Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Ich finde das ziemlich widersprüchlich. Wenn was nach Gurke schmeckt, dann muss das doch auch an Verletzungen zu riechen sein.
    Gäbe ja einige braune Trichterlinge mit Mehl-/Gurkengeruch.


    Wenn allerdings der Geruch alkalisch ist (ist da dieser nitröse, chlorartige Geruch damit gemeint?), wäre das eine völlig andere Richtung.


    Für Rhodocybe nitellina würde mir eigentlich die Lamellenhaltung nicht sehr zusagen.


    Wäre es ein Winterfund, würde ich mich zu Pablo setzen, weil die weißen Gift-Trichterlinge schon auch so fleischfarben braun umfärben können bei widrigen Bedingungen.......
    http://www.hlasek.com/clitocybe_cerussata1en.html
    ....., aber so fällt mir nichts hilfreiches ein.


    VG Ingo W

    Hallo Claudia!


    Danke für Engegement und die Ehrlichkeit.


    Interessant wäre jetzt noch, warum das nicht gleich beim Ankratzen geklappt hat. Frost und Trockenheit sind Möglichkeiten.


    Ich hätte bei Nichtröten dann auch nicht mehr weiter gewusst, denn Amylostereum ist einfach nicht so grazil.


    Hu, Schweiß abwisch, noch mal Glück gehabt.


    Erleichterte Grüße
    Ingo W

    Hallo Claudia!


    Solange du bei Nr.5 kein Foto zeigst, wo du im weißen Bereich drübergekratzt hast, kann ich das als Dauerskeptiker nicht akzeptieren, dass der nicht rot anlaufen soll. Bitte nicht verübeln, aber ich tu mir wahnsinnig schwer jetzt gerade was anderes zu sehen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also Nr. 6 und Nr. 8 finde ich sogar sehr typisch für Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling), da verstehe ich beinahe nicht, was das anderes sein sollte.


    Linde und Exidia cartilaginea fiel mir auch gleich ein.


    Bei Nr. 5 hat die Wutzi-Claudia wohl ein klein wenig geschludert. Sich über fehlende Zonierung Gedanken machen, aber nicht mitkriegen, dass das Ding keine Poren hat und verletzt im weißen Bereich rot anläuft.
    Der Besen sei mein, wenn das nicht Stereum sanguinolentum ist, und ich finde den von den Farben her auch nicht eingetrocknet, der sieht doch frisch aus.
    Allerdings kann man den dort geschriebenen Text schon sehr missverständlich auffassen, weil nämlich drunter ein Text viel dichter an diesem Bild dran steht und dort Laubholz als Substrat angibt.


    Kannst ja mal drauf achten, dass der Text am zugehörigen Bild klebt, das macht vieles einfacher.
    Auch die Suchmaschinen funktionieren so, dass sie den nächsten Text nach dem Namen durchsuchen.
    Wenn du mal bei Google-Bildersuche statt deinem gesuchten Pfifferling einen Steinpilz gezeigt kriegst, dann ist die Ursache meist das angesprochene.


    Bei Nr. 7 bin ich bei Pablo. Selbst, wenn die dünn angewachsen wäre, ich finde den Farbverlauf zu Tr. ochracea passend.
    Wobei das schon stimmt, diese hellen Schmetterlings-Trameten sehen manchmal furchtbar ähnlich aus. Aber wenigstens in dem gezeigten Stadium verraten sie sich meistens.
    Falls das Thema Trametes versicolor und ochracea mal großzügig sequenzorisch untersucht wird, wird es mich nicht wundern, wenn da nicht alles eindeutig zuordenbar ist.


    Zitat


    Verreum varibilis


    Bitte mit "F" und für hinten schenke ich dir noch ein "a".


    VG Ingo W

    Hallo Adi!


    Zitat


    Könnte dieser flache gelbliche, eher kleine Baumpilz nicht auch zu den "Schichtpilzen Stereum" gehören?


    Hört sich nach einer Vorgeschichte an, und dass der Pilz erst einen anderen Namen hatte?


    Das ist Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz) und zwar unterseitig am Substrat wachsend, da kommt die Hütchenbildung etwas zu kurz. Oft hat man aber seitlich am Substrat auch Fruchtkörper, bei denen man dann die striegelige Oberseite der Hütchen ansehen kann.


    Am unteren Ast ist die Fruchtschicht vielleicht eher ockerbraun, weil der trockener gelegen hat oder gefriergetrocknet ist?
    Das könnte man zumindest reininterpretieren, wenn man manche Ränder als eingerollt ansieht.


    Sollte das nicht der Fall sein, müsste man mit dem Ästchen-Schichtpilz (Stereum rameale) vergleichen.


    VG Ingo W

    Hallo Claudia!


    Zitat


    Deine Frage richtet sich ja an Pablo, aber gibts nicht bei den Pilzen nichts, das es nicht gibt?


    Übertrieben gesprochen: wenn der Steinpilz auch mit Lamellen vorkommen könnte und der Düngerling weißes Sporenpulver haben dürfte, dann könnte man Pilze nicht bestimmen.
    Für mich wäre das radiale Einreißen des Hutes ein Ausschlusskriterium für Melanoleuca (Weichritterling). Die Frage ist lediglich, ob ich recht habe.


    VG Ingo W
    [hr]


    Hallo!


    Was haltet ihr beim Unbestimmten vom Seifenritterling?
    Zugegeben: Sehr braun, aber Ritterlingshabitus, hellerer Hutrand, die wachsig-klebrige Optik.


    LG, Jan-Arne


    Ich hatte auch schon an Ritterling gedacht. Die Richtung zu Tr. inocybioides hätte mir gefallen, aber irgendwie reichts nicht.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Habe die Pithya vulgaris (Tannen-Dotterbecherling) aus der Rheinland/Pfalz zugeschickt bekommen, Kreis Trier-Saarburg.


    Sind jetzt im Januar auf Nadelholzreisig gefunden worden, wahrscheinlich Tanne.


    Hätte gar nicht gedacht, dass die so groß werden können, bis 13 mm.
    Pithya-vulgaris-180119-LiSoy-02xs.jpg


    Mikros:




    Der Verwechslungskandidat dazu wäre Pithya cupressina, welcher an Sadebaum, Wacholder, Zypresse wächst. Der hat ebenfalls kugelige Sporen, aber die sind mit Werten um 10 Mikrometer klar kleiner.


    Früher hatte man die beiden Arten synonymisiert. Die Pithya cupressina hat wohl etwas rötlichere Apos, vielleicht kommt dadurch der deutsche Sinnlos-Name Roter Tannenbecherling zustande.


    Ich plädiere ja dafür, Verbreiter und Verwender solcher Unnütznamen mit Herbst-Pilzsammelverbot, nicht unter 8 Wochen, zu bestrafen.


    Viele Grüße
    Ingo W

    Hallo Pablo!


    Zitat


    Nummer 3 könnte ganz gut einer der (meistens eh nicht bestimmbaren) Weichritterlinge sein.


    Gibt es eigentlich Weichritterlinge mit radial einreißenden Hüten?


    VG Ingo W

    Hallo Nosozia!

    Zitat


    ...das sind einige der wenigen Exemplare wo man den "Namen" auch mal sieht.


    Der Meinung bin ich eigentlich überhaupt nicht. Wir haben hier Ränder in der Farbe Orangebraun, so ist das ja ganz häufig zu sehen und geradezu typisch..


    Selten ist der rot(braune) Rand. Also gewissermaßen, wenn der Fruchtkörper ein Wachstums-Stopp einlegt und sich Orangebraun in Rot umwandelt, aber außen kein neuerer hellerer Zuwachs dazukommt.


    Ziemlich schwierig, solche Bilder zu finden.
    Hier der untere Fruchtkörper auf dem letzten Bild zeigt das so einigermaßen:
    http://www.mushroomexpert.com/fomitopsis_pinicola.html


    VG Ingo W


    Jawohl, besonders das 90-iger Bild zeigt das größerflächige Wachstum, wonach ich fragte. Das macht darunterliegendes besiedeltes Holz unwahrscheinlich, zumal am Standort wohl sowieso die Fichten dominieren.
    Marasmius wettsteinii (Nadel-Käsepilzchen) halte ich somit ebenfalls für das nächstgelegene.


    VG Ingo W


    Entschuldigung! Das ist eine WWW-Adresse, die du einfach in deinen Browser eingibst. Normalerweise steht noch http:// davor, aber das braucht der Browser (wenigstens mein Firefox) nicht. Als Code habe ich es nur deshalb geschrieben, damit die Sonderzeichen besser sichtbar sind.
    LG, Peter


    Am Computer kein Problem, mit Smartphone eher eine Herausforderung.
    Was spricht dagegen, einfach einen Link zu setzen?
    VG Ingo W


    Hallo Peter!
    Weiß nicht, wie das mit dem Code funktioniert.
    Gruß Ingo W

    Hallo Peter!


    Falls die Pilze nur auf kleiner Fläche so gedrängt wuchsen, dann kannst du von Marasmius rotula (Halsband-Schwindling) ausgehen, der auf darunterliegendem toten Laubholz oder Brombeerranken wächst.


    Sollte das rasige Wachstum den ganzen Waldboden links und rechts von deinem Standort betreffen, so wäre dein Bild etwas überbelichtet und zu weiß, dann wäre es eher Marasmius wettsteinii, das Nadelstreu-Käsepilzchen, welches auf Fichtennadeln wächst.


    Alles wunderbar zusammengefasst kannst du hier in Pablos Portrait lesen:
    https://www.pilzforum.eu/board…chen?pid=173862#pid173862


    VG Ingo W


    Hallo,


    und das ist hier meine letzte Amtshandlung zum APR 2017. Es hat wieder irre Spaß gemacht. Lieben Dank an Alle.


    Liebes Engelchen!


    Das ist eine sehr schöne Urkunde! Vielen Dank dafür.
    Für nächstes Jahr bleibt es dabei, da intensivieren wir unsere Zusammenarbeit, damit dein direkter Draht zu Gnorbert besser genutzt werden kann für DIE Sache.
    Viele Grüße
    I

    Letzte Amtshandlung zum APR 2017!


    Schreib-Gnolm meint "Belle fettig is:"

    Glaub ich ihm sofort.


    Die Abstimmung hatte ich auf 3 Tage ausgelegt, die müssten jetzt eigentlich vorbei sein.
    Keine Ahnung, wo man die Zeit verfolgen kann und ob das Plättchen gefallen ist.


    Tut sich aber sowieso nichts mehr, also erklär ich mal die Abstimmung für beendet
    Es geht um die Prämierung der besten 3 Phäle und den besten Falsch-Phal:


    Drei erste Plätze gibt es mit erreichten 9 Stimmen. Im folgenden sind die Phäle nochmal aufgeführt, die Autoren dazu können sich jeweils 12 Chips auf ihr Konto gutschreiben.


    16. EberhardS zu Nr. 9 Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides):
    Hier ich für Sicherheit plädier,
    wie schwarz-gelb-schwarzes Stechetier.
    Willst vallsch DEN phäln, mit g'rechtem Groll,
    ein Mod wirft Dich hier raus als Troll.
    Wer den heut richtig phälen wollte,
    auch keinen Fehler machen sollte:
    Sonst kommt schnell niemand mehr vorbei,
    bei Dir zur Pilzberaterei"


    31. Brassella zu Nr. 18 Blätter-Scheinschüppling (Phaeogalera oedipus):
    Bei der 18 fällt mir spontan ein ganzer Komplex ein (-->wegen Ödipus-Komplex).



    42. noch ´n Pilz zu Nr. 22 Buchen-Schleimrübling (Oudemansiella mucida):
    ...der von heute erinnert mich an einen unserer Referatsleiter. Hängt ständig beim Chef rum und will unbedingt Abteilungsleiter werden.


    Der beste Phalsch-Phal geht an E & U für das Gedicht zu den Kapern. Dafür gibt es 5 Chips.


    von EberhardS und Unkengnolm, ich nehme an zu 10B:
    Nachtlied, Opus ll:
    "Es ist kein Pilz und kein Getier,
    und doch in unsrem Rätsel hier.
    Ist weiß punktiert, grün, erbsengroß,
    und auch als Kochzutat famos.
    In Salz, auch sauer kommts daher
    in kleinem Glas vom Mittelmeer.
    Doch Vorsicht, gebt beim Suchen acht,
    Öl wird fast nie daraus gemacht."


    Herzlichen Glückwunsch und
    bis zum nächsten Jahr
    Gnolmis + I

    Zum Punkt Helmling und dunkle Lamellen, generell ja, ABER ich hatte vor kurzem auch einen Helmling (diesen Monat)zumindest war Mycena mein Endergebnis ( sehr unsicher: nicht mikroskopiert, nur 2 Exemplare gefunden, der auffallend dunkle Lamellen hatte) . Ich habe den nicht zur Hilfe eingestellt, weil ohne Mikroskop ,wäre man wahrscheinlich nicht weitergekommen, und 2 Exemplare sind echt eine unzureichende Kollektion. Erstverdacht: Psytharella, aber unmöglich wegen Sporenpulverfarbe. Ich habe den dann unter unbestimmbar abgehakt ( mit Verdacht Mycena)


    Hi Safran!


    Also sooo viele Helmlinge mit dunklen Lamellen gibt es ja nun nicht.


    Musst halt mal zu den Bildern verlinken und was zum Fundort schreiben.
    Mit "Ich habe da auch einen, und der hat dunkle Lamellen, aber vielleicht ist das ja keiner, aber eigentlich schon, und ich weiß auch nicht, aber sowas gibt ´s und überhaupt" kommt man schlecht weiter.


    VG Ingo W
    [hr]
    Hi vilswalker!

    Zitat


    ....habe mich für den verfärbenden scheidenstreifling entschieden: Amanita battarrae


    A. battarrae sieht aber nicht aus wie deiner, denn der hat hutmäßig nicht so einheitliche Farben.


    Leg deinen einfach unter Scheidenstreifling Amanitopsis spec. ab, das wird das gescheiteste sein.
    Und das nächste Mal schaust du dir auch die Stielbasis an und die Bäume außenrum.
    Oder------irgendwo gibt es auch ein Amanitopsis-Seite im Netz, vielleicht findest du dort etwas passenderes.


    VG Ingo W

    Hallo!


    1. Recht hübsche Farbe bei Scheidenstreiflingen. Der hat auch dunkle Lamellenschneiden, vielleicht kommt man dadurch ja zur Art. Dazu bräuchtest du aber sicherlich auch noch Angaben zum Begleitbaum und der Volva (Scheide) an der Stielbasis.


    2. Helmling hätte wohl kaum so dunkle Lamellen.


    VG Ingo W

    Hallo Safran!


    Also ich bin ja bei sowas skeptisch, was du schreibst.
    M.M.n. hängt der Geschmack doch sehr vom Alter ab, was du eigentlich zwischendrin auch schreibst, indem du schwarzstielige mit weniger dunkelstieligen vergleichst.


    Allerdings fällt es mir recht schwer, deinen Ausgangstext zu verarbeiten.
    Zuerst dachte ich, euch schmecken die velutipes und die elastica sind die schlechteren.


    Dann aber

    Zitat


    (könnte aber auch sein, daß irgendjemand Fl. velupides lieber mag- also ruhig probieren).


    Wer ist das jetzt? Und wenn es ein Verschreiber war, was soll die Aussage? Ich denke, velutipes sind die guten?


    Sicherlich interessantes Thema!
    Allerdings meine ich doch letztens irgendwo gelesen zu haben, dass Sequenzen ergeben haben, dass die Sporenlängen wohl gar nicht so sehr geeignet sind, die beiden Arten zu unterscheiden.


    VG Ingo W

    Hi Gnuppie!

    Zitat


    Villaich Papa Ingo noch Tistik mach, wiefiel Gnolmi gib?


    Na, da fragst du was?
    Das kann ich schlecht einschätzen: weder kenne ich mich im Schattenreich aus, noch weiß ich, wie man dort hinkommt.


    Was ich weiß, ist, es gibt für alles Gnolme. Und die wechseln sich ab in ihrem Tun.
    Wie und was da genau vor sich geht, keine Ahnung.
    Wenn du gestern noch mit dem Finanz-Gnolm bei einem Gnas Gnühwein erörtert hast, wie welches Geld wo und wann anzulegen ist, so kann es sein, dass du den am nächsten Tag nicht mehr antriffst, weil er zum Wander-Gnolm geworden ist.

    Bloß mal als Beispiel.


    Oder den Rätsel-Gnolm habe ich ja ab 24. nachmittags auch nicht mehr gesehen. Richtung Eidelberg sei er unterwegs, Zwischenstation Annheim, weiß der Gnuckgnuck, wo das ist und wie das zusammenhängt.


    I.

    Oh - Klingkling!?!! :evil: Ohne IC Zuschlag bis nach Patras? Das wird teuer! Oder es dauert etwas länger. Ich habe ihn aber schon abgeschickt. Bitte über Dresden-Budapest-Istambul-Athen-Zella/Mehlis weiterschicken. Er hatte hoffentlich sein Diplomatenpass dabei.


    gnx


    Mehrere.
    Aber meist werden Gnolme ja nicht wahrgenommen. Fahrkarten musst du also eigentlich nicht bezahlen.
    Das Blöde ist, die Südgnolme schlafen weniger.
    Und wenn Don Gnolmio hier aufkreuzt und seinen großen Spiel-Karton aufbaut, dann haben wir Gnolmenleben das ganze Jahr über.


    Genetisch sind aber die mitteleuropäischen Gnolme nur für das APR gewappnet, deshalb muss man da schon ein bisschen drauf achtgeben.


    I