Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Oh, ganz fix antworten, hier entsteht eine Wettmöglichkeit.

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    Ich äußere mal mit Vorbehalt den Verdacht, daß es spätenstens dann in deiner Küche nach Wundpflaster stinkt.


    Ich möchte gerne 10 Chips dagegensetzen.
    Hoffentlich riecht Rübezahl noch was.


    VG Ingo W

    Hallo Christian!

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    Und diesen beim C. hariolorum angeblich so stark unangenehmen Geruch nach fauligem Kohl habe ich auch noch nicht bewusst wahrgenommen


    Ich schon, ein schönes Merkmal.
    Allerdings habe ich den soooo oft noch nicht gefunden, also vielleicht ist er ja nicht immer deutlich present.


    VG Ingo W

    Hallo Reinhilde!


    Prima, dass es mal jemanden gibt, der sich traut.....
    Durch die Vorkosterei jedes einzelnen Pilzfruchtkörpers können wir also auch beinahe gleich noch aufnehmen, dass die Art roh nicht giftig ist :)


    Da du auffälligerweise auch eine guten Geruchssinn zu haben scheinst (mehrere Beiträge in letzter Zeit), kriegst du von mir zum Dank auch noch Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling) als ausprobierbare essbare und recht häufig auftretende Art geschenkt, ohne, dass es grünes Licht aus einem Pilzbuch gibt.
    Stand mal im TINTLING und die Karin ist ja genauso eine aufgeschlossene Pilzkundlerin ohne dass ständig der Zeigefinger erhoben wird.
    Ich nehme die bei passender Gelegenheit (wenn Korb dabei) immer mit und befinde die für gut.


    @ Jan-Arne: Rotfußröhrling? Ich schon, wenn sie fest und wurmfrei sind.
    Prima Pilz zum Trocknen finde ich, mit würzig-boletischen Geruch/Geschmack.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Pilzmel:

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    Inzwischen habe ich die Theorie aufgestellt, daß jedes Agaricus-Mycel eine eigene Art hervorbringt.


    Ich denke, so nach und nach wird man in der Gattung schon auch durchblicken, wenn man sich speziell damit befasst. So nebenher ist es aber wahrscheinlich eher schwierig.


    Bei Pilzmels Spruch fällt mir manchmal auch Mollisia ein.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Ein wirklich langer Beitrag.
    Ist mir jetzt auch ein bisschen zu langwierig, um auf alles einzugehen, im Prinzip ist ja das meiste wohl auch schon gesagt.


    Viele Breitblätter, Cortinarius vernus und Agrocybe praecox wären so die wichtigsten Eckpunkte, die mir in Erinnerung sind.


    VG Ingo W

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    Eine Frage habe ich jedoch:
    Ist die behaarte Stielbasis für die Waldfreundrüblinge typisch? Oder gibt es auch noch andere Pilzarten, die so was haben?
    LG
    Joli


    Machen andere Pilze auch, besonders Saprophyten, also "Materialverwerter".
    Aber Tanja schrieb es letztens, für G. aquosus wäre z.B. typisch, dass eben dieser Filz rosalich wäre.


    VG Ingo W

    Hallo Xebolon!


    Du findest ja ordentlich was und dein Fotoapprat scheint nicht schlecht zu sein.


    Pilz 2 ist ein Lacktrichterling (Laccaria), meines Wissens der erste, der dieses Jahr gezeigt wird.


    Pilz 3, da verspüre ich gerade Defizite. Der will gern eine Tremella mesenterica (Goldgelber Zitterling) vortäuschen, aber da passt was nicht. Das sieht mir mehr nach einer unverschämt abstehenden Gallertträne (Dacrymyces) aus.
    Obwohl: das unter der Rinde herauskommen passt eher zu Tremella........
    aber das leicht bereifte?
    Defizite, ich sag es ja!
    Ach so, von wegen schleimig! Überhaupt nicht! Nur gallertig, der wäre bei Berührung nicht verschleimt.



    Pilz 4 ist nicht häufig: Panus conchatus (Laubholz-Knäueling) oder wie der gerade heißt.


    Das DING sieht nach Rotkappe (Leccinum) aus und der ABSCHLUSS ist ein Rötling (Entoloma).


    Mir persönlich würden immer ein paar Angaben zum Pilz gefallen (Auffälligkeiten, Geruch, Standort), aber ich kann ja auch nicht immer alles haben.


    Entoloma-Geruch wäre schon interessant gewesen! Mit dem langen Stiel......


    VG Ingo W

    Hallo Peter!

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    gaaaanz vorsichtig gaaaanz weit


    Klasse!


    Hallo Joli!


    Ja, so ist das mit den Farben.
    Den Waldfreundrübling (Gymnopus dryophilus) kann ich dir auf den Bilder bestätigen, auf denen die Fruchtkörper einen orange-bräunlichen Hut mit gleichfarbigem Stiel haben.
    Sehr typisch Bild 2, 4 und das vorletzte.


    Wo aber genau dieses Orangeliche durch einen Blaustich verschluckt wird (Bilder 7,8,12), käme man wohl schlechter auf die Art, würde vielleicht eher an den farbunfreudigeren blassen Gymnopus aquosus (Heller Waldfreundrübling) denken.


    Farben sind sehr wichtig, man sollte immer auf dem Bild kontrollieren, ob diese mit den realistischen Farben einhergehen.


    Übrigens, ist die Farbstichigkeit wohl am besten an den Eichenblättern zu erklären, die sich von ungeblitzt graubläulich in ein geblitzt warmes Rotbraun verwandeln.
    Beurteilung eines fotografierten weißen Papiers ist natürlich genauso gut/besser.


    VG Ingo W


    Edit: viele Fotoapparate haben aus dem Grund einen Weißabgleich.
    Man sollte also bei seiner Fotoausrüstung immer ein Stück graues Papier dabei haben und am jeweiligen Fotografier-Ort kurz mit Zuhilfenahme eben dieses hellgrauen Papiers den Fotoapparat auf die Licht-/Farbverhältnisse einstellen.

    Hallo Joli!


    Der Geruch "mehlig" beruht wohl auf Wunschdenken oder du berachtest den Geruch immer noch anders als er gemeint ist (Angabe bei Pilzen "mehlartig" = "Gurkensalat").


    Kannst mal nach Waldfreundrübling (Gymnopus aquosus für die Hellen, und Gymnopus dryophila für die Orangefarbenen) suchen, da wirst du sicherlich fündig.


    Falls du mir auf den Weg geben willst, dass auch die Orangestieligen bei den anderen hellen gewachsen sind, dann bin ich dafür nicht der richtige Ansprechpartner.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Wenn du wirklich den Rehbraunen Dachpilz meinst, also der ist schon essbar, aber kulinarischen Wert hat der sicherlich nicht.
    Ich würde ihn mal vorsichtig als Auffüller mit Rettichgeruch bezeichnen, den man wohl nur mitnimmt, wenn man nichts besseres findet (weil ja was im Korb drin sein soll).


    In deinem Beitrag ist allerdings das Breitblatt.
    Hat den Vorteil, dass er etwas weniger wasserlastig ist, allerdings eben auch kein Fleisch hat.
    Auch ein Not-Auffüller, allerdings meist würmig.
    Die Angabe in den meisten Pilzbüchern, dass er ungenießbar bis leicht giftig ist, beruht auf unverträgliche Funde in Amerika (wenn ich mich recht entsinne).


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Der Straßen-Champignon (A. bitorquis) ist mir als erstes eingefallen.
    Allerdings soll der wohl nicht so offensichtlich rot anlaufen.


    Was als Zucht-Champignon angeboten wird, das sind sicherlich einige "Sorten" mit wechselndem Aussehen. Laut PdS läuft wohl die weiße Zucht-Variante nun wieder nicht rot an.
    Bestimmt gibt es da aber inzwischen einiges an Neuzüchtungen.
    Der Name war auch nur so als Vorschlag gedacht, um den Wiesen-Champignon etwas auszubremsen.


    Denke, die Gattung ist schon auch nicht einfach.


    VG Ingo W

    Hallo Hajdu!


    Schon klar, ich schrieb es ja auch, die Haupterscheinungszeit ist der Herbst.
    Nicht so einfach immer einen Namen zu finden, der den Pilz in allen Lebenslagen genau so beschreibt wie und wann er vorkommen kann.


    Auch "bereift" wäre wohl mitunter nicht immer angemessen und für "stattlich" wird es auch Ausnahmen geben.
    Mir gefallen aber deutsche Namen, die sich auf den wissenschaftlichen beziehen (pruinatus = bereift), das erleichtert manchmal einiges in den Gehirnwindungen.


    VG Ingo W

    Hallo Hajdu!


    Der deutsche Name Herbst-Rotfuß ist bloß ein wenig unglücklich gewählt.


    Vielleicht sollte man sich einfach Stattlicher Rotfuß oder Bereifter Rotfuß angewöhnen, schon ist das Problem aus der Welt.
    Vorkommen im Frühjahr ist nichts außergewöhnliches, wenngleich die Art so richtig erst im Herbst loslegt.


    Für mich ist der Gezeigte übrigens auch X. chrysenteron (bis jemand kommt und sagt, dass er an den Fraßstellen auf dem Hut dann aber nicht rotwerden darf, aber ich glaube ja längst nicht mehr alles).


    VG Ingo W

    Hallo!


    Oje, Champignons!
    Vielleicht Agaricus bisporus var. bisporus (Brauner Zweisporchampignon)?
    Zumindest scheint das so eine kurzstielige Art zu sein, die rötet.
    Am Fundort gab es wohl keine Anzeichen dafür, dass es dort besonders humos war?


    VG Ingo W

    Hallo Matthias!

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    Möglicherweise wächst der Pilz auch an vergrabenem Holz,


    Ziemlich sicher sogar.


    Kannst du nicht mit Ölimmersion arbeiten, damit du auf 1000-fache Vergrößerung kommst?


    Deine angenommenen runden Sporen sind fette Öltröpfchen in noch unreifen, relativ dünnwandigen Sporen. Diese Sporen-Zellwände nimmst du nicht wahr und siehst deshalb nur diesen dominanten Öltropfen.


    Kann es sein, dass der beißende Geruch dich an Chlor im Schwimmbad erinnert?
    So im großen und ganzen würde das noch in meine Vorstellung zu M. stipata (4-sporiger Nitrathelmling) passen (ohne Garantie natürlich).


    VG Ingo W

    Hallo Jan!

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    ....und Bild 4 und 5 zeigen den gleichen Pilz .....


    Also ich sehe da keine Übereinstimmung. Der eine Pilzhut hat doch einen Riss im Hut und der Hut an sich ist anders wellig.
    Dann hängen da diverse Würzelchen und Pflanzenteile bei Pilz 5 ins Bild oder lehnen sich an den Pilzhut und im Hintergrund ist ordentlich Gras. Das alles ist auf Bild 4 nicht.


    Nicht krumm nehmen, ich bin hier der Skeptiker vom Dienst (vielleicht eher nur der Amateur-Erbsenzähler).


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Ich wollte gerade vorsichtig danach fragen, ob das apikale Ende der Koralle ähnlich aufgebaut ist wie eine Turm-Schachfigut mit seinen Zinnen, aber Eike sagt es schon frei heraus, wonach es aussieht.


    Die Becher-Koralle ist wohl eine Art, die sich ausbreitet (Artomyces pyxidatus).


    Mit der Arachnopeziza (Spinnwebbecherchen) kannst du recht haben, allerdings gibt es (wen wundert ´s) auch andere kleine, die so aussehen können und es kann natürlich auch so eine Art Aushyphen des Pilzes selbst sein oder ein Befall.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Hat Eike geschickt, an Reynoutria japonica (Japan-Knöterich).
    Ist leider auch nur Cistella grevillei (Grevilles Warzenhaarbecherchen), obwohl es speziell an Japan-Knöterich eine sich unterscheidende verwandte Art zu geben scheint mit großen Öltropfen in den Sporen.






    VG Ingo W

    Hallo Harry!


    Da lässt sich natürlich trefflich drüber spekulieren und das wären die idealen Rätselpilze, wenn es eine Auflösung geben würde. Gedanklich kann ich mich mehr in die Idee von Tanja reindenken.
    Mir würde für Tubaria die weiße Fleischfarbe nicht gefallen.
    Ob 21.01 vielleicht ein Verschreibser ist?


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Weiß jetzt nicht, ob es dir um den "Burggraben" bei Pilzen an sich geht oder ob es der vom Maipilz sein muss.
    Falls es unbedingt der Maipilz sein muss, also dessen Lamellenhaltung würde ich nicht unbedingt kontinuierlich als Burggraben bezeichnen, wohl eher eine Ausnahme.


    Sollte es dir nur um den Burggraben gehen, dann wäre das hier schematisch schön dargestellt bei Nr. 20, also ausgebuchtet mit Zähnchen herablaufend usw.
    http://www.vapko.ch/index.php/…amellen-der-blaetterpilze


    Übrigens, für alle, die die Seite nicht kennen, besser kann man das alles ja kaum zusmmenfassen wie es der "VAPKO-Xander" macht. Man sollte hier durchaus mal vor und zurück blättern.


    Burggraben-Beispiele wirst du sicherlich auf Ritterlings-Fotos finden:
    http://www.mykoweb.com/CAF/species/Tricholoma_muricatum.html


    VG Ingo W

    Hi Zarko!

    Zitat


    Ich glaube das wolligfaserig ist meistens bei junge Pilze zu sehen, bei eltere Pilze verschwindet die wolle.


    Glaube ich eigentlich auch.


    VG Ingo W

    Hallo Jan!


    Willkommen im Forum!


    Kann ich mir schon vorstellen, dass du da mit der Bestimmung nicht weit kommst. Ich denke, du kannst ganz viele Fragen zu den Pilzen nicht beantworten.


    Zu 2 Bildern lässt sich aber zumindest eine gute Vermutung aussprechen, weil man einiges Relevante auf den Bildern erkennen kann.


    Auf Bild 3, das sieht wie Pleurotus dryinus (Behangener Seitling) aus und Pilz 2 kann gut Phellinus pomaceus/tuberculosus sein, der Pflaumen-Feuerschwamm.


    VG Ingo W

    Hallo Kaan!


    Auf jeden Fall ein guter Speisepilz, wenn er die nötige Hitze bekommt, damit eventuelle unverträgliche Giftstoffe zerstört werden. Also eventuell behandeln wie Hallimasch.


    Selbst glaube ich gar nicht, dass dieser Pilz mt Alkohol unverträglich wirkt. So weit ich weiß, hat man noch nie Coprin im Netzstieligen feststellen können.


    Falls jemand im Dienste der Wissenschaft hier mal einen dosierten Selbstversuch starten würde, hätte ich nichts dagegen.


    Ich glaube, die "Mär" von der Unverträglichkeit mit Alkohol beruht eventuell auf eine Verwechslung mit dem seltenen Ochsenröhrling (B. torosus), im Tintling stand da mal was. War es der Artikel? Geht das mit dem Link?
    http://wwwuser.gwdg.de/~hlaatsc/076_Torosus.pdf


    VG Ingo W

    Hi Zarko nochmal!


    So eine gespinstige Tarzetta hatte ich auch mal. Man hat mich damals auf Tarzetta cupularis var. velata verwiesen "Rand, Außenseite braunwarzig, wolligfaserig".
    Das Bild lädt langsam, weil ich damals viel zu groß-bytige Bilder hochlud. Anfangs-Forumzeit.
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…7.pl?noframes;read=129805
    Mikroskopisch ist der leider nicht untersucht, hatte damals keine Zeit und selbst kein Mikro.
    Inwieweit diese var. akzeptabel ist, weiß ich nicht. Sollte man vielleicht mal beobachten.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!

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    Ich werde den kleine orangene Becher gleich ins Bestimmungs Forum posten


    Ich wollte damit nicht andeuten, dass ich weiß, was es ist. Ganz im Gegenteil, deshalb finde ich den vielleicht auch interessant.


    Zitat


    ich weiss aber auch nicht immer in wie weit ein Fund interessant sein kann oder nicht, dafür bin ich nicht lange genug in dieser Welt dabei.


    Die Rechnung geht anders.
    Sobald man einen Pilz fotografiert, hat man ja im Hinterkopf, den auch zu zeigen.
    Und wenn ich einen Pilz zeige, dann muss ich doch auch was dazu schreiben. Das hat auch bei simplen und gemeinen Pilzen seinen Sinn.
    Folglich muss man sich also auch mal am Fundort umschauen und was zum oder über den Pilz rausfinden und später zum Bild schreiben.
    Logisch, dass man am Ende vielleicht 5-6 Arten pro Exkursion weniger hat, aber es geht ja bei einem Bericht sicherlich nicht darum, den anderen zu vermitteln, dass es Tausende Pilze gibt.


    Sorry, dass es dich gerade getroffen hat!
    Vielleicht sehe ich das auch zu eng. Bin wohl manchmal launisch.


    VG Ingo W