführt. Ich weiß, dass ohne Mikro nix geht, aber ich bin glaube ich gestern zumindest beim Bildvergleich alle blau-violetten Rötlinge durchgegangen und keiner passte so richtig. Ich stell den nochmal hier im griechischen Forum ein, vielleicht will den jemand mikroskopieren, der davon Ahnung hat...









    Ok.
    1. Boertmann kaufen
    2. Nochmal hinfahren und genauer untersuchen


    :)


    Danke für eure tollen Kommentare!

    Hihi! Süß! Ich war auch so - das Pilzbuch war mein Lieblingsbuch als ich ganz klein war. Und ich hatte mächtig Angst vor den Totenkopfsymbolen neben den Giftpilzen. Das hat mir damals ziemlich Respekt verschafft, und jahrelang habe ich immer erst schön druntergeguckt und dann nur die Röhrenpilze angefasst...

    Hallo!
    Sowohl Kräutersaitlinge als auch Austernseitlinge brauchen ein bestimmtes Substrat, einfach so auf dem Rasen wachsen die nicht...


    Kräuterseitlinge parasitieren an den Wurzeln von Riesenfenchel oder Distelarten und sind in freier Wildbahn in Zentraleuropa eher selten.


    Ich tippe auch mal auf Austernseitlinge, und dass da irgendwo ein Baumstumpf unter dem Gras verborgen ist, auf dem die wachsen.

    Hallo Nobi,


    die beiden hatten wir tatsächlich im Visier. L. zonarius gibt's dort auch, den habe ich schonmal dort gefunden. Allerdings waren Queradern an den Lamellen in Stielnähe zu sehen, die ich bei L. zonarius so deutlich nicht gesehen habe. Aber du hast schon recht, und auch bei uns blieb ein Restzweifel.


    Kommt von deinem Trip noch ein Bericht? Das würde mich freuen! :)