Beiträge von Ingo W

    Hallo Chris!


    Da schließe ich mich Tanja an.
    Ich denke, das Foto zeigt Laccaria proxima (Braunstieliger Lacktrichterling) in seiner Idealform: robust, dreh-, lang- und braunstielig und Hutoberseite schorfig.
    Oft findet man die Art an etwas lichterer Stelle, gerne, wo es feuchter ist (muss aber nicht sein) und dann oft in größerer Anzahl auf relativ kleinen Raum.


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Dieses stapelweise Behandeln von Dateien durch IrrfanView (@ Uli: :nana: ) ist auch recht nützlich, wenn ich z.B. eine ganze Reihe von zusammengehörigen Dateien im Namen umbenennen will, also z.B., wenn meine 9 Bilder des noch nicht untersuchten und provisorisch benannten Fundes "Amanita-rothuetig-mit-weißen-Punkten" dann endlich "Amanita muscaria" heißen darf (oder so ähnlich).


    Eigentlich habe ich jetzt aber nur einen Grund gesucht, um "IrrfanView" ( :nana: ) zurückschreiben zu können. Der Erfinder war übrigens ein Holländer namens Irr van View.


    Zitat


    Nein, im Ernst -so peinlich wie das auch ist- ich schreibe Irrfanview schon mein Leben lang Irrfanview. Und bisher ist noch nichts Schlimmes passiert. Schwein gehabt.


    Das angesprochene zusätzliche "r" in IrfanView fand ich lediglich dem Sinn nach spaßig und habe es deshalb erwähnt.
    Nun gut, ein wenig wundere ich mich natürlich trotzdem, dass dir bei dieser Schreibweise noch nichts Fürchterliches widerfahren ist. Da hast du richtig Glück gehabt!!!
    Naja, sollte auf jeden Fall nicht unbedingt belehren......
    .....,sonst hätte ich ja auch noch das nicht großgeschriebene "V" zur Sprache gebracht, über das ich mich aber hiermit ausschweigen werde.
    ;)


    VG Ingo W

    Hallo Ralf!


    Soso! Auch noch engagiert!! Und Anhänger! Na klasse!
    Dann bist du wohl auch dran schuld, dass ich von der Computer-Materie so wenig verstehe.
    Können eigentlich viele die "dümmsten anzunehmenden User" sein?


    VG Ingo W

    Hallo abeja!


    In der Tat würde ich nach der Einstellung des letzten Bildes nicht mehr gegen dich wetten, was mir zuvor leicht gefallen wäre.
    Dieser dünne braunrote Rand nach dem weißen Zuwachs und auch weiter drin in den Altteilen ist schon nicht verkehrt.
    Also rudere ich mal vorsichtig zurück oder zumindest woandershin, am besten dorthin, wo Pablo gerade ist mit den verschiedenen Wurzelschwämmen.
    Vielleicht gibt es da ja tatsächlich auch makroskopische Unterschiede bei den verschiedenen Arten.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!

    Zitat


    ...nun den Gallier hat meine gute Freundin parallel auch probiert, während sie sich vor ekel krümmte nahm ich bestenfalls eine leicht adstringierende Wirkung wahr, Bitterkeit habe ich da nicht im geringsten feststellen können.


    Das ist nochmal wichtig, dass du das schreibst.
    Nun hoffe ich mal, dass sich die Freundin vor Ekel krümmte aufgrund der Bitterkeit?


    Falls ja, dann hättest du wohl ein kleines Geschmackszellen-Mango. Übrigens ein Umstand, der wohl nicht gerade selten ist, deswegen warne ich eigentlich auch Menschen davor, sich nur auf ihren Geschmack zu verlassen, wenn sie den nicht klar einschätzen können.


    Beim Gallenröhrling wäre es ja völlig problemlos, die Mahlzeit hättest du wohl für dich allein, weil der Großteil der anderen beteiligten Esser streiken würden. Passieren sollte allerdings nichts, da keine Giftwirkung bekannt zu sein scheint.


    Anders wäre es aber z.B. bei Grünblättrigen Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare). Deshalb bin ich kein Freund von der alleinig geschmacksabhängigen Bestimmung mancher Arten, so wie es viele unsichere Speisepilzsammler betreiben.
    Pilze haben i.d.R. einfach mehr edit:als nur ein kennzeichnendes Merkmal, da muss man sich nicht nur auf edit:den Geschmack versteifen.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Falls du dabeibleibst und Zeit hast, dann kommen ja jetzt jährlich immer auf ´s Neue so viel Arten dazu.
    Das ist schon beeindruckend.
    Am meisten gefällt mir, dass du dich bei den verschiedenen Arten mit einer Art Sicherheits-Level einschätzt, zeigt es doch, dass nicht alles gleich einfach ist und dass du dir darüber bewusst bist.


    Naja, ich schätze, so in 3-4 Jahren kannst du dann die PSV-Prüfung ablegen, wenn du dran bleibst.
    Über den Gallenröhrling müssten wir allerdings noch mal reden. Den wünsche ich dir beim nächsten Fund dann mal erkennbar bitter.


    VG Ingo W

    Hallo Uli!


    Sehr schön, dass du das mal erwähnst.
    Mir persönlich gefällt ja erst mal der kleine "R"-zusatz, damit "Irr"-vanView rauskommt.


    Ich möchte hier aber noch hinzufügen, dass manchmal für das Forums-Bildereinstellen die Bilder verkleinert werden, bei denen eigentlich das Ausschneiden viel sinnvoller wäre.
    Also da werden Bilder gemacht mit einer Wahnsinnsauflösung, wo man keine Details erkennt und dann für das Forum das ganze Bild insgesamt verkleinert (erkennt man natürlich dann immer noch nichts).


    Ich will mal versuchen, das bildlich zu erläutern. Man kann sich hier auch einen Perlpilz vorstellen aus 1m Entfernung fotografiert, aber bei einer Auflösung von 4000 x 3000.
    Würde ich einen Bildausschnitt von 800 x 600 machen, also ausschneiden, bekäme man vielleicht die Stielriefung zu sehen. Oftmals wird aber das ganze Bild von 4000 x 3000 Pixel auf 800 x 600 verkleinert. Schade drum!


    Beispiel habe ich nur mit Ascos gefunden:
    Also da wird mitunter (im übertragenen Sinn) gefragt, was für ein Pilz das ist, der links unten auf dem Rindenpilz wächst:

    Dabei sind die Aufnahmen oft so vielpixelig, dass man (wie folgend) einen 800 x 600-Ausschnitt hätte machen können, bei dem man auch was nützliches erkennt:


    VG Ingo W

    Hallo reike!


    Du könntest theoretisch die Details ein bisschen besser darstellen wie z.B. den Stielring oder die Stielbasis.
    Es wird aber auf Stropharia, wahrscheinlich Str. rugosoannulata (Rotbrauner Riesenträuschling) hinauslaufen.
    Der sollte eigentlich schon im Pilzbuch drinstehen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ja, der Nando schlägt zu.
    Und wenn er das macht, macht er es immer gleich gigantisch!


    Zitat


    ....beim Helmling kann ich auch nicht helfen, dazu sollte man mehr wissen,


    Ich denke, Mycena sanguinolenta (Purpurschneidiger Helmling) wird ´s gewesen sein, ist aber sicherlich auch nicht so wichtig.


    Hannes schrieb:

    Zitat


    Wenn die Espenrotkappe und der Birkenpilz wirklich so nah beieinander standen würde ich beim letzteren aber eher den Pappel-Raufuß (Leccinum duriusculum) vermuten.


    Den Gedanken wollte ich auch gerade niederschreiben; ich bilde mir ein, ich sehe so richtig wie hart der Fruchtkörper ist.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Die Sporen sind aber schon hyallin, ....


    Ok., Sporenform passt ja auch.
    Hatte ich nämlich auch mal vor Urzeiten gefunden, aber eben tatsächlich an Tannenholz.
    Da will man das dann immer gar nicht glauben, dass der substratmäßig so weit fremdgeht.
    Und da Anna im at-Forum ...
    http://www.pilzforum.at/showthread.php?tid=1719
    ....Phaeosolenia an Pappelholz hatte, musste ich einfach nochmal nachfragen.


    VG Ingo W

    Hallo Malone!


    Dazu müsste man mal gesagt bekommen, warum man den Abdruck fixieren will.
    Eigentlich wäre viel wichtiger die Sporen und damit die Farbe des Sporenpulvers bei einer bestimmten Abwurf-Dicke festzuhalten. Natürlich kann man das Sporenpiulver auch zusammenkratzen, um die gewünschte Dicke zu erhalten.


    Von Russula-Kennern weiß ich, dass die das Sporenpulver zwischen 2 Objektträgern (aber die mit Delle) fixieren.


    VG Ingo W

    Hallo Peter!


    Wenn es von den Pilzen nur diese eine Aufnahme gibt und keine weiteren Details, macht es bei den meisten Bildern wenig Sinn, die bestimmen zu wollen.


    Nr. 2 könnte Amanitopsis battarrae (Zweifarbiger Scheidenstreifling) sein. Neben etlichen Amaniten (Wulstlinge/Knollenblätterpilze/Scheidenstreiflingen) ist auch ein Mürbling (Psathyrella) und ein Milchling (Lactarius) dabei.


    Einen Pilz muss man sich genau anschauen, wenn man ihn bestimmen will.


    VG Ingo W

    Halo Sachse!

    Zitat


    ..... gelegt bzw. leicht eingegraben. Im September wuchs dann tatsächlich 1 hauseigener Goldröhrling.


    Ich vermute da eher einen Zufall.


    Ich streue ja meine Pilzputzreste auch immer unter in Frage kommende Bäume. Allerdings lassen sich bei meiner hauseigenen Birke und Blaufichte ausgerechnet immer Pilze blicken, die ich nicht ausgestreut habe.


    Die Birke hat wohl inzwischen 5 Mykorrhiza-Partner und die Blaufichte mindestens 2.


    Was ich sagen will: ich habe keine Ahnung, ob man das Wachstum von Mykorrhiza-Pilzen forcieren kann. Wäre wohl eher eine Frage an unsere Pilzzüchter.


    VG Ingo W

    Hallo Inni!

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    ....alles ist voll von diesen schrecklichen Gnolmen Crying


    Ich sehe, ihr habt euch schon unterhalten?

    Zitat


    Ich weiß echt noch gar nicht, ob ich diesmal mitmachen werde.


    Garten ist natürlich wichtiger, gerade zur Adventszeit, mach dir da mal keine Sorgen, wir kommen schon ohne dich klar.
    Wir machen das wie du das mit den lieben freundlichen Gnolmen besprochen hast: du setzt dieses Jahr aus!!!


    Falls du ab und an mitraten willst, habe ich ein offenes Ohr für deine Vorschläge.


    VG Ingo W

    Hallo Anna!

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    Ich muss zugeben, dass ich beim ersten Wurzelschwammbild auch gestutzt habe..., aber inzwischen denke ich das passt schon in die Variationsbreite dieser äußerst plastischen, variablen Art. Beim letzen Bild hatte ich keine Zweifel.


    Letzter Pilz kann sein, ok.
    Aber das 1. Bild, da wirst du kein vergleichbares Bild finden für den Wurzelschwamm. Die Oberseite passt da überhaupt nicht, jedoch zu einem verwachsenen Flachen Lackporling.
    http://www.bio-foto.com/displayimage-582.html


    VG Ingo W

    Hallo Rainer!

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    Früher war das mal entweder ein Rotrand (Fomitopsis pinicola) oder ein Zunderschwamm (Fomes fomentarius).


    War ein Zunderschwamm (Fomes fomentarius), im letzten und vorletzten Bild rechts, die dünnen braunen Linien verraten ihn.


    VG Ingo W


    Edit: wobei diese braunen dünnen Linien auch Phellinus (Feuerschwamm) kann, dennoch sehe ich den Zunderschwamm.

    Hallo Abeja!


    Was für schöne Detail-Eindrücke.
    Übrigens, hätte es Pablo nicht schon angesprochen, hätte ich es jetzt gemacht: Wurzelschwamm glaube ich dir ebenfalls bei beiden Bildern nicht. Der erste ist ein Lackporling (Ganoderma) und den 2. sehe ich auch wie Pablo.
    Die Rettich-Helmlinge finde ich als Vergleich ja besonders hübsch. Den Igel natürlich auch und die anderen.


    VG Ingo W

    Hallo Emil!


    Das ist schon Ascocoryne (Gallertbecher).
    Ich denke, man hätte hier die Fundumstände mit sehen sollen. Kann sein, dass sich der ausgeprägte Stiel dadurch gebildet hat, dass auf der "Sichtseite" vielleicht auch noch Holz war, also der Becher gewissermaßen aus einem Spalt "hervorgekrochen" ist.
    Kann auch sein, dass der Becher aus irgendeinem anderem Grund eher untypisch aus dem Dunklen herausgewachsen ist.


    Oder aber, es ist tatsächlich was Markantes wie A. turficola.
    Wär es eine Wette, würde ich auf Ascocoryne cylichnium setzen, ich denke sooo selten ist das mit der Stielbildung nun auch wieder nicht.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    irgendwie zeigst Du immer etwas Besonderes, Außergewöhnliches oder Seltenes.


    Tja, aber dann nicht etwa Fund des Monats oder der Woche, nein, bloß "Fund des Tages".
    Also, die Jule findet sowas Interessantes in der Art ja jeden Tag......
    ......bloß eine Squananita....ach so! :evil:


    VG Ingo W