Beiträge von Ingo W

    Hallo Mario!

    Zitat


    So ist mein erster problem Pilz gelöst, obwohl alle Hinweise in Richtung Helmling gingen konnte ich keine Art finden der meiner Meinung nach passen konnte


    Schau mal, was da noch alles an Hinweisen kam:

    Zitat


    Quallen-Bob ist wie schon gesacht sehr flexibel. Mal lang, mal breit.


    Aber war der gewisse Qualen-Pilz nicht gleichzeitig auch ein auf Baustellen tätiger Freund von Damen-Strumpfhosen...? Es heißt, er sei da recht flexibel.


    fallen mir demnächst noch ein paar mehr ausgedehnte Geschichten zu unserem Strumpfhosen-Bob ein.


    VG Ingo W

    Trichobolus zukalii (Heimerl) Kimbr. 1967


    Björn sagt so auf deutsch dazu:
    Vielsporiges Dungkugelbecherchen
    (Schade, nichts mit "Sputnik")



    Im Mikro, so wie ich ´s verstehe:





    Manche Dinge sind mir nicht ganz klar, liegt aber wohl daran, dass ich in dem Gebiet zu wenig rummikroskopiere.
    Wundern tut mich z.B., dass ich bei reifen Sporen den Zellkern nicht mehr sehe. Vielleicht liegt ´s aber daran, dass die Wände dicker werden.


    Und ist der helle mittige Fleck bei Melzer-behandelten Sporen wirklich ein deBary Bubble? Oder vielleicht doch der Zellkern?
    EDIT: Ahja doch, bei Björn sieht ´s aus wie Zellkern, also weißes Etwas mit dunklerem Nukleus:
    https://www.sites.google.com/s…ukalii-heimerl-kimbr-1966


    Wo sind die kurzprismatischen Zellen unterzubringen?
    Und aus was bestehen die vielen kleinen Goldkügelchen zwischen den Sporen?


    Naja, muss man sowieso öfter mikroskopieren, will man sich halbwegs eine richtige Vorstellung der Art machen.


    VG Ingo W

    Hi Sven!

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    12. Cylindrobasidium laeve-Ablösender Rindenpilz ist es nicht, aber der hat seit gestern ordentlich Hyphen bekommen, schaut aus wie ein Fellteppich...


    Naja, das würde er draußen wahrscheinlich nicht machen.
    Rot angelaufen ist er ja nicht, wenn du außen im Weißen ankratzt, oder?


    VG Ingo W

    Hallo Veronika!


    Der sieht zu dick aus für eine Ceriporia (Wachsporling).
    Ich vermute, der ist mehr in der Ecke von Phellinus (Feuerschwamm) oder Inonotus (Schillerporling) zu finden.
    So richtig viel sieht man ja eigentlich auch nicht auf den Bildern. Macht der Hutkanten und hat eine Oberseite?
    Am Baum, von dem der Ast stammt, war wohl nicht noch mehr zu sehen vom Pilz?


    Vielleicht sowas?
    http://www.123pilze.de/DreamHC…otigerSchillerporling.htm


    VG Ingo W

    Hallo Conny!


    Also auf den Bildern sieht das sehr danach aus.
    Allerdings ist das mit Fotos immer so eine Sache, das siehst du ja schon, wenn du deine Bilder 5 mit der 12 vergleichst.
    Unten sind plötzlich die Gelbtöne weg, und wahrscheinlich hätte man nur mit diesen Bildern richtig Probleme, um ruhigen Gewissens auf Hypholoma zu kommen.


    Was ich sagen will: genau dieses Farbverschlucken auf Bildern kann auch mit dem Grünblättrigen Schwefelkopf passieren, dann sieht er auf Bildern manchmal wie ein Graublättriger aus, weil das Grün fort ist.


    Du musst dir also zu Hause die Frage stellen, ob deine Fruchtkörper irgendwo Gelbgrün-Töne aufweisen, beim Grünblättrigen halten die sich besonders lang an der Stielspitze.


    Anders gesagt: deine Pilze auf 1-6 sehen sehr typisch für den Graublättrigen aus. Wenn du dir dann noch mit dem nadelholzigen Substrat sicher wärst und die Fruchtkörper für die Geschmacksprobe nicht gerade mit Wasser vollgesogen waren, steigen die Chancen sehr, das dein Verdacht richtig ist.


    Weiter mag ich mich nicht vorwagen so am anderen Ende des Netzes.


    VG Ingo W

    Hallo Nobi!


    Ist dieses Bild von deiner Seite interpretierbar?
    http://www.pilzbestimmer.de/Detailed/23059.html


    Kann es sein, dass die Außenwand sich da irgendwie auflöst? Wohl kaum, oder?
    Oder instabiler, durchsichtiger wird?
    Habe nämlich so was ähnliches gefunden. Das Gelb ist verschwunden.
    War auf jeden Fall genauso dieser Trichobolus zukalii und sehr reif. Allerdings nur einmal in dieser Art und Weise:


    Die anderen Sputniks sind jetzt auch reifer, aber eben noch Gelb.


    VG Ingo W

    Bisporella citrina (Batsch) Korf & S.E. Carp. 1974
    Zitronengelbes Sonnenbecherchen


    Ich denke, dieser Becher ist neben den violetten Ascocoryne-Arten (Gallertbecher) wohl der vom "Normal-Pilzinteressierten" am häufigsten wahrgenommene "Kleinbecherling".


    Mag wohl daran liegen, dass er relativ häufig ist, außerdem offen und oft rasig gedrängt wächst, also schon von weitem sichtbar auffällige zitronengelb leuchtende Flächen bilden kann. Die Becher können bis ca. 3 mm breit werden.


    Er besiedelt Holz, meist sind das schon unberindete, dickere, aber noch recht feste, locker liegende oder angelehnte Äste. Manchmal kriecht er allerdings auch zwischen der Borke hervor oder besiedelt Laubholz-Stümpfe.


    Sehr gern wächst er an Buchenholz. Weide und anderes Laubholz geht aber genauso.


    Es gibt eine ganze Menge von Anzeichen und Eigenschaften, die auch schon makroskopisch in die gelbe Bisporella-Ecke weisen und die Becher von ähnlichen Hymenoscyphus-Arten......
    http://www.pilzforum.eu/board/…hymenoscyphus-conscriptus
    ...... schon per Auge unterscheiden lassen. Allerdings sind diese Eigenheiten nicht immer zwingend vorhanden.


    Bisporella citrina hat nämlich z.B. oft nur kurze Stiele, welche im fortgeschrittenen Alter sehr oft eine schwarze Basis entwickeln (hier allerdings nicht der Fall!).


    Ältere Apothezien wölben sich konvex und berühren dann oft mit den Rändern das Substrat, dicht wachsende Becher überlappen sich gegenseitig und verschmelzen fast........


    Junge Becher sind normalerweise schon gelb......

    ...... (im Gegensatz zu ähnlichen Holz-Hymenoscyphen, welche oft erst mit der Zeit von Ocker nach Gelb umfärben).


    Weitere Feinheiten wären das Nichtbräunen bei verletzten oder geschädigten Bechern, und durch die gelatinöse zähe Außenhaut (siehe auch Bild 1) mitunter das Stehenbleiben von "Becherhüllen" nach dem Vergehen.


    Jedes angesprochene Detail kann bei Vorhandensein der Makro-Bestimmung dienlich sein, aber keines ist Pflicht.


    Die Becher-Art wäre eigentlich per Auge gut ansprechbar, wenn da nicht noch ein Zwillingsbruder wäre mit übergroßen Sporen, welche in der Länge oft deutlich über 15 µm liegen.


    Diese Art nennt man Bisporella confluens (Zusammenfließendes Sonnenbecherchen).
    http://www.pilzforum.eu/board/thema-bisporella-confluens


    Bisporella citrina hat Sporenlängen um 11-14 und B. confluens um 12-17(20).
    Bei manchen Kollektionen verschwimmen allerdings die Grenzen.
    Ob also beides wirklich verschiedene Arten sind, muss wohl die Gen-Sequenzierung zeigen.


    Mikros:



    VG Ingo W


    P.S.: Der Gezeigte ist übrigens aus dem Landkreis Gießen von Wolfgang S.

    Hallo Sven!


    Ein schönes Gebiet bei Pilzen, und auch hier bräuchte man sich nie um pilzige Langeweile zu kümmern.


    2 vielleicht Cerocorticium confluens, die sind auch so wachsartig und schillern stellenweise rötlich, ockerlich und bläulich.
    http://www.micologiaiberica.com/viewtopic.php?f=55&t=12368


    3 sicher: Phlebia radiata/merismoides (Orangeroter Kammpilz);


    4, da hast du recht, bei eindeutigem Substrat Eiche ist es auch meist Vuilleminia comedens (Gemeiner Rindensprenger);


    5. solche unscheinbaren Beläge haben oft schöne Mikrostrukturen


    6. Wenn du ihn mitgenommen hast und schön feucht hältst, kann es sein, dass dort bald eine sehr helle Mollisia (Weichbecherchen) wächst. Kann aber auch was anderes sein.


    Die 7 könnte zur 2 gehören, 2 orangefarbene Köpfchen meine ich da noch zu sehen.
    Ralfs Meinung ist aber auch nicht abwegig.


    9. erkenne ich nicht richtig, sieht aber aus der Ferne beinahe wie Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling) aus.


    10 irgendeine Grandinia/Hyphodontia (Zähnchen-Rindenpilz)?


    Zur 12 habe ich jetzt keine Vorstellung zur Größe und wie der gewachsen ist.
    Ich vermute doch aber mal, dass der nicht unterseitig von liegendem Laubholz gewachsen ist, sondern offen an was noch nicht lange totem.
    Der hier sieht initial aus wie deiner:
    http://www.pilz-pilz.de/index.…info_inline&the_pilz=1367


    14 da denke ich an Phellinus tuberculosus (Pflaumen-Feuerschwamm)


    VG Ingo W

    Hallo Ulla!


    Dank für die Erklärung!

    Zitat


    Ich sage nichts ohne mein Mikroskop!


    Ich glaub, du musst dir dorthin bald einen anderen Spruch schreiben. :)


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!

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    Irgendeine Galerina hatte ich anfangs vermutet; ich hoffe, dass es iwas anderes ist.


    Nö, das sollte schon passen mit Galerina (Häubling).


    VG Ingo W

    Oje Eike,


    das trägt ja schon reichlich Früchte bei dir.
    Ich glaub ´, du bist mir lieber, wenn du Pilze bestimmst.
    Bei allem Verständnis für das Vorgefallene und deine Gedanken, so rache- und mordlüsternd will mir das Ganze nicht gefallen.


    VG Ingo W

    Hallo Netti!


    Für den Kiefernzapfenbewohner käme einer der 2 Kiefernzapfenrüblinge in Frage (Strobilurus tenacellus oder stephanocystis) = Bitterer oder Milder Kiefernzapfen-Nagelschwamm


    Allerdings sollte der Pilz irgendwie versteckt gewesen sein. So hell wie der aussieht, dürfte er nämlich noch nicht viel Licht abbekommen haben.
    Ist natürlich erst mal nur alles Theorie und kann auchwas anders sein.


    VG Ingo W

    Hi Thorben!


    Versprechen tu ich mal nix, werde mich aber bemühen, wenn du die schickst.
    Dürfen diesmal ruhig etwas größere Holzteile sein, dann halten die Becher sich auch etwas länger.


    Die weiße Calycina/Bisporella wird sicherlich interessant.
    Mir fällt also spontan ein:
    - Bisporella lactea ein (wäre 4-sporig, zumindest entwickeln sich nur 4 Sporen, der Rest verkümmert);
    - Bisporella pallescens (passt prima zur Buche, müsste aber auf einem schwarzen Hyphen-Teppich wachsen);
    - Calycina italica (wächst auch so rasig, hatte ich schon lange nicht mehr);


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!

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    Im Zweifel warte ich halt ein paar Tage und prüfe einen anderen Fruchtkörper.


    Ja, eine Methode, die sich nachvollziehen lässt.
    Meist lässt sich das ja auch makroskopisch verfolgen, ob die Ascos weiterwachsen, sich entwickeln.


    Hi Nobi!


    Hab den Artikel noch mal überflogen.
    Also 6000-7000 Sporen.


    Was mir gefällt:
    - mit den Sporenangaben dort (9-10,5 x 7,5-8) bin ich ja plötzlich mit meinen nur wenigen gemessenen Sporen (9-10 x 7-8) voll im Bereich;
    - man erwähnt dort den Zellkern;
    - auf der Haar-Abbildung ist zu sehen, was ich auch schrieb, nämlich dass die Septierung oft ungleichmäßig ist.


    Kannst du kurz umschreiben, was dann zu den DeBary Bubbles gesagt wird?


    VG Ingo W

    Hallo!

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    Ich habe sie dann aber eher so in Erinnerung, dass die Granulen eher heller sind als die restliche Peridie. Die Strukturen hier wirken nur hauchdünn.


    Zitat


    Die Peridie ist in der Tat dunkler... Hatte auf dem ersten Präparat noch ein Stück Peridie dabei.


    Also ich will das ja auf keinen Fall anzweifeln, aber so richtig überzeugend ist das für mich nicht.
    Erscheinen gefärbte dick liegende Strukturen nicht immer dunkler als gequetscht oder dünn liegend?


    VG Ingo W

    Hallo Netti!


    Die Frage ist immer.....

    Zitat


    Ich hab den Hut diesmal auf einer Glasplatte ausgelegt......


    .....hast du den Fruchtkörper auch abgedeckt, damit er nicht austrocknet. Feuchtes Klima geschaffen, wo sich Pilze wohl fühlen?


    Übrigens dürfte bei einer mikroskopischen Untersuchung kaum was anderes als Stropharia caerulea (Blauer Träuschling) rauskommen.


    VG Ingo W

    Hallo aguierre!
    Was für ein komplizierter Name!
    Wie spricht sich das aus?
    Kann man heutzutage so heißen und kleingeschrieben bleiben!


    Lothars Beitrag hat mir etwas Mut gemacht, auch was dazu zu schreiben.


    Ich verstehe sehr viel nicht von deinem Anliegen.
    Also Pilze bestimmen ist sicherlich nicht einfach.
    Meist ist das schon kompliziert genug, wenn man den Fruchtkörper vor sich hat und sämtliche Mikrostrukturen untersuchen kann.


    Was in aller Welt nützen dir ausgesiebte Sporen?? Du wirst doch dadurch niemals auf irgendeine Pilzart schlussfolgern können.


    Außerdem verstehe ich auch nicht, warum du so wenig Sporen findest.
    Wenn ich bei meinen kleinen Becherlingen nur etwas vom Substrat des Astes oder der danebenwachsenden Alge/Flechte mit ins Präparat bekomme, habe ich massenhaft Sporen, die nicht erwünscht sind.
    Dabei sind die Präparate nicht größer als eine Skalpellspitze.


    Also scheinbar haben sich ja mit dem Aussieben von Sporen schon Leute beschäftigt, wie ich aus deinen letzten Sätzen schlussfolgere.
    Allerdings frage ich mich, was die damit erreicht haben. Was Gescheites sicherlich nicht.


    VG Ingo W