Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Möchte da mal kurz noch 2 Pilze dazuschmeißen, eil-die-weil mir das nach diesen Fotos alles ein bisschen fix geht.

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    Die Boviste sind normale Flaschenstäublinge,
    Der erste Röhrling ist mit großer Sicherheit der Goldröhrling.


    Zu grobe Poren und kein hohler Stiel?
    http://www.pilzfotopage.de/cgi…?&a=show&forum=1&show=414


    Ein Stäubling, der mit seiner Größe von 10-12 cm nicht zu den restlichen Flaschenstäublingen passt?
    http://www.mykopedia.org/pilzd…ng_handkea_excipuliformis


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

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    Allerdings finde ich die beiden Arten (Chlorophyllum olivieri = Dunkler Safranschirmling und Chlorophyllum rachodes = Heller Safranschirmling) nach meiner Erfahrung in den letzten Wochen nicht immer einfach zu trennen.


    Gebe ich dir vollkommen recht. Am schönsten sind altersmäßig durchmischte Kollektionen.
    Aber das mit rachodes und olivieri ist ja sowieso nur die Spitze des Eisberges.
    Das wird ja hinten hinaus nicht einfacher, egal ob man dann bei Macrolepiota den "Sternschuppigen", den Zitzen- oder sonstwas für eine Art nimmt.


    VG Ingo W

    Hallo Alina!


    Pilz Nr. 2 (kannst ja das nächste mal vielleicht num(m)erieren) müsste Echinoderma asperum (Spitzschuppiger Stachelschirmling) sein. Hieß früher Lepiota aspera.


    Bei deinen restlichen Bestimmungen sehe ich keinen Fehler.
    Ich denke, an die Nebelkappe musst du einfach riechen, dann kannst du eventuelle Doppelgänger gut ausschließen.


    Beim Pilz vor dem Schwefelritterling, da müsste man die Details besser abbilden. Da halte ich mich erst mal raus.


    VG Ingo W

    Hallo Sharie!

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    ....rätselhaft bleiben, warum Maronen anscheinend im Alter dünnere Stiele bekommen....


    So kann man das nicht sagen.
    Die Form der Fruchtkörper ist sicherlich von vielen Faktoren abhängig.


    Der Schleierling müsste Cortinarius anomalus (Graubräunlicher Seidenkopf) sein, also ein Dickfuß, der nirgends schleimig ist.
    Ist auch so eine Art, in die man viele Formen und Varietäten reinsteckt. Auffällig sind die vielen gelben Gürtelzonen in der unteren Hälfte des Stiels.


    VG Ingo W

    Hallo Nobi!


    Die Art ist ja ziemlich frostresistent. Ich sehe ihn als Notpilz im frostigen Spätherbst, wenn man unbedingt frische Waldpilze essen will.
    Soll bedeuten, ein paar mische ich auch immer ins Pilzgericht, lasse ihn aber nicht dominieren.
    Geschmacklich finde ich ihn eher nicht so gut (schmeckt unbehandelt wie er riecht, also eher stickig dumpf), schätze aber, ein guter Koch macht sich das schon passend.


    Gehört habe ich schon mal, dass er nicht mehr freigegeben werden soll, weil angeblich eine amerikanische Schwesternform(?) unverträglich wirken soll. Möglicherweise habe ich das aber auch geträumt.


    Hi Pablo!

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    Mycena galericulata hätte eigentlich auch noch als Experiment


    Bei mir gehört der inzwischen in die Pfanne. Darf man ja aber nicht bewerben, da sich andere Instanzen Gedanken machen, was durchgewunken wird und was nicht. Hat auf jeden Fall Biss.


    VG Ingo W

    Hallo Ingo!


    Also, das Thema ist ja erledigt und wird auch nicht mehr viel bringen. Aber manchmal kann ich nicht anders:

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    Und die Schnittstellen sind auch am Stumpf nicht gebläut.


    Woher willst du das denn wissen? Die Stielbasen (untere Enden der Stiele) hast du doch gar nicht anschauen können, weil sie am Fundort noch in der Erde stecken.
    Und erzähle mir jetzt nicht, dass du die Pilze ganz mit Stiel geerntet hast und nachträglich die untere Hälfte abgeschnitten und weggeschmissen hast.


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Doch, doch ändere das mal.
    Den Chl. rachodes (nicht rhacodes, ist inzwischen so durchgesetzt!) gibt es für den Safranschirmling mit kontrastierenden Schuppen und doppelten Ring. Der hier könnte z.B. einer sein:
    http://www.pilzforum.eu/board/…ht=Chlorophyllum+rachodes


    Vielleicht bekommst du ja zu deinem Portrait noch ein paar schöne Bilder geschenkt aus der letzten Zeit, sowas vielleicht?
    http://www.pilzforum.eu/board/…ht=Chlorophyllum+rachodes


    VG Ingo W

    Hallo Ingo!


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    meinst du nun es wäre eher ein Blaufüßiger Rauhfuß?


    Wäre zunächst meine makroskopische Wahl. Will man ´s genau wissen, muss man Stück für Stück die Merkmale überprüfen (Verfärbung im Längsschnitt, Begleitbaum, Farben, Schuppen usw.).


    Denke aber, da es dir ohnehin mehr um das Verzehren geht, wird es nicht die große Rolle spielen. Bei Raufüßen gibt es nichts giftiges.


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    ....trifft dann auf die 3 die nicht blauen beim Anschnitt.


    Hab ´s ja oben schon mal versucht zu erklären: du weißt doch gar nicht, ob die Basis sich nicht doch verfärbt hätte, weil die großzügig abgeschnitten ist!


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    Und was meinst du genau damit : Was für ein Pilz ist Viereckiger Korb-ganz links auf mittlerer Höhe?



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    In dem Viereckigen Korb sind nur Maronen drin


    Aha. Mit weißen Röhren und weißer Stielspitze? Naja, vielleicht liegt ´s ja an der Beleuchtung.


    VG Ingo W

    Hallo Hary!


    Am Schneckling würde ich gern selbst mal riechen.
    Hast du den Stiel auch angekratzt und ein bisschen gewartet?
    Die Gerüche sind meist nur dezent, aber wie ich jetzt am Wochenende in der Fremde feststellen durfte, kann man damit zwischen Hainschneckling (H. nemoreus) und Isabellrötlicher Schneckling (H. poetarum) richtig gut was anfangen.


    VG Ingo W

    Hallo Sarah!


    Getigerter Sägeblättling (Lentinus tigrinus) hätte ich auch gesagt, obwohl ich den nicht aus eigener Anschauung kenne.
    Die orangefarbenen Becherchen sollten Orbilia (Knopfbecherchen) sein.


    VG Ingo W

    Hallo Schnupper!


    Naja ranzig, ich weiß nicht. Ranzig ist was anderes.


    In den Geruch kann man aber auch einen "Ziegen-Bock" hineininterpretieren oder auch verbrannte Haare/ verbranntes Horn.
    Übrigens, trotz des eher "negativen Gestanks" für mich ein faszinierender Geruch, den ich bisher auch bei keiner anderen Pilzart gefunden habe.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Ja, genau alles richtig, was du sagst.

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    auch hier gibtes Bilder von eine nicht ganz bestimmtes Exemplar mit gefleckte Scheide.


    Dass es Bilder mit fuchsiger Volva-Befleckung gibt, ist schon klar. Aber ob das dann halt A. vaginata ist? Ich denke, das werden eben auch die Probleme gewesen sein, warum dieser im Link nicht ganz 100%-ig bestimmt wurde.


    Also rostige Flecken bescheinigt für A. vaginata eigentlich keines meiner Bücher, in denen ich jetzt nachgeschaut habe.
    Ich bin mal schnell den Schlüssel von "Nordic...." nachgegangen, da landet man in der Ecke von A. magnivolvata (Großscheidiger Scheidenstreifling) und A. pachyvolvata (Dickscheidiger Scheidenstreifling).
    http://www.actafungorum.org/actaforum/viewtopic.php?t=1119


    Wenn man jetzt noch mal die Anfangsbilder anschaut, also die Volva ist schon ziemlich weit hochgezogen finde ich.


    Ist nicht mein Gebiet und ich werde mich da auch nicht festlegen. Eigentlich wollte ich ja auch nur anmerken, dass eine Bestimmung als A. vaginata meiner Ansicht nach auf wackligen Beinen stehen würde.


    VG Ingo W

    Hallo Ingo!


    Denke, Leccinum cyaneobasileucum (Blaufüßiger Raufuß) passt besser.
    Aber Vorsicht wieder beim Bildervergleich im Netz! Ausgerechnet das TINTLINGs-Bild.....
    http://tintling.com/pilzbuch/a…num_cyaneobasileucum.html
    ....... zeigt für mich unter diesem Namen den Vielverfärbenden Raufuß (Leccinum variicolor) in seiner schönsten Ausprägung und auch noch in dem Habitat wie ich es kenne.


    Will da natürlich keinem was unterstellen, aber besser kann man die Hüte für L. variicolor beinahe nicht darstellen: nämlich wie mit Ruß eingerieben.


    Ob deine anderen ebenfalls basal blau anliefen, ist schwer zu sagen, wenn du so weit oben abschneidest. Irgendwie verschenkt, finde ich.


    Was für ein Pilz ist Viereckiger Korb-ganz links auf mittlerer Höhe?


    VG Ingo W

    Hallo Klaus!


    Naja, wenn der weiße nicht milcht, kommen wir halt zum Weiß-Täubling (R. delica oder chloroides), wie Pablo schon vorschlug.
    Keinen Blauschimmer gesehen in den Lamellen?


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    Heute Stiel gebrochen, ein Knacks und durch war er. Lediglich die


    Es geht ja nicht um den Knacks oder die Bruchwilligkeit, sondern um die Feststellung, ob der Stiel aus längshyphigen Zellen besteht und dadurch fasert oder eben nicht (weil kugelzellig bei Lactarius und Russula).
    Dein Stielbruchbild zeigt ja eindeutig in der Stielrinde das Auffasern. So ein Bruch-Bild schaffst du nicht beim Täubling.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!

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    Ich bleibe bei A. vaginata.


    Kennst du denn eine Beschreibng der A. vaginata (Grauer Scheidenstreifling), bei der fuchsige Volva-Flecken (Bild 1) toleriert werden?


    VG Ingo W

    Hallo Klaus!


    Ich denke aber schon, dass du einen Schleimkopf hast und keinen Gürtelfuß/Wasserkopf. Die angeklebten Blätterstücke auf dem Hut lassen das vermuten. Denke auch, dass C. hinnuleus weiter entfernt stehende Lamellen hat und sicherlich auch keine 10 cm-Hüte basteln kann.
    Bist ja auch nicht auf irgendein Velum unter der Ringzone eingegangen.


    Raten hat da wohl kaum Sinn. Wirst du wohl schon ausschlüsseln müssen mit allen Forderungen (also KOH, Längsschnitt, am besten noch mit Mikro).


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Da Vittadini 1838 mit Agaricus rachodes ursprünglich eine Art beschrieben/gezeichnet hatte, welche braune Schuppen auf weißen Grund hat, ist diese Art also die ganze Zeit fehlinterpretiert worden.


    Deshalb hat man das mit der Abspaltung der Safranschirmlinge (= Chlorophyllum) gleich mitkorrigiert.
    Für den olivbraunfarbenen ohne kontrastierendem Untergrund aus dem Fichtenwald (also deiner) mit mehr wolligen Schuppen wird vorläufig erst mal Chlorophyllum olivieri verwendet.
    Ob jedoch dieser Name überhaupt anwendbar ist, steht auch noch in den Sternen, denn bei der Untersuchung des Typusmaterials fielen die Sporenmaße etwas aus dem Rahmen.


    Wie gesagt, alles schön erklärt im TINTLING Nr. 83.


    VG Ingo W

    Hallo Alex!

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    Auffällig sind die feinen schüppchen am Stiel...


    Kann nichts sehen von Schüppchen am Stiel.
    Ich finde auch, dass sich "Anis-Geruch" und Nichteinfärben bei Verletzung eines so frischen Pilzfruchtkörpers beißt. Irgendwas stimmt da nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Joli!


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    ...und denke, dass hier Tricholoma saponaceum (Seifen-Ritterling) sehr gut passen würde.


    Glaub ich dir sofort! Aber....


    Riech doch noch mal dran und denke an die alte Waschlauge beim Wäschemachen. Gibt ´s doch nicht, dass der nicht danach riecht!! So einen Pilzgeruch darf man sich doch nicht durch die Lappen gehen lassen.


    VG Ingo W

    Hallo misan!


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    A) schätze mal amanita (Wulstling oder Pantherpilz?)


    Ich schätze mit (aber nur beim 1. Pilz), so richtig sieht man ja die Merkmale nicht. Auf dem 2. Bild wird ´s ja noch interessanter.
    Also wenn du echt Pilzarten kennenlernen willst, musst du bezüglich Ring, Basisknolle und anderer Auffälligkeiten schon etwas neugieriger sein!


    B = Tränender Saumpilz (Lacrymaria lacrymabunda),
    D = Clavulina corralloides (Kammförmiger Keulenpilz),
    E = Amanita crocea (Safranfarbiger Scheidenstreifling),
    F = Lactarius (Milchling)
    C, G, H, I, J passt.


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Schön-schön!

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    ein Sporenbild als Anhaltspunkt - in H2O x 100


    Meinst aber sicher x 1000, oder?


    Du beschreibst Macrolepiota rachodes im alten Sinn (also den aus meist dunklem Fichtenwald ohne Kontrast seiner eher wolligen Schuppen zum Untergrund) der heißt heute nicht Chlorophyllum rachodes, sondern Chlorophyllum olivieri (Olivbrauner Safran-Schirmling).


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!

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    willst du reifpilze sehen, kommst mich nächstes jahr besuchen, so vor ca. 2 -3 wochen hatte es in einem birken - bucheineinschlag im fichtenwald eine wahre reifpilz-schwemme


    Schon komisch mit manchen Pilzen. In meiner Heimat wachsen die Reifpilze (Roz. caperatus) eigentlich so gut wie immer mit Kiefer auf Sand, in so Heidelbeerwäldern.
    Die typischen Begleitpilze sind der Orangerote Graustieltäubling (R. decolorans) und Apfel-Täubling (R. paludosa).


    VG Ingo W