Beiträge von Ingo W

    Hi Zarko!


    Deine Asco-Fotos in einem Buch........ein Traum!

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    2. Zuerst habe ich gedacht an Lachnella villosa aber es hat sich herausgestellt es ist Lachnella alboviolascens.


    Wer immer das herausgefunden hat, ich glaube ihm sofort!!


    VG Ingo W

    Hallo Zarko!

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    besonderes nr. 4 scheint interessant zu sein.


    Finde ich auch, bloß antworte ich schon gar nicht mehr, weil ja sowieso nichts zum Fundort/ den Fundumständen dabeisteht. Soll ´s halt Spooneromyces oder Melastiza sein, interessiert ja scheinbar nicht.


    Wieder Kritiker? Oder knicke ich ein?
    Ich weiß, die Antwort wird sein, dass die Pilze ja nicht im Unterforum für Bestimmungsanfragen stehen.


    Pilz Nr. 10 halte ich übrigens in der Farbe, mit der Form und dem (fast-)bereiften Hut nicht für den Halbkugeligen Träuschling (Str. semiglobata).
    Sicherlich auch was Interessantes.


    VG Ingo W

    Hallo Christoph!


    Mir gefällt bloß weder der Fundort noch die Frischfarbe und auch nicht die Stieldicke im Verhältnis zum Hut für A. dura (Weißer/Rissiger Ackerling).


    Sowas mit Anisgeruch, da fällt mir erst mal nichts ein.


    Theoretisch könnte ich mir Agrocybe praecox (Voreilender Ackerling) vorstellen, dessen Velumreste an Stiel oder Hut verschwinden auch schon mal, aber eindeutig sehe ich das nicht von hier aus.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Wenn die Farben passen, würde mir Clitocybe sinopica (Kohlen-Trichterling) einfallen. Allerdings riecht der stark nach Gurke.


    Was in der Farbschattierung noch gut möglich wäre, wird weit hinten bei diesem Beitrages zusammengefasst.
    http://www.pilzforum.eu/board/…nopica?highlight=sinopica


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    ....ich war aber bei der Arbeit und da sind einige an Gerüche in die Luft.


    Das mit dem Geruch, da müsste man schon gezielt drauf achten und sich etwas Zeit nehmen, vielleicht nach der Arbeit in einer geruchsneutralen Umgebung.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Einer muss ja wieder aus der Reihe tanzen.

    Zitat


    Pilz 2: ??Rissiger Ackerling??


    Hier melde ich Zweifel bezüglich des "Rissigen" an.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ich wäre da makroskopisch am Ende, aber bei Mycena gibt es immer andere Möglichkeiten. Da gibt es auch ganz viel Arten, die nicht in jedem Pilzbuch zu finden sind.


    Das ist zwar jetzt sinnloses Rumgestöchere, aber ich könnte z.B. einfach M. arcangeliana mal ins Spiel bringen.
    Die Art kenne ich nicht gut, hatte die 2x als ich sie fand deutliche Olivtöne.
    Aber wenn man mal Bildersuche aktiviert...... (Lindseys Bild musst du dir wieder wegdenken = bei Google-Bildersuche das 5.).


    Aber wie gesagt, ich müsste die mikroskopieren, wenn ich es wissen wöllte (was auch keine Garantie für ein Ergebnis wäre, außerdem momentan außerhalb meines Fokus ´liegt).


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


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    In Mischwald Buchen und Eichen, Hut 4-5 cm durchmesser, Geruch kam mir etwas Mehlartig vor, interessant ist der komisch verdrehte Stiel.
    Ich tippe hier auf Collybia dryophila der Waldfreund-Rübling


    Dazu passt allerdings der mehlartige Geruch nicht.


    Bei den frischeren Exemplaren wäre ich bei Tanja mit dem Hellen Waldfreund (G. aquosus) als Tipp.


    Den mehlartig/gurkigen Geruch hätte ich mehr bei dem braunroten Trichterling erwartet. Aber da schreibst du ja nichts dazu. Lepista flaccida kann ich da eher nicht erkennen, da sind die Lamellen zu hell, der Stiel und der Hut für frische Fruchtkörper zu rötlich.


    VG Ingo W

    Hallo Reinhilde!


    Falls du dir daraus eine Mahlzeit bereitest, teste davor mal die angetrockneten und schorfig aufgerissenen Fruchtkörper geschmacksmäßig.
    Kann sein, dass die bitterlich sind und deine Abschluss-Wertung ins unbeabsichtigt Negative reinziehen.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Naja, das ist aber auch immer das Ding mit dem Erklären der Pilze/Fundorte. Wenn bei Fundort sowas steht,

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    Wuchs auf Holz Häcksel, in eine sonnige Stelle.


    ....dann verlässt man sich im ersten Augenblick schon darauf, dass nichts anderes in Frage kommt.


    Das ist so ähnlich, als wenn ich bei der Rotkappe die Birke verschweige und nur die Espe erwähne.


    Ach ja, P. arvernensis wird auch sehr groß, womöglich sogar größer als P. varia.


    VG Ingo W

    Hallo Tanja!


    Bilder hast du wohl nicht zufällig gemacht?


    VG Ingo W[hr]
    Hallo!


    Meine Vorstellung zu M. leptocephala (Grauer Nitrat-Helmling) ist die: hier etwas angetrocknet, deshalb Hutfarben grau:
    http://www.pilzfotopage.de/Aga…/Mycena_leptocephala.html
    Hier feuchter, dann mit Braunfarben:
    http://home.online.no/~araronse/Mycenakey/leptocephala.htm
    Hier kombiniert:
    http://www.pilzepilze.de/piga/…?name=mycena_leptocephala


    Sehr viele Bilder im Netz halte ich für falsch bestimmte leptocephalas. Allen voran natürlich wieder Lindsey (die Insider kennen den Namen):
    http://commons.wikimedia.org/w…eptocephala_-_lindsey.jpg
    dessen Fruchtkörper nicht mal nitrös gerochen haben dürften, sondern nach Jod. Sollte Mycena metata (Kegeliger Helmling) sein.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Auch, wenn das in der Literatur womöglich ganz anders steht, Mycena leptocephala ist aus meiner Sicht eigentlich mehr ein Bewohner, der locker verteilt in der Streu steht (bei mir immer mit Fichten in der Nähe) und gar nicht so offensichtlich auf Holz wächst.


    Insofern würde mir als Arbeitsname Mycena stipata (oder der 2-sporige silvae-nigrae) eher zusagen. Passen tut das Wachstum auf Nadelholz und die Erscheinungszeit.
    Allerdings sind die Fruchtkörper schon alle sehr hell, was wiederum für mich ein Minuspunkt wäre.
    Also zusammenfassend: ich würde leptocephala ausschließen, weiß aber nicht, was es genau ist. Es könnte M. stipata sein. Wenn die Fruchtkörper so gefärbt wären, hätte ich weniger Probleme:
    http://www.pilzepilze.de/piga/zeige.htm?name=mycena_stipata


    Edit: Ich sehe auch gerade, dass die Fruchtkörper auf Bild 1 sehr langstielig sind. Wäre noch ein Minuspunkt.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


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    Könnte das den Riesen-Becherling (Peziza varia) sein?


    Ja, doch, der kann es sein. Ist wohl ein guter Name.
    Ob er es wirklich ist, da kann man sich wohl sogar mit mikroskopischer Hilfestellung noch streiten, weil es eine ganze Anzahl ähnlicher Arten gibt und die Ansichten zur Abgrenzung ziemlich unterschiedlich sind..
    Aber 10 cm ohne Buchen sind schon ein Argument, denke ich.
    Allerdings, wenn ich mir dein Bild so anschaue: liegen da nicht Buchenblätter und massenweise Buchenknospenhüllen rum?
    Ich glaube, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil!


    Beim 2. müsste ein Riesenbovist (Langermannia gigantea) sein, der Hasenstäubling hat anders strukturierte Oberfläche. Bei 7 cm Breite und in der Form kommt auch kaum noch was anderes in Frage.


    VG Ingo W

    Hallo Zarko!


    Fein, fein!


    Nr. 6: Drei häufige helle Arten an Schilf sind Mollisia hydrophila, Dasyscyphella acutipila und Lachnum controversum (rötend, haarig, mit Stiel).


    Haarbecherchen gibt es einige an Schilf beschrieben. Rötende sind meist Lachnum controversum und Nichtrötende nennen sich Dasyscyphella acutipila (acutipilosa??).


    Falls du mit PdS vergleichst, hier heißt die Art noch Dasyscyphus acutipilus, die dortige Abbildung zeigt jedoch eine rötende Art, also nicht den Auseinandergelegten, wahrscheinlich Lachnum controversum.


    Dein Mikro gehört zu einer rötenden Lachnum-Art (Inhalt in den Paraphysen, inkrustierte Haare), also wahrscheinlich L. controversum.
    Ockerscheibig bis Gelbscheibig werden die oft, wenn der Kontakt zur Feuchte verloren geht oder sie mal eingetrocknet waren.


    Bei 10/2, da wirst du recht haben mit Tr. leucophaea. Sehr typisch.


    Nr. 12: Pyrenopeziza escharodes ist für mich bisher ein Phantom. Die an Rubus gefundenen, bezeichnen meiner Ansicht nach nichts anderes als Pyrenopeziza rubi.
    Als P. escharodes bezeichnete Funde an anderem Substrat halte ich für andere Taxa.


    Vielleicht hast du deinen Fund noch? Das gezeigte Dunkelgrau ist die Anfangs-Farbe. Als nächstes wandelt die sich in ein olives Braun und größer gewachsen bekommt er sogar ockergelbliche Stellen, wenn er stellenweise abtrocknet (wenn ich recht hätte).


    VG Ingo W

    Hallo Christian!

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    Der Geruch war intensiv säuerlich, vielleicht nach Essig.


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    ....und dann nach Apfel-Essig präzisiert....


    Ok., sorry.
    Liegt wohl an meinem "Geruchs-Spleen", dass ich immer denke, da geht noch was.


    VG Ingo W

    Hallo!


    So winzige Weiße, in der Kleinheit noch unter den Lachnum (Weißhaarbecherchen)-Arten, sind ja auch nochmal eine Welt für sich.


    Hyaloscypha-Arten sind meist neben dem Weiß oft auch etwas wässrig-grau und haben viel feinere Haare als Lachnum-Arten.


    Sie unterscheiden sich von etlichen anderen weißen Mini-Bechern durch flaschenförmige Haare.


    Der hier hat nur kurze, sieht makroskopisch (also mit Einschlaglupe) am Rand kurzfransig aus.

    Dazu kommt das Lieblingssubstrat "versteckt im morschen dicken Eichenholz" und seine unregelmäßigen Birnen-Sporen.

    Nennt sich Hyaloscypha daedaleae (Verborgenes Hyalinbecherchen).


    An der folgenden Stelle auf dem Substrat hat das Becherlein wohl ein bisschen Gesellschaft gesucht und gefunden:


    Mikros:




    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Jo, dem, was Eike schon gesagt hat, habe ich kaum was hinzuzufügen. Was der Weiße halt noch zwischen den Pyrenopezizen will? Könnte wieder Cistella sein.
    Schöne Aufnahme, die 2. becherige.


    Stell dir mal vor, du hättest liegende, zuverlässig mit Feuchtigkeit versorgte Stängel aufgenommen. Du hättest deinen Platz gar nicht mehr verlassen brauchen. Alte Schachtelhalm-Teile, vorjährige Blätter, alte Graspolster, liegende Him- oder Brombeerstängel, Buchencupulen? Überall was dran.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Also von mir aus könntest du die Tages-Touren jeweils in einen eigenen Beitrag stellen, damit sie nicht so schnell verschwinden.


    Bei Nr. 16 würdest du sicherlich nicht auf die Idee kommen mit der Schmetterlings-Tramete, wenn du drunter geschaut hättest. Ist ja so schön grau drunter und kleinporig!


    Die Nr. 13 gefällt mir. Würde ich gern mal dran riechen und sehen, wie es bei Bild 13/4 unter dem scheinbaren Ring weitergeht. Ist wohl nicht zufällig auf Holz gewachsen?
    Ah doch, jetzt sehe ich auf Bild 13/1, was mir noch gefehlt hat. Alles klar!
    Hättest du eigentlich auch drauf kommen können, nachdem der jetzt schon so oft hier gezeigt wurde!


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Nö, hast du missverstanden. Ich zweifele doch die vorläufige Namensgebung zum Trichterling und Champignon nicht an. Ich wundere mich halt manchmal auch darüber, was die jetzt schon hier suchen.
    Geht schon seinen Gang, besser wüsste ich es auch nicht.


    Zitat


    Dann daß die Stiele eben nicht gleichfarben zum Hut sind, sondern irgendwie dunkler,


    Kommt wohl auf dem Bild nicht so gut rüber.


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    Ist Marasmius wettsteinii denn nun definitiv eine eigene Art?


    Nach dem aktuellsten, was ich besitze, machen Antonin/Noordeloos in ihrer Mono da Unterschiede, genau.


    VG Ingo W

    Hallo Toffel!


    Baralsche Lösung ist konzentrierter.
    Sie soll also bei einem möglichen Umschwung der Porusfärbung blau --> rot zuverlässiger sein (durchmischte euamyloide Reaktion), wo sie mit Lugol möglicherweise bei Blau hängenbleiben könnte.


    Ehrlich gesagt, ist mir aber m. W. bisher auch mit Lugol keine Farbreaktion entgangen.


    Zitat


    Ersetzt die Baralsche Lösung Lugol praktisch vollständig und können die Angaben zur Reaktionen mit Lugol in der Literatur auf die jeweiligen Reaktionen mit Baralscher Lösung übertragen werden?


    Ich denke ja.
    Sollten sich jedoch (entgegen meiner momentanen Einstellung) die angegebenen Reaktionen zur gleichen Art dennoch unterscheiden, würde ich dann der Baralschen Lösung mehr Glaubwürdigkeit zugestehen.


    VG Ingo W

    Hi Pablo!


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    02.: Schwimmbadgeruch besteht ja eigentlich aus zwei Komponenten: Chlor und Ammoniak. Hier vermute ich den Frühlingshelmling / Mycena niveipes


    Bedeutet das, dass der Helmling 2 nach Chlor gerochen hat? Hätte ich jetzt absolut nicht gedacht!


    Zitat


    "Käsepilzchen" (woher bitte kommt der Name?


    Diese Fächeraufteilung der Unterseite vielleicht? In jedes Fach ......
    http://www.pilzbestimmer.de/bilder/1/2101-bull2L.jpg
    .....einen Dreiecks-Streichkäse?
    http://fddb.info/db/de/lebensm…_trio_selection/foto.html


    ....oder auch die Rührkuchenform der Oberseite. Sahen so nicht mal Käselaiber in der Urform aus?
    Ist wahrscheinlich wieder Einbildung, das hier ist zu gekünstelt:
    http://ich-liebe-kaese.de/mark…l-epi-welt/der-kaese.html


    So genug Käse-Werbung.


    Wo kann ich noch was durcheinanderbringen?
    Ach ja, man kann bei Marasmius buliardii mal schauen, ob da nicht Marasmius wettsteinii besser angebracht ist wegen des Wachstums auf Nadeln.


    Der Rotstielige Rübling wäre bei mir möglicherweise als Waldfreund durchgegangen.


    Über den Zwerg-Egerling und den duftenden Trichterling kann man sich zeitmäßig mal wieder wundern. .....Wunder-wunder-wunder.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Spannende Sache!
    Mit dem überdeutlich sternförmigen Ring und den Rhizomorphen an der Stielbasis, dazu die Angabe des pilzigen Geruchs, da wäre ich tippmäßig dann hier:
    http://www.pilze-insa.de/pilzg…ugosoannulata_lutea_1.htm


    Ist ein aus der Zucht ausgerissenes(?) und immer häufiger wild auftretendes Brüderchen zum normalen Riesen-Träuschling (Stropharia rugosoannulata).


    VG Ingo W