Beiträge von Ingo W

    Hallo Rübezahl!


    Prima!
    1. weil der nichtpassende Geruch vom Tisch ist und 2., weil die Farben der neuen Bilder m.E. nach sehr echt sind.


    So sieht der Schlehen-Rötling (Entoloma clypeatum sepium) aus. Eventuell rote Farben im Stielinneren kommen meist erst bei alten Fruchtkörpern.


    Den Geruch "Gurke" mit "Gurkensalat" gleichzusetzen, passt schon.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!

    Zitat


    aber ist er dafür nicht zu hell? Kleine FK waren ganz weiss.


    Genau das kann der Polyporus badius. Dazu kommt der recht dünne Hut und die lackierte Hutoberfläche.
    Lass dir doch mal Bilder der Art ausspucken! Ich sehe da auf die Schnelle in den ersten Reihen keine Bestimmung, die ich für falsch halten würde


    Ok, das mit dem Link funktioniert wieder nicht.
    Naja, weißt schon, bei Google oder anderer Suchmaschine den Namen eingeben und auf "Bilder" klicken.


    VG Ingo W

    Hallo!



    Wächst an vorjährigen toten Him- und Brombeerestängeln, nicht selten, aber auch nicht häufig.

    Je nach Datenbank (Stand Mai 2013) ist der gültige Name entweder Hyalinia dilutella oder Niptera dilutella. Ist beides recht unpassend (Hyalinia ist eine "Müll-Gattung", da schmeißt man wie bei Pezizella alles rein, was man woanders nicht unterbringt und Niptera-Arten lassen sich wahrscheinlich auch in andere Gattungen aufteilen).

    Im Prinzip ist es eine Pyrenopeziza, deutsch passt vielleicht Karamellfarbenes Rubus-Einsenkbecherchen zur vorgestellten Art.

    Sehr ähnlich im Aussehen ist am gleichen Substrat die häufigere Pyrenopeziza rubi (Dunkles Rubus-Einsenkbecherchen) mit etwas dunkleren Farben an der Außenseite, viel kleineren keuligen Sporen und apikal verschmälerten Paraphysen und Haaren.
    Beide Arten können neben ihren Hauptfarben sehr wechselhaft in ihrer Tönung sein und hell ausblassen oder ockerlch-oranglich umfärben.


    Eikes Becher in Björns Beitrag hier (Bild 4)......
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-away
    ......könnten z.B. sehr gut P. rubi sein (wenn das Substrat Rubus wäre).


    Mikros:




    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Gibt's denn da rein optisch Verwechslungskandidaten?


    Ist mir bisher nichts untergekommen, glaube ich eher nicht.
    Das Lärchennadel-Wachstum und der Habitus des Bechers sind schon sehr spezifisch.


    Aber wie gesagt, wenn man nicht gerade auf dem Waldboden liegt, wird man die Art nicht entdecken. Also einfach auf ´s Geradewohl, wie oben beschrieben, ein paar Nadelpolster-Proben aufheben und dann mit der Lupe anschauen.


    VG Ingo W

    Hallo Eke!


    Besten Dank, jetzt komm ich klar.
    Übrigens, du schriebst ja, dass du auf Kiefernzapfen noch einen anderen hast, was Cistella-artiges. Wenn er so beige-graulich ist und recht fleischig in der Scheibe, ungestielt, vielleicht sogar mit orangefarbenen Verletzungsstellen, dann wüsste ich was.


    VG Ingo W

    Hallo Eike!

    Zitat


    ja das ist ein Kiefernzapfen...
    Da an der Stelle ist ein Bruch...


    Ich kann mich da einfach nicht reindenken. Ein Kiefernzapfen mit relativ ebener Bruchfläche und darauf das Lachnum?
    Hast du noch ein übersichtlicheres Bild für mich, damit ich zur Ruhe komme?


    VG Ingo W

    Hallo Eike!

    Zitat


    Leider sind manche Bilder durch das verkleinern etwas unscharf geworden...


    Das leuchtet mir irgendwie nicht ein. Warum sollen Bilder beim Verkleinern unscharf werden?
    Ganz im Gegenteil hat man durch das Verkleinern von Bildern die Chance, dass Unschärfen nicht mehr so sehr auffallen.


    Bisschen Beschiss noch:


    Fotografierst du durch eine Stereolupe oder sowas?
    Sieht aus, als ob dein Fotoapparat sich nicht auf das entsprechende Objekt scharf stellt. Bist du im Makro-Modus? Wenn das nicht hilft, hast du mal geschaut, ob du nicht vielleicht eine manuelle Scharfstellung im Fotoapparat zur Verfügung hast?


    Zitat


    4.Mollisia (ich denke Cineria) an Corylus


    20 Chips dagegen?


    VG Ingo W

    Hallo Eike!

    Zitat


    Lachnum cf. virgineum (auf einen Kiefernzapfen auf einen anderen war nach ein kleinerer Becherling der Cistella-Artig aussah)


    Wie jetzt, das soll ein Kiefernzapfen sein?
    Und warum stellst du 3 mal fast das gleiche Bild in den Beitrag?


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Bis sich Pablo äußert, vielleicht noch kurz meine Meinung:
    Also, ich sehe das durchaus wie du, dass Bild 10 Ischnoderma (Harzporling) darstellt und bei 14 mit diesen Radialrunzeln, da spricht auch nichts gegen alte Fruchtkörper, die schrumpfen nämlich so runzelig.


    Nun ist die Frage, ob das Substrat auch wirklich Laubholz ist? Konkurrent ist ja Ischnoderma benzoinum an Nadelholz.
    Hat man keine Begleitpilze, hilft manchmal auch ein Blick auf die Schnittfläche des Stumpfes. Nachgereichtes Bild 4 beim Größten Scheibling nämlich sagt da auch einiges aus. Wenn man so leicht ausgemerkelte breite Jahresringe in dem Abstand zueinander hat, spricht das schon sehr für schnellwüchsiges Holz, also in der Regel Nadelholz.


    Auch habe ich schon öfter gehört, dass der Laubholz-Harzporling (I. resinosum) mit Anisgeruch wahrgenommen wird, vom Nadelholz-Harzporling habe ich das nie gehört, konnte das auch selbst nicht feststellen.
    Wermuths-Tropfen ist allerdings, dass ich bei einem direkten Geruchsvergleich beider Arten letztes Jahr bei keinem der Arten einen Anisgeruch wahrnehmen konnte, auch umstehende, äußerst aufgeschlossene und geruchsbewährte 3-4 Pilzler nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Das russische Bild lässt sich übrigens noch vergrößern. Ein schönes Bild!


    VG Ingo W

    Hallo Dodo!


    Zitat


    Werde das Foto jedenfalls mal mit Breitblatt Rübling betiteln und den 2.ten Pilz mit Mairitterling (Calocybe gambosa).


    Ich denke, da wird dir niemand einen Vorwurf machen.
    Falls du an der Fundstelle weitere Fruchtkörper findest, schneide mal einen Fruchtkörper längs durch. Die Art besitzt so gut wie kein Hutfleisch, der Hut besteht im Prinzip fast nur nur aus Huthaut und Lamellen (das krasse Gegenstück zum Maipilz!).


    VG Ingo W

    Hallo Dodo!


    Schade, dass der Pilz entsorgt ist.
    Ich hätte dir das schon bewiesen, dass es das Breitblatt ist (und das wächst eben auf gar nicht so dünnem Laubholz, auch wenn das in der Streu verborgen ist und oft recht morsch).


    VG Ingo W

    Hallo Harry!


    Ja genau.
    Aber der Farbeindruck rechts oben passt wunderbar zu einem Rötling.


    Also will ich ´s mal offener aussprechen: dürfte ein Breitblattrübling (Megacollybia platyphylla) sein, zumindest sprechen Habitus, Farbe, Anastomosen (das sind die Runzeläderchen an manchen Lamellen und im Lamellgrund) und die wellig verbogenen Lamellen rechts dafür.
    Sollte auf Laubholz gewachsen sein.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!

    Zitat


    schade das der Ingo sich nicht über deine Frühjahrs Lörchel gehäussert hat,


    Wären für mich Frühjahrs-Lorcheln aufgrund der Kastanienfarbe (lichtabgewandte Stellen zählen da natürlich nicht).


    Hier mal ein Vergleichsbild der Farben (ganz nach unten scrollen!):
    http://www.natur-lexikon.com/Texte/FM/001/00025/fm00025.html


    Bei der Riesen-Lorchel hat man dann als Doppelgänger die Zipfel-Lorchel:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…8.pl?noframes;read=137520


    Hoffe, dass ich das richtig interpretiere, vielleicht sagt Toffel oder Sven noch was dazu, bei denen gibt es alle 3 Arten reichlich.


    VG Ingo W

    Hallo Dodo!


    Zitat


    Frage: ist es eigentlich hilfreich Sporenabdrücke zu nehmen bei Pilzen die man nicht kennt? Ich meine jedesmal? (Vielleicht ein doofe Frage?:shySmile


    Das ist abhängig davon, was für Gattungen in Frage kommen könnten.
    Schätze aber mal, das wirst du noch nicht überblicken, also hängt es von deinem Interesse ab.


    Dann gibt es noch die Fraktion der schwierigen Gattungen. Da würde es wohl kaum hier jemandem helfen, die Sporenpulverfarbe zu sehen, weil die Arten meist mikroskopischer Inspektion bedürfen.


    Will damit sagen, mich z.B. könnte es kein Stück inspirieren z.B. bei einem Faserling, Tintling oder Schleierling die Sporenpulverfarbe zu sehen, eben weil dann immer noch Hunderte Arten übrigbleiben.


    Hallo Harry!

    Zitat


    den 1. unbekannten würde ich in der Gattung Entoloma vermuten, kannst ja mal einen Sporenabdruck anfertigen ...


    Du hast ja auch deine fiktiven 100 Pilz-Wett-Chips. Ich würde gern gegen den Rötling wetten. Ich setze 15 dagegen. Kämen wir ins Geschäft?


    Ah Mist, ich sehe gerade, dass die Pilze entsorgt sind. Hättest du mitgemacht?


    VG Ingo W

    Hallo Rübezahl!

    Zitat


    Ich werde mir definitiv morgen noch mal einen frischen FK unter die Nase halten. Ich werde berichten...


    Bin gespannt!
    Oft hilft es, wenn man Vorgaben hat. Man muss bloß kritisch dabei bleiben, ob man wirklich das riecht, was der andere will.


    Es gibt z.B. Pilzarten, die werden einfach verschieden wahrgenommen. Der Erdigriechende Schleimkopf (Cortinarius variecolor) da funktioniert das immer wieder: 80% der "Probanten" nehmen Erde, Staub wahr und empfinden das als eher unangenehm, 20% (das sind die besseren Nasen, denke ich, ich zähle mich da dazu) empfinden den Geruch aber als angenehm fruchtig, wie überreife Birnen. Wohlgemerkt an den gleichen Fruchtkörpern!!
    Ausgenommen aus der Wertung sind natürlich die Menschen (etwa 50% von allen), die gar nichts riechen oder sagen "Riecht eben nach Pilz" = Für mich ein Wegdreh-Antwort und wieder mit was anderem beschäftig.
    Ich hatte also diesen Erdigriechenden Schleimkopf mal offen im Keller stehen, der ganze Keller roch am nächsten Tag staubig. Roch ich direkt an den Pilzen, war es wieder das überreife Obst.


    Folglich könnte auch die Anzahl der Moleküle, die in der Nase ausgewertet werden können, eine Rolle spielen (Nein, wahrscheinlich eher nicht, was sollte das für einen evolutionären Nutzen haben?). Vielleicht kann das "Staub-Molekül" auch nur besser fliegen als das Zusatzmolekül, das aus Staub Obst macht, wer weiß? Man kann da Theorien aufstellen, aber wie das genau funktioniert? Keine Ahnung.


    Die Geruchsrichtung "Anis" ist übrigens ein Geruch, der relativ einheitlich wahrgenommen wird, da gibt es kaum Diskussionsstoff (naja, bis auf gefürchtete "Riecht-nach-Pilz-Fraktion").


    VG Ingo W

    Hallo fabikus, hallo Holger!


    Also wenn ich die Funde aus dem Forum sehe, und wenn ich sehe, was ich selbst alles finde, muss ich sagen, dass das Frühjahr 2013 sicherlich nicht pilzarm ist.


    Allerdings, das muss ich hinzufügen, sind gewisse Pilzarten mitunter sehr spezifisch, was ihren Feuchtigkeitshaushalt und die Umgebungs-Temperatur betrifft. Und.....regional kann das auch sehr differieren.
    So ist in den letzten Jahren wegen der jedes Mal verschiedenen Bedingungen (irgendwie war in den letzten 10 Jahren fast jedes Jahr anders) auch das jeweilige Artaufkommen ziemlich unterschiedlich.


    Ich erinnere mich an das Wüstenjahr 2003, da sind plötzlich überall Lentinus lepideus (Schuppiger Sägeblättling) gewachsen, eben weil die Art Trockenheit haben will bzw. Hitze verträgt.


    In einem anderen Jahr sind im Frühjahr die verschiedensten und seltensten Morcheln gewachsen, so viel Arten auf einmal habe ich nie wieder gesehen.


    Dann gibt ´s manchmal Frühjahre, die den Herbst imitieren. Dann hat man im Mai/ Juni Herbstpilze.


    Boletus erythropus (Flockenstieliger Hexenröhrling) gehört zu den ersten Röhrlingen, der ist dieses Jahr schon ein paar Mal forumsmäßig gezeigt worden.


    Dass das Wetter im Frühjahr auf die Pilze im Herbst einen speziellen Einfluss haben soll, kann ich persönlich nicht glauben. Die Pilz-Fruchtkörper kommen, wenn ihre Zeit gekommen ist und das Wetter passt.
    Ist klar, wenn das Pilzmyzel eines Herbstpilzes durch lange Trockenheit im Frühjahr zerstört ist, wird die Art natürlich spärlicher vertreten sein.


    VG Ingo W

    Hallo Ralph!


    Naja, Medion-Modelle gibt es wohl mehrere.

    Zitat


    mit Zusatz "zu lange im Regen gelegen"...


    Wirkt sich auf was aus?
    Spricht ja eigentlich für die Kamera: lag im Regen und macht immer noch Bilder.


    Zitat


    Der Hut ist 4,5 cm im Durchmesser.


    Ok., dann könntest du bei jungen frischwachsenden Fruchtkörpern mal darauf achten, ob ein Ring am Stiel ist.


    VG Ingo W

    Hallo Coprinus!

    Zitat


    Ich werde nächste Woche mal gezielt danach sehen, aber sicher nicht davon schreiben. Machts gut.


    Warum eigentlich nicht?
    Mutterkorn finden ist ja keine Kunst, die schönen "Fruchtkörper" dazu schon eher.
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…7.pl?noframes;read=131973
    Dazu z.B. wenig bewirtschaftete Wiesen, am besten an dauernassen sumpfigen Stellen, dort am Boden schauen. Die richtige Zeit müsste eigentlich jetzt oder bald sein.


    Ansonsten dürfte das Auftreten der Mutterkörner lediglich eine Gefahr für Leib und Leben sein, wenn man seine Kleinkinder (momentan vorjährige/ im Herbst diesjährige) Blütenstände von Gras oder Ähren von Roggen mit anhaftendem "Mäuseschiss" (vom Pilz zum Sklerotium umgewandeltes Gras-/Getreidekorn) essen lässt.
    Schätze 75% der mitteleuropäischen Bevölkerung haben in ihrem Leben noch nie ein Mutterkorn gesehen trotz der alljährlichen Präsenz.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Kannst du das Dachpilz-Sporenpulverbild noch in deinen Sporenabwurf-Beitrag integrieren?
    Hier sieht man den Einfluss der Farbe des Untergrundes bei der Farbeinschätzung zum Spp. ja noch besser!


    VG Ingo W