Beiträge von Ingo W

    Hallo Exkursler!


    Bloß, um mal noch ein bisschen Verwirrung mit reinzubringen und damit das bei euch nicht so fadengerade abläuft:
    Bei meinem letzten braunhütigen Lärchenröhrling, siehe Pilz Nr. 3, ....
    http://www.pilzforum.eu/board/…=25601&highlight=viscidus
    ....hat mir Pablo sowas geschrieben:

    Zitat


    Hallo, Ingo!
    Bei den Lärchenröhrlingen gibt es ja auch noch >so was hier<.
    LG, Pablo.


    Mit Verweis auf Suillus bresadolae -
    nachdem mir Oehrling sowas schrieb:

    Zitat


    Zu Suillus viscidus: auf deinem Foto hast du ganz rechts ein Exemplar mit offenbar braunem Hut. Erstelle mal von solch braunhütigen und normalen grauhütigen Exemplaren je ein Schnittbild und lege sie nebeneinander. Könnte interessant werden.


    Ansonsten freue ich mich einigermaßen, dass eure frischen Lactarius porninsisse auch noch nicht so gut gezont sind.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also an den Pilz-Foren liegt das aber sicher nicht.
    Oder habt ihr schon mal was davon gehört, dass sich jemand vergiftet hat nach einer Anfrage?
    Die Vergiftungen treten wohl eher bei denen auf, die nicht anfragen!


    Die Gründe der steigenden Vergiftungsfälle für den GLEICHEN ZEITRAUM IM VERGANGENEN JAHR (allein das ist eine Milchmädchenrechnung) sind sicherlich woanders zu suchen, da ist im Artikel auch einiges aufgeführt.


    Ansonsten muss ich ja immer ein bisschen lästern, weil die Sensationspresse das auch verdient hat.
    Die Schlagzeile lautet ja:

    Zitat


    Die Zahl der Hobby-Sammler, die sich mit ungenießbaren Exemplaren vergiften, ist höher denn je.


    Selbst das gab es früher nicht, denn da hat man dazu giftige Pilze gebraucht!


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also die Erklärung finde ich ja ganz witzig:

    Zitat


    Steife Koralle
    Die ersten Pilze kamen mit den Pflanzen aus dem Meer,
    das sieht man hier sehr schön.


    Dann kommt das Bild einer Ramaria (Pilz-Koralle).


    Eil-die-Weil die Korallen aus dem Meer sich natürlich als Pilz umgewandelt haben und deshalb jetzt immer noch so ähnlich aussehen.


    Dass es nicht die Steife ist, nur ganz am Rande.
    Naja gut, wahrscheinlich könnten Zimperling den Wissbegierigen am Bild auch nicht erklären, warum der Halsbandschwindling so heißt.


    Aber es geht ja ums Prinzip. Und das ist schon eine gute Sache, denke ich.


    VG Ingo W

    Hallo Ja und Gerd!


    Nr. 2 kannst du mit ruhigem Gewissen als Grünblättrigen Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare) abheften, auch dann, wenn es vielleicht noch Meinungen gibt in Richtung Ziegelrotem Schwefelkopf (Hypholoma sublateritium).


    Nr. 7 ist interessant.
    Diese hellen Büschelraslinge sind manchmal ganz schön verwirrlich.
    Aber besser wüsste ich es im Moment auch nicht.


    Beim Eselsohr muss man bloß mal nach O. concinna oder cantharella oder sowas gockeln, und schon ist nichts mehr klar.


    VG Ingo W

    Hallo Karo!


    Die Helmlinge auf Bild 2 wird dir übrigens keiner streitig machen, wenn du sie mit Mycena zephirus (Rostfleckiger Helmling) bezeichnest.


    Bitte das nächste Mal die Bilder nummerieren, sonst frustet es bei einer Antwort zu schnell (Bsp: "Ich meine den Pilz hinter dem Bild mit dem Blauen drauf und vor den Grünen die aussehen wie die auf dem vorletzten Bild" usw. oder das ständige Nachzählen bei Pilzbild 32)


    Beim Semmelstoppelpilz meinst du sicher nicht den Rostgelben, sondern den Rotgelben, den kannst du dann Hydnum rufescens taufen.
    Die welligen Lamellen des Milchlings sind sicher nicht immer so bei der Art anzutreffen.


    Ansonsten wären meine Antworten genau so, wie es Pablo schon geschrieben hat, wobei der festgesellte Cortinarien-Geruch eben nicht nur nach Rettich war, sondern aus einer Komposition bestand.

    Zitat


    Mischung aus süß, stechend, Ammoniak und Rettich,.....


    ....das ist dann schon wieder was ganz anderes!


    VG Ingo W

    Hallo Thorben!


    Also jetzt hast du schon ein prima Mikro!

    Zitat


    @ Ingo : Der Pilz hat mittlerweile rote Flecken bekommen, dort wo der Pilz im Reagenzglas eingequetscht wurde, aber auch am Stiel wo ich ihn berührt hatte.


    Zitat


    ....weil die Lamellen gelb sind.


    Also zählen wir mal 1 und 1 zusammen:
    Im Link unten bei Cystolepiota hetieri schauen, das xxl beim Bild anklicken:
    http://www.natur-in-nrw.de/HTM…e/Agaricales/PA-424.html#


    Im Boletus 28 müsste stehen, dass der C. hetieri in PdS angezweifelt wird von Vellinga & Hujser und eher C. cystidiosa heißen sollte (so zumindest ein Vermerk bei mir im Buch).
    Also schau doch am besten mal an der Lamellenschneide nach, was deiner zu den Zystiden sagt!


    VG Ingo W

    Hallo Pilzkalli!


    Der Geruch wechselt von jung noch relativ angenehm zu älter "lästig-bissig", ist so eine Art "Kopfschmerz-Geruch".
    Musst du selber testen, inwieweit du den verträgst und essen magst.


    Hallo Kaetzchen!


    Auch in deinem Link steht ´s doch!
    Einfach hier mal bei "Bedeutung" lesen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nebelgrauer_Trichterling
    Man kann eben einen Pilz, der bei vielen Menschen Unverträglichkeit auslöst nicht mehr ruhigen Gewissens als Speisepilz deklarieren. Gleiches Thema wie Butterröhrling oder Egerlingschirmlinge.



    VG Ingo W

    HalloThorben!


    Wohl Cystolepiota (Mehlschirmling).
    Irgendwo Flecken gekriegt?


    Zitat


    7. Nennt man das hier auch Paraphyse ?
    Aufjedenfall es war 25x4 µm


    Paraphysen sind Elemente der Ascomyceten.
    Falls du dein Teil benamt haben willst, musst du mal sagen, von wo es genau ist.


    VG Ingo W

    Hallo Steinpilz!


    Sind ein paar gelungene Bilder dabei! Die Nr. 4 finde ich schön!
    Allein von den Fotos wird es schwierig, klare Namen zu vergeben.


    Nr. 1: wohl Inocybe (Risspilz);


    Nr. 2: Scheint interessant! Oder doch auf Holz gewachsen und die Farben durch den FFD (Foto-Farb-Dieb) verloren?


    Nr. 3 + 4: Laccaria (Lacktrichterling);


    Nr. 5: zu wenig Info. Lepiota (Schirmling) oder wahrscheinlich doch nur Rosa Rettich-Helmling (Mycena rosea)?


    Nr. 6: Rettich-Helmling (Mycena pura oder rosea);


    Mit der 7 liegst du richtig.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ja, 1 bis 4 sieht aus wie Häubling, ist aber wahrscheinlich trotzdem der Braunstieleige Lacktrichterling (Laccaria proxima) im Abtrocknen;


    Nr. 7 sollte bei Verletzung röten, denke Stereum sanguinolentum, der Blutende Nadelholzschichtpilz;


    Nr. 8:

    Zitat


    kleine Trichterlinge in vielen solchen Hexenkreisen,.....


    Und du warst nicht neugierig??


    Nr. 9:

    Zitat


    Violette Lacktrichterlinge und Schmetterlingstramete?


    Zeig halt mal die Fotos zum Pilz, oder bist du der Meinung, man könnte dazu was aus der Entfernung sagen?
    Raten würde ich auf Trichaptum abietinum (Violetter Lederporling).


    Nr. 11:

    Zitat


    ist das auch ein violetter Lacktrichterling?


    Ja.


    Nr. 16: der hintere ist ein Rettich-Helmling.


    VG Ingo W


    Ingo, die Bilder sind schon in Originalgröße hier eingestellt, musst Du nicht anklicken.


    Gruß Dany


    Verstehe ich nicht!
    Bei mir sieht das so aus, und zwar immer beim Abload-Hoster:


    VG Ingo W


    Hallo Emil!


    Zitat


    Probiers doch mal mit rechter Maustaste und dann "Grafik anzeigen".


    Hab ´s probiert. Keine Bilder!
    Aber wie gesagt, dieses Problem habe ich immer mit Abload-Bildern, wer weiß, was da in meinem Compi blockiert.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Keine Ahnung, woran das liegt, aber ich sehe beim Anklicken der Bildadressen immer nur die Einstiegsseite:


    VG Ingo W


    Zitat


    Unverschämte Ritterling ist soweit ok, allerdings irritiert mich der angegebene Geruch: Flieder, aufdringlich penetrant, süßlich widerlich.


    Wer schreibt denn das?
    Die Geruchsbeschreibung hört sich nämlich mehr nach Tricholoma stiparophyllum (Birken-Gasritterling) an.

    Hallo Karen!


    Schön-schön!!


    Die Nr. 6 kannst du das nächste Mal mit Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling) vergleichen.


    Die Ziegenlippe Nr. 12 mag ich nicht glauben.
    Zu rot der Rand!


    Im Vordergrund des Nr. 15-Täublings (sehe ich da eine Huthaut, die nicht bis zum Rand reicht?) ist Rickenella fibula (Orangeroter Heftelnabeling).


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Wirklich stark, wie gut du erklärst!
    Was da wieder an Arbeit drinsteckt!!
    Ziehe meinen Hut.
    Lactarius tabidus/theiogalus (Flattermilchling) fruktifiziert dieses Jahr völlig übertrieben in meiner Region. Qudratmeterweise rasig wie ich es nie sah davor, und dazu noch in vielen verschiedenen Waldtypen.


    VG Ingo W

    Hallo Anna!

    Zitat


    .... nicht sofort zeige, seht ihr's dann gewiss im nächsten Rätsel... Freebsd


    Ähm...wie?
    Ist ´s schon so weit??


    @Pablo:

    Zitat


    Als ich vor etwas mehr als zwei Jahren hier ins Forum kam, war ich auch nichts anderes, als ein Anfänger


    Ich hätte nie gedacht, dass es möglich wäre, so viel von der ganzen Materie in so kurzer Zeit zu verinnerlichen wie du es geschafft hast. Wunder oder Wahn? Wo führt das hin.......?


    VG Ingo W

    Hallo Tannenzäpfle!

    Zitat


    .....aber bevor ich hier doch was falsches in das grosse www setze, bin ich lieber mal still.


    Vermutungen darf man immer äußern.


    @Pablo:

    Zitat


    Obwohl ich mir bei dem Becher neben den Eselsohren auch eine Humaria (Erdbrostling) hätte vorstellen können.


    Ich habe mich hier an der Apo-Größe der vermeintlichen Esels-Ohren orientiert, und meinte Velum zu sehen.
    Ob ´s stimmt?
    Bei der Info-Lage zu den Pilzen muss das nicht sein, beim Braunen Becher hatte ich in der Antwort ja auch großzügig mit "vielleicht" und "?" hand(t)iert.


    Da ist einiges offen, denn wenn ich als Größenvergleich die Blätter nehme, dann sagt mir mein Hinterstübchen irgendwo ganz weit hinten im Bereich des fast Vergessenen, dass es farblich ähnliche Ohren gibt, die aber auf Hasen-Öhrling (Otidea leporina) hören:
    http://www.pilzmaus.de/pilze/a…o_leporina/o_leporina.htm


    Allerdings werde ich vom Bild schon ein wenig rosafleckig angehaucht außerhalb des typischen Esels-Farbtons, womit wir wieder beim Esel-Ohr sind.


    VG Ingo W

    Hallo Thorben!


    KOH ist ja auch nicht zum Färben gedacht, sondern für chemische Reaktionen oder zur Vorbehandlung. Macht die Zellwände dünn und nach einer Wasserspülung wären die dann besser anfärbbar.
    Problem dabei ist, dass das Reagenz, genau wie Melzers, totbringend ist für das Präparat.
    Also, wo es darauf ankommt, vitale Inhalte zu studieren oder vitale Elemente auszumessen, darf man solche Reagenzien erst mal nicht benutzen.


    Jodlösung ist eigentlich auch nicht wirklich zum Anfärben gedacht, sondern eben für Amyloid- oder Dextrinoid-Reaktionen gewisser Bauteile, z.B. Porus oder Paraphyseninhalte.


    Die Qualität deiner Bilder ist doch schon mal bestens. Musst dich jetzt nur noch auf das Wesentliche einschießen und dann per entsprechenden Schlüssel vergleichen. Setzt natürlich vorraus, dass du richtig messen kannst.


    So als Arbeitsname wäre doch Peziza depressa (Niedergedrückter Becherling) schon mal nicht schlecht.
    http://jlcheype.free.fr/imagesw/Peziza_depressa_micro.htm
    Hier 9.Zeile:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…1.pl?noframes;read=208505
    Bestimmt gibt es da aber Konkurrenten, mit denen man vergleichen muss.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Zitat


    der Kandidat ist richtig ausgewählt, vielleicht kommt da noch was ganz Anderes dabei raus.


    Ich sehe da nichts anderes als einen Pantherpilz. A. excelsa hätte doch nicht so kleine weiße warzenartig abstehende Velumflocken auf dem Hut.
    Die sehen schon eher so aus:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Grauer_Wulstling


    Einen Fehler kann ich momentan nicht wirklich entdecken. Ich weiß nicht, ob das mit dem Xerocomus ferrugineus (Rostroter Filzröhrling) so einfach ist. Ich hörte, allein die Farben seien nicht unbedingt das ausschlaggebende Argument.


    Tja, aber wenn ein Fehlerchen hermuss, dann vielleicht dieser mysteriöse Satz mit dem "Hausse"?


    VG Ingo W

    Hallo Tannenzäpfle!


    1. + 3a: Amanita citrina (Gelber Knollenblätterpilz);
    2. Suillus granulatus (Körnchenröhrling) denke ich, ein zusätzlicher Blick drunter ist immer gut.
    3. Clathrus archeri (Tintenfischpilz);
    4. Krause Glucke steht ja schon dort;
    5. Otidea onotica (Eselsohr) und der Braunrandige vielleicht (?)Tarzetta (Napfbecherling);
    6. einer der Zitzenschirmlinge (Macrolepiota mastoidea);
    7. vielleicht Megacollybia platyphylla (Breitblattrübling), Blick darunter wünschenswert;
    8. Hypholoma fasciculare (Grünblättriger Schwefelkopf);
    9. Paxillus involutus (Kahler Krempling);
    10. ein Cortinarius (Schleierling), selbst mit Bild der Lamellen wüsste ich den wahrscheinlich nicht viel genauer. Oder war der Stiel schleimig?


    VG Ingo W


    Edit:
    @ Pablo:

    Zitat


    ........ nicht auskenne könnt ihr mir vielleicht helfen, diese zu Bestimmen.

    Hallo Karl!


    Die genatterten Stiele deuten auf den Gemeinen Riesenschirmling (Macrolepiota procera), sofern bei Verletzung der Stiel nicht verfärbt.
    Normalerweise sollten die Lamellen weiß bleiben.


    Der mit den braunen Lamellen ist eine Ausnahme, denke ich, und wohl von irgendwas befallen. Die anderen Schirmlinge haben das doch nicht, oder? Sorry, aber so richtig ist das mit den überstrahlten Bildern der liegenden Fruchtkörper nicht zu sehen.


    Günstig ist es sämtliche "Bauteile" der Fruchtkörper zu zeigen, auch Knolle und Stielring.


    VG Ingo W