Beiträge von Ingo W

    Hallo Karinsche!


    Zitat


    "UND" riecht übel. Erinnert ein bischen an Chlor.


    Naja, ob jetzt Chlor unbedingt übel riecht?
    ABER: deine Geruchseinschätzung steht wohl kaum in einem Pilzbuch, aber ich nehme den Geruch 1:1 genauso wahr, zumindest an jungen Fruchtkörpern beim Stink-Täubling (Russula foetens), oder zumindest bei der Täublngsart, die ich für den Stink-Täubling halte.


    VG Ingo W

    Hallo Michel!


    Du bist bis jetzt hier im Forum der mir am nächstgelegene. Thüringen grüßt Oberfranken! (oder doch Sonneberg grüßt Coburg?)
    Na egal, schön, dass du das Forum gefunden hast. Lass es dir hier gutgehen und fotografiere ab und an mal einen Pilz.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!


    Nein, die sind ja noch nicht reif.
    Deine würden völlig "zerschleimen". Das Köpfchen zwischen den Fingern angefasst, und Zauberei: weg ist es.


    VG Ingo W

    Hallo Jan-Arne!

    Zitat


    Es waren (zumindest bei mir) wohl Schleimpilze.


    Bei Unsicherheit einfach mal das Köpfchen anfassen, schon ist das Problem gelöst.
    Ansonsten ist zu deinem Fund ja schon alles gesagt.


    Zur Mausmann`schen Frage zur Beziehung Schleimpilz und Kartoffelbovist: Nö, glaub ich nicht. Aber ich schätze das Aussehen der Boviste eigentlich auch nicht als angegriffen ein. Die sind doch topfit.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Also da du ja wahrscheinlich kein Mikro hast, um die Sporen-Ornamentation anzuschauen, kannst du dann zur Unterscheidung, ob nun delica oder chloroides, entweder einen Sporenabwurf machen (delica soll weißes, chloroides soll cremefarbenes Sporenpulver haben) oder vielleicht sagt auch Öhrling noch mal was dazu.
    Mir scheint, er kennt sich in der Materie nicht schlecht aus und umsonst schrieb er sicherlich diesen Satz nicht, der schon sehr überzeugt klingt:

    Zitat


    Diese blaugrüne Farbe am Lamellenansatz ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal unter den Sprödblättlern. Das ist zu 100 % Russula chloroides (bzw. Russula delica var. chloroides).


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Also da fragst du genau den richtigen, wenn es um die Zubereitung der Pilze geht. Aber ich gebe dir trotzdem mal meine Meinung durch.


    Also, ob nun R. delica oder R. chloroides, beide sind wohl essbar. Da laut Literatur nur die Lamellen scharf sind, würde ich denken, dass man vielleicht Pfeffer bei der Zubereitung sparen könnte (falls sich die Schärfe überhaupt hält). Ich würde die Zubereitung ohne Wässern, Abkochen oder sonstiger Pilzvergewaltigung probieren. Ich denke, da kann man selbst gut ausprobieren, denn groß was negatives passieren wird da nicht.


    Wenn irgendwo steht, dass man Lactarien (Milchlinge) durch Wässern essbar machen kann, dann ist damit natürlich gemeint, dass man den Pilzen ihrer scharfen Milch beraubt, dazu muss man sie zunächst in kleine Stücken schneiden und dann wässern. Nach dieser Prozedur wirst du im Bruch der kleinen Stücken keine Milch mehr finden.
    Ich habe das vor Zeiten mal mit einem im Spätherbst sehr häufigen Milchling praktiziert (Lactarius rufus = Rotbrauner Milchling), also zerschnitten und eine Nacht lang gewässert (muss natürlich nicht in der Nacht sein), und war nach dem Braten eigentlich angenehm überrascht. Schmeckte tatsächlich nicht schlecht.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


    Ich denke mal, wenn sich die Angabe der mittelscharf schmeckenden Milch in Wohlgefallen aufgelöst hat, gibt es der Aussage von Harry und Öhrling wohl kaum noch was hinzuzufügen.


    Insofern würde ich die Einschätzung nicht so....

    Zitat


    ...inzwischen denke ich auch, dass hier ein Täubling ist...


    ....., sondern schon so abschließen:

    Zitat


    Diese blaugrüne Farbe am Lamellenansatz ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal unter den Sprödblättlern. Das ist zu 100 % Russula chloroides (bzw. Russula delica var. chloroides).


    VG Ingo W


    P.S.: Milchlings-Milch ist übrigens ist den meisten Fällen weiß und quillt aus den gebrochenen oder verletzten Fruchtkörpern. :rolleyes:


    Sorry, konnte ich mir jetzt nicht verbeißen. ;)


    P.S.2:

    Zitat


    Heute hat ja den ganzen Tag geregnet und ich dachte, dass dieser Filz einfach verschwunden ist.


    Nö, in dem Fall sind es keine "abwischbaren Flocken" sondern abstehende, haarähnliche, relativ gut in der Huthaut verwachsene Elemente. Sieht makroskopisch irgendwie wie angedrückter Flaum aus, naja Flaum ist wohl auch nicht der richtige Ausdruck.
    http://www.agurain.org/natura/…ctarius_vellereus_han.htm


    Kann man bei Regen vielleicht tatsächlich übersehen, aber solche Fruchtkörper werden ja auch wieder trocken.

    Upps!


    Simpler Beitrag über ein geläufiges Becherchen und dafür gleich 2 Positiv-Bewertungen?
    Naja, schönen Dank dafür (an Malone und Nobi)!!
    Also, wenn das immer so klappt: an Becherchen fehlt ´s mir nun wahrhaftig nicht! Nur momentan etwas an Zeit.


    VG Ingo W


    Edit:
    Der Pilz taucht im Forum hier natürlich nicht zum ersten Mal auf. Besonders Mario (Trino) hatte den in einigen Beiträgen.
    Die Bilder im Link dazu verdeutlichen ganz gut die Wuchsweise am Fundort:
    http://www.pilzforum.eu/board/…s?highlight=pseudoalbidus

    Hallo!


    Mal ein Becherchen, das eigentlich momentan fast überall zu finden sein müsste, wo vorjähriges Eschenlaub feucht oder nass liegt.
    Naja, Laub oder Eschenblätter ist zu viel gesagt, überdauern tun eigentlich nur die Petiolen, also die Blattstiele oder -gerippe, die man auch mit dünnen schwarzen Ästchen verwechseln könnte.


    Das Becherchen nennt sich Hymenoscyphus pseudoalbidus (Aggressives Eschenblatt-Stielbecherchen).


    Die Becherchen können für einen Hymenoscyphus recht groß werden, also 5mm oder sogar größer sind nicht selten:

    Allerdings können sie auch klein sein, hier mal groß und klein zusammen:

    Der Pilz wird für das Eschensterben verantwortlich gemacht.
    Er hat einen friedlichen Doppelgänger, nennt sich Hymenoscyphus albidus (Eschenblatt-Stielbecherchen). Dieser wird nicht so groß.
    Die wahren Unterschiede sind aber lediglich mikroskopisch herauszufinden, denn H. albidus besitzt keine Haken an der Ascus-Basis. Scheinbar wird die Art aber völlig von H. pseudoalbidus verdrängt.


    Für H. pseudoalbidus ist neben dem spezifischen Substrat Eschenblatt-Petiolen, der hellen Farbe, der bei älteren Bechern runzelig-aderigen Außenseite und dem Verletzungsbräunen der sich nach oben hin schnell verbreiternde Stiel und die häufig schwarze Stielbasis recht typisch:


    Mikros:



    VG
    Ingo W


    P.S. 29. 07. 2016:
    Schon 2006, also ein paar Jahre vor der Beschreibung des H. pseudoalbidus im Jahr 2011, wurde seine Nebenfruchtform Chalara fraxinea beschrieben, also das asexuelle Stadium.
    Die Zusammenhänge beider Erscheinungsformen wurden erst später erkannt. Da beides das gleiche Individuum darstellt, ist der ältere Name gültig, folglich muss der Pilz korrekt Hymenoscyphus fraxineus heißen.

    Hallo Christoph!


    Na, das hat sich doch gelohnt!


    Zitat


    7 - Massaker


    Da hat sich wohl einfach jemand besonnen, dass bei den Röhrlingen hier irgendwas nicht zum gewünschten Speisepilz passt.
    Man könnte die Hüte vielleicht richtig rum in Astgabeln deponieren, dann könnten noch ein paar Sporen ihren Sinn erfüllen.


    Bei.......

    Zitat


    10 - falscher Rotfussröhrling - Xerocomus porosporus


    ......wäre es mir beinahe lieber, wenn sich jemand fände, der sagt, dass das durchaus was anderes sein könnte.
    Ich habe von Röhrlingen nicht DIE Ahnung, und hätte zur vorgeschlagenen Art beinahe eine andere Meinung zur Erscheinung gehabt, irgendwie düsterer.


    VG Ingo W

    Hallo Rika!


    Wachsige Schicht bei Ganoderma applanatum oder G. adspersum? Da bringst du sicherlich was mit anderen Arten durcheinander, und die eventuell auf dem Fruchtkörper liegenden Sporen haben bestimmt nichts mit einer schmelzenden Harzschicht zu tun.


    Zitat


    Ähm - wenn mir jemand glaubhaft versichert, dass der Fenchelporling auch auf Laubholz wachsen kann - dann wäre eine Ganoderma schon wahrscheinlich


    Fenchelporling (Gloeophyllum odoratum) auch an Laubholz? Von meiner Seite völlig abgelehnt!! Aber was hat das mit deinem Fund zu tun?


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


    Bei den kleinen grellvioletten (var. lilacea) ist man sich ja gar nicht so sicher, wo man die hinstecken soll und ob die überhaupt was mit L. sordida zu tun haben.


    Woher ich das mit den Trockenrasen-Funden habe, erschließt sich mir gerade nicht mehr. Irgendwie meine ich, sowas mal gelesen zu haben, finde aber die Referenz nicht.
    Selbst, wenn das irgendwo gestanden hätte, glaube ich da nicht so recht dran.


    VG Ingo W

    Hallo Gerd!


    Leider keine Ahnung mehr, wie das Programm auf meinen Rechner gekommen ist.
    Gibt man Nero Photosnap in die Suchmaschine, werden auch Adressen ausgespuckt, bei denen was von free download dabeisteht.
    Ob die funktionieren? Selbst habe ich oft kein Glück mit dem Herunterladen solcher Programme, aber ich stelle mich computertechnisch oft auch recht unzeitgemäß an.


    VG Ingo W

    Hallo Jule!


    Genauso kenne ich den auch mit dem oft gezonten beigefarbenen Hüten.
    Nachdem der auf dem Drehzahn-Moos gewachsen ist, sollte da nichts schief gehen.


    Bei meinen 2 Standorten ist jedesmal irgendwie Beton unter dem Moos: einmal eine alte. nicht mehr befahrene Beton-Auffahrt und das andere Mal eine alte, längst nicht mehr benutzte Desinfizierungs-Durchfahrt eines ehemaligen Stalles.
    Bei dir?


    VG Ingo W

    Hallo Pilzbestimmer!


    Also ich sehe neben dem Spaltblättling (Schizophyllum commune) hier eher den Laubholzblättling (Lenzites betulina):
    http://www.hlasek.com/lenzites_betulina_bh6986.html


    Der mag dann zwar recht klein sein, aber mit Plicatura im vom Substrat nicht abstehenden Zustand will ich mich gar nicht anfreunden.
    Auch die gezeigte Struktur der Fruchtschicht wäre mir für Plicatura äußerst suspekt.


    Daedalea quercina (Eichenwirrling) würde für mich überhaupt keine Rolle spielen. Wenn den jemand mal an so dünnem Substrat gefunden hat, so möge er mir das per Bild zeigen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also ich glaube ja nicht wirklich daran, aber die Literatur weiß auch noch was von Russula cyanoxantha var. cutefracta. Das ist gewissermaßen ein grüner Frauentäubling mit rissiger Huthaut.
    Würde die weichen Lamellen und die halbwegs abziehbare Huthaut erklären.
    Aber ehrlich gesagt, ich bin weit entfernt, bei Russula was Konstruktives beizusteuern.


    VG Ingo W

    Hallo JEdNI!


    Zitat


    Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich den bei Rotbuchen gefunden hab. Um genauer zu sein im Moos neben den Rotbuchen.


    Kann doch sein! Trotzdem war dort Nadelholz drunter.
    Wenn es eine Möglichkeit zur Lösung gäbe, würde ich da einiges setzen von meinen Chips und hätte am Ende einen Zugewinn :)


    VG Ingo W

    Hallo bauernhelmi!


    Der große Porling sollte auf Fomes fomentarius (Echter Zunderschwamm) hören.


    Der Pilz nach den Preiselbeeren wird wohl Trichaptum sein, aber so ganz ohne Angaben und Sicht auf die Fruchtschicht.......
    Pilze mit Nummern versehen, wird immer dankend angenommen, macht das Zurechtfinden leichter.


    VG Ingo W

    Hallo Jan!


    Nr. 2 ist Fomes fomentarius (Echter Zunderschwamm) und Nr. 3 Phaeolus schweinitzii (Kiefern-Braunporling).


    Nr. 1 hatte seine beste Zeit hinter sich, nehme an, der war ursprünglich eher gelb mit Schuppen.


    Mir persönlich ist es im ersten Moment egal, ob die Pilze aus Hessen oder München stammen. Weiterhelfen tut aber oft das genauere Einschätzen des Substrates.


    VG Ingo W