Beiträge von Ingo W

    Hallo Namensvetter!

    Zitat


    Ich hoffe, ein wenig weiter geholfen zu haben.


    Ich bin eigentlich irgendwie enttäuscht!

    Zitat


    Bei älteren Exemplaren von Pseudo-Ringarten ( schlimmer Begriff) kann der Übergang an der Stielspitze schnell mal vergehen.


    Wir haben doch aber viel junge Exemplare ohne Pseudoringzone, oder nicht?


    Und was ist denn nun mit Geruch "mehlartig nur wenig"? Und die roten Flecken in den Lamellen? Auch nichts wert?
    Ich meine, du beschäftigst dich ja schon viele Jahre mit Ritterlingen. Sind die diesbezüglichen Hinweise, die mir Stephan erklärt hat, am Ende nichts wert??


    Noch enttäuschter
    Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Zum doppelten Barla: Bitte Taxonomie - Spezialisten vor. Ich glaube, da gibt es irgendeinen Trick, wenn eine Art nur in eine andere Gattung umdefiniert wird, bzw. auf Varietätsran runtergestuft wird.


    Bin schon gespannt.
    Nach meiner Meinung dürfte der Barla 1989 überhaupt nichts mehr gemacht haben, wenn es ihn 1886 als Beschreiber schon gegeben hat.
    Zur Not bemühe ich da andere Foren, denn das will ich jetzt auch wissen.


    Zitat


    ....Schwierigkeiten habe bei jungen Fruchtkörpern. Weil da eben noch etwas mehr Kontraste zwischen Schuppen und Hutoberfläche bestehen,....


    Genau!


    Zitat


    Irgendwie scheinen die Schuppen von Ch. rachodes auch weniger wattig - fluffig zu sein, aber das ist mal nur so eine unsichere Vermutung...


    Nö, passt schon, zumindest dann bei älteren Fruchtkörpern.
    Ich habe auch schon "Wattigschuppiger Safran-Riesenschirmling" für Chl. olivieri gelesen. Diese wattigen und dichtstehenden Schuppen hat der Chl. rachodes nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Fips!


    Die Art wächst in der Regel auf verfestigten Boden.
    Von der Größe hat es dir Sven schon geschrieben, wobei 1cm nicht das kleinste ist. Die können auch mit 4 mm anfangen.
    Meiner Beobachtung nach wachsen sie sehr langsam und sind recht dauerhaft. Eine entsprechende Population konnte ich beinahe 2 Monate lang beobachten. Soll heißen, falls der Frost nicht übertreibt, kannst du sie größer im nächsten Monat anschauen.


    VG Ingo W

    Hallo Fips!


    Ich kenne die Dinger, die wachsen oft in großer Anzahl unter großen Fichten und Kiefern. Sie sind mir immer noch ein wenig ein Rätsel.
    Am ehesten passt schon Xerocomus pruinatus (Bereifter/Stattlicher/Herbst- Rotfußröhrling), aber die gezeigten sind immer kleiner (ca. 4 cm Hut-Dm.) als ein normaler und auch meist sehr viel dunkler, fast zum schwarzen hingehend auf dem Hut.


    Kann entweder wie bei der Marone sein, da gibt es ja auch kleine feste und große durchweichte, oder irgendwann beschreibt mal einer eine Rotfußröhrlingsart, die genau deiner entspricht. Oder die ist schon beschrieben und ich erkenne sie nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Alina!


    Vor Ort würde mich die Konsistenz wohl schnell überzeugen. Leider ist die per Bild schlecht erfühlbar.
    Magst recht haben, aber gerade bei solchen ungewöhnlichen Bildungen wachsen eben die Zweifel beim Betrachter.
    Schätze mal, du wirst den Birkenporling schon kennen, und ich fühle mich durch die Wuchsform nur irritiert.
    So irgendwie gummiartig saftig wird er ja wohl nicht gewesen sein.
    http://www.flickr.com/photos/georges_lachaine/4286879718/


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Wobei ich noch bemerken will, ich habe den vermeintlichen Chlorophyllum rachodes vielleicht bisher 2x gesehen. Und zu dieser Zeit ruderte ich bei der Bestimmung zwischen den früheren Bezeichnungen bohemica und hortensis. Wuchs auf wild abgelagerten Gartenabfällen, aber hatte doppelten Ring. Keine Ahnung, was es nun war oder wie er heutzutage zu bezeichnen wäre.


    Was ich sagen will, der Chlorophyllum olivieri ist richtig häufig, der andere mit Kontrast wohl (zumindest bei mir) überhaupt nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Andreas!


    Pilz 1 und 3 würde ich nach Bild genauso wie du einschätzen.
    Milchling 2, da hätte ich Probleme mit der Farbe. Bei dir sehen die eher gelblich aus, L. porninsis (Lärchen-Milchling) sieht aber von oben wie ein Fichtenreizker aus, also +- lachsfarben.
    Heißt aber nicht, dass er es nicht trotzdem sein kann.


    Fransen-Milchling (Lactarius citriolens) hätte gelb verfärbende Milch, lässt sich ja leicht prüfen.


    VG Ingo W

    Hallo Stephan!


    Zusatzbemerkungen/andere Ansichten sind immer gut und förderlich!
    Ich hätte das halt alles ein wenig anders als du interpretiert.
    - Pilze mit deutlicher Pseudoringzone sehe ich gar nicht (allerdings einen gefrosteten Stiel auf Bild 1),
    - eingerollter Hutrand immr bei den jungen Fruchtkörpern
    - und das mit der Schleimigkeit/Trockenheit der Huthaut erklärt das neue Bild im Beitrag 10.
    - Thema Flecken in den Lamellen ist altersbedingt, also je älter desto mehr Flecken. Den Übergang erkennt man wunderbar bei den basal zusammengewachsenen Pilzfruchtkörpern auf Bild 6.


    Auch wenn das jetzt aussieht, als wenn das Ei versucht schlauer zu sein als die Henne: ich glaube nicht an 2 Arten. Auszuschließen ist das aber sicherlich nie.


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Auf deinen Bildern sind diese vielen und wolligen Schuppen zu sehen. Das hilft bei der Entscheidung. Kein Fruchtkörper auf deinen Bildern hat Schuppen, die sehr viel andersfarbiger als der Untergrund sind.
    Bei Bild 2 in Beitrag 4 sind beim linken Fruchtkörper die Schuppen wohl etwas überbelichtet, deshalb scheinen die teilweise eher sehr hell. Original sind die es aber nicht. Vielleicht bringt dich das durcheinander?


    Nochmal der Link zu einem (nach meiner Meinung möglichen) Chlorophyllum rachodes:
    http://www.pilzforum.eu/board/…ht=Chlorophyllum+rachodes


    Was mir bei deiner Synonymie-Liste aufgefallen ist, und ich noch nicht verstehe, (aber da kannst du nichts dazu, denn sowohl IF als auch mycobank schreiben das so) ist:

    Zitat


    Lepiota olivieri Barla (1886)
    Macrolepiota olivieri (Barla) Wasser; (1980)
    Macrolepiota rachodes var. olivieri (Barla) Barla; (1989)


    Wenn (siehe Synonym 1) Barla die Art 1886 als Lepiota beschrieb, wie kann er dann 1989 bei Synonym 3 als "Gattungswechsler" mitmischen. Da passt was nicht!


    VG Ingo W


    P.S.: Übrigens ist diese ganze Chlorophyllum-Geschichte gar nicht soooo neu, steht nämlich sogar in meinem meistbenutzten Pilzbuch "Abbildungsverzeichnis deutscher Großpilze" Ausgabe 2007 schon so drin.

    Hallo Mario!


    Wenn du das geruchsmäßig wirklich so wahrgenommen hast (und dich nicht aus Versehen die Verzweiflung irgendetwas abschreiben lässt), dann kriegen wir deine Nase wohl doch noch auf Vordermann.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!


    Ha, die Anfrage passt. Denn das habe ich mir nämlich erst kürzlich von Oehrling (Stephan) erklären lassen.
    Insofern passt deine Geruchsangabe wunderbar, nämlich "mehlartig + kaum wahrnehmbar" (selbst ausprobiert, wirklich nur dezent).
    Standort passt, ohne Pseudoringzone passt und in den Lamellen die roten Flecken passen auch.
    Sollte ich was fehlinterpretiert haben, so wird sich Stephan melden.


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Vielleicht nicht ganz legitim, aber wenn du den als Chlorophyllum olivieri (Olivbrauner Safran-Schirmpilz) verkaufst, wird sich niemand finden, der widerspricht. Die Bilder sind sehr typisch für die Art (Ok, fast, denn das letzte ist wohl ein bisschen zu blutrot, liegt aber am Fotografieren, denke ich).


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    (Stropharia rugosoannulata), wahrscheinlich in der gelben Form.


    Nö, Bild 1 zeigt schon, dass der braun ist. Auch die braunhütigen blassen sehr stark aus.
    Rest sehe ich wie bis hierher zusammengefasst, also Volvariella speciosa (Großer Scheidling), und wahrscheinlich Samthäubchen (Conocybe), keinesfalls Goldmistpilz.


    VG Ingo W

    Hallo Nosozia!

    Zitat


    Der Mönchskopf richt ja ziemlich "parfümiert".


    Falls du den Mönchskopf wieder in der Hand hast, vergleiche den Geruch mal mit Bittermandel.
    Das ist der gleiche Geruch wie Nelkenschwindling (Marasmius oreades), Keulenfußtrichterling (Clitocybe clavipes), Ockerbrauner Trichterling (Clitocybe gibba), Riesen-Krempentrichterling (Leucopaxillus giganteus) und in minimalen Spuren auch im Kaffeebraunen Gabeltrichterling (Pseudoclitocybe cyathiformis).


    "Parfümert" finde ich nicht treffend, die parfümierte Richtung passt eigentlich mehr in die Ecke Lepista.


    VG Ingo W

    Hallo mentor!

    Zitat


    Geruchswahrnehmung ist ja nun bekanntermasen eine sehr individuelle Geschichte


    Richtig! Ich könnte dazu sofort neue Lieder anstimmen. Meine Eindrücke vom Wochenende mit anderen Pilzverrückten sind noch ganz frisch.
    Allerdings gehört ausgerechnet dieser Geruch zu denen, die mir am wenigsten Sorgen machen. Der wird eigentlich von den ca. 50% Menschen, bei denen es sich lohnt über Gerüche zu diskutieren, gleich wahrgenommen, ähnlich wie Geruchsrichtung Kartoffel oder Rettich oder Maggi.


    Die 1. Frage wäre, was machst du, um den Geruch des Pilzes festzustellen, und die 2. Frage wäre, was stellst du dir unter "mehlartig" vor?


    VG Ingo W

    Hi Leute!

    Zitat


    ok super er hat durchgängige lamellen und keine zwischenlamellen


    Was ist denn jetzt kaputt? Natürlich hat die Nebelkappe auch Zwischenlamellen! So gut wie alle Lamellenpilze haben die, außer einige Sprödblättler.
    http://www.mykothek.de/ARTEN/a…itocybe_nebularis_sk.htm#


    An der Bestimmung selbst habe ich natürlich nichts zu mäkeln. Nebelkappen wachsen in der Regel nicht büschelig, also die Stielbasen sind nicht miteinander verwachsen.


    Die Konsistenz der beiden angesprochenen Arten ist aber völlig verschieden. Büschelrasling ist wie Gummi, relativ gut strapazierbar im Verbiegen.


    Der Geruch der Nebelkappe ist sehr einprägsam und äußerst dienlich beim Erkennen der Art, allerdings lässt sich nichts geeignetes finden, was ebenfalls so riecht. Jung wohl noch nicht mal so unangenehm, aber älter irgendwie nervig, kratzt an Kopfschmerzen.
    Weiß schon, Geruch "nervig", da kann man sich nichts vorstellen drunter. Mal so einen alteren Fruchtkörper in der Pfanne, und ihr wüsstet, was ich meine.


    VG Ingo W

    Hallo mentor1010!

    Zitat


    Der Geruch ist nicht stark ausgeprägt ............leicht würzig am ehesten


    Ich glaube, irgendwann drehe ich noch durch! Was ist nur mit euren Nasen los?


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Was mich am meisten freut, dass Stephan das mit dem Ritterling und dem gezeigten Habitat genauso sieht, also dass das zusammenpasst mit Tr. scalpturatum (Gilbender Erdritterling). Schönes Fundort-Bild, die Nr. 5!
    Ansonsten hänge ich mich an die Meinung von Pablo, dass die fettig erscheinenden violetten Pilze nach Bild theoretisch gut zu Lepista nuda (Violetter Rötelritterling) passen würden und weniger zu einem Schleierling.
    Auch Frauentäubling (Russula cyanoxantha) wäre nachvollziehbar, aber du weißt ja: Pilze von oben.....usw.


    Der Fliegenpilzbegleiter ist ein Gürtelfuß (Telamonia), beim Milchling Bild 8 würde ich bei "Pilz-Poker" auf Lactarius torminosus (Zottiger Birkenmilchling) setzen.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Nr. 6 sollte ein Schleierling (Cortinarius) sein, ich würde beinahe an einen robusten Gürtelfuß denken, kann aber genauso gut ein Dickfuß sein. So im Basisbereich des Stiels hängt aber ausgerechnet ein Blatt, so dass man eine Gürtelung nicht gut einschätzen kann und über den Geruch schreibst du ja auch nichts.


    VG Ingo W

    Hallo Lothar!


    Passt zumindest genau zu meiner Vorstellung der Art.
    Was ich etwas schade finde, du beschreibst die Fundumstände nicht gut. Ich kann mich da nicht reindenken, wenn da nur so dürftig geschrieben ist:

    Zitat


    ....heute habe ich in einem grasigen Bereich etliche Pilze gefunden....


    Da sind doch Eiche, Birke, Moos, Walderdbeeren(?), das war doch nicht auf einer Wiese?


    Ich kenne die Art so, dass sie gern in parkähnlichen oder irgendwie vom Menschen beeinflussten Stellen wächst. Alte verwilderte Gärten z.B., und dann dort meist in einem etwas lichten Bereich. Muss aber sicherlich nicht sein.


    Achte auch genau auf die Basis des Stiels, ob es da nicht zufällig rot wird (Tr. basirubens). Glaub ich aber nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!

    Zitat


    kein kommentar dazu?


    Du möchtest einen Kommentar? Ok.:
    1. Ich finde, dir hätten die verdächtigen schon beim Ernten auffallen sollen!
    2. Beneidenswert, dass du alles entsorgt hast. Also das hätte ich bestimmt nicht gemacht, da bin ich ehrlich.
    3. da waren irgendwie so versteckte Pilzanfragen im Beitrag? Bei Pilz 1 läuft es in die Ecke Gymnopilus penetrans (Geflecktblättriger Flämmling) und bei Pilz 2 hast du Grünblättrige Schwefelköpfe (ähm, hier findet sich doch bestimmt gleich jemand, der auf Ziegelroten Schwefelkopf wettet? Ähm2: falls nicht, sag ich halt ziegelrot!)


    Ansonsten ist mir das ganze alles etwas zu durcheinander, um sich groß darüber auszulassen. Bei Pilz 3b z.B. taucht links wie aus dem Nichts sogar noch ein Schwefelkopf auf (ach, jetzt sehe ich es, die hatten sich unter den Hallimasch versteckt (siehe Pilz 3 anfängliches Übersichtsbild).


    Naja, wie gesagt, irgendwie anstrengend, wenn zwar viel, aber nicht gründlich abgebildet wird. Wobei dieses Bild 3 schon absolut faszinierend ist, weil vorn dran und linksseitig ja auch noch Bjerkandera adusta (Angebrannter Rauchporling) wächst. Also schon einzigartig vielpilzig, was sich da auf dem Stumpf trifft (Pilzversammlung??).


    VG Ingo W